Crossdressing - Crossdresser-Tagebuch Archiv 2009

Alltagsleben eines Crossdressers: in Frauenkleidung zu Haus und unterwegs

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Freitag, 1.1.2010
Allen Lesern ein gutes Neues Jahr!
Wir sind gut "reingekommen" und haben uns heute ordentlich den kalten Nordostwind an der Küste um die Ohren wehen lassen.

Schafe und Schnee

Donnerstag, 31.12.
Crossdressing an Silvester? Kein Problem! Wir waren bei meinen Eltern. Ich hatte vorher angekündigt: ich komme "verkleidet" - im Schottenrock.
Ob ich mit meinem braunen Karomuster-Rock nun eine Brücke gebaut habe? Ich werde es ausprobieren. Gesprochen wurde nicht über den Rock - sondern ganz normal hingenommen.

Mittwoch, 30.12.
Ein Besuch im Second-Hand-Laden brachte mir ein neues Top für 2,90 Euro ;-)

Dienstag, 29.12.
Mal eine Außenaktivität der anderen Art: wir trafen uns als Gruppe in einem Lokal in der flesnburger Innenstadt. Ich hatte einen Tisch reservieren lassen.
Im Vorfeld wurden einige Bedenken geäußert; eine Teilnehmerin meinte, die Leute dort wären Crossdressern und "Transen" gegenüber unhöflich.
Naja, von mir stammte der Vorschlag für dieses Lokal jedenfalls nicht ;-)
Der Gastraum war gut gefüllt; der reservierte Tisch in der Mitte des Lokals gefiel meinen MitstreiterInnen nicht, so mussten wir uns umorientieren.
Es wurde ein "normal" schöner Abend. Wir wurden weder unfreundlich bedient - noch mussten wir andere ungute Reaktionen hinnehmen.
Das Essen hätte etwas besser sein können, aber so richtig schlecht war es auch nicht.
Ich war dezent gekleidet - mit einem Wollrock und darüber einem Strick-Kleid, das ist eine mir inzwischen lieb gewordene Kombination.

Montag, 28.12.
Der Alltag hat uns wieder, naja, noch nicht ganz, denn es sind ja noch Ferien.
Trotzdem bin ich schon wieder in Alltagskleidung: Jeans-Rock und Strumpfhose.

Sonntag, 27.12.
Noch ein Tag Schonzeit. Ich nutze die freie Zeit für ein Update des Forums - und für einige Vorarbeiten.

Samstag, 26.12.
Besuch von Freunden; ein gemütlicher Nachmittag.

Freitag, 25.12.
Geruhsame Weihnachten - das neue Seidenkleid passt!

Donnerstag, 24.12.
Ich wünsche allen Lesern friedliche, schöne und tolerante Weihnachten ;-)

Mittwoch, 23.12.
Die letzten Einkäufe

Dienstag, 22.12.
Selten haben wir so einen Winter. Schnee und Eis verformen sich zu bizarren Gebilden.
Eiszapfen

Montag, 21.12.
Wichtige Restarbeiten, deshalb kaum Zeit für eine Eintragung.

Sonntag, 20.12.
Schon der 4. Advent. Außer einem Eis- und Schneespaziergang und etwas Arbeit haben wir nicht viel gemacht...

Samstag, 19.12.
Blick auf die Wiese hinter unserem Haus. Die genügsamen Schafe finden selbst bei Eis und Schnee etwas Nahrung.

Schafe im Schnee
Ein Blick durch das Eisblumen-Fenster
Eisblumenfenster
Freitag, 18.12.
Die Straßen sind wieder einigermaßen befahrbar; immerhin kann ich fahren, um Material abzuholen.
... rein zufällig komme ich an einem Bekleidungsgeschäft vorbei ;-)

Donnerstag, 17.12.
Der Winter hat Einzug gehalten; Schneemassen, sodass ich nicht mit dem Auto fahren konnte...
Winter in Ringsberg Dezember 2009

Mittwoch, 16.12.
Einige Restarbeiten erledigt.

Dienstag, 15.12.
Im Iran haben Männer eine neuartige Solidaritätsaktion begonnen und begehen damit einen Tabubruch. Der hpd berichtet über die Hintergründe der Aktion.
Majid Tavakoli hat am 16. Azar, also am 7. Dezember 2009, an der Universität Amirkabir eine flammende Rede gegen das islamische Regime gehalten. Er wurde festgenommen, später veröffentlichte das islamische Regime sein Foto mit einem Kopftuch und schwarzem Tschador. Sie berichteten, Majid habe vor lauter Angst Frauenkleider angehabt und habe flüchten wollen.
..... Aber einige Studenten haben auf diesen Angriff sehr interessant und klug geantwortet. Einige junge Studenten haben eine Kampagne angefangen: "WIR SIND ALLE MAJID", haben sich selbst mit Kopftuch fotografiert und auf youtube einen kleinen Film mit Männern veröffentlicht, die verschiedene Kopftuchmodelle tragen.

Montag, 14.12.
Über den vermissten Schwimmer berichtete auch die Zeitung. Leider hat man ihn wohl nicht mehr gefunden...

Sonntag, 13.12.

See gefroren

Tour durch den Wald bei Glücksburg. Trockenes und kaltes Wetter, wie geschaffen für eine geringelte Strunpfhose und einen kurzen Rock.
Der kleine See ist teilweise zugefroren, aber die Enten fanden noch eine eisfreie Stelle.

Seenot 1

Was ich zuerst als "Übung bei gutem Wetter" vermutete entpuppte sich doch als ernsthafte Angelegenheit. Einige Boote und ein Hubschrauber suchten nach einem vermissten Schwimmer, wie Passanten erzählten.

Seenot 2

Ein größeres Schiff durchquert die Szene

Seenot 3

Hubschrauber und Boote drehen ab. Wollen wir hoffen, dass die Suchaktion ein gutes Ende gefunden hat.

Samstag, 12.12.
Einkaufsbummel in Kappeln an der Schlei. Ich kaufte mir einen Boddy, Leggings und Slips

Freitag, 11.12.
... wieder nur Arbeit...

Donnerstag, 10.12.
Langsam schafft mich der Alltag, aber die Weihnachtsferien sind ja langsam auf der Zielgeraden.

Mittwoch, 9.12.
Immer noch viel zu tun; vor Weihnachten wollen die meisten Leute noch etwas bestellen.

Dienstag, 8.12.
Viel organisiert und erledigt - aber doch nicht so richtig fertig geworden...

Montag, 7.12.
Manchmal fühle ich mich wie auf einer Insel.
Insel
Haben wir den besten Platz zwischen den Ufern?
Wir haben eine spezielle Sicht auf die Ufer; die Menschen, die an den Ufern entlang gehen, aber auf uns. Sie betrachten uns; wir sind besonders. Sie gucken durch Ferngläser, schaffen Distanz zu uns. Sie reden über uns: "habt ihr den gesehen?"
Ob sie uns beneiden? Die meisten wohl nicht, oder doch?
Man sagt, die meisten Leuten wünschen sich manchmal frei wie ein Vogel zu sein.
Auch frei wie wir, Männer in Frauenkleidern? Frauen mit Bart?

Sonntag, 6.12.
Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt in Wees. Eigentlich mag ich keine Weihnachtsmärkte, schon gar nicht im Nieselregen. So konnten mich die meisten Stände auch nicht besonders begeistern.
Trotzdem haben wir etwas gekauft.
Meine Abneigung gegenüber dem Weihnachtsmarkt beruht wohl auf Gegenseitigkeit - oder es kamen sehr viele Leute mit Vorurteilen zusammen, jedenfalls fiel ich mit meinem Karo-Rock auf. Ich hörte zwar keine lauten Kommentare, aber die Blicke sprachen Bände.
Nun gut - immerhin gab es keine Pöbeleien.

Samstag, 5.12.
Einkauf, Haushalt - und ein wenig Fernsehen. Mal kurz bei "Wetten Dass..." reingesehen; wohl gerade zum richtigen Zeitpunkt. Uwe Ochsenknecht war "als Frau" zu sehen, machte Werbung für ein Musical. Ganz kurz flammte das Thema "Crossdressing" auf.

Freitag, 4.12.
Nochmals viel Arbeit - und wenig Vergnügen ;-)

Donnerstag, 3.12.
... nach der Arbeit folgt das Ausliefern...

Mittwoch, 2.12.
Den ganzen Tag viel Arbeit; erst abends um 11 Uhr Feierabend gemacht.

Dienstag, 1.12.
Endlich wieder Julekalender auf TV2. Die Mühe mit der Antenne hat sich gelohnt.

Montag, 30.11.
Es ist viel zu tun....

Sonntag, 29.11.
Allen Besuchern unserer Seiten einen schönen 1. Advent

Advent 2009

Samstag, 28.11.
Stadtbummel der uninteressanteren Art: Möbelgeschäft, Einkauf für den täglichen Bedarf...

Freitag, 27.11.
Wir haben den ganzen Tag "Schweinewetter", Wind aus Südwest und Regen...

Donnerstag, 26.11.
Die Antenne ist installiert. Jetzt kann ich wieder zuverlässig dänische Fernsehsender sehen, die nach der Umstellung auf digitales Fernsehen nicht mehr so einfach zu empfangen waren.
Nun kann ich ab der nächsten Woche jeden Tag Julekalender sehen ;-)

Mittwoch, 25.11.
Den ganzen Tag viel Arbeit gehabt.

Dienstag, 24.11.
Habe mich weiter um die Antennenfrage gekümmert

Montag, 23.11.
Eigentlich brauchten wir Erholung vom anstrengenden Wochenende, aber mussten uns gleich in den Alltag stürzen.
Ein Besuch in einem Baumarkt zeigt mir, dass diese eigentlich nicht der richtige Ort für einen "Mann im Rock" ist - oder gerade?
Offen wird ja nicht reagiert...
Ich habe viel geschaft und viel erledigt.

Sonntag. 22.11.
Heute ist Totensonntag - oder Ewigkeitssonntag
Viele werden das nicht bemerken; denn solche Feiertage sind im öffentlichen (Medien)Leben nicht mehr zu bemerken. Trotzdem fragte mein Sohn eben: "Ist heute Totensonntag? Haben da die Läden auf? Die Tankstellen?"
Früher war das anders. Wir fanden das etwas nervig, gab es doch auch so schon ein sehr eingeschränktes Radio-Programm für uns Jugendliche. An so einem Tag wie Volkstrauertag oder Totensonntag gab es den ganzen Tag "getragende Musik", also sehr ernsthafte, so dass der Feiertagsgedanke tatsächlich fühlbar war.
Wir hatten aber Ausweichmöglichkeiten. Da waren zum Einen die Langspielplatten und Tonbänder, die wir nutzen...
... und zum Anderen die Piratensender und Radio Luxemburg, das allerdings erst abends sein internationales Programm über Mittelwelle (sehr verraucht) ausstrahlte.
Zu den bekanntesten Piratensendern gehörten Radio Caroline, Radio Nordsee und Radio Mi Amigo.
Hans Knot schreibt:

Ein Besuch auf der MEBO II
Seit 32 Jahren habe ich viel über die Geschichte des Hörfunks geschrieben. Mein Schwerpunkt lag dabei auf dem Offshore-Radio, also auf den Sendern in internationalen Gewässern. Die Offshoresender gestalteten ihre Programme ohne Einflussnahme durch irgendwelche Regierungen und ohne die Einschränkungen, die in jener Zeit für öffentlich-rechtliches und kommerzielles Radio in Europa galten. Daher konnten die Offshoresender ihre Programme den sich verändernden Bedürfnissen der Hörerschaft viel flexibler anpassen als die Sender an Land. Ihre Musikauswahl war genauso innovativ wie der Stil der Präsentation, so dass sie für ihre Hörer oftmals wegweisend waren. Hinzu kam ein starkes Gefühl von Abenteuerromantik, welches das Leben und Arbeiten an Bord eines Radioschiffes umgab. Mit lebhaftem Interesse an diesen Dingen verfolgte ich in den 70er Jahren ständig die Abenteuer rund um Radio Nordsee International und hielt sie in meinen Tagebüchern fest.

Stellvertretend sei hier zwei Filme auf Youtube genannt:
RADIO NORTHSEA INTERNATIONAL # OHR - RNI - START of DUTCH SERVICE "RADIO NOORDZEE"
http://www.youtube.com/watch?v=oo_pRMmUvuQ
und
RNI - Radio Northsea International (1970)
http://www.youtube.com/watch?v=ndftyEvpOtE&feature=related


Was hat das mit Crossdressing zu tun? Nicht so viel - allerdings erschien es uns als andere und unserem jugendlichen Geschmack angepasste Musik- und Lebensform. Die massiven finanziellen Interessen, die hinter den Projekten standen, nahmen wir nicht wahr. Im Gegenteil - wir freuten uns über 24 Stunden "unsere Musik", zwar etwas verrauscht, weil alles über Mittel- und teilweise über Kurzwelle ging, aber immerhin!
Außerdem romantisierten wir das Pratentum und hatten selbst Ideen für einen Piratensender, der dann auch aus der Transistor-Bastelkiste umgesetzt wurde und auf UKW die erstaunliche Reichweite von ein paar hundert Metern hatte.
Natürlich hat uns keiner gehört - nur wir uns selbst ;-)
Fotos von den DJs ließen den Wunsch in uns entstehen, "auch so" zu sein: lange Haare, sehr cool und immer die beste Musik auf dem Plattenteller...
... und sicher viele Frauen im Bett.

Samstag, 21.11.
Zur Erholung einen Stadtbummel gemacht. Ich habe eine weitere Strumpfhose erworben. Nachmittags waren wir etwas erholungsbedürftig.

Freitag, 20.11.
Feten - Vorbereitungen und Einkauf. Unser Jüngster will in der Garage in seinen Geburtstag reinfeiern.

Donnerstag, 19.11.
An meine neuen Schuhe muss ich mich erst gewöhnen, fällt es mir doch grundsätzlich schwer, geschlossenes Schuhwerk zu tragen.
Ich habe in der Damenabteilung ein schönes Paar Gabor Schuhe erworben. Ich möchte die Firma ausdrücklich lobend erwähnen, da sie auch an uns mit den größeren Größen denkt. Hinzu kommt, dass mir die Schuhe gefallen.
Große Größen - auch viele Frauen haben große Probleme, etwas Passendes zu finden. Viele Strupfhosen gehen einfach nur bis Größe 44...46 - und dann hört es auf. Wenn man längere Beine hat oder etwas "runder" ist, dann stößt man schnell auf Schwierigkeiten. Das ist sehr schade; denn auch Menschen, die größere Größen haben, wollen sich chick kleiden.

Mittwoch, 18.11.
Trotz des Sturmes und des Regens musste ich das Haus verlassen, weil wichtige Besorgungen auf dem Plan standen.

Dienstag, 17.11.
Ein auswärtiger Kundentermin. Danach habe ich mir ein Paar Schuhe gegönnt, bevor ich mich in meinem Büro an die Aufholjagd machte.

Montag, 16.11.
Crossdressing als Prävention?
Ich gebe zu - eine etwas gewagte These!
Wir wollen wieder einmal Wikipedia bemühen und stellen uns die Frage: "was ist Prävention?"
Als Prävention (vom lateinischen praevenire "zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Ganz allgemein kann der Begriff mit "vorausschauender Problemvermeidung" übersetzt werden.
Welche Probleme meine ich? Lassen wir uns auch auf die im Moment präsente Diskussion um Depressionen ein. Kann Crossdressing als Prävention vor Depressionen dienen?
Der "Informationsdienst Wissenschaft" schreibt zur "Vorbeugung":
Das Ausschalten depressionsfördernder Faktoren ("primäre Prävention") ist zugegebenermaßen der schwierigste Teil der Vorbeugung. Denn der Verlust eines nahen Angehörigen zum Beispiel lässt sich ja nicht einfach "weg reden". Aber immerhin gibt es Einiges, das helfen kann. Dazu gehören Aktivitäten (etwa: Hobbys) und die Pflege sozialer Kontakte sowie besonders auch Sport.
Weiter geht es:
WAS KANN MAN SELBST TUN?
Geduld und positives Denken! Depressionen sind immer auch mit mit Ängsten verbunden, egal, ob man selbst dies merkt oder nicht. Und Menschen mit Ängsten denken verständlicherweise negativ.
Bewegung und Aktivität: Diese Regel erscheint "banal", wenn man depressiv ist ("Ich schaffe das sowieso nicht" / Das hilft mir auch nicht"), ist aber oft erstaunlich wirksam. Denn körperliche Aktivität stärkt immer das Selbstwertgefühl und die Bereitschaft, sich seiner Angst und Depression zu stellen."


