Tagebuch -
sowie Nachrichten aus den Bereichen
Transsexualität und Intersexualität sowie andere Themen und Bilder von Land und Leuten


3.4.
Ich wollte mich fast beschweren: "Aprilwetter!" Es gibt aber keinen Grund, sich zu beschweren; denn wir sind im April! Hagelschauer zogen über das Land und zwischendurch war es sonnig.



2.4.
Was für ein Wind; aber ich kämpfe mich durch! Ein wenig Anstrengung tut sicherlich gut. Ich hoffe, dass die Vögel nicht seekrank werden, wenn sie sich am Futterplatz bedienen; die Spender werden heftig hin und her geschleudert.


1.4.
Zu Aprilscherzen bin ich auch dieses Jahr nicht aufgelegt. Ich aktualisiere Internetseiten, die schon lange im Bestand sind, so auch einige Kindergeschichten.


31.3.
Das erste Mal in diesem Jahr in Sandalen unterwegs. Ich habe mir gedacht: wenn Du keine Handschuhe brauchst, dann brauchst Du auch keine festen Schuhe! Der Bottich auf dem Friedhof, auf dem die Gießkannen gespeist werden können, hatte allerdings eine dünne Eisschicht; aber in der Sonne war es warm, jedenfalls warm genug für meinen Ausflug.


30.3.
In Malta wurde vergangene Woche beschlossen, dass Über-65-Jährige, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen daheim bleiben müssen. Eine Schwangerschaft ist ja eines Tages vorbei, aber alt wird man und bleibt man. Ich sehe harte Zeiten auf ältere Menschen zukommen; denn ähnliche Gedanken werden hier auch diskutiert - bis zu einem platten "wenn's wieder los geht, dann alle Alten ins Heim!"
Ich sehe schon kommen, dass ich auch noch "Alten-Aktivistin" werde und bleibe ;-)
(Dann habe ich bald alles durch, von Klassensprecherin...)


29.3.
Bei starkem Nordwestwind wandere ich von Schausende nach Holnis. Ohne Strickmütze wäre es zu kalt geworden. Es ist Hochwasser und ich bekomme fast nasse Füße. Weite Bereiche neben der Steilküste sind eingepackt wegen der Erosion. Es sieht unwirklich aus.

Hochwasser

Steilküste

Verpackung


28.3.
Nach einem sonnigen Tag zeigt sich deutlich eine Wetterveränderung an:

Samstagabend


27.3.
Auf einer längeren Fahrradtour bekomme ich ordentlich Sonne ins Gesicht, leider auch eine hohe Dosis "Gülle-Geruch".


26.3.
Die Apotheke sieht aus wie nach einem Umbau; aber die Schutzvorrichtungen sind sicherlich notwendig. Ich lege mein Rezept vor und bekomme auch dieses Mal das Medikament, ohne dass es erst bestellt werden muss. Es ist frisch unterwegs; aber das tut richtig gut. Meine Handschuhe, die ich in meiner Tasche mitführe, kommen nicht zum Einsatz.


25.3.
"Wenn nicht jetzt, wann dann?" Besseres Wetter für eine Fahrradtour ist kaum vorstellbar: sonnig und relativ kalt. Nun haben die Vögel wieder Futter und ich Sojamilch.


24.3.
Da ich noch Benzin vom Vorjahr hatte, sprach nichts gegen ein erstes Rasenmähen in diesem Jahr. Der Knatterheinrich nahm sogar nach etwas Zuspruch seine Arbeit auf, sodass die Schere dann doch nicht zum Einsatz kommen musste ;-) Wo ich nun schon mal draußen war, habe ich gleich noch einige andere Arbeiten verrichtet, sodass ich nicht so ganz faul gewesen bin heute.


23.3.
Es bleibt die Erinnerung an den letzten gemeinsamen Hochzeitstag. Ich bin nicht besonders gut drauf. Vormittags habe ich eine Besorgung zu machen; das erste Mal bekleidet mit Einweg-Handschuhen; denn in unserem Nachbar-Ort wurde "ein Fall" gemeldet. Ansonsten beschäftige ich mich mit einer Projektpflege.