Es gibt zalreiche Veröffentlichungen zum Thema Depressionen. In der hier kurz skizzierten Thematik erkenne ich einige Ansatzpunkte, um präventiv zu arbeiten. Crossdressing kann einerseits als "Hobby" angesehen werden und dazu dienen, sich positiv mit sich selbst auseinannderzusetzen, sich selbst in ein anderes Licht zu stellen, sich selbst in verschiedenen Erscheinungsformen zu zeigen. Geduld und positives Denken sowieso! Dazu kommt natürlich die Begegnung mit anderen Menschen und der Austausch in unserem Forum.

Weiterhin dient Crossdressing+ - damit meine ich das, was über ein Hobby hinausgeht, das Erfühlen der eigenen Persönlichkeitsstruktur, das Erforschen "wer und was bin ich", das Erkunden der Grenzbereiche zwischen Mann und Frau - sicherlich einer gesunden und starken Persönlichkeit, die in der Lage ist, sogar auf mehreren Gebieten präventiv zu arbeiten.


Sonntag, 15.11.

Sanbank bei Niedrigwasser

Viele Tage hat es geregnet. So nutzen wir heute ein paar doch überraschend auftauchende Sonnenstrahlen und unternehmen einen
Herbst 2009 - ein Drache grüßt von oben
Spaziergang auf der Halbinsel Holnis. Gut, dass wir keinen langen Anfahrtsweg haben, so können wir jede Minute nutzen. Es zeigt sich mal wieder, dass Stille und tiefe Empfindungen am besten entstehen, wenn man in der Natur unterwegs ist. Wird man im Medien-Alltag oft zugeschüttet mit Informationen, sodass die besinnlichen (Feier)Tage meistens vorübergleiten, ohne dass sie als solche wahrgenommen werden.
Wir erleben Licht und Schatten, sehen den im Sommer sehr belebten Strand ganz stille liegen. Selbst die Vögel bewegen sich sehr sachte.
Andererseits blinzeln wir in die Sonnenstrahlen - und von oben grüßt ein Drache.
Uns kommen viele Leute in "Trapperkleidung" entgegen. Ich fühle mich mit meinem Jeans-Kleid und meinen geringelten Strumpfhosen genau richtig gekleidet für diesen Tag.
Alles strömt eine große Ruhe aus. Ganz sanft gleiten zwei große Segelyachten vorbei. In der Ferne ist die dänische Küste zu sehen. Wir erzählen vom Sommer: "Da drüben, ja genau dort sind wir gewesen. ... und weißt Du noch? Ein Stück weiter beginnt dieser steinige Weg". Wir kommen zu der Erkenntnis, dass wir schon viele Kilometer miteinander zurückgelegt haben.
Die Spaziergänger, die wir treffen, sind heute leise und verhalten. Schnappt man an anderen Tagen immer einige Gesprächsfetzen auf, so sind es heute fast nur Kinder, die sich bemerkbar machen.

Vogel auf dem Stein
Schwimm Vogel

Samstag, 14.11.
Haus- und Gartentag. Schön Laub geharkt.
Gefreut habe ich mich heute über die Post. Nein, nicht über die Rechnungen ;-)
Ich habe ein Büchlein bekommen "die Farbe der Pflanzen".
Ein Foto "Rapsblüte" ist von mir.

Freitag, 13.11.
Kein besonderer Tag - grauer November mit viel Regen.

Donnerstag, 12.11.
Strammes Fernsehprogramm: erst FrauTV - dort wurde u.a. die Männer-Rolle noch einmal beleuchtet. Danach MENSCHEN HAUTNAH mit "Eltern in der Pubertät".

Mittwoch, 11.11.
Endlich wieder die "fünfte Jahreszeit"; wie viele Männer, die "als Frau gehen", würden das wohl gerne länger oder öfter machen?

Dienstag, 10.11.
Abends ist Eltern-Stammtisch. Ich gehe hin - so wie ich auch auf andere Veranstaltungen gehen würde: in einem dezenten Rock.

Montag, 9.11.
Ein typischer Novembertag - grau und dunkel.

Sonntag, 8.11.
Ein Geburtstagsbesuch bei meinen Eltern zeigte, dass - wenn das Thema auf "andere Leute" kommt, die Toleranz nicht so ganz weit verbreitet ist.
Ich denke, es war ganz gut, dass ich zu meinem Strick-Kleid eine Hose trug. So wurde mein "schöner Pullover" lobend erwähnt ;-)

Samstag, 7.11.
Nach dem Vormittags-Einkauf und dem Mittagessen sind wir noch einmal in die Stadt, da ich mich über das Angebot an passenden Schuhen informieren wollte.
Es gibt tatsächlich einige Firmen, die bis Größe 9...und darüber hinaus nicht nur passende, sondern auch schöne Schuhe anbieten, die durchaus zu einem Rock getragen werden können.

Freitag, 6.11.
Noch keine Fernseh-Lösung in Sicht. Wir konnten zwar "wild med dans" gucken, aber in miserabler Qualität. Da muss bis zur nächsten Woche eine andere und bessere Lösung her.

Donnerstag, 5.11.
In Dänemark wurde das Fernsehen auf digital umgestellt. Da ich TV2 nicht über Satellit empfangen kann, muss eine andere Lösung her.
Ich versuche es mit einem USB-Empfänger, den ich von meinem Sohn habe. Die Ergebnisse sind leider nicht befriedigend. Vielleicht liegt das aber auch an meinem alten Rechner.

Mittwoch, 4.11.
ich habe noch einmal an die FDP geschrieben, wie es nun nach der Wahl mit dem Antrag "Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Deutschland und weltweit schützen..." weiter geht. Heute habe ich eine Antwort erhalten.
Dort heißt es u.a.: "Der von Ihnen angesprochene Antrag 16/12886 wurde am 18.06.2009 in zweiter Beratung im Plenum des Deutschen Bundestages abgelehnt".
Allerdings wurde im Koalitionsvertrag eine Reform des Transsexuellenrechts beschlossen. In Kapitel IV.4. heißt es: "Das geltende Transsexuellengesetz ist in seinen wesentlichen Grundzügen inzwischen fast dreißig Jahre alt. Es entspricht nicht mehr in jeder Hinsicht aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir werden das Transsexuellengesetz deshalb unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auf eine neue zeitgemäße Grundlage stellen, um den betroffenen Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen."

Dienstag, 3.11.
Ein Tag zum Vorbereiten; nicht viel passiert...

Montag, 2.11.
Im Moment scheint sich etwas zu bewegen. Selbst die Süddeutsche und BILD beschäftigen sich mit Männern in Röcken. Wie lange das Thema präsent bleibt?

Sonntag, 1.11.
Bunt sind schon die Wälder - hier an der Waldjugendhütte in Glücksburg.
Wir machten eine schnelle Runde durch den Wald - und vorbei an der Apfelplantage zum Wasser.
Waldjugendhütte im Herbst
Die Ochseninseln und die dänische Küste verschwanden um Dunst.
Unterwegs trafen wir andere Spaziergänger, so auch eine Familie mit einem Fahrrad fahrenden Mädchen.
"Mama, warum hat der Mann auch einen Rock an?" hörten wir das Mädchen recht lautstark fragen. Leider sind unsere Ohren von unserem gestrigen Abend noch relativ geschädigt, sodass wir die Antwort der Mutter nicht verstanden haben.
Baum ohne Laub
Die Bäume an der Küste sind vom stetigen Wind schon leergefegt.

Samstag, 31.10.
Einkaufsvormittag "in der Stadt". Ich habe ein schönes, kurzes Strick-Kleid und eine geringelte Strumpfhose ergattert.

Freitag, 30.10.
Höhepunkt des Tages war "wild med dans", ansonsten ein ruhiger Tag...

Donnerstag, 29.10.
Nichts Besonderes; ein Außentermin in "ordentlicher Kleidung" ;-)
Ansonsten war nicht viel.

Mittwoch, 28.10.
Es ging nur in kleinen Schritten vorwärts heute.
... aber dafür sind auch keine besonderen Katastrophen passiert ;-)

Dienstag, 27.10.

Leben in Schubladen - warum muss alles seine Ordnung haben?

Wir wollen uns nicht in Schubladen stecken lassen. Crossdresser - Transgender - transsexuell? Von jedem etwas? Oder "ganz normal"? Natürlich ist es manchmal ganz bequem, wenn man in einer Schublade ausruhen kann, wenn man z.B. sagen kann: "Ich bin Crossdresser".
Aber bin ich nicht mehr? Wer will das wissen, wer interessiert sich dafür? Will und muss ich das selbst wissen?
Da ich mir selbst schlecht begegnen kann, erlaube ich mir ein kleines Gedankenspiel. Vorgestern war ich zum Schwimm- und Sauna-Abend im neuen Schwimmbad. Zu später Stunde waren schon viele Leute gegangen und auch ich dachte daran, meine Sachen zu packen. Da winkte mich jemand zu sich an die Liege. Vorher hatte sie schon mit der einen Hand auf das Handgelenk der anderen geklopft. Da ich vermutete, dass es um die Uhrzeit ging, zeigte ich auf die große Uhr, die über dem Eingangsbogen hing. Das schien als Erklärung jedoch nicht ausgereicht zu haben...
Etwas zögernd setzte ich mich in Bewegung. Auf meinem Weg versuchte ich eine Einordnung der Person, so wie ich es häufig mache: "gut aussehend, um die vierzig, lange Beine, lackierte Finger- und Fußnägel, gepflegte Erscheinung, lange, blonde Haare, ganz kleine Brüste, sehr schlank, deshalb nicht ganz mein Typ, ein Handtuch über den Intimbereich gelegt...".
"Mann oder Frau?" wollte ich mich gerade selbst fragen, da wurde mir freundlich eine Hand entgegengestreckt: "guten Abend, ich bin Luca, wie lange ist heute geöffnet?"
Der Akzent wies darauf hin, dass ich es mit jemandem aus Dänemark zu tun hatte. "Mann oder Frau?" Die Stimme war recht tief - und ist LUCA eigentlich ein Frauen- oder Männername? Ich erinnerte mich an ein Mädchen aus meiner Kinergartengruppe mit dem Namen LUCA, kannte aber auch einen Mann mit diesem Namen.
"Hej, jeg er Peter", antworte ich.
"åbningstiden er: kl. 8.00 - 23.00"
"Du er Dansk?" fragte er - jetzt konnte ich es sehen; denn beim Aufstehen fiel sein Handtuch auf den Boden und gab den Blick frei auf seinen Penis.
Ich muss ziemlich überrascht geguckt haben und stotterte mir etwas zurecht, halb auf Deutsch und halb auf Dänisch.
Er fragte, ob ich noch Lust hätte, in einer kleinen Kneipe ein Bier zu trinken. Ich sagte zu.
In einer viertel Stunde wollten wir uns am Ausgang des Schwimmbades treffen, denn er musste noch seine Sachen aus dem Saunabereich holen.
Ich war etwas schneller und wartete schon ungeduldig.
Als er kam, war ich überrascht. Sein Gang war sehr feminin und seine Bekleidung gab eindeutig das Signal FRAU.
Zu Fuß hatten wir in wenigen Minuten die Kneipe erreicht.
Wir wählten einen kleinen Tisch in einer Nische und begannen ein recht zwangloses Gespräch über WOHER und WOHIN, über seine verwandschaftlichen und geschäftlichen Kontakte in Deutschland und über die Unterschiede der beiden Länder.
Irgendwie kam er darauf, dass es zwar große Unterschiede gäbe, dass aber auch in Dänemark Menschen, die anders sind, genau so diskrimminiert werden wie in Deutschland.
Ich guckte fragend.
Er zeigte auf seine dunkelrot lackierten Fingernägel, strich mit der Hand über die Ärmel seiner geblümten Bluse und zeigte auf seine halbhohen Schuhe.
Ich guckte immer noch fragend. Als er nichts weiter sagte, fragte ich ihn: "wer oder was bist Du? Bist Du schwul? Bist Du Transvestit? Bist Du transsexuell?"
"Trans-sex-u-ell" buchstabierte er, "was für ein Wort!"
Er schüttelte den Kopf "in Deutschland muss wohl alles seine Ordnung haben!"
"Dann erkläre es mir!" Nun wollte ich es wissen.

"Ich bin ich" sagte er zunächst nur kurz. Ich guckte ihn neugierig und auffordernd an. "Ich weiß nicht, wie ich es in Deiner Sprache erklären soll", meinte er dann, "aber ich versuche es.
Ich fühle mich als Frau. Ich lebe mit einer Frau zusammen. Ich bin froh, so wie ich bin und was ich bin. Obwohl ich in einem männlichen Körper geboren wurde, plane ich keine Operation", dabei klopfte er sich auf den Schritt. "Auf meinen kleinen Freund würde meine Freundin auch nicht gern verzichten", sagte er überzeugend und grinste dabei.
"Und für die hier", diesmal klopfte er sich leicht auf die Brust, "habe ich ein spezielles Entwicklungsprogramm; denn Hormone will ich nicht nehmen".
"Und was würdest DU nun sagen, was ich bin?"
Ich überlegte einen Moment und sagte dann: "Du hast Recht; DU bist DU. Muss man denn alles einordnen?"
"Ja eben", sagte er, "aber in Deutschland - und teilweise auch in Dänemark - muss alles seine Ordnung haben: Mann oder Frau, Mädchen oder Junge...".

Montag, 26.10.
Die Herbstferien sind endlich vorbei.

Sonntag, 25.10.

Baum mit Gesichtern

Was mag dieser Baum erzählen, wenn er könnte? Wie lange steht er dort am Gendarmenstieg? Sagen wir mal 200 Jahre. Dann hat er einiges erlebt: Kriege, Sturmfluten, Regenwetter und Dürre. Er scheint mit mehreren Gesichtern zu gucken. Wie beurteilt er das, was er gesehen hat? Ein Gesicht scheint ein wenig verschmitzt zu gucken.
Vielleicht ist es das Gesicht, das die vielen Gesprächsfetzen der vorbeikommenden Spaziergänger gehört hat. Leider hat er es nicht aufgeschrieben. Es wäre bestimmt so interessant wie die Filmschnipsel in "Cinema Paradiso".
Was sagen die Menschen, die vorbeikommen? Was denken sie? Besteht ein Gleichklang zwischen dem Denken und dem Sprechen?
Wie viele der vorbeikommenden Spaziergänger haben Pläne für den nächsten Tag, die nächste Zeit. Werden sich diese Pläne erfüllen?
Vielleicht guckt der Baum auch nur verschmitzt, weil ich vorbeigekommen bin in meinem Rock. Einen Mann im Rock hat er wohl noch nie gesehen. Aber sicherlich wäre ihm das zu belanglos, um es in seinem Gesichtsausdruck zu verarbeiten. Was ist schon ein Mann im Rock?
Ich hoffe, er hat die späten 60er Jahre bewusst erlebt; da sind bestimmt viele gutaussehende Frauen im Mini-Rock vorbeigekommen.
... sein schelmischer Ausdruck könnte auch bedeuten, dass er sich an die Leute erinnert, die nackt im Mondlicht gebadet haben. Sie fühlten sich so unbeobachtet...