So schön


22.3.
Ein langer Spaziergang mit Hund in Handewitt.


21.3.
Einkaufstour mit dem Fahrrad. Wiederum habe ich meine Liste sorgfältig zusammengestellt, sodass ich für die nächsten Tage ausreichend Essen im Hause habe, ohne übertriebene Vorratshaltung zu betreiben.


20.3.
Ich frage mich, ob viele Konfirmandinnen in Dänemark schwanger sind. Einige beschweren sich, dass ihre Kleider vielleicht nicht mehr passen, wenn die Konfirmationen im Juni stattfinden. Als "Verschiebedatum" wurde erst einmal der Juni genannt. Sicherlich gibt es auch in Dänemark ein Umtauschrecht(?) - oder eine leichte Umarbeitung ist möglich.
TVSyd dazu
"Auf niedrigem Niveau" habe ich mich heute meinen hausfraulichen Pflichten oder Ambitionen gewidmet und Fenster gepautz, sogar vorne und hinten; nicht schlecht!


19.3.
Ich fahre mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Meine Liste ist so gestaltet, dass ich wieder ein paar Tage im Haus und am Haus bleiben kann, ohne dass ich einkaufen muss. Ich erhalte soweit alles, was ich benötige und halte wiederum Disziplin, aber das ist doch selbstverständlich. Das schöne Wetter nutzen leider auch die Landwirte zum Ausbringen von Gülle. Das Fenster habe ich schnell wieder geschlossen.
In meinem Horoskop für heute steht "beste Flirtchancen"; es wird schwierig sein, diese bei der gebotenen "sozialen Distanz" zu nutzen. Ich hoffe, das nächste Horoskop sagt mir nicht: "zu spät!"


18.3.
Es gibt Situationen, in denen wahrscheinlich nur "vernünftig sein und abwarten" möglich ist. Auch heute habe ich mich zuhause aufgehalten. Da es regenete, ist es mir nicht besonders schwer gefallen.


17.3.
Ich halte mich an meinen Plan und gehe auch heute nicht "unter Menschen". Das fällt mir zwar schwer, aber die Foren und Telefonate halten den Kontakt zur Außenwelt. Ich denke an die tatsächlich Erkrankten und an diejenigen, die ihre Angehörigen pflegen. Sie haben meinen allerhöchsten Respekt, ebenso wie diejenigen, die die Versorgung der Bevölkerung trotz der Herausforderungen gewährleisten.


16.3.
Ich bleibe heute zuhause, habe auch noch alles, was ich benötige. Nur um etwas Ansprache zu haben, will ich nicht extra das Haus verlassen.
Doch auch "im Haus" unternehme ich nicht viel; aber das wäre ohne Krise auch nicht großartig anders. Es liegt nicht viel an.


15.3.
Spaziergang auf dem Alten Friedhof in Flensburg

Löwe


14.3.
Meinen Einkaufszettel, auf dem sich keine Hamster befanden, konnte ich abarbeiten. Ich habe soweit alles bekommen. Spontan bot mir sogar eine Frau die Hälfte von ihrem Brot an, das sie Backen wollte. Sehr nett! Nachmittags konnten wir endlich gemeinsam unsere geplante Aktion auf dem Friedhof abschließen. Das tut gut.


13.3.
Eine eigenartige Stille liegt über dem Land. Im dänischen Radio gab es "Staatliche Durchsagen", die mich an große Katastrophen erinnern.


12.3.
Ich glaube, es ist das erst Mal, dass das Gruppentreffen abgesagt werden muss; aber es gab die Weisung von KIBIS. Es ist sicherlich vernünftig.
Als ich die Absagen verschickte, bekam ich eine Antwort, die mich hat verstummen lassen. Alles Andere verblasst hinter dem Gefühl, dass die Sonne heute wieder zwei Mal untergegangen ist.

Sonnenuntergang


11.3.
Bei Sonne und Wind
ging es mit dem Rad geschwind
(jedenfalls auf der Hinfahrt bei Rückenwind)


10.3.
Ein trüber Tag - innen wie außen; aber das ist ja nichts Neues (leider).


9.3.
Ich fahre extra nach Glücksburg, um mir eine Flensborg Avis zu kaufen; denn die Journalistin, die bei der Demo angwesend war, hatte für den heutigen Tag einen Bericht angekündigt. Ich wurde nicht enttäuscht: auf der ersten Seite wurde ein größeres Foto gezeigt und auf Seite 2 folgte ein fast ganzseitiger Artikel über die Demo. Selbst etwas Inhalt von meinem Wortbeitrag wurde mit Namensnennung zitiert.
Von einer der Organisatorinnen erhielt ich heute eine freundliche Mail, auch mit der Bitte um ein Feedback. Ich habe mich lobend und zufrieden geäußert. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass wir am Krankenhaus eher nicht die Verantwortlichen für die Ausrichtung der zukünftigen neuen Einrichtung erreicht haben, sondern Patienten und Personal.


8.3.
"Against the wind...", aber immerhin trocken. Meine Fahrrad transportiert mich und ein paar Blumen zu einem Besuch auf dem Friedhof.

Frauentag


7.3.
Ich nehme teil an einer Demo der Feministischen Aktionswoche in Flensburg. Meine Schritte für morgen habe ich heute schon abgeleistet, denke ich ;-)
Es war gut, dabei zu sein

Frauendemo


6.3.
Weltgebetstag (der Frauen). Ich besuche den Gottesdienst in Grundhof

Weltgebetstag


5.3.
Die zurückhaltende Vormittagssonne nutze ich - nicht für eine Fahrradtour, sondern für "leichte Gartenarbeit". Nun gut; es ist ein Anfang und noch ausbaufähig.


4.3.
Vormittags: eine flotte Fahrradtour. Nachmittags: Vorbereitungstreffen für die Aktionen "Rund um den 17.5.)


3.3.
Bei Regenwetter kann ich drinnen einiges erledigen. Als es aufklart, nutze ich die Gunst der Stunde und fahre schnell mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Endlich wieder Bewegung im Freien!
Abends: Frauenrunde


2.3.
Ich besorge Papier und drucke und schneide die Handzettel für die Frauen-Runde. Wie schön, dann können sie unter die Leute gebracht werden.


1.3.
Nein, nach 29 kommt nicht 30, sondern 1.
Enkelgeburtstagsnachfeier - und auch heute kann ich den Geburtstags-Fesselballon heil nach Satrup transportieren.


29.2.
Das überraschend am Nachmittag auftauchende gute Wetter habe ich leider verstreichen lassen und war nicht unterwegs. Immerhin: nun ist der Geburtstags-Fesselballon für meinen Enkel fertig.
Es ist gut, alles positiv zu sehen: Fallen Tränen in Dein Essen, kannst Du das Nachsalzen vergessen!


28.2.
Nein, noch nicht der letzte Tag im Februar! Die tägliche Wetter-Geräusch-Melodie wurde heute um die Variante "Hagelklang" erweitert. Das hatten wir länger nicht.


27.2.
Heute habe ich mich etwas quälen lassen - gegen Bezahlung. Immerhin konnte ich danach einen weiteren Termin "Zahnprophylaxe" abhaken.


26.2.
Wieder einmal ein netter Nachmittag im Mariencafé

Mariencafe


25.2.
Wegen eines etwas durcheinander geratenen Abends hatte ich "so nebenbei" die Karnevals-Sendung im ersten Programm eingeschaltet. Zum Schluss gab's ein Lied, das meine Frau immer gerne mitgesungen hat: https://www.youtube.com/watch?v=KwmHioWA93Q
Schniefend ging ich anschließend ins Bett; Karneval ist wohl doch nichts für mich. Nicht einmal den schon etwas abgenutzten Scherz mit "Kölsche Jung" konnte ich machen.


24.2.
Ein ruhiger Wochenbeginn


23.2.
Sonntag und Regentag; leider keine Fahrradtour.


22.3.
Aus der geplanten Aktion auf dem Friedhof ist nichts geworden. Wir haben sie verschoben, weil das Wetter vormittags sehr schlecht war. Fast bereue ich, zur Verschiebung beigetragen zu haben, aber es war sicherlich vernünftig.
Unzufrieden bin ich trotzdem - und das ist (m)ein Problem. Ich fühle mich nicht gut. Mir fehlen Berührungen und Berührungspunkte; aber ich muss mir sagen: "was nich is - is nich!" Endlich damit abfinden...