Samstag, 24.10.
Einkauf, Mittag - dann Gartenarbeit.
Nachlese vom letzten Wochenende: Bild "Blick auf die Ochseninseln:

Blick auf die Ochseninseln

Freitag, 23.10.
Letzter Ferientag der Schulkinder.
Wir vertreiben uns den Tag mit putzen und arbeiten; muss ja auch sein ;-)
Abends zur Erholung: Wild med Dans.

Donnerstag, 22.10.
Wieder nicht aus dem Büro rausgekommen, d.h. jedenfalls nur sehr kurz - zum Einkaufen und Ausliefern.

Mittwoch, 21.10.
Noch ein Prodiktionstag

Dienstag, 20.10.
Ein Produktionstag

Montag, 19.10.
Start in die zweite Ferienwoche der Kinder. Es bleibt weiter anstrengend.

Sonntag, 18.10.
Ein Ausflug in Dänemark. Ausgangspunkt war der Parkplatz an den Ochseninseln. Wir wanderten auf dem Gendarmenstieg und genossen das schöne Wetter, das Wasser und die abwechslungsreiche Landschaft. Mein neuer, recht langer Jeans-Rock war die ideale Bekleidung für diesen Tag.
Bei den Ochseninseln - im Hintergrund: Holnis

Bucht vor Rønshoved Højskole
Im Hintergrund:Rønshoved Højskole
http://www.ronshoved.dk/

Samstag, 17.10.
Einkaufs- und Familiensamstag.

Freitag, 16.10.
"Wild med Dans" genießen: schöne Frauen, schöne Kleider, gekonnte Bewegungen!

Donnerstag, 15.10.
Ausliefern - und wieder neues Material besorgen
Abends zeigt eine kleine, spitze Bemerkung, dass es für eine Partnerin wohl doch nicht so einfach ist, mit einem Crossdresser zusammen zu sein.
Na gut, vielleicht musste das mal raus? Jedenfalls hat es mich mehr getroffen, als dachte.

Mittwoch 14.10.
Nachmals: Arbeit - Arbeit

Dienstag, 13.10. Arbeit - Arbeit

Montag, 12.10.
Letzte Korrektur der Datenbank-Updates.

Sonntag, 11.10.
Erst etwas Arbeit - Fotos machen und bearbeiten, dann schönes Mittagessen. Anschließend eine mittel-kurze Runde durch die herbstliche Nachbarschaft.

Samstag, 10.10.
Einkaufs- und Haushaltstag. Das schlechte Wetter verhinderte den Garteneinsatz.

Freitag, 9.10.
Habe noch einmal ausführlich meinen BON A PARTE Katalog studiert; es sind ein paar schöne Sachen darin, von denen ich mir gern etwas bestellen würde...

Donnerstag, 8.10.
Den ganzen Tag stramm gearbeitet, um noch kurz vor 18 Uhr ein Paket abgeben zu können.

Mittwoch, 7.10.
Auswärtiger Termin in Eckernförde

Dienstag, 6.10.
Eine schulische Veranstaltung im Gemeindehaus St. Jürgen in Flensburg. Unsere Klasse verkauft Bilder aus dem Kunstunterricht - zugunsten der Klassenkasse und der Klassenfahrt.

Montag, 5.10.
Endlich ist mein Katalog gekommen. Ich werde mir ein schönes Strick-Kleid kaufen, oder...

Sonntag, 4.10.
In den Kirchen feiern die Menschen ERNTEDANK. Auch wir trotzen dem Wetter, lassen uns nassregnen und fahren in die Kirche.

Samstag, 3.10.
Feiertag - Tag der Deutschen Einheit.
Wie hätte es wohl heute für die Menschen in der DDR ausgesehen, wenn es nicht zum "Mauerfall" gekommen wäre?
Welche Auswirkungen hätte das Internet gehabt? Offizielle Wege wären sicherlich, wenn der Staat in seiner Form erhalten geblieben wäre, für die Allgemeinheit verschlossen gewesen. Aber sicherlich hätten Bastler und Tüftler andere Wege, z.B. über Funkstrecken entwickelt.
Wie wäre es Crossdressern, Transgendern und Transsexuellen in der DDR ergangen?
Dazu habe ich keine Hinweise gefunden, wohl aber, wie es früher Lesben und Schwulen gegangen ist. Hier ein Link: http://www.lsvd.de/979.0.html

Freitag, 2.10.
Schuld geben - Schuld nehmen
Viele geben anderen Menschen Schuld, zum Beispiel die Schuld dafür, dass sie als Mann keine Frauenkleider tragen können oder dürfen. Dabei haben sie in vielen Fällen noch nicht einmal mit der Partnerin gesprochen, sondern sie gehen einfach davon aus, dass sie ihre Leidenschaft verheimlichen müssen: "Das könnte ich meiner Partnerin NIE erzäheln, sie würde ganz schrecklich reagieren!"
Das muss aber so überhapt nicht sein. Wenn man darüber nicht gesprochen hat, kann man es nicht wissen. Es kann ja auch ganz anders aussehen. Vielleicht hat die Partnerin sich schon immer "so einen" gewünscht.

Donnerstag, 1.10.
Wie in den letzten Tagen...

Mittwoch, 30.9.
Nochmals viel Arbeit

Dienstag, 29.9.
Arbeit und Haushalt

Montag, 28.9.
Na, den Wahltag gut verdaut?
Wir wollen mal sehen, was von den Versprechungen in die Tat umgesetzt wird...

Sonntag, 27.9.
WAHLTAG - Nach dem Wählen machen wir uns auf zu einem langen Spaziergang hier vor Ort. Der Weg führt uns von Ringsbrg über Langballig nach Siegum und von da wieder zurück nach Ringsberg.
Lange Spaziergänge sind gut zum Nachdenken und Gedankenaustausch. So zum Beispiel über das Thema "ÄNGSTE der Crossdresser, Transgender, Transsexuellen".

Viele Leute schreiben oder sagen mir, sie haben Angst, sich zu "outen", Angst, gegengeschlechtliche Kleidung einkaufen zu gehen, Angst, entdeckt zu werden...
Diese Ängste kommen von einem selbst; man muss lernen damit umzugehen und dann die richtigen Entschlüsse fassen.
Die meisten Leute nehmen es neutral auf, wenn sie einen Mann in Frauenkleidung sehen oder einen Mann, der sich als Frau fühlt, aber trotzdem nicht 100% als Frau zu erkennen ist.
Verkäufern ist es egal, wem sie etwas verkaufen. Je selbstbewusster und normaler man auftritt, desto normaler wird man behandelt und bedient. Das nervöse Vorspielen wie z.B. "den Rock soll ich für meine Frau besorgen..." erregt besondere Aufmerksamkeit.
Die meisten Leute werden nehmen es nicht einmal richtig zur Kenntnis, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern sehen. Damit meine ich die "allgemeine Öffentlichkeit", also auch beim Spazierengehen, Kino, Lebensmittel-Einkauf usw.
Es gibt jedoch auch "gefährliche Orte", die man meiden sollte, weil es zu Komflikten kommen könnte.
Dazu zähle ich z.B. Jahrmärkte und Veranstaltungen, auf denen viel getrunken wird.
Natürlich wird man auch mal in der allgemeinen und neutralen Öffentlichkeit ein paar Blicke auf sich ziehen, oder jemand lächelt (aus - oder anlächeln? - fragte meine Oma immer). Es ist selten, dass jemand heftige Reaktionen zeigt. Ich habe bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht.
Wenn man aus der Sicherheit des "ich stehe zu meiner Sache" herangeht, hat man auch den nötigen Hintergrund und ein gutes Selbstbewusstsein: ICH bin ICH!
Etwas anderes ist es mit der Familie und einem engen Freundeskreis.
Eine Frau wird nicht unbedingt begeistert sein, wenn man (plötzlich) sagt, dass man sich eigentlich als Frau fühlt und auch so auftreten möchte - oder aber, dass man als Mann Frauenkleider tragen möchte.
Die Reaktionen sind aber durchaus verschieden. Einige Frauen können der Sache sogar etwas Positives abgewinnen, bekommen sie doch "eine Freundin" hinzu - und müssen den Mann und die teilweise schon Jahre bestehende Beziehung nicht aufgeben.
Falsch wird es sein, sich zu verstecken und/oder sich von seinen Ängsten beherrschen zu lassen; denn wie ich weiter oben schon schrieb: die meisten Ängste sind unbegründet!.

Siegum 2009

Samstag, 26.9.
Einkauf, Rasen mähen...
Freizeit im Crinkle-Rock verbracht.

Freitag, 25.9.
Arbeiten an Haus und Hof

Donnerstag, 24.9.
Gespräch in der Schule - aber nicht über Crossdressing ;-)

Mittwoch, 23.9.

Ringsberg Regenbogen

Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet

In Berlin ist am Mittwoch ein Bündnis gegen Homophobie gegründet worden. Die Initiatoren wollen damit ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Homosexuelle setzen. Dem Bündnis gehören 24 gesellschaftliche Organisationen und Institutionen an, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutsche Bank, der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Berliner Polizei sowie die Jüdische Gemeinde.
www.buendnis-gegen-homophobie.de/

Dienstag, 22.9.
Wenn ich unterwegs bin - und ich bin viel unterwegs, spiele ich gern den Beobachter. Inzwischen gehe ich gerne mit "in die Stadt" und es macht mir nichts aus, wenn ich warten muss, wenn es mal nicht um ein neues Stück für mich geht. Es ist wie Kino, wenn man die anderen Leute beim Shopping beobachtet. Es scheint lange nicht allen Leuten Spaß zu machen, denn viele Frauen wirken hektisch - Männer genervt.
Wenn ich in der Fußgängerzone unterwegs bin, mache ich gern mal eine Momentaufnahme; ein gedankliches Foto. Ich denke, dass ich einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung erwische.
Was ergibt meine Auswertung, jetzt da es im September kälter und ungemütlicher ist?
Ich nehme eine blau-graue Masse wahr. Frauen und Männer sind von der Art der Bekleidung kaum zu unterscheiden. Das geschieht eher durch das Zubehör, z.B. durch Taschen.
Einige Frauen fallen durch Stiefel auf.
Und Röcke?
Röcke und Kleider scheinen weder bei Frauen noch bei Männern weit verbreitet zu sein! Natürlich ist manchmal eine Frau in einem geschmackvollen Rock oder Kleid unterwegs - mit passenden Schuhen oder Stiefeln, aber für "die breite Masse" scheint es andere Qualitäten zu geben, die wichtiger sind: zweckmäßig und bequem.
Das sollte für uns gute Möglichkeiten bieten, uns unseren Standort zu sichern und zu entwickeln: Röcke und Kleider für alle, die dazu Lust haben, egal, ob Mann oder Frau.

Montag, 21.9.
Die Arbeitswoche hat uns wieder...

Sonntag, 20.9.
Ausflug nach Friedrichstadt - immer wieder ein Erlebnis. Häuser wie aus der Puppenstube.
Friedrichstadt-1
Obwohl sehr viele Reise- und Besuchergruppen unterwegs waren und die meisten Frauen
sich nicht im Rock zeigten, habe ich mit meinem hellen, langen Rock keine ablehnenden
Kommentare geerntet.
Friedrichstadt-2

Samstag, 19.9.
Die große Birk-Runde von der Mühle Charlotte bis Falshöft und zurück.
Falshöft Leuchtturm
Es war eine lange Tour (17...18km). Das erforderte eine Rast im reizenden Café Lichtblick.
Der Leuchtturm dient auch als Standesamt.

Freitag, 18.9.
Haus- und Hofarbeiten

Donnerstag, 17.9.
Ein schneller Auftrag - und gleich abends Auslieferung

Mittwoch, 16.9.
Mal wieder Elternabend (aber in Hosen).

Dienstag, 15.9.
Arbeitsvorbereitungen; Arbeit, Versand

Montag, 14.9.
Herbst 2009-1
Viele Felder sind abgeerntet. Auch die Kartoffelernte ist in vollem Gange.
Noch können wir Spaziergänge im Rock unternehmen und brauchen keine Strumpfhosen.

Sonntag, 13.9.
Längere Zeit gab es hier eher Berichte über Land und Leute sowie kleine Alltagsgeschichten eines Crossdressers.
Zwischendurch müssen aber mal "Hausaufgaben" gemacht werden ;-)
Viele Leute fragen mich über WOHER und WOHIN, über MANN und FRAU, MANN in Frauenkleidung, Frauen, die sich als Mann fühlen...
Für mich ist die Beschäftigung mit diesen Themenbereichen selbstverständlich, aber ich bin auch durch meinen längeren und alltagsmäßigen Umgang damit positiv eingestellt und geprägt. Viele Menschen sind jedoch verunsichert, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern sehen; Betroffene sind noch verunsicherter, wenn sie bei sich selbst die Regung feststellen, sich nicht mit dem Geburtsgeschlecht zufrieden zu geben, sondern Gernzbereiche zu beschreiten und vielleicht auch zu überschreiten.
Viele praktizieren das schon sehr lange offen; viele müssen es jedoch vor Partner(innen) und Freunden geheimhalten, weil sie ungute Reaktionen fürchten, ist doch die Homophobie weit verbreitet, unter der Crossdresser und Transgender auch zu leiden haben.
Da es selten offene Gesprächsmöglichkeiten gibt, stellt man sich viele Fragen allein und wird sie "nach Tagesform" beantworten, auch wenn es darum geht: "bin ich richtig, wie ich bin, bin ich vielleicht krank, bin ich abartig? Bin ich der/die Einzige, der dem/der es so geht hier in meiner Stadt?"
Im Zuge der Fragestellungen zum eigenen (gefühlten) Geschlecht bin ich auf einige Seiten gestoßen, die uns bei der Klärung vieler Fragen helfen können. Ein Lesen lohnt bestimmt:

konflikt_zwischen_dem_biologischen_du_und_dem_geschlechtlichen_ich (pdf)

und

die-katze-ist-kein-vogel.de/begriffserklarung (pdf)

Samstag, 12.9.
Am 24.8. zeigte ich eine Kürbisblüte. Nun kann ich melden: wir haben einen richtigen Kürbis!

Kürbis

Freitag, 11.9.
Endlich wieder Gruppentreffen. Wir waren zwar nur zu dritt, aber immerhin.

Donnerstag, 10.9.
Ein etwas mystischer Tag - mit ungewöhnlichen Begegnungen und ungewöhnlichem Verlauf.

Mittwoch, 9.9.
Nochmals ein Produktionstag - dann Auslieferung.

Dienstag, 8.9.
Ein arbeitsamer Tag, der gut hätte länger sein können; denn ich hatte spontanen Besuch von einem meiner Forumsteilnehmer. So war unser Treffen zeitlich recht begrenzt, aber immerhin: es war ein schöner Abend mit einem guten Austausch.

Montag, 7.9.
Arbeitsvorbereitungen

Sonntag, 6.9.
Relativ warmes Regen-Schmuddelwetter. Trotzdem lassen wir uns von einem Spaziergang in Glücksburg nicht abhalten.
Wasser-Ballone
Am Strand entdecken wir ein Knäuel Ballone, die entweder dort angebunden wurden -
oder die sich dort verfangen haben. Schön, "Lachmännchen" an so einer Stelle
zu entdecken! Gleichzeitig hat es etwas Trauriges und Tragisches.
Die meisten Leute sind in Regen- und Winterkleidung unterwegs. Einige Frauen in Stiefeln zeigen, dass diese Herbst/Wintermode wohl auch dieses Jahr noch getragen wird.
Ich bin noch in einem Rock und in Sandalen unterwegs.
Regen-Regatta
Auch bei diesem ungemütlichen Wetter finden noch Regatten statt.
Die bunten Segel heben sich gut vom graublauen Wasser ab.

Samstag, 5.9.
Einkauf- und Familientag. Das Wetter hat sich leicht gebessert; Aber es riecht schon nach Herbst. Der Sommer ist wohl vorbei.
Zeit für einen Waldspaziergang.