21.2.
Wieder ein schönes Konzert im Flensborghus: Das Sarah Elgeti Quartet stellte sich und das neue Album vor.
Mitreißendes Stücke - und hochemotionale, teilweise autobiografische Lieder wechselten sich ab. Der "Tastenmann" zeigte sich auch noch als hervorragender Harmonikaspieler, der im furiosen Duett mit Sarah mehrmals überzeugte.
Dagegen hat mich die Abstimmung mit den Keyboards weniger überzeugt: manchmal "knirschte" es im meinen Ohren, was vielleich auch daran lag, dass die Tasten-Instrumente zu laut eingestellt waren und vom Klang her (mich) nicht begeisterten.
Aber trotzdem: es war ein schöner und musikalisch interessanter Abend.
Kein Wunder, dass ich dabei jemanden aus Ringsberg getroffen habe; denn diese Veranstaltungen im Flensborghus sind einfach gut und führen viele MusikliebhaberInnen zusammen.

Sarah Elgeti Quartet


20.2.
Was für ein Kontrast: ich bekomme eine nette Ansichtskarte aus Sri Lanka - und eine Karte in einem schwarz umrandeten Briefumschlag. Die eigene Endlichkeit wird wieder aufgezeigt; aber sie ist mir auch so bewusst.
Morgens lese ich, dass es einen Medikamenten-Engpass geben wird; denn China stellt die Produktion ein oder braucht die Produktions-Kapazitäten für sich selbst. Es gibt keine andereren Fertigungsstätten; denn der gnadenlose Wettbewerb um den "günstigsten Preis" hat alle anderen Anbieter verschwinden lassen. Eines Tages wird sich der alte und weise Spruch bewahrheiten: "... wird die Menschheit feststellen, das sie Geld nicht essen kann!"


19.2.
Vormittags bin ich "zur Stadt". Ich kaufe mir eine Karte für das Konzert, auf das ich mich freue. Weiterhin gehe ich in einen Spielzeugladen und bin froh, dass ich alles sofort und an Ort und Stelle bekomme, was auf der Wunschliste des nächsten Geburtstagskindes steht. Schnell bin ich zurück.
Nachmittags schreibe ich einen Entwurf für meinen Redebeitrag zur Frauendemo. Wenn die Worte fließen, dann sollen sie zu Papier!


18.2.
Ich weiß nicht, warum das so ist, aber in den "Reklame-Zuteilungen" einiger Internetseiten werden mir immer wieder Angebote dänischer Makler eingeblendet. Ein schöner Traum, aber ohne Geld(?)...
Jedenfalls tut es mir gut, mich auf Fantasiereise in unser Nachbarland zu begeben. Früher waren wir öfter dort, haben uns sogar einmal mit dem Gedanken beschäftigt, in Grenznähe zu wohnen.
Das stelle ich mir schön vor: ein kleines, ebenerdiges Haus in Egernsund (mit Blick auf die Förde), ein kleines, passendes Boot im Hafen...
Das Haus sollte eine Badewanne haben; dann muss die Fee, auf die ich immer noch warte, sich nicht damit abschleppen ;-)

Es wird ein Traum bleiben - aber ich fahre doch bald mal wieder rüber, bin schon lange nicht mehr dort gewesen.

Egernsund


17.2.
Da ich Papier einkaufen wollte, musste das Auto bewegt werden; denn ich wünschte mir trockenes Papier, das zum Drucken geeignet ist ;-)
Einige Ideen auch in Hinblick auf die geplanten Veranstaltungen im März und im Mai "köcheln" auf kleiner Flamme, um (hoffentlich) rechtzeitig zu einer runden Angelegenheit zu werden.


16.2.
Bei Wind und Regen fahre ich meine beiden Enkel zurück zu ihren Eltern. Wir haben viel mit Lego gebaut, gespielt und vorgelesen. Eine ganze Wanne mit Legosteinen habe ich auf einer Wolldecke ausgekippt - und dann haben wir unserer Fantasie freien Lauf gelassen.
In Munkbrarup kann ich nur einen sehr kurzen Zwischenstopp machen; es zeigen sich wieder tiefe Pfützen auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus. Allerdings hat das milde Wetter dabei geholfen, dass sich vro und zwischen den Gräbern ein Blumenteppich ausgebreitet hat. Selbst durch die Tannenzweige kämpfen sich die Blumen ans Licht.