Freitag, 4.9.
Ein kräftiger Sturm aus Südwest verursacht einige Schäden - auch bei uns. Der Rosenbogen, der schon etwas marode war, wird umgeblasen.
So muss ich den Nachmittag ganz anders verbringen, als ich mir das Gedacht habe.
Abends ist dann auch nicht mehr viel los. Also pflgen wir unsere von den Rosendornen musshandelten Hände.

Donnerstag, 3.9.
Die erste Schulwoche kommt nur mühsam in Gang und ist noch von vielen Unregelmäßigkeiten geprägt. Ansonsten hat sich nicht viel getan, sodass ich nur einige Informationen weitergeben möchte.
Ein Blick zu unseren Nachbarn nach Dänemark, die eine interessante Information ausgegraben haben:
"Australske transseksuelle har vundet klage
To australske transseksuelle har vundet en sag ved domstolene, som derved giver dem mulighed for at være juridisk anerkendt som mænd, uden at de har fået deres kvindelige kønsorganer fjernet."
Das bedeutet:
"Zwei australische Transsexuelle haben vor dem Gerichtshof einen Sieg erreicht. Sie wurden juristisch als Mann anerkannt, ohne dass ihre weiblichen Geschlechtsorgane operativ entfernt wurden".
Australien ist weit weg - aber die Nachricht gibt vielleicht denjenigen Hoffnung, die in unserem Land Ähnliches anstreben.
Ansonsten scheint in einigen Gruppierungen in Dänemark (sicher auch in Deutschland?) die Diskussion heftiger zu werden, wer mit wem in eine Gruppe oder Vereinigung gehört und ob Transvestiten ein Recht haben, mit Transsexuellen zusammen gemeinsame Rechte einzufordern. Natürlich gibt es deutliche Unterschiede; doch haben Transvestiten und Transsexuelle eines gemein: viele werden diskrimminiert und viele werden von einer Berufsausübung ausgeschlossen.
Viele erfahren in der Öffentlichkeit gewalttätige Übergriffe.
Ein gemeinsames Vorgehen - gemeinsames Arbeiten und die Solidarität sind sicherlich nützlicher als "Grabenkämpfe" um Begriffe.

Mittwoch, 2.9.
Ich erlebe ein Abenteuer. Weit muss ich nicht reisen - und doch ist es eine ganz fremde Welt.
Eigentlich fahre ich fast nie Bus; aber heute muss ich mit dem Linienbus aus der Stadt zurück fahren.
Ich wähle einen Platz im letzten hinteren Drittel, kurz nach dem Gelenk des Gelenkbusses.
Hinter mir hat ein älterer, schnaufender Mann Platz genommen. Seinen "Marktroller" hat er an die hintere Tür des Busses gestellt. Ich sehe ihn nicht und ich blicke mich nicht um, erfahre aber trotzdem sehr viel über ihn.
Es raschelt - und bald rieche ich ein frisches Brötchen; höre ihn krümeln und kauen.
Dann ein ZISCH - und es riecht nach Hopfen. Das Brötchen muss sehr trocken sein, wenn er einen halben Liter Bier zum Runterspülen braucht. (Nachher sehe ich die Dose in seiner Hand).
Noch weiter hinten sitzt ein junges Mädchen; später steigt ein weiteres dazu. Die beiden scheinen sich zu kennen. Recht emotional spricht die eine ein Problem an, das sie gerade zu bewältigen hat. Tränen fließen...Schluchzen ist zu hören.
Später steigen Schulkinder ein, die wohl den ersten offiziellen Schultag an einer neuen Schule hinter sich haben. Mit staunend großen Augen betrachten sie alles, geben sich Tipps, wie und wann sie aussteigen müssen und welche Lehrkräfte sie an der neuen Schule haben.
Ein Junge traut sich, fragt, ob der Platz neben mir noch frei ist. Ich nicke und sage "selbstverständlich".
Einige ältere Schulkinder scheinen feste Sitzplätze zu haben, nehmen auch zwei Plätze für sich in Anspruch. Was machen sie, wenn der Bus richtig voll ist?
Ich habe mein Ziel erreicht - wie steigt man aus? An der Tür befinden sich merkwürdige Markierungen und zwei Rädchen. Muss man daran drehen, damit die Türen aufgehen?
Mist, ich bin der einzige Wartende an der Tür. Der Bus hält. Sekunden vergehen. Dann "ZISCH"; die Türen gehen auf. Glück gehabt.
Heute bin ich nicht im Rock unterwegs; ich hatte einen offiziellen Termin, bei dem ein Rock nicht so angebracht war. Im Bus wäre ich auch sicher "DIE SENSATION" gewesen, aber das muss nicht sein.
Aber zuhause wieder angekommen - da steige ich sofort aus der Hose und ziehe einen Rock an.
Meine Füße sind es nicht mehr gewohnt, in festen Schuhen zu laufen und von Strümpfen gefesselt zu werden. Nachdenklich betrachte ich meine Blasen.
Wie gut, dass ich meistens barfuß in Sandalen laufen kann.

Dienstag, 1.9.
Überall wird über den Beginn des Zweiten Weltkrieges berichtet und gesprochen. Auch bei uns in Flensburg finden Gedenkveranstaltungen statt.

Montag, 31.8.
Die Kinder sind wieder in der Schule; aber nur kurz. Es wird langsam Zeit, sich einerseits von den Ferien zu erholen und andererseits die Arbeit wieder in Gang zu bringen. Kunden und Lieferanten werden inzwischen auch die Ferien beendet haben.

Sonntag, 30.9.
Ein Familiensonntag mit Geburtstag (Sohn) Hochzeitstag der Eltern... Krimi gucken...
Trotzdem habe ich mal wieder einen kleinen Artikel geschrieben (aus gegebenem Anlass):
http://www.crossdresser-forum.de/crossdresser-als-opfer-der-homophobie.html
Aus Rücksicht auf die älteren Herrschaften habe ich mich allerdings "ordentlich" angezogen ;-)

Samstag, 29.8.
Einkaufen im Regen. Stadtbesuch wegen Geburtstagseinkauf.
Nachmittags Fahrräder repariert.
Anschließend ein erholsamer Abend im Trachtenkleid.

Freitag, 28.8.
Der letzte offizielle Ferientag; wie gut!

Donnerstag, 27.8.
Immer noch nicht wieder Strandwetter.

Mittwoch, 26.8.
Bei einem Kundenbesuch sehe ich, dass der Flensburger Hafen schon für die Drachenboot-Rennen am Samstag vorbereitet wird. Es ist nur noch schlechter um Parkplätze bestellt.

Dienstag, 25.8.
Nicht viel los...

Montag, 24.8.
Kürbisblüte 2

Zwei sehr unterschiedliche Bewohner unseres Gartens: ein später hoffentlich schwerer Kürbis und ein ganz leichtes Insekt. Sie sind zwar sehr unterschiedlich, ergänzen sich aber dennoch auf ideale Art und Weise. Das sollte auch bei den Menschen so sein: Vielfalt und Anders-Sein anerkennen und die gegenseitigen Vorzüge nutzen.
Es macht Spaß, die Veränderungen der Landschaft und der Pflanzen zu fotografieren. Ob wir von Tieren und Pflanzen auch bewusst wahrgenommen werden?
Von einigen bestimmt.

Kürbisblüte 1

Sonntag, 23.8.
Ein Ausflug von Gelting Mole über Wackerballig in Richtung Birk.
Im Hafen von Gelting Mole liegen zahlreiche, auch größere Segel- und Motoryachten.

Gelting Mole Yachthafen
Abgesehen von diesem Yachthafen, dem Winterlagerplatz, einer Lokalität und kleineren Gewerbebetrieben hat Gelting Mole die ursprüngliche Bedeutung als Fährhafen "Faaborg-Gelting" verloren.

Schild der alten Gelting-Faaborg Linie

Das Schild ist übrig geblieben aus dieser Zeit.

Hafen Wackerballig

Immer am Wasser entlang führt ein schmaler Weg zunächst nach Wackerbalig. In dem Hafen am Ende einer sehr langen Brücke liegen Sportboote, die nicht ganz so groß wie in Gelting Mole sind.
Sonntags ist auf den Wegen und in den Gaststätten eine Menge los. Auch begegnen wir einem Traktor mit Anhänger, der einer Junggesellinen-Abschiedstour dient. Die Damen sind schon sehr "lustig".
Abgesehen von einigen Blicken wurde ich als "Mann im Rock jedoch in Ruhe gelassen.

Samstag, 22.8.
Nach dem Einkauf ein Nachmittag im Garten mit Rasen mähen usw.

Freitag, 21.8.
Restarbeiten

Donnerstag, 20.8.
Einige Arbeiten erledigt; es sind doch nicht alle Kunden in Urlaub.

Mittwoch, 19.8.
Ein Nachmittag am Strand. Praktisch so ein Rock; wenn man ihn nach dem Strandbesuch anzieht, fällt der Sand ungehindert auf den Boden zurück ;-)

Dienstag, 18.8.
Haus- und Gartenarbeit

Montag, 17.8.
Keine besonderen Vorrkommnisse ;-)

Sonntag, 16.8.
Meine Berlin-Heimkehrer sind wieder da.
Es ist kühl an diesem Abend. So kann ich mein neus Landhaus-Kleid ausprobieren: schöner, edler Stoff, ganz angenehmes Tragen.

Samstag, 15.8.
Wir steuern auf den Herbst zu. Schön, dass ich schon einen Herbstrock erstehen konnte ;-)
Viele Felder sind schon abgeerntet. In den nächsten Tagen werde ich weitere Eindrücke sammeln.

Abgeerntetes Feld Mitte August

Feitag, 14.8.
Leider ist die Gruppe heute ausgefallen; es sind fast alle in Urlaub. Der direkte Austausch fehlt mir.

Donnerstag, 13.8.
Jahrestag des Mauerbaus.
Ansonsten merke ich, dass wegen der Ferien viele Leute verreist sind.

Mittwoch, 12.8.
Nochmals reichlich Arbeit.

Dienstag, 11.8.
Viel Arbeit, ansonsten schlechtes Wetter.
Beim Ausliefern konnte ich Zeit für eien kurzen Stadtbummel abzwacken.

Montag, 10.8.
Ich habe mich an das Radfahren mit Rock gut gewöhnt. Es ist auch ungefähr so schön, wie ich es mir gedacht habe. So war es eine gute Idee, ein Damenfahrrad herzurichten, um es auszuprobieren.

Sonntag, 9.8.
Noch ein Strand-Tag, der allerdings von Gewitterwolken und Regen beendet wird.

Samstag, 8.8.
Nach dem Einkauf ein Nachmittag am Strand.

Freitag, 7.8.
NAchmittag am Strand.

Donnerstag, 6.8.
Ein Nachmittag am Strand.
Keine Fotos...

Mittwoch, 5.8.
Nach einem heißen Tag mit Gartenarbeit gönnten wir uns als Abend-Entspannung einen Besuch in Westerholz und saßen auf der Terrasse mit Ausblick auf die dänische Küste.

Westerholz im Sommer

Dienstag, 4.8.
Planungsarbeiten

Montag, 3.8.
Na, Montag eben. Eigentlich müsste man sich vom Wochenende erholen, aber...
Mein Lieblings-Haus, auf das ich ein Auge geworfen hatte, ist leider verkauft worden. Wir hatten auch nichts richtig im Lotto.

Sonntag, 2.8.
Besuch des Ostsee-Man in Glücksburg. Es ist beeindruckend, wie sich die Veranstaltung in den letzten Jahren entwickelt hat.

Ostsee-Man Fahrrad-Parkplatz

Ostseeman LAufstrecke

Samstag, 1.8.
Einkauf und Hausarbeit. Unser Plattenweg sieht wieder gut aus ;-)

Freitag, 31.7.
Ein Besuch bei einem Kunden in Flensburg - und endlich mal wieder ein Austausch von Büchern in der dänischen Bücherei.
Nun bin ich erst einmal mit Lesestoff versorgt.

Donnerstag, 30.7.
Wie können wir mehr für "unsere Sache" - für mehr Toleranz werben? Gestern bekam ich folgende Äußerung in einem fremden Forum: "...weil Du es nicht einsiehst, dass Du mein Bild eines Monsters in Frauenkleidern bestätigst".
Das ist doch schon heftig, oder?
Sicherlich war die Person in einer psychischen Ausnahmesituation, aber mit manchen Leuten ist, was Crossdressing (+mehr) angeht, nicht gut Kirschen essen.
Ach ja, noch ein paar Banalitäten: wir waren gestern zum "Sommerschlussverkauf" und wurden wieder mal fündig. Ich erwarb ein schönes Hemd mit Spaghetti-Trägern.
Kommentar meiner Frau: "Du bist wie geschaffen für solrche Hemden; bei Dir rutschen sie jedenfalls nicht!"

Mittwoch, 29.7.
In den Diskussionen in allgemeinen Foren gibt es häufig "Gegenwind" für Crossdresser, Menschen im Grenzbereich zwischen den Geschlechtern und Transsexuelle. Das Verständnis für diese Gruppen ist nicht besonders weit ausgebildet. Genießen Homosexuelle eine gewisse Akzeptanz, so ist es bei Männern in Frauenkleidung oder Frauen mit Bart leider anders.
Da kommt es leider auch zu sehr heftigen und verletzen Kommentaren.

Dienstag, 28.7.
"Du siehst ganz ungewohnt aus", sagte meine Frau, als ich heute von einem Kundenbesuch nach Hause kam. Ich trug Jeans, Hemd, Schuhe und Strümpfe.
Ich habe mich aber schnell wieder umgezogen.
Ansonsten sah es eher trostlos aus...

Montag, 27.7.
Die Wetterlage ist stabil: das schelchte Wetter hat sich festgesetzt. Wenn man etwas machen möchte, was nur im Trockenen möglich ist, dann muss man sich ranhalten. So habe ich mich mit dem Rasenmähen beeilt. Die Wäsche trocknet auf einem transportablen Wäscheständer, so kann ich sie leichter hereinholen.

Sonntag, 26.7.
Ausflug nach Maasholm.
Wir fanden aber zunächst keinen Parkplatz, da die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Hafen Demonstrationen ihres Könnens durchführte, die von sehr vielen Zuschauern besucht wurden.
Also war zunächst eine kleine Wanderung von einem weiter entfernten Parkplatz angesagt.

Maasholm Sufer

Der frische Wind bot den Surfern beste Bedingungen.
Obwohl man nie weiß, wie die Leute bei solchen Großveranstaltungen reagieren, hatte ich einen Jeansrock angezogen. Außer ein paar Blicken, die sicherlich sagen sollten "was soll das denn" erlebte ich keine negativen Reaktionen.

Maasholm Seenotrettungsübung

Das Können der Schiffs- und Hubschrauberbesatzungen und das Zusammenspiel ist sehr beeindruckend. Sehr beruhigend, dass sich Fachleute darum kümmern, wenn man in Seenot geraten sollte.

Maasholm Seenotretter

An dem Seil möchte ich nicht so gerne hängen.
In einem weiten Bogen durch das Naturschutzgebiet ging es zurück.

Maasholm Pferde

Samstag, 25.7.
Ein fauler Tag, den wir nach dem Einkauf an Haus und Hof verbrachten.

Freitag, 24.7.
Nach Sommer sieht das Wetter nicht aus. Die armen Campingurlauber im Zelt! Heute bin ich nicht einmal mit dem Rad zum Einkaufen gekommen. Gegen Abend fast Weltuntergangs-Stimmung: Wolkenbruch und Gewitter. Lauter Hagelkörner liegen im Garten. Der Sommer scheint weit entfernt.

Juli Regen

Donnerstag, 23.7.
Weiterhin Druckaufträge zu erledigen.

Mittwoch, 22.7.
Nochmals viel zu tun.

Dienstag, 21.7.
Arbeit, Arbeit...
Abends sieht meine Frau ein paar Jungs, die auf den Bauern warten, weil sie mitfahren dürfen mit dem Traktor. Einer spricht sie an: "Warum zieht Dein Mann manchmal einen Rock an?"
"Er mag nicht so gerne Hosen".
Das Kind darauf: "Ich ziehe auch manchmal einen Rock an".

Montag, 20.7.
Ein paar neue Aufträge...

Sonntag, 19.7.
Flohmarkt in Ringsberg. Eine schöne Gelegenheit, mir ein rotes Top und Ohrclips zu kaufen. Ansonsten haben wir im Garten gefaulenzt.

Samstag, 18.8.
Besuch in einem Outlett Store. Es war aber nicht sehr ergiebig; das Warenangebot hat uns nicht überzeugt. Stattdessen gab es noch einen kleinen Stadtbummel - und für mich ein neues Shirt.

Freitag, 17.7.
Nach den heißen Tagen soll es nun Abkühlung geben. Wie gut, dass das hier bei uns ohne Unwetter geschieht.

Donnerstag, 16.7.
Noch einmal ranhalten...

Mittwoch, 15.7.
Nein, hier ist nicht der Schlendrian ausgebrochen; ich bin nur sehr beschäftigt zur Zeit, bin am Drucken, Schneiden, Leimen, Verpacken, Versenden.
Ach ja, die eine Mitarbeiterin bei DPD hat ein reizendes Sommerkleid ;-)

Dienstag, 14.7.
Arbeit, Arbeit

Montag, 13.7.
Ein Tag mit Vorbereitungen und viel Wartezeit.

Sonntag, 12.7.
Wir wollten eigentlich von der Birk nach Falshöft und zurück wandern. Da ein Gewitter hochzog, kehrten wir auf der Hälfte der Strecke um. Es war auch so weit genug ;-)
Heute musste ich mir keine merkwürdigen Kommentare anhören. Ein jüngeres Mädchen sagte zwar zu ihrer Schwester oder Freundin: "der Mann hat einen Rock", aber das hörte sich ganz neutral an.
Wir sind immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Tier- und Pflanzenwelt auf der Birk ist.

Pferde im Monat Juli
Friedliche Nachbarn an der Wasserstelle: Rinder und Pferde

Samstag, 11.7.
Obwohl das Wetter nicht so einen besonders tollen Eindruck machte, sind wir nach Flensburg gefahren zu einem Besuch auf dem Dampfrundum. Es gab viele qualmende Schiffe, Lokomativen und Maschinen zu sehen.
Weiterhin gab es einige Bühnen, auf denen überwiegend Oldie-Bands spielten.
Auf solchen Veranstaltungen gibt es schon merkwürdige Leute. Wir standen vor einer solchen Bühne.
Neben uns standen Leute, ich denke mal ein älteres Ehepaar mit erwachsener Tochter.
Ich hatte eine Hose an - auf Bitten meiner Frau - hätte ich aber sowieso gemacht; denn Veranstaltungen mit möglicherweise angetrunkenen Leuten sind immer mit Vorsicht zu genießen.
Ich trug aber Männersandalen. Eine der drei Personen entdeckte meine lackierten Fußnägel, musste das dermaßen laut kommentieren...
... also kein Benehmen die Leute
Naja, Schwamm drüber. Ich habe auch Leute gesehen, die ich vielleicht lustig fand. Aber so zu reagieren, das ist schon arg.




Freitag, 10.7.
Heute gab es noch einmal frische Erdbeeren und neue Kartoffeln vom Hof Neue Erde
Pellkartoffeln und Fisch - Erdbeeren zum Nachtisch, eine herrliche Mahlzeit!
Das Forum habe ich so erweitert, dass jetzt auch Filme eingestellt werden können; sicherlich eine nützliche Option
Unsere Gruppe ist heute ausgefallen; wir werden den Termin "spontan" nachholen.

Donnerstag, 9.7.
Ich will mich nicht wiederholen, aber...

Mittwoch, 8.7.
Arbeit und schlechtes Wetter...

Dienstag, 7.7.
Arbeit, Arbeit...

Montag, 6.7.
Den ganzen Tag stramm gearbeitet. Nebenher aber trotzdem noch die Kanugeschichte weiter geschrieben. Ich muss aber bestimmt noch einige Fehler korrigieren.
Nun fehlt nur noch ein Ende, aber das schwebt mir auch schon vor.

Sonntag, 5.7.
Das Wetter machte nicht so einen tollen Eindruck. Wir sind trotzdem zum FKK-Strand in Holnis gefahren - und wurden belohnt. Ich war sogar mehrmals im Wasser und habe ein paar Schwimmzüge gemacht. Wie immer ist der Parkplatz eine Zumutung. Der Automat für die Parkscheine ist das einzige, was funktioniert. Man parkt auf einer Wiese mit hohem Gras und tiefen Kuhlen. Ein Wunder, dass noch nichts passiert ist (Brand oder Achsenbruch).

Samstag, 4.7.
Wir haben unseren Nico zum Berlinbus gebracht. Anschließend gönnten wir uns einen
Bella Secunda
Stadtbummel. Flensburg hat viele sehr schöne Innenhöfe mit Läden, Cafés...
In einem dieser Innenhöfe ist unser lieblings Second-Hand-Laden.
Heute wurden wir zwar nicht fündig, aber hier haben wir schon manches gute und gepflegte Teil erworben. Die Fußgängerzone war wieder dicht bevölkert. Einheimische und Touristen erfreuen sich an dem zur Zeit nicht gerade typischen norddeutschen Wetter (sonnig, schön).
Viele Dänen nutzen das für sie günstige Preisgefüge.
Wer in Flensburg ist, sollte unbedingt am Hafen spazieren gehen oder eine Fördefahrt unternehmen, z.B. mit der Flora II vom Flensburger Fährbetrieb

Freitag, 3.7.
Ein schönes, neues Kleid habe ich bekommen.
Ansonsten habe ich mich arbeitsmäßig sehr rangehalten. Nachmittags sind wir an den Strand gefahren; es war ein schöner Sommertag.

Donnerstag, 2.7.
Die häusliche Lage hat sich etwas entspannt, da die Mannschaft durch Praktikum un dSchulaktivitäten den Kopf voll hat - und wenig Zeit für Unfug.

Mittwoch, 1.7.
Den Bericht in unserer Zeitung (SHZ) hätte ich fast überlesen.

Dienstag, 30.6.
Langsam trudeln wieder einige Bestellungen ein.
Termine wurden mir auch geschickt - es geht schon um Weihnachtskonzerte. Wie doch die Zeit wieder vergeht...
An lange Röcke und Strumpfhosen mag ich noch nicht denken. Ich hoffe doch, es gibt noch ein paar schöne Strandtage ohne jegliche Bekleidung!

Montag, 29.6.
Nach dem Wochenende fühle ich mich irgendwie "wie durch den Fleischwolf gedreht".

Sonntag, 28.6.
Etwas Büroarbeit - ansonsten ein fauler Tag - im Jeanskleid.

Samstag, 27.6.
Einkauf - Haushalt - und ein wenig Entspannung. Bei schwülwarmem Wetter ist ein kurzer Jenasrock die richtige Bekleidung

Freitag, 26.6.
Einige Lieferungen fertig gemacht und zu DPD gebracht.

Donnerstag, 25.6.
Ein wenig Internetseiten überarbeitet; keine besonderen Vorkommnisse.

Mittwoch, 24.6.
In einigen Bundesländern beginnen schon die Sommerferien.
Hier sieht es bereits sommerlich aus und das Tragen eines kurzen Rockes oder eines kurzen Kleides ist ein Vergnügen.

Dienstag, 23.6.
Stillstand - nicht viel los. Ich habe auch keine Zeit und kein Auto um unterwegs zu sein. Trotzdem will der Alltag bewältigt sein; also auch keine erholsame Phase.

Montag, 22.6.
Der Leerlauf an der Schule - leider kein Lehrlauf ;-) sorgt dafür, dass die Kinder nicht ausgelastet sind und aus diesem Grunde ein hohes (und spätes) Freizeitbedürfnis haben. Da können wir nicht mithalten...
Vernunftgründen gegenüber sind sie eher weniger aufgeschlossen.

Sonntag, 21.6.
Crossdressing, besonders aber Transsexualität scheint ein großes Problem für Partnerschaften zu sein. Das ist nicht nur bei uns so, sondern auch z.B. in Dänemark, wie dieses Beispiel ziegt: http://www.transkoennet.dk/
Es erschüttert mich immer wieder, wenn ich von den langen Leidenswegen lese, von Menschen, die keine Arbeit finden/behalten, von Menschen, die von ihren Familien verlassen werden.
Der Sonntag war anstregend und unbefriedigend: kein Spaziergang, kein Ausflug - angespannte Atmosphäre.

Samstag, 20.6.
In unserer Straße war ein großes Kinderfest. Schön, wie sich die Kinder an den Spielen beteiligen. Abends zogen leider wieder grölende Jugendliche durch das Dorf.

Freitag, 19.6.
Wir haben jetzt eine Galerie für unser Forum. Ich bin zwar nicht so ein großer Freund von solchen Galerien mit Userbildern, habe mich aber überzeugen lassen.
Es war viel Arbeit, die ganzen Daten anzupassen. Ich hoffe, dass beim nächsten Update nicht alles durcheinander gerät.
Bei der Arbeit war im im kurzen Jeanskleid, auf dem Rad mit langer Hose - und nach Feierabend in einem langen, dünnen Sommer-Trachtenkleid mit durchgehender Knopfleiste.

Donnerstag, 18.6.
Keine Besonderhheiten heute. Auf Frau-TV wurde erwähnt, dass Männer neidisch auf die Röcke der Frauen gucken. Ich habe einen Leserbrief geschrieben, dass das bei "uns" nicht so ist und auf diese Seite hingewiesen, aber den Leserbrief haben sie wohl nicht genehmigt.

Mittwoch, 17.6.
Vormittags hatte ich ein richtiges Tief, da mich einige Todesanzeigen in der Zeitung sehr betroffen gemacht haben. Die Leute waren sehr jung; mindestens eine Person habe ich sogar gekannt.
Abends habe ich mich "ordentlich" angezogen (Jeans und Weste, feste Schuhe und Strümpfe) und erlebte ganz überraschender Weise einen anderen Mann in Frauenkleidern:
Kein Scherz!
Wir haben uns ein Theaterstück der Theater AG der KTS Flensburg angesehen. Einer der Schauspieler musste einen Transvestiten spielen, was er sehr überzeugend und einfühlsam gemacht hat. RESPEKT!
Es war ein schöner und vergnüglicher Abend. Wieder hier zu Hause war es noch nicht zu spät, selbst ein Kleid anzuziehen

Dienstag, 16.6.
Meine erwartete Ersatzteil-Lieferung ist noch nicht gekommen; nun wird es eng mit dem Auftrag. Ich hatte auch so den Kopf voll mit anderen Dingen; aber es ist natürlich wesentlich besser, wenn alles im Fluss ist...
Abends habe ich das neue Kleid ausprobiert. Es ist mal in einer anderen Farbe (mint) und hat einen schönen Schnitt. Das finde ich sehr schön; denn "verlängerte Herrenhemden" finde ich als Kleid dagegen nicht so gelungen.

Montag, 15.6.
Den ganzen Tag an einem Update des Forums gearbeitet - habe nicht einmal das neue Kleid anprobiert, das mit der Post gekommen ist.

Sonntag, 14.6.
Ein Ausflug zur Birk bei Gelting. Es zieht jedoch über der Halbinsel von Holnis ein Regen/Gewittergebiet hoch und wir werden sogar etwas nass. Die Wolken malen eine ganz düstere und dunkle Stimmung. Wir haben aber Glück und werden kaum nass.

Halbinsel Holnis von der Birk aus gesehen - Unwetter zieht hoch
Später wird es wieder schön sonnig und wir genießen einen Nachmittag mit viel Musik im Museumsdorf Unewatt
Ich habe mein Jeanskleid anbehalten, obwohl Orte mit Veranstaltungen (es waren jedoch keine Betrunkenen zu erwarten) immer ein wenig "gefährlich" sind.
So erntete ich auch von manchen Leuten ein Lächeln, von wenigen sogar ein Lachen hinter meinem Rücken. Aber ich werde nicht zu sensibel sein; vielleicht haben sie auch über etwas Anderes gelacht ;-)
Die letzte Woche war etwas "unentschlossen". Wochen mit Feiertagen mag ich nicht so. Meistens arbeiten die Leute auch an dem folgenden Freitag nicht, wenn der Feiertag auf den Donnerstag fällt. Mittwoch haben sie auch schon keine rechte Lust - und alles gerät ins Stocken: Lieferungen, Überweisungen...
Immerhin hat die Woche einige gute Erkenntnisse gebracht, das ist doch auch schon etwas

Samstag, 13.6.
Ein Tag voller Aktivitäten. Erst Einkauf, dann Gartenarbeit und Rasen mähen. Selbst meine "allerliebste" Arbeit, das Reinigen der Terrassenfugen habe ich durchgeführt.
Nach dem Essen - ein Anruf und nachmittags dann Foto- und Filmaufnahmen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb - Hof Neue Erde.

Pflanzenschutz

mechanische Beikräuter-Bearbeitung

Fast den ganzen Tag in langer Hose gewesen! Dafür habe ich mich abends mit einem schönen Kleid verwöhnt.

Freitag, 12.6.
Noch schnell ein paar Mini-Aufträge abgewickelt.

Donnerstag, 11.6.
Ein regnerischer und düsterer Tag. Feiertag in weiten Teilen der Republik, also "tote Hose".

Mittwoch, 10.6.
Arbeiten an Haus und Hof; sonst tut sich nicht viel. Die Leute, die südlich von Eggebek wohnen, sind sicherlich schon in Feiertagslaune.

Dienstag, 9.6.
Erst fing der Arbeitstag etwas schleppend an - dann nahm er gar kein Ende ;-)
Wegen Gewitter musste ich allerdings den PC abends abschalten. Wie gut, dass ich meine Arbeit an einer Maschine ohne Elektronik fortsetzen konnte.
Die Kinder haben wieder mal sehr unterschiedloiche Schulzeiten, sodass sich das Wecken sehr lange hinzieht.

Montag, 8.6.
Für einen geschäftlichen Termin musste ich mich "ordentlich" kleiden. Das fällt mir inzwischen schwer. Aus einem Gespräch auf der Rückfahrt ergab sich bei mir ein Nachdenken über WAHRNEHMUNG.
Ungefragt und unbefangen erhält man recht selten Auskünfte, die über einen kurzen Ausspruch hinausgehen. Gestern holte ich meine Frau ab, die bei einer befreundeten Familie war, die wir schon viele Jahre kennen. Ich konnte bei diesem Besuch nicht dabei sein, sondern habe meine Frau nur abgeholt und mich sehr kurz dort aufgehalten.
Wie es so ist auf der Rückfahrt - man unterhält sich über den Tag und über den Besuch: "Wie geht es... und was macht..."
Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass die beiden Frauen sich auch über mich unterhalten haben (ist ja auch nicht verwunderlich).
Unsere Freundin fragte meine Frau, wie es sich wohl mit mir entwickeln würde, vor ein paar Jahren waren es (nur manchmal) lackierte Fingernägel, dann kamen die Fußnägel hinzu - und regelmäßig, inzwischen Röcke und Kleider...
Sie hätte mal einen gekannt, der sich hat "umoperieren" lassen...
Meine Frau sagte ihr, bei mir wären es nur die Äußerlichkeiten wie z.B. Kleidung, Nagellack usw. und dass sie damit eigentlich kein Problem hat; denn auch in einer Ehe sollte man sich verwirklichen können.

Sonntag, 7.6.
Mischwetter mit einzelnen Schauern hält uns nicht von einem Spaziergang durch den Wald ab. Es riecht sehr stark nach Waldboden, Blüten, Blättern...
Trotz des relativ kalten Wetters bin ich im Rock unterrwegs. Irgendwie scheinen die Leute sich mehr und mehr an mich zu gewöhnen - ich bin auch gleich zum Wählen in unsere Wahl-Lokal gegangen.
Wir haben zwar viel geschafft - aber das Wochenende hätte gut noch einen Tag länger sein können...