15.2.
Einkauf, Enkelbesuch - mit Blumen, wie schön!

Besuch mit Blumen


14.2.
Gruppentreffen


13.2.
Der Internationale Frauentag wirft seine Schatten voraus: es gibt zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen. Ich bin gebeten worden, bei einer Demo einen Redebeitrag beizusteuern. Die Vernetzung und die vielen Kontakte scheinen Möglichkeiten einer breit gefächerten Zusammenarbeit zu eröffnen. Ich habe das Gefühl, es werden Grenzen abgebaut und Brücken errichtet. Das ist eine gute Entwicklung!


12.2.
Ein düsterer Tag mit Wind, Hagel, Regen. Allerdings ist das nichts gegen die Anforderungen, die an die BewohnerInnen der Inseln und Halligen und an die Seeleute gestellt werden!


11.2.
Vorbereitungstreffen für die Veranstaltungen rund um den 17.5.


10.2.
Der Sturm ist wohl erstmal überstanden. Hier war es nicht so schlimm, wie einigen Propheten es befürchtet hatten, aber immerhin ein sehr frischer Wind. Ein paar Äste lagen auf dem Rasen - aber sonst halten sich die Auswirkungen in Grenzen.


9.2.
"Nachthemdentag"; aber gegen Nachmittag schaffe ich tatsächlich, mich anzuziehen ;-)


8.2.
Ich bin zum Kindergeburtstag eingeladen, wie an der Art der "Geburtstagskarte" deulich zu sehen ist




7.2.
Da ich für die Kinder noch etwas brauche; denn schließlich bin ich zum Kindergeburtstag eingeladen, setze ich mich auf's Fahrrad und fahre nach Glücksburg. So erlebe ich auch mal wieder "die andere Richtung" und sehe, dass bei der Autoschmiede fleißig gebaut wird. Bautätigkeit erlebe ich auch in Glücksburg. Kaum ein paar Wochen nicht dort gewesen - und schon hat sich einiges getan.
Abends: ein wunderbares Konzert im Flensborghus: Indra und Band.

Indra


6.2.
Politisches Erdbeben in Deutschland! Vielleicht werden nun einige Menschen aufwachen und sich Demokraten zusammentun(?) - "zusammenraufen" ist, so glaube ich, auch ein Wort, das passen würde. Zeigt Einigkeit gegen Unfreiheit, Rückschritt und Dummheit! Die FDP steht nicht mehr mit der Schlagzeile "Schikane trans- und intergeschlechtlicher Menschen beenden" im Fokus, sondern mit ihren ganz eigenen Problemen.


5.2.
Das sonnige Wetter lockte mich hinaus; aber es war merklich kälter geworden als an den regenreichen Tagen. Ein seltenes Bild in dieser Zeit: Eis auf den Pfützen.

Eis


4.2.
Das hat geklappt: bestellte Bücher abgeholt, Konzertkarte gekauft, Haare nachschneiden lassen - und alles an einem Tag ohne Regen!


3.2.
Gestern in der Trauergruppe sagte eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen: "wir sind eine reine Frauenrunde heute; keine Männer dabei!" Es stimmt; auch bei den bisheringen Treffen waren die Männer in der Minderzahl oder überhaupt nicht vertreten. "Männer trauern anders", habe ich mal gelesen; aber von so einer kleinen Gruppe kann sicherlich nicht auf allgemeines Verhalten geschlossen werden. Der Nachmittag hat mich nachdenklich, ja irgendwie traurig gemacht - nicht wegen der fehlenden Männer ;-) Aber das gehört wohl dazu.


2.2.
Auf 6 Rädern unterwegs: mittags mit dem Fahrrad zum Friedhof und nachmittags mit dem Auto zur offenen Trauergruppe. Auch da werde ich auf meinen Leserbrief, der nun doch schon Wochen zurückliegt, positiv angesprochen.