Samstag, 6.6.
Einkauf und Haus- und Gartenarbeit
Im Rahmen der Einkaufstour besuchten wir einen Bücherflohmarkt unserer Bücherei. Ich konnte das Buch "Mary - die ünbändige, göttliche Lebenslust" entdecken. Ich habe gleich mit dem Lesen angefangen und konnte kaum aufhören.
Ach ja, mit den Fahrrädern bin ich auch weiter gekommen. Es sind nur noch Restarbeiten zu tun, dann können wir auf eine erste größere Fahrradtour gehen.

Freitag, 5.6.
Ich habe einen kleineren Auftrag fertig gestellt und abends noch zum Versand gebracht. In der nächsten Woche wird mehr zu tun sein; das fängt gleich Montag mit einem Termin außerhalb an.

Donnerstag, 4.6.
Heute wieder Gruppentreffen.
Ich habe einen flyer entworfen, der im pdf-Format vorliegt. Nach einigen Änderungen werden wir den Flyer drucken und an geeigneten Stellen verteilen.

Mittwoch, 3.6.
Es kam tatsächlich eine Rückmeldung von der FDP wegen des von ihr unterstützten Antrages
"Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Deutschland und weltweit schützen".
Aus der Antwort:
"....Der Antrag wurde in der Sitzung am 28. Mai in erster Lesung an die Ausschüsse verwiesen. Eine Abstimmung ist damit noch nicht verbunden...".
Wer nachlesen mag, hier das Protokoll als pdf-Dokument
Ich denke, es ist sehr lohnenswert, sich weiter mit der Angelegenheit zu beschäftigen.

Dienstag, 2.6.
Ein recht normaler Arbeitstag ohne besondere Höhen und Tiefen, abgesehen davon, dass ich die Emailprobleme eines Kunden nicht lösen konnte.

Montag, 1.6.
Kaum zu glauben - Pfingsten schon am FKK-Strand und im Wasser!

Sonntag, 31.5.
Ein sehr schöner und heißer Tag. Wir sind wieder in Dänemark auf dem Gendarmenstieg unterwegs.

Gendarmenstieg 1

Hier kann man sich wirklich versteckt und geborgen fühlen

Gendarmenstieg 2

Gendarmenstieg  3

Der Weg auf diesem Teilstück ist leider sehr steinig und etwas unwegsam. Dafür hatten wir noch einen kurzen Plausch mit ein paar netten Dänen.
Zur Belohnung für den überstandenen Weg gab es in Egernsund an der Brücke ein Eis.
Auf dem Weg erzählte meine Frau mir, dass eine Frau beim Einkaufen mit einem Blick auf mich zu ihrem Mann geesagt hat, dass früher viele Männer Röcke getragen haben.
Eine Dänin soll mir auch "hintergeguckt" haben. Wie das zu werten ist, weiß ich nicht ;-)
Samstag, 30.5.
Erst zum Einkaufen gewesen, dann abends zum Grillen.

Freitag, 29.5.
Ein schöner, aber windiger Tag. Ich war mal wieder mit dem Rad unterwegs zum Einkaufen. Ich muss endlich noch ein Damenfahrrad fertig machen, damit ich auch im Rock unterwegs sein kann.

Donnerstag, 28.5.
Ich wurde aufmerksam gemacht auf
"Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Deutschland und weltweit schützen"
Link zur Vorlage
Leider habe ich in den Protokollen des Bundestages nichts über die Beratungsergebnisse gefunden.

Mittwoch, 27.5.
Heute erhielt ich einen schönen Cargo-Rock in brauner Farbe. Dafür erhielt ich sogar ein Lob von meiner Frau: "der steht Dir richtig gut!"
Männliche Linien scheinen ihr an mir besser zu gefallen, also lieber "Männer-Röcke".

Dienstag, 26.5.
Ich bin aufgeblieben, um AKTE 09 zu sehen. Es gab einen überraschend gut gemachten Bericht über DIE FRAU MIT BART

Montag, 25.5.
Die Woche hat uns wieder.
Nach dem langen Wochenende ist noch nicht viel los. Ich habe aber kein schlechtes Gewissen; denn es wird auch wieder viel Arbeit geben.

Sonntag, 24.5.
Ausflug nach Dänemark. Wir setzten unseren Weg auf dem Gendarmenstieg fort, diesmal von Brunsnæs. Von hier hat man einen genauen Blick auf die deutsche Seite, auf die Halbinsel Holnis, auf der wir Donnerstag spazieren waren. Ich bin in einem knielangen Rock unterwegs, und zwar ganz entspannt; denn unangenehme Erlebnisse sind nicht zu befürchten.

Ein- und auslaufende Schiffe

Es sind viele alte Schiffe am Auslaufen, die bei der Rum-Regatta in Flensburg mitgemacht haben. Der Wind ist frisch, sodass die behäbigen Holzschiffe gute Geschwindigkeiten erreichen.

Fenstberblick auf die Halbinsel Holnis

Der Gendarmenstieg ins faszinierend. Immer wieder stellt die Natur ein Fenster zur Verfügung, bildet selbst ein Passepartout für die Vorgänge dahinter.

Der Raps ist verblüht

Der Raps ist fast verblüht. Die vorger strahlend gelbe Farbe ist zu einem unregelmäßigen Muster geworden.

WC-Besuch ohne Taucheranzug

Kurios: Kein WC-Besuch im Taucheranzug!

Rum-Regatta Teilnehmer

Brunsnaes - Wege

Wege - wohin werden sie uns führen?

Samstag, 23.5.
Einkauf und Hausarbeit; sogar Rasen mähen war noch angesagt. Dafür sieht nun alles sehr schön aus. Zwischendurch habe ich immer wieder die Bundesliga-Ergebnisse verfolgt. Herzlichen Glückwunsch dem Deutschen Meister Wolfsburg.
Den Abend habe ich in meinem schönen, neuen Trachtenkleid verbracht.

Freitag, 22.5.
Die Mannschaft hatte großen Erholungsbedarf. Ich war schon früh unterwegs zum Ausliefern, Einkaufen - und habe mich dann mit Internet-Seitenänderungen und Emailproblemen rumgeschlagen.
Ein kurzer, erfreulicher Lichtblick: mein bestelltes Trachtenkleid ist endlich gekommen. Es ist sehr schön und gefällt mir.
Ansonsten läuft nicht so viel. Leute, von denen ich mir eine Rückmeldung erhofft hatte, haben sich nicht gemeldet. Vielleicht bin ich auch manchmal zu ungeduldig?

Donnerstag, 21.5.
Feiertag - Vatertag??? Naja, da kann ich nur lachen. Hier zogen Jüngelchen in Alter von 14-18 durch die Gegend, um den "Vatertag" zu feiern.
So haben wir dann auch einige dieser "Väter" abends eingesammelt und hier im Dorf abgeliefert. Der Abend war anschließend gelaufen...
Mittags haben wir immerhin einen längeren Spaziergang auf der Halbinsel Holnis unternommen.

Halbinsel Holnis

Halbinsel Holnis mit Blick auf Brunsnæs

Haus Holnis

Bald wird das Haus vollständig hinter der Rosenhecke verschwinden

Mittwoch, 20.5.
Heute lief es etwas besser, Material ist gekommen und ich habe bis zum späten Abend einiges geschafft, so kann ich mich entspannt auf den Feiertag freuen.

Dienstag, 19.5.
Ein etwas unerfreulicher Tag, den ich mit viel Warten verbracht habe. Ich hätte aber auch nichts Anderes machen können; denn ich war vom Erscheinen oder von der Tätigkeit Anderer abhängig.
Die Wartezeiten habe ich mit etwas Gitarre-Üben überbrückt.

Montag, 18.5.
Ich mag keine Montage ;-) Leider habe ich mir gleich morgens versehentlich eine Spitze Schere in den rechten Handballen gejagt; das hat mein Montagsgefühl nicht wesentlich verbessert. Abends habe ich jedoch eine Rock-Oberteil-Kombi "geerbt", was meine Laune etwas verbessert hat.

Sonntag, 17.5.
Ausflug nach Schleswig zum Landmarkt. Das muss ich nicht wieder machen. Es war voll, außerdem war das Wetter schlecht. Na gut, nun wissen wir, was es da gibt.

Samstag, 16.5.
Einkaufen, Haushalt usw.
Eine Wetterverschlechterung (Wind&Regen) führt dazu, dass kein "Rockwetter" ist.

Freitag, 15.5.
Eine Paketabgabe führte zu ienem kleinen Stadtbummel ;-)

Donnerstag, 14.5.
So, der Auftrag ist abgewickelt, auf zu neuen Ufern.

Mittwoch, 13.5.
Hatte noch den ganzen Tag zu tun; war tagsüber ohne Auto, deshalb ganz schön angebunden.

Dienstag, 12.5.
Meine "Kleiderkammer" konnte ich etwas erweitern.

Montag, 11.5.
Ein Auftrag bringt michganz schön ins Schwitzen und wird mich mehrere Tage beschäftigen.

Sonntag, 10.5.
Muttertags-Ausflug an die Schlei.
Beeindruckend sind die vielen Rapsfelder, die in lebendigem Kontrast zu grünen Feldern und Wiesen, dem Himmel und dem Wasser stehen.

Rapsfoto 1

Rapsfoto 2

Rapsfoto 3

Rapsfoto 4

weitere Rapsfotos

Samstag, 9.5.
Stadtbummel in Flensburg. Der lange Jeansrock, auf den ich ein Auge geworfen hatte, war tatsächlich noch da - so habe ich ihn gleich erworben.

Freitag, 8.5.
Endlich mal wieder Gruppe; es tut gut, sich persönlich auszutauschen.

Donnerstag, 7.5.

Mittwoch, 6.5.
Bewältigung des Alltages - nichts Besonderes

Dienstag, 5.5.
Es ist kalt wie im Winter. So tausche ich meinen leichten Baumwollrock gegen einen langen Cordrock.

Montag, 4.5.
Schwer, sich nach dem verlängerten Wochenende wieder zu sortieren.

Sonntag, 3.5.
Spaziergang in Holnis. Wir nutzen das (noch) gute Wetter - es ist noch warm, aber sehr bedeckt und diesig, wie auf den Fotos zu sehen.
Ich bin in einem knielangen, hellen Rock unterwegs.

Seezeichen in fast spiegelglatter See

Rinlenaes im Dunst

Hobie Cats in Holnis
Am Strand von Holnis liegen ein paar Hobie Cats und warten auf den Beginn einer Regatta. Wie wir später sehen, haben sie bei Fast-Windstille aber nicht den gewohnten Spaß

Samstag, 2.5.
Einkaufsbummel in Flensburg; ich erwarb einen neuen Bonita Rock - schön. Leider fand ich keinen Nagel-Lack, der mir gefiel.
Anschließend Gartentag: Rasen mähen, Kaffee trinken, lesen...
Und ein Blick nach hinten raus...
Ringsberg im Mai

Freitag, 1.5.
Wir haben ein neues Ziel drüben in Dänemark entdeckt. Leider hatte ich meine Kamera zu Hause vergessen. Also müssen wir wohl bald mal wieder hin.
Meinen neuen Rock habe ich ausgeführt. Erwartungsgemäß gab es keine unguten Reaktionen.
Naja, die Dänen sind ja sicherlich so Einiges gewöhnt:
bubber tv2
Bubber springer ud som kvinde (Foto: TV2)

Donnerstag, 30.4.
Ich habe mir eine neue Domain gebucht, werde Aufkleber für das Auto drucken:
www.crossdresser-to.be/
Das Maibaumaufstellen habe ich in einer Hose erlebt; Tanz in den Mai gab es leider nicht...

Mittwoch, 29.4.
Auch heute: drucken, leimen, schneiden, verpacken, versenden...

Dienstag, 28.4.
... immer noch viel Arbeit...

Montag, 27.4.
Eine kurze Woche verspricht viel Arbeit - und so ist es auch.

Sonntag, 26.4.
Wieder ein Spaziergang auf der Birk bei Gelting.
wilde Pferde

Die Wildheit der Landschaft ist beeindruckend.

Schlange auf der Birk

In einem Baum entdeckte ich eine Schlange, die sich sonnte.

Verfallene Scheune

Fast wie aus einem Abenteuerfilm: eine verfallene Scheune.
Es war angenehm warm, sodass ich in einem leichten Rock und in Sandalen richtig gekleidet war.

Samstag, 25.5.
Die Jugendlichen mussten mal wieder Fete machen auf dem Spielplatz. Es ist ärgerlich, dass sie so einen Krach machen und am Ende ihrer Aktionen so viel Müll hinterlassen.

Freitag, 24.4.
Noch ein Gartentag; meine Dänisch-Lesekenntnisse machen Fortschritte.

Donnerstag, 23.3.
Ich habe einige Internet-Areiten vorangebracht, aber auch das schöne Wetter im Garten genutzt.

Mittwoch, 22.3.
Ich bin immer noch nicht weiter mit der Wiederherstellung der beiden Damen-Fahrräder. Hoffentlich ist bald in der Nähe ein Flohmarkt, wo es ein paar Teile gibt.

Dienstag, 21.3.
Es ist zwar eigentlich ein Crassdresser Tagebuch, da das Crossdressing jedoch vollständig in meinen Alltag integriert worden ist, gibt es kaum spezielle Erlebnisse zu berichten. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Gruppentermin, denn das Austauschen mit anderen Leuten bringt mir immer sehr viel.
Inzwischen konnte ich meinen Bestand an Schuhen erweitern. Für den Sommer bin ich erst einmal gut ausgerüstet.

Der Kater beobachtet das Geschehen von oben

Montag, 20.3.
Es blüht allerorten; es ist erstaunlich, welche Farbenpracht sich auf einmal entwickelt.

es blüht


Sonntag, 19.3.
Die Berlinfahrer sind heimgekehrt; ansonsten ein schöner und sonniger Tag, der gut im Rock verbracht werden kann.

Samstag, 18.3.
In der Stadt bemerkt man schon einen Hauch Frühling und Sommer. Zwar laufen noch viele Frauen in Hosen und Stiefeln herum, aber vereizelt sind doch schon Röcke zu sehen - schön!

Freitag, 17.3.
Es hat lange nicht geregnet. Ich fahre mit dem Rad zum Einkaufen. Die Bauern verursachen mächtige Staubwolken bei der Feldarbeit. Wenn die Trockenheit länger anhält, muss sicher gewässert werden.
Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mir ein Damenfahrrad herzurichten. Wenn ich im Rock Fahrrad fahren möchte, werde ich das bald mal in Angriff nehmen müssen.

Donnerstag, 16.3.
Irgendwie Stillstand - es sind wohl noch fast alle Leute in den Ferien?

Mittwoch, 15.3.
Die Post hat die Absendezeiten verändert; so muss ich mich beeilen, um die Musterversendung rechtzeitig zu erledigen.

Dienstag, 14.3.
Endlich ist es auch hier mal etwas wärmer; die höheren Temperaturen kenne ich sonst nur aus den Nachrichten ;-) wir wurden zwar von der Sonne verwöhnt, mussten aber einen kalten Ostwind hinnehmen.
Obwohl ich ein paar faule Tage machen wollte, war schon wieder gut zu tun.

Montag, 13.3.
Ein langes Osterwochenende geht zuende.

Sonntag, 12.3.
Nachdem ich die Reisenden zur Bahn gebracht habe war ich kurz in Dänemark. Es war aber trotz des sonnigen Wetters recht kalt.

bei den Ochseninseln

Samstag, 11.3.
Ein Teil der Familie beschäftigt sich mit Reisevorbereitungen

Freitag, 10.3.
Ausflug nach Maasholm-Oehe. Leider war es sehr kalt und windig; es wehte einem fast der Rock weg ;-)

Maasholm-Oehe

Donnerstag, 9.3.
Ein arbeitsreicher Tag. Habe sogar das erste Mal in diesem Jahr den Rasen gemäht.

Kater I
Der kleine Kater guckt etwas unzufrieden; denn er hat keine eigene Tasse...

Kater II
... und so will er meine benutzen - leider leer!