1.2.
Einkauf - und was alles so ansteht. Ganz überraschend werde ich vor meiner bevorzugten Einkaufsstätte angesprochen: "... was ich Dir mal sagen wollte!" Ich kam ins Grübeln, aber kam nicht drauf, was die Frau mir wohl zu sagen hätte. Aber ich musste nicht lange warten: "Deinen Leserbrief fand ich richtig gut!" Es ist schon Wochen her, dass ein Leserbrief von mir in der Zeitung berücksichtigt wurde. Immerhin wird auch so etwas gelesen; das ist schön und zeigt mir, dass es sich lohnt, sich auch in dieser Form zu engagieren.
Mit einem 10er-Schlüssel aus dem Auto ziehe ich noch einmal alle Schrauben des Regals nach. Außerdem befestige ich es an der Wand, damit es nicht umfällt, falls meine Enkel mit zu viel Schwung nach den Büchern greifen, mit denen ich das Regal gefüllt habe. Die Bücher im Wohnzimmer haben nun etwas mehr Platz; aber es besteht natürlich noch Optimierungsbedarf, auch was die Ordnung der unterschiedlichen Themen angeht.


31.1.
Ich kann mich erst nicht entscheiden. Eine Fahrradtour würde meiner körperlichen Verfassung gut tun - und jeder Sonnenstrahl sollte genutzt werden. Allerdings kann ich meine Vorhaben nicht immer verschieben. So fahre ich doch mit dem Auto zu einem "Land-Baumarkt" und kaufe das Regal, das mich im Amtsboten anlachte: ein schlichtes, weißes Regal auf Metall, gerade richtig für die Kinderbücher, die ich für die Enkelkinder sortiert bereit halten möchte; denn sie lieben Vorlesestunden. Nachmittags fühle ich mich an meinen früheren Metallbaukasten erinnert; denn gefühlte 1000 Schrauben und Mutter wollen zusammengefügt werden: eine kleine Bastelarbeit und Konzentrationsarbeit ;-) Das Regal steht!


30.1.
Leicht verwirrt im Halbschlaf: meine Füße suchten die Füße im Bett neben mir - wie ich es früher oft gemacht habe. Natürlich fanden sie nichts zum Füßeln, was mich im Halbschlaf erstaunte. Der Wind, der um die Hausecke pfiff und der Regen, der zu hören war, holten mich schnell in die Wirklichkeit zurück, meine Wirklichkeit, mit der ich immer noch meine Probleme habe.


29.1.
Ich schaffe Platz und fahre einen alten Röhrenfernseher, einen Röhrenmonitor und ein paar Receiver zur Annahmestelle. Ich stelle fest: vor einigen Jahren haben wir uns mit den Anschaffungen schwer getan; denn jede Geldausgabe muss(te) sorgfältig überlegt werden - und schnell ist daraus "Unbrauchbares" geworden, weil die Systeme nicht mehr eingesetzt werden können. Verfahren und Anschlüsse sind veraltet. Ich musste mich ganz schön abschleppen, bin aber froh, dass ich meinen halbherzigen Vorsatz von gestern in die Tat umgesetzt habe. "Zur Belohnung" schaute ich kurz bei meiner Lieblings-Blumenverkäuferin vorbei.


28.1.
"Die Suchende findet!" - manchmal aber auch ein ganz anderes Buch, aber nach diesem habe ich auch schon länger gesucht: "Hannes Lindemann, Allein über den Ozean". Als Kind habe ich das Buch verschlungen und fand es faszinierend - und als mein Vater mir von der Bootsausstellung in Hamburg einen Klepper-Prospekt mit den schönen Darstellungen der Faltboote mitbrachte, da ging auch ich auf (Fantasie)-Reise. Das Buch hatte ich länger vergessen, aber stolperte vor einiger Zeit mal wieder darüber, dass Hannes Lindemann einer der Nutzer und Wegbereiter für Autogenes Training gewesen ist. Als ich das Buch zu dem Zeitpunkt suchte, fand ich es nicht - aber heute!
Es erstaunt mich immer wieder, dass immer noch viele Bücher zum Thema "Selbsthypnose" und "Du kannst schaffen, was Du willst" erscheinen. Manche Autoren versprechen die Optimierung des Lebens für Jede(n), sei es in menschlicher oder finanzieller Hinsicht. Manches glaube ich gern, besonders, dass die AutorInnen für sich selbst die Finanzen positiv entwickeln konnten (wenn sich die Bücher gut verkauften) - und davon hängt ja vieles ab. Die Inhalte der Bücher jedoch sind alt und gleichen sich - als hätten sie voneinander abgeschrieben. So entdecke ich auch heute immer wieder "Weisheiten", die schon in diesem Buch von 1963 gestanden haben.

Lindemann Allein über den Ozean


27.1.
Ich erledige Post und drucke Gruppenflyer, die ich morgen an eine Beratungsstelle versenden werde.


26.1.
Wie gut es sich doch anfühlt, wenn es mir besser geht! Der Vitaminschub von gestern hat vielleicht geholfen. Ich nutze das gute Wetter und fahre mit dem Fahrrad zum Friedhof. Zwischen den Tannenzweigen zeigen sich schon überall Schneeglöckchen.


25.1.
"Halbkrank" sehe ich vieles dunkler als es eigentlich ist. Aber auch solche Tage gehen vorbei.


24.1.
Ich fühle mich etwas "mickrig". Gut, dass ich heute keine großartigen Verpflichtungen habe und nicht einmal zum Einkaufen fahren muss.
Das wäre auch nicht sehr attraktiv gewesen; denn es regnet.


23.1.
Ein schöner "Schwestern-Vormittag", viel zu erzählen!


22.1.
Ein Forum-Update steht bevor; aber da etliche Änderungen auch "händisch" erforderlich sein werden, warte ich wohl noch ein paar Tage ab und lese die Fehlermeldungen derjenigen, die schon ein Update vorgenommen haben.


21.1.
Auch heute ist nicht von großen Taten zu berichten, aber immerhin bewege ich mich etwas und fahre nutzbringend mit dem Fahrrad zum Einkaufen.


20.1.
Ein "Zwischentag". Zu großen Aktivitäten kann ich mich nicht aufraffen; also bleibt es bei kleinen ;-)


19.1.
Endlich einmal richtig schönes Wetter: Frühstücken ohne künstliche Beleuchtung! Ich nutze es gleich für eine Fahrradtour nach Munkbrarup. Ich muss wieder häufiger fahren; denn meine Kondition hat gelitten. Ich schnaufe einen "Berg" hinauf. Auf dem Friedhof sind schon die ersten Schneeglöcken zu sehen.

Schneeglöckchen

Nachmittags geht es noch einmal hinaus: mit dem Auto nach Westerholz. Diese Idee hatten auch viele andere Menschen. Es war kaum ein Parkplatz zu bekommen, aber ich hatte Glück. Auch im "Strandgut" gehörte ich zu den Glücklichen, die Kaffee und Kuchen und einen Platz zum Verweilen fanden.

Westerholz im Januar

18.1.
Im Volksbad wird heute Abend eine schöne Veranstaltung stattfinden: "Swing mit der Uni-Bigband". Obwohl wir schon einmal eine dieser Veranstaltungen besucht und als sehr schön erlebt haben, bin ich noch unentschlossen; denn bei Regen und alleine ist meine Motivation nicht so sehr groß. Immerhin habe ich ein passendes Outfit rausgesucht und anprobiert; denn es wird gebeten, "Schapptüch" anzuziehen. Ich passe noch in meine schönen Kleider. Die "Trägerfrage" muss ich nun allein entscheiden, aber auch der Spiegel wird mir eine stumme Antwort geben ;-)
Aber ich bleibe wohl doch hier...


17.1.
Ich mühe mich mit einem schweren Paket ab, fahre deshalb trotz des recht guten Wetters wieder nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Auto zum Einkaufen und zur Post. Allerdings ist es schon mein zweiter "Sandalen-Tag" in diesem noch so neuen Jahr.


16.1.
Tage der offenen Tür

Ich erhielt wieder einmal eine Einladung; allerdings stehen die Türen wohl nicht jedem Menschen diskriminierungsfrei offen. Jedenfalls sind das Erfahrungen, die sogar im Tätigkeitsbericht der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein ihre Niederschrift fanden. Ob die BetreiberInnen inzwischen gelernt haben?