Mittwoch, 8.3.
Wieder viel geschafft; sogar in Jerrishoe zur Auslieferung gewesen.

Dienstag, 7.3.
Drucken, schneiden, leimen, Endbearbeitung - und versenden

Montag, 6.3.
Es geht los - vor Ostern wollen noch alle Leute etwas: das heißt - WARMARBEITEN

Sonntag, 5.3.
Ausflug nach Kappeln an der Schlei, bekannt u.a. durch die "Landarzt-Filme".



Es war so warm, dass ich das erste Mal in diesem Jahr einen Rock zu Sandalen anziehen konnte - ohne Strumpfhosen.
Ich habe endlich mal einen anderen Mann im Rock gesehen - einen "Gothik".

Die neue Klappbrücke und Heringsangeler

Yachthafen Kappeln

Anfang April sind noch nicht viele Boote im Wasser

Kappeln Museumshafen


Samstag, 4.3.
Einkaufsbummel in Flensburg.
Wir waren in einem Second-Hand-Laden.
Ich hatte recht schnell einen Rock entdeckt, der mir gut gefiel. Allerdings habe ich auch mit Unterwäsche geliebäugelt, die ich im Prospekt unseres Kaufhauses gesehen hatte.
Meine Frau war auch dabei und guckte sich verschiedene Sachen an.
Die Verkäuferin des Second-Hand-Ladens sprach mich an: "wir haben auch eine Männer-Ecke, vielleicht finden auch Sie dort etwas".
Ich: "Nein - danke, an Männersachen habe ich kein Interesse; ich bin wegen der Frauenkleidung hier". Sie war daraufhin etwas erstaunt, meinte nur: "aber doch sicher nur manchmal".
Ich wollte keine Grundsatzdiskussion führen...
Wir sind dann zunächst ins Kaufhaus, ohne im Second-Hand-Laden etwas zu kaufen. Die Unterwäsche gefiel mir schon, "aber nicht für den geforderten Preis" - wie ich es auch meiner Frau erklärte.
Als sie noch ins Schuhgeschäft ging, bin ich nochmal zurück und habe den Rock (wie neu) von Hirsch - für 7,50 Euro erstanden.

Freitag, 3.3.
Etwas Büroarbeit - sonst nicht viel los.

Donnerstag, 2.4.
Ich muss neues Material besorgen, dann gibt es eine neue Fertigungsrunde.

Mittwoch, 1.4.
Irgendwie ist mal alles wieder ins Stocken geraten.

Dienstag, 31.3.
Nichts Besonderes, ARbeit, Haushalt, abends Elternabend (natürlich in Hosen).

Montag, 30.3.
Schwer, wieder den Alltagsbetrieb aufzunehmen. Das Wochenende war zu kurz1

Sonntag, 29.3.
Ein langer Spaziergang - vor dem Haus gestartet, dann den Wanderweg nach Langballig und über Siegum zurück. Endlich ein Hauch von Frühling. Im langen Mantel und Kleid war es fast zu warm.

Samstag, 28.3.
Die Mannschaft war unterwegs - wir hatten einen Abend allein für uns.

Freitag, 27.3.
Büroarbeit - sonst nicht viel gewesen.

Donnerstag, 26.3.
Es wird wohl wieder Winter?
Es sieht schlecht aus mit Frühlingssachen, wenn es frostig ist, es hagelt und regnet.

Mittwoch, 25.3.
Nun habe ich es doch mal erlebt.
Als ich gestern meine Frau zum Sport brachte und anschließend kurz zum Einkaufen war, erlebte ich Folgendes auf dem Parkplatz, als ich das Auto abschloss, nachdem ich meine Tasche mit den Pfandflaschen hervorgeholt hatte:
Mann und Frau im mittleren Alter hatten sich schon mit dem Einkaufswagen ausgestattet. Der Mann war wohl schon mit dem bevorstehenden Einkauf befasst und kümmerte sich darum, den Wagen in die richtige Bahn zu lenken.
Die Frau jedoch hatte mich erblickt (Jeansrock, kurze Jacke, Absatzstiefeletten).
Sie machte sehr laut "mmmmmmmm" - und das mehrmals, bis der Mann ganz genervt sagte: "was hast Du denn?"
Dann zeigte sie mit einer Kopfbewegung auf mich. Den Mann schien das aber nicht zu interessieren, während die Frau sich auch beim weiteren Einkauf kaum beruhigen konnte. Sehr erstaunt war sie wohl, als sie sah, dass ich mich mit dem Personal unterhielt, und keiner etwas gegen meinen Auftritt sagte.
Heute beim Einkaufen in einem anderen Laden war es auch wieder eine Frau, die etwas in ihren Bart murmelte.
Aber vielleicht hat sie auch etwas Anderes gemeint.

Dienstag, 24.3.
Fast den ganzen Tag in der Druckwerkstatt...

Montag, 23.3.
Aus den Fotos wurden Prospekte für eine landwirtschaftliche Dienstleistung.

Sonntag, 22.3.
Wir waren in Jerrishoe und haben Fotos zur Grünlandpflege gemacht.

Samstag, 21.3.
Vormittags haben wir uns an der Dorfreinigungs-Aktion beteiligt: Müll sammeln - und auf dem Traktor-Anhänger mitfahren...
Anschließend Erbsensuppe essen im Feuerwehrhaus.
Den Abend verbrachte ich wieder in meinem Lieblingskleid.
Zwischendurch habe ich die Geschichte weiter geschrieben: http://www.crossdresser-forum.de/die-kanutour.html#fortsetzung-2

Freitag, 20.3.
Ein normaler Tag; die Wochenend-Abende sind immer etwas anstrengend, da die Dorfjugend möglichst laut und auffallend feiern muss...

Donnerstag, 19.3.
Den ganzen Tag gedruckt und Blöcke geleimt. Kurz vor Ladenschluss noch schnlle zu DPD...
Ich habe ein schönes Samtkleid bekommen; dass habe ich zum Feierabend gleich ausprobiert.

Mittwoch, 18.3.
Die Geschichte "Die Kanutour" geht weiter (jedenfalls etwas)

Dienstag, 17.3.
Den ganzen Tag gearbeitet. Abends ein neues Kleid ausprobiert ;-)

Montag, 16.3.
Von morgens um 7 bis nachts um 1 habe ich gedruckt und sortiert, um einen größeren Posten endlich fertig zu stellen.

Sonntag, 15.3.
Wir haben uns etwas berappelt. Wir entschieden uns heute für einen Spaziergang auf der Birk.

Pferde auf der Birk bei Gelting

Man fühlt sich in Gebiete versetzt, in denen es Wildpferde gibt...

abwechslungsreiche Landschaft

Die abwechslungsreiche Landschaft macht fast bei jedem Wetter Spaß

Tiere mit Nachwuchs

Bei einigen Tieren ist schon Nachwuchs angekommen.

Auch ja, ich war im Kleid unterwegs; diesmal nicht "versteckt" unter einem langen Mantel, sondern frei sichtbar, da ich eine kurze Jacke trug.

Samstag, 14.3.
Ein Tag zum Vergessen...

Freitag, 13.3.
Auf den Abend habe ich mich besonders gefreut; denn wir hatten unser monatliches Treffen. Die Gruppe richtet sich eigentlich an "Menschen in falschen Geschlecht" und ich gehöre als Crossdresser nicht ganz dazu, aber freue mich, dass ich mitmachen kann. So können wir sicherlich gemeinsam etwas bewirken und für mehr Toleranz und Akzeptanz sorgen.

Donnerstag, 12.3.
Nochmals ein Bürotag; habe verschiedene Sachen gedruckt.

Mittwoch, 11.3.
Zwei Tage habe ich nicht viel eingetragen, weil ich so viel Arbeit hatte. Deshalb gibt es heute einen kleinen Gruß aus unserem Garten:

Frühling in Ringsberg

Dienstag, 10.3.
Ich werde mir langsam Gedanken machen, wie ich meinen Fundus an Anziehsachen vergröpern kann.

Montag, 9.3.
Wieder viel Arbeit; so kam es kaum zu anderen Aktivitäten.

Sonntag, 8.3.
Es wurde doch noch etwas mit einem Spaziergang. Erst regnete es sehr stark - was sich im Zustand der Wege zeigte: die reine Matsch- und Rutschpartie. Ich war mit meinem Kleid und einem langen Mantel nicht wirklich praktisch angezogen...
Trotzdem war es erfrischend und schön. Wenn die Sonne sich zeigte, wärmte sie an geschützten Stellen sogar: es wird langsam Frühling!

Samstag, 7.3.
Wir waren leider nicht in der Stadt. Eigentlich wollte ich gern ein paar Sachen kaufen, z.
B. etwas mit Frühlingsfarben...

Freitag, 6.3.
Heute kam unser Klassenfahrt-Kind wieder zurück aus Köln - und hatte viel zu berichten. Mittwoch konnte wir ihn schon im Publikum bei Stern-TV bewundern...

Donnerstag, 5.3.
Auch heute den ganzen Tag im Büro gewesen; diesmal Internetseiten und Fotos bearbeitet.

Mittwoch, 4.3.
Noch einmal ein anstrengender Arbeitstag.

Dienstag, 3.3.
Ein Hauch von Frühling ist zu erahnen; das macht Lust auf neue Anziehsachen!

Montag, 3.2.
Ich musste mich spuen, um meine Arbeit fertig zu bekommen. Da blieb kaum Zeit für andere Aktivitäten.

Sonntag, 1.3.
Es war kein besonders schönes Wetter. Trotzdem wollten wir spazieren gehen.
Unterwegs kurz bei der Bank gehalten und noch etwas Geld geholt.
Ich wollte elegant starten und vom Hof rollen...
... doch das Auto wollte nicht - die Batterie machte schlapp!
Gut, dass meine Schwester "um die Ecke" wohnt.
Von ihr das Auto geliehen, die kranke Batterie nach Hause gefahren, ans Ladegerät gehängt, hier am Haus eine Runde spazieren gegangen - Kaffee getrunken, wieder zurück mit der Batterie, schnell eingebaut, gestartet - und ging!
Meiner Schwester wieder das Auto gebracht...
So verlief der Tag zwar nicht wie geplant, aber immerhin...
Ach ja, ich war im langen Mantel und im Rock. Also immer damit rechnen, dass mal etwa passieren kann...

Samstag, 28.2.
Heute in Hose zum Einkauf; denn es ist Schmuddelwetter. Später Ausruh- und Lesetag. Abends zum Pizzaessen eingeladen.

Freitag, 27.2.
Wieder mit Druckerei beschäftigt gewesen, deshalb kaum rausgekommen.

Donnerstsag, 26.2.
Wieder den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Habe schon einmal den kurzen Sommer-Jeansrock angezogen, allerdings mit Strumpfhose.

Mittwoch, 25.2.
Wieder einmal konnte ich recht viele Blöcke drucken und fertigen. Dabei kamen Crossdresser-
Aktivitäten natürlich etwas zu kurz - aber die werden bestimmt bald nachgeholt.

Dienstag, 24.2.
Ich habe die Arbeit der nächsten Tage vorbereitet.

Montag, 23.2.
Ich konnte eine kleine Lieferung fertigstellen und versenden. Leider kommt der Produktionsprozess manchmal ins Stocken.
Es war ein herrlicher Tag mit viel Sonnenschein. Durch das Arbeiten und das gut geheizte Büro habe ich die Temperaturen völlig falsch eingeschätzt und wäre fast in Sandalen rausgegangen. Ich bekomme Hunger auf Farben! Die ersten Krokusse sind schon zu sehen, sie sind ein erster, kleiner Frühlingsgruß.
Abends hatten wir noch eine Diskussion über meine "Kleiderordnung". Meiner Frau macht es doch etwas aus, wenn wir unterwegs sind und sie mitbekommt, dass über mich "getuschelt" wird. Sie meinte, es müsste eben mehr Crossdresser geben, dann wäre es keine so große Besonderheit mehr. Ihr selbst macht das nichts, es ging ihr mehr um mich. (das sagte sie so)
Dabei ist es so, dass mir die Kommentare anderer Leute relativ egal sind. Die werden immer jemanden finden, über den sie reden können: zu dünn, zu dick, eine zu junge Frau, ein dreckiges Auto...
Jedenfalls hat sie mich gebeten, solche Sachen zu tragen, die nicht "zu weiblich" sind. Ich muss mal weiter überlegen, wie ich damit umgehen werde. Dabei hatte ich mich gerade auf die wärmere Jahreszeit gefreut und schöne Sandalen eingeplant - nicht solche "Waldbranndaustreter, die es für Männer gibt.
Tagsüber habe ich das Auto nicht mehr, aber meinen Einkauf in Langballig bei EDEKA kann ich auch mit dem Fahrrad erledigen - oder eben sehr früh mit dem Auto fahren.

Sonntag, 22.2.
Trotz des zuerst mäßigen Wetters konnten wir uns zu einem Spaziergang zur Halbinsel Holnis aufraffen und wurden belohnt. Nach einer Weile kam die Sonne hervor, tauchte alles in ein wunderbares Licht und wärmte sogar.

Holnis - Niedrigwasser im Winter
Heute wieder Niedrigwasser
Muscheln und Steine am Flutsaum
Die Wellen haben im Sand ein Muster geformt und viele Muscheln und Steine hinterlassen
Unmengen Seetang am Strand von Holnis

Die Abwechslung tut gut. Die Natur schafft immer wieder neue Farben, Formen und Bilder. Die Wetterlagen sind so unterschiedlich, dass man jeden Tag ein anderes Erlebnis hat. Die beiden Küsten der Halbinsel Holnis bilden bei fast jedem Besuch eine Wetterseite und eine geschützte.
Der Gegenwind pustet einem oft die Gedanken frei, während man gern den Schutz durch Büsche, Bäume und Knicks sucht.
Immer wieder schweift der Blick hinüber zu unseren Nachbarn nach Dänemark

Haus am Wasser - Halbinsel Holnis
Ds Haus versteckt sich hinter der Hecke vor dem Nordwestwind, der meistens hier weht

Samstag, 21.2.
Auf meiner Heimatinsel Sylt ist heute Biikebrennen, aber das ist hier wenig bekannt. Wir hatten mal wieder einen Einkauf - Haushalt - und Lesetag

Freitag, 20.2.
Anhaltendes Winterwetter macht uns Sehnsucht nach dem Frühling.

Donnerstag, 19.2.
Manchmal bin ich blockiert, wenn irgendetwas nicht läuft und ich schon alles versucht habe, was mir eingefallen ist. In so einem Fall muss man wohl abwarten? Ich weiß es nicht. Ich habe versucht, mir einige Techniken anzugewöhnen, besser mit TIEFS umzugehen.
Manchmal schweife ich auch einfach ab, lese ein Buch oder besuche Reisende im Internet, z.B. die "Seezigeuner"

Mittwoch, 18.2.
Keine besonderen Vorkommnisse ;-)
Abends allerdings "ordentlich angezogen" zum Elternabend gewesen. Dort habe ich Leute getroffen, die mich auch "anders" kennen. Das war aber kein Thema.

Dienstag, 17.2.
Abgesehen von der Hausarbeit habe ich Internetseiten überarbeitet. Ansonsten kaum Bewegung.

Montag, 16.2.
Ich musste an mehreren Stellen nachfragen; dann hielt ich die Zeitung mit dem Artikel über "uns" in den Händen:

Bericht Flensborg Avis

Sonntag, 15.2.
Ein fauler Tag, da Schneeregen jeden Schritt nach draußen unerfreulich gestaltet hätte.

Samstag, 14.2.
Eine große Runde durch den Schnee bei herrlichem Sonnenschein.
Blick von unserem Haus nach hinten in die Winterlandschaft
Schneewinter in Ringsberg
Ein paar Tage später ist nur noch wenig Schnee zu sehen
Winter in Ringsberg - etwas Schnee
Der Regen hat auch noch die letzten Schneereste fortgespült
Winter in Ringsberg - ohne Schnee


Freitag, 13.2.
Weit muss man nicht laufen, Schneebilder gibt es schon vor dem Haus!
Abends war wieder Gruppentreffen in Flensburg.