15.1.
Ich habe den ganzen Tag zu tun und bin wieder einmal froh, dass ich das drinnen machen kann; denn es regnet immer wieder.


14.1.
Erledigungen in Flensburg: FA-Besuch und Papierbesorgung, alles im Regen, aber trotzdem schnell geschafft.


13.1.
Ich verbuche den Tag mal unter "Vorbereitungen".


12.1.
Ein grauer und nasser Sonntag, grau - innen und außen


11.1.
Einkauf, etwas Haushalt...
Der Weihnachtsbaum vor meiner Tür wird demontiert. Ich werde ihn und seine Lichter vermissen. Außerdem werden die Weihnachtsbäume abgeholt, die wir an geeigneter Stelle ablegen sollten.


10.1.
Das erste Gruppentreffen in diesem Jahr


9.1.
Mit Bianca im Mariencafé


8.1.
Ein nettes Geburtstagskaffeetrinken mit meinen Kindern und Enkeln; schön!


7.1.
Ich hatte die Wahl heute: kleine Runde mit dem Fahrrad oder große Runde mit dem Auto. Ich wählte die kleine Runde und hatte dabei etwas Bewegung und frische Luft.
Abends: Lesben-Stammtisch


6.1.
Der Weihnachtsbaum wird abgetakelt und Lichterkette und Lichterbögen sind ordentlich verpackt. Wehmut verspüre ich immer, "wenn Weihnachten wieder eingepackt wird"; allerdings war es dieses Jahr anders. "Schlimmer" wollte ich erst schreiben; aber das stimmt nicht ganz. Es war das erste Weihnachten ganz ohne meine Frau. "Es ist, als wäre sie dabei gewesen", schrieb mir unlängst mein Sohn, der Weihnachten hier war. Meine Kinder und Enkelkinder haben mich gestützt. Sonst hätte ich die Feiertage nicht so gut ausgehalten. Die Nachricht von meinem Sohn war doch ein gutes Zeichen dafür, dass wir alles gut und richtig gemacht haben!
Feiertage sind selten "besinnlich", obwohl es auf vielen vorgedruckten Weihnachtskarten als Wunsch formuliert wird. Es ist auch (positiver) Stress mit Einkauf, Vorbereitungen und Kochen und Backen. Gut, wenn etwas zu tun ist. Allerdings erscheint mir danach das Loch größer und dunkler, das sich nach den Feiertagen auftut. Heute sieht es nicht danach aus, aber bald werden die Tage heller - und dann sieht die Welt schon anders aus. Das Licht wird mich hoffentlich aus der dunklen Ecke herauslocken.


5.1.
Erst "Lebenscafé" (Trauergruppe), dann Essen mit mit meiner Schwester, Sohn und Mann


4.1.
Neujahrsempfang im Ringsbarghus


3.1.
Ich friere innerlich und habe keine Idee, wie ich mich aufwärmen kann.


2.1.2020
Einkaufen war nicht erforderlich. So bleibe ich im Hause, kümmere mich um den Haushalt. Das ist natürlich kein Highlight zu Beginn des neuen Jahres aber immerhin besser als irgendwelche Katastrophen.


1.1.2020
Das Buch für das letzte Jahr war am 1.1.2019 mit lauter Fragezeichen gefüllt und düstere Aussichten besagten, dass es kein lustiges Buch werden würde. Das hat sich bestätigt. Allerdings habe ich in den schwierigen Zeiten Unterstützung durch meine Kinder und Enkelkinder sowie Freunde und Verwandte erhalten. Das hat mich getragen und erhalten.
Für 2020 habe ich nun zum Jahresbeginn ein leeres Buch eröffnet, das zwar auch wieder einige Fragezeichen enthält, aber hoffentlich Raum zur Gestaltung bietet. Vielleicht kann es sogar ein aktives Jahr werden. Meine heutige Aktivität führte mich nach Glücksburg, wo ich mich über wahre Menschenmassen wunderte. Ich wurde aufgeklärt: es war Anbaden. Ein kühles "Vergnügen" bei Strickmützenwetter.

Anbaden in Glücksburg

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