Donnerstag, 12.2.
Im Moment läuft es nicht so richtig, ich könnte wirklich mal Urlaub gebrauchen. Hoffentlich ist die ungünstige Strömung bald vorbei.
Ich habe ein Forum zur Schulmisere installiert

Mittwoch, 11.2.
Heute war mir nach einem kurzen Rock, den ich zu meiner Erbauung brauchte. Unterwegs zog ich dazu einen langen Mantel an.
Ich konnte heute wieder eine Lieferung fertigstellen und gleich versenden; weiterhin habe ich an den Foren gearbeitet.

Dienstag, 10.2.
Dienstage sind manchmal auch nicht viel besser als Montage - da bleibt ja nicht mehr viel ;-). Jedenfalls einen richtigen Winter haben wir bekommen mit Schnee und Wind.

Montag, 9.2.
Montage sind wohl nicht meine Tage?

Sonntag, 8.2.
Als Crossdresser im Ausland - bei unseren dänischen Nachbarn. Wir beginnen unsere Wanderung in Sandager bei Rinkenæs. Ich trage einen langen Mantel und ein Kleid.
So sehen wir die Küste von Holnis von der anderen Seite:

Der Blick nach Holnis Spitze

Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und ein Spaziergang selbst bei schlechtem Wetter durchaus zu empfehlen - nur natürlich nicht bei Dauer-Regen. An den Ufern finden sich unzählige kleine Ziegelsteine, die davon kunden, dass es in der Nähe viele Ziegeleien gegeben hat. Wir sind auf dem Gendarmenstieg unterwegs, der von der Grenze bis nach Sonderburg reicht.

Gendarmenstieg
Wir sind die Strecke bisher nur in Etappen gelaufen, das letzte Stück bis Sonderburg allerdings noch nicht.

Es wechseln sich viele Landschaftsformen ab, sodass es nicht langweilig wird. An einigen Stellen ist die Steilküste sehr hoch, an anderen Stellen finden sich flache Strände. Achten sollte man auf die Windrichtung, denn der Wind kann sehr kalt und unangenehm sein. Es ist bedauerlich, dass die Fahrgastschiffahrt zwischen Deutschland und Dänemark fast zum Erliegen gekommen ist. Die früher befahrene Linie von Flensburg bis Kollund bot für einen anschließenden Spaziergang gute Möglichkeiten - und man war nicht auf ein Auto angewiesen. Es ist leicht zu Erahnen, dass die Landschaft durch die Eiszeiten und die anschließende Eisschmelze modelliert wurde.
Große Steine sind durch die Eismassen zurückgelassen worden, aber auch teilweise von den Bewohnern zum Küstenschutz aufgeschichtet worden.
Richtige Badestrände finden sich recht selten, aber die Dänen nehmen es recht locker - und so wird im Sommer da gebadet, wo es sich gerade ergibt. Man sollte allerdings nicht von den privaten Badestegen ins Wasser springen oder Grundstücke betreten, die privat sind.

Die Käste der Flensburger Förde von Dänemark aus gesehen
In Rinkenaes lassen sich fast immer Golfer beobachten, die sich ihrem Sport wiedmen. Ansonsten ist Rinkenaes bekannt durch die Rinkenæs Efterskole
Campingfreunde kennen bestimmt den Campingplatz. Ich habe bisher in Dänemark keine schlechten Erfahrungen gemacht als Crossdresser. Ich denke sogar, dass die Dänen etwas toleranter sind als Deutsche, aber man kann natürlich nicht so gut verstehen, was geredet wird, wenn man außer Hörweite ist. Die meisten Leute sind jedenfalls sehr nett - und man begrüßt sich (überwiegend), wobei man das deutsche "Moin" oder das dänische "DAG!" (Dau) sagt.

Naturkundler finden ein weites Betätigunsfeld,

bizarre Baumformen

ebenso Maler, die die landschaftlichen Stimmungen gut einfangen können. Einige kleine Cafés laden zu einer Pause ein. Wer es etwas deftiger mag, der gönnt sich einen Hot-Dog.
Besonders im Winter kommen die bizarren Formen einiger Bäume besonders zur Geltung.
Am Ufer und an den Stegen sind viele Fischernetze zu sehen, die auch - zum Trocknen aufgehängt - in den Gärten der Häuser zeigen, dass viele unserer dänischen Nachbarn die Fischerei als Hobby betreiben.
Das unterstreichen die zahlreichen Boote, die auch im Winter an ihrem Liegeplatz vertäut sind. Einige Häuser haben eine Traumlage, was natürlich mit weiteren Wegen zu Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten erkauft wird.
Für Nahbereiche wird gern auf das Fahrrad zurückgegriffen, während der Individualverkehr mit dem Auto auch einen hohen Stellenwert hat. Es gibt jedoch auch Bus- und Bahnlinien, die teilweise grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Auch wenn die Dänen relativ locker sind, so gibt es doch einige Themen, bei denen sie keinen Spaß verstehen. So können Geschwindigkeitsübertretungen sehr teuer werden. Wer illegale Einreisen ins Königreich ermöglicht, kann sogar im Gefängnis landen.

Die Wege sind für Wanderer und Fahrräder geeignet.



Samstag, 7.2.
Einkauf - Ausruh - Elternbesuchstag.
Nichts weiter unternommen.

Freitag, 6.2.
heute waren meine Frau und ich in einem Bekleidungshaus.
Die haben dort günstige und qualitativ sehr gute Ware. Die Kunden sind in der Regel etwas älter; auch der Laden wirkt etwas "altbacken".
Zwei Erlebnisse:
An der Kasse gleich am Eingang stand ein jüngerer Mann mit seiner Begleiterin. Er sagte recht laut zu ihr: "dreh Dich mal um und sage mir dann, was Du siehst!" Er meinte offensichtlich mich. Ich habe aber nicht direkt mitbekommen, was sie dann sagte. Frauen sind nicht immer so laut.
In der Unterwäsche-Abteilung sprach eine Dame meine Frau an und zeigte mit einem Blick auf mich: "wo haben Sie denn DEN her, DAS finde ich ja gut..."
Ach ja, ich war in meinem Nadelstreifen-Rock und Stiefeletten unterwegs.
War das nun eine positive Reaktion?

Donnerstag, 5.2.
Der Schornsteinfeger von gestern hat nicht viel geholfen. Naja, vielleicht hatten die anderen Leute, die ihn gesehen habe, es noch nötiger ;-)
Der Tag schleppte sich so hin. Immerhin habe ich, nachdem ich morgens eine lange Tour mit dem Auto fahren musste (in Hosen > kalt und schlechter Wetterverhältnisse) die Foren überarbeitet und einen Kalender eingerichtet.

Mittwoch, 4.2.
Ich habe viel am Forum rumgebastelt; das ist sicherlich bemerkt worden ;-)
Ansonten ist mal wieder STILLSTAND.
Immerhin habe ich heute einen Schornsteinfeger gesehen.

Dienstag, 3.2.
In kleinen Schritten einiges geschafft, aber wieder viel rumgefahren und umorganisieren müssen.

Montag, 2.2.
Ich war so mit arbeitsmäßigen Erfordernissen beschäftigt, dass ich kaum zu etwas Anderem gekommen bin.

Sonntag, 1.2.
Bei eisiger Kälte haben wir trotzdem einen Spaziergang ins Holnis gewagt. War vor ein paar Wochen Niedrigwasser, so war der Wasserstand so hoch, dass kaum etwas vm Strand übrig blieb.

Samstag, 31.1.
Ein Einkauf- und Ausruhtag

Freitag, 30.1.
Einkauf bei frischem Wind. Die Kinder bringen heute Zeugnisse mit nach Hause.

Donnerstag, 29.1.
Nochmals eine Sendung fertiggestellt und versendet.

Mittwoch, 28.1.
Den ganzen Tag recht fleißig gearbeitet. Da passt ein Jeansrock ganz gut. Zwei Lieferungen abgeschickt. Abends dann Feierabend im Kleid.

Dienstag, 27.1.
Es geht nur in kleinen Schritten vorwärts; dafür vergeht die Zeit umso schneller. Der Januar ist schon fast geschafft.

Montag, 26.1.
Das Forum hat weiter Zulauf. Schön, dass sich Leute mit den unterschiedlichsten Beweggründen melden; so ergibt sich eine Vielfalt, die wünschenswert ist.
Das langsame Wachsen hat sicherlich den Vorteil, dass sich eine gute Gemeinschaft ergibt.

Sonntag, 25.1.
Das kalte, aber trockene Wetter nutzen wir zu einem Spaziergang auf unserer "Hausstrecke" in Glücksburg. Über meinem Strick-Kleid trage ich einen langen Mantel. Das ist eine Kombination, die mir sehr gut gefällt.

Samstag, 24.1.
Ich habe ein neues Kleid bekommen - passt.
Abends probiere ich es gleich aus.

Freitag, 23.1.
Ein Tag mit Schnee und Schneeregen. Ich bin froh, dass ich drinnen arbeiten kann. Wie gut, dass ich inzwischen eine große Ausstattung habe; so bin ich für jede Wetterlage gerüstet.

Donnerstag, 22.1.
Viel Arbeit und viel Fahrerei, selbst abends musste ich noch einmal los. Weiterhin erschwert Winterwetter mit Schneeregen das Fortkommen.

Mittwoch, 21.1.
So, die Gruppe "Leben im falschen Geschlecht" ist etabliert.
Es fanden sich immerhin 5 Interessierte im Haus der Familie in Flensburg ein, die Interesse an der Gruppe "Leben im falschen Geschlecht" zeigten und und offen diskutierten.
Die Gruppe wird sich regelmäßig jeweils am 2. Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr treffen.
Der nächste Termin ist also Freitag, der 13. Februar.
Da z.T. hoher Beratungsbedarf herrscht, sollen zu einigen Themen Referenten und Berater eingeladen werden.

Dienstag, 20.1.
Wieder ein Tag mit viel Arbeit. Abends unterwegs gewesen. Ich war froh, als endlich Feierabend war.

Montag, 19.1.
Nach den Ferien scheint es überall wieder los zu gehen. Verzögerte Lieferungen kommen doch noch - und es regnet Bestellungen.

Sonntag, 18.1.
Es kommt doch noch zur Eholung - ein recht fauler Tag!
Den habe ich genutzt, um mal einen Body und halterlose Strümpfe auszuprobieren. Ich habe es mir umständlicher vorgestellt. Ich kann nicht verstehen, warum viele Frauen das Tragen dieser Sachen ablehnen ;-)

Samstag, 17.1.
Ich merke schon, dass das Wochenende eigentlich mehrere Tage dauern müsste, doch halt - hinzu kommt, dass die Wochenenden dann anders ablaufen müssten. Im Moment ist es so, dass ich mich eigentlich von der Woche erholen müsste, die Wochenenden aber noch schlimmer sind und ich manchmal montags froh bin, wenn hier alle wieder unterwegs sind.
Eine Lösung ist mir allerdings noch nicht eingefallen.

Freitag, 16.1.
Habe ein neues Kleid bekommen; trägt sich gut. Ansonsten sieht alles recht bescheiden aus. Ich hoffe, es ergibt sich bald eine positive Strömung, ansonsten muss ich Veränderungsmöglichkeiten sondieren.

Donnerstag, 15.1.
Normaler Arbeitsalltag

Mittwoch, 14.1.
Es gibt immer wieder Außeneinflüsse, die mich inspirieren und zu Gedankenausflügen ermuntern. In unserer hiesigen Zeitung entdeckte ich einen Artikel über eine Theatergruppe. Dort heißt es u.a.: "... Dort sei alles möglich: Männer könnten zu Frauen werden...."
Ich habe die Anleiterin gleich angerufen; vielleicht kann ich die Gruppe eine Zeit lang in Wort und Bild begleiten.
Verwandlung, Crossdressing und Theater - eine für mich faszinierende Verbindung. Ich werde weiter berichten!

Dienstag, 13.1.
Ich glaube, ich muss mal raus - aber wie? Im Moment ist alles einfahren und festgefahren. Es bewegt sich nichts. Wie kann man Sprachlosigkeit überwinden? Wie lang dürfen Durststrecken dauern, bis sie einen krank machen?

Montag, 12.1.
Ich mag keine Montage - und wurde wieder einmal bestätigt: ein grauer, kalter Tag mit wenigen Höhepunkten.

Sonntag, 11.1.
Energie tanken und Blockaden lösen bei Winterspaziergang auf der Halbinsel Holnis. Ein eisiger Ostwind sorgt für richtiges Winterwetter. Die Spaziergänger sind dick "eingemummelt". Die Männer tragen Ohrenklappenmützen und erinern mich irgendwie an Pluto. Die Frauen beugen sich besorgt zu ihren kleinen Kindern und achten darauf, dass alles gut zugemacht ist und der Schal richtig sitzt. Viele Frauen haben die "Kältetipps" gelesen - und riechen nach Creme.
Ich trage ein Strick-Kleid, warme Strumpfhosen und einen langen Mantel. Hier ein paar Eindrücke von unserem Spaziergang:

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 1
Reichlich Seetang am Strand

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 2
Niedrigwasser

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 3
Selten: Eis am Flutsaum

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 4
Reiter nutzen das Niedrigwasser...

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 5
... für einen Ausritt am Flutsaum

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 6
Die Bucht im Gegenlicht

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 7
Schiffe sind immer unterwegs

Winterwetter auf der Halbinsel Holnis 8
Geduldig und genügsam: Schafe

Samstag, 10.1.
Einkauf... und sonst nicht mehr viel gemacht. Häusliche Probleme haben mich blockiert.

Freitag, 9.1.
Die Weihnachtssachen sind verstaut; Verpackungen von der Sivesterknallerei der Kinder entsorgt.

Donnerstag, 8.1.
Habe ein paar neue Sachen bekommen: ein schönes schwarzes Unterhemd und Leggins mit Blumen. Ansonsten hat uns der Alltag wieder; Schule hat wieder begonnen.

Mittwoch, 7.1.
Nochmals sonnige Winterstimmung, die in einen ausdrucksstarken Abendhimmel übergeht.

Spuren im Schnee

Dienstag, 6.1.
In Flensburg ein nettes kleines Erlebnis gehabt. Ich wartete gegenüber eienr Kasse auf meine Frau. Vor ihr ist eine Kundin dran, die der Kassiererin eine Packung halterlose Strümpfe zeigt und allerlei Auskünfte verlangt: "Passen die, rutschen die nicht...?" Am liebsten hätte sie die Strümpfe wohl anprobiert, aber die Kassiererin öffnete nur die Verpackung und zeigte ihr die Ware genau.
Fast hätte ich mich eingemischt und auch ein paar Tipps gegeben, oder ihr doch noch zu einer Anprobe verholfen.

Montag, 5.1.
Der Winter hat Einzug gehalten. Dass die Sonne uns mit Postkartenwetter verwöhnt hat sieht man als letztes Hintergrundlicht.


Ringsberg - ein Dorf im Abendlicht


Sonntag, 4.1.
Wir unternehmen einen Spaziergang, den wir direkt bei uns am Haus beginnen und der uns durch die hügelige Landschaft Angelns führt.
Ganz leichter Schneefall lässt ein sachtes Wintergefühl aufkommen. Ich habe den kurzen Rock an und eine warme Strumpfhose, weiterhin einen langen Mantel - eine ideale Kombination.

Samstag, 3.1.
Schlechtes Wetter, also lange Mittagsruhe ohne schlechtes Gewissen.
Es sind neue Termine für den Konzert-Kalender gekommen. Außerdem habe ich noch etwas an diversen Seiten gearbeitet.

Freitag, 2.1.
Das neue Jahr beginnt für mich mit einer starken Erkältung.

Donnerstag, 1.1.2009
Allen Lesern ein gutes neues Jahr!

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Crossdresser-Tagebuch Archiv 2010

Crossdresser-Tagebuch aktuell - 2011