Eigene Brüste
Eigene Brüste - # 45

Lebensplanung, Standorte
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Susi T
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Re: Eigene Brüste

Post 661 im Thema

Beitrag von Susi T »

Ich würde sogar sagen das die selten gleich groß sind. Aber es ist sehr unterschiedlich wie groß der Unterschied ist.
Mich hat es zu Beginn schon gewurmt, das da so deutliche Parallelen zu meiner Ex sind, gleiche Seite, starke Unterschiede...Aber wärend bei ihr eine Seite doppelt so groß war(2 Körbchengrössen), ist es bei mir nicht schlimmer geworden und nicht Mal ne halbe Größe. Das ist völlig normal, auch das sie sich dann etwas in der Form unterscheiden ist nicht ungewöhnlich.
Zur Not kann man ja auch ausgleichen, soll sowas wie Sillis geben^^. Glaub bei meiner Ex warens 350g auf einer Seite zum Ausgleich und die KK zahlte nix bei der dann letztendlich stattgefunden OP dabei. Zumindest nicht ohne Therapeutischen Gutachten und Sitzungen. Ist selbst dann so, trotz des deutlichen Unterschieds, körperlich normal aus medizinischer Sicht

Glückwunsch zu deinem C Körbchen ;-)
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Liesel40
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Re: Eigene Brüste

Post 662 im Thema

Beitrag von Liesel40 »

Hallo Valerie,
ich finde es sehr gut dass du einen BH gefunden hast der deine schönen großen Brüsten um schmeichelt, dass die Brüste unterschiedlich sind ist nach meinen Erfahrungen völlig normal so ist das mit allen Körperteilen. Ich wünsche dir das du noch viel Freude im Leben hast.
Viele liebe Grüße Liesel40
SometimesSophie
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Re: Eigene Brüste

Post 663 im Thema

Beitrag von SometimesSophie »

Hm, kann da mit 1j HRT nicht mithalten. Dabei habe ich mal gelesen Grössen kleiner A, A-B und eher Tannerststium 2-4 , aber weniger 5 sind so Endresultate. Schon schön zu lesen, dass manche da mehr Glück haben :)
gabo
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Re: Eigene Brüste

Post 664 im Thema

Beitrag von gabo »

Hallo ihr lieben.
Komische Situation bei mir
Eigentlich bin ich gerne Mann. Und Möchte es auch bleiben. Mag schon immer die Männer Moder (Anzug) so gar nicht. Mag viel mehr das Feminine. Überkleider (Röcke und Kleider) vorerst nur zu hause. Ausser Damenjeans und das eine oder andere schlichte Damen T-shirt.
Mache gerade zum ersten Mal (mit ü60) einen kompletten Gesund Heits Check (alles mögliche schon gemacht. auch Darm und Magen spigelung). Zusätlich allen möglichen Untersuchungen (aus Blut EKG usw). (Nächste Besprechung beim Doc in ca. 10 Tagen)
Was bis jetzt herausgefunden wurde. Ich bin zu Fett, habe zu wenig eisen. Und meine Hormonwerte sind etwas zu niedrig. Aber sonnst alles top; Sogar der Zucker und Cholesterin, da hatte ich etwas Angst.
Ich möchte mit meinem Arzt besprechen wie ich ca. 50kg Abnehmen kann (ja ich weiss ich bin mit knapp 130KG zu fett). Und das nicht schnell. Mir schwebt da ein Zeitrahmen von ca. 3-4 Jahren vor. Und nun das Schräge. Ich möchte meinen Hausarzt fragen, ob ich weibliche Hormone Bekommen könnt um etwas Busen zu bekommen. Nicht grosse, mir würde ein Grosses ACup oder kleine B kups vollkommen reichen. Das eventuell, die Libido flöten geht wäre mir Wurst. 1. Keine Freundin. 2. Gebe ich offen zu, dass ich nie gut im Sex war.
Hat da jemand Erfahrung dazu? Ist es überhaupt realistisch, dass bei einem ü60 jährigen sich bei der Brust noch was tut (lese hier zum Teil wundersame Sachen)? Oder ist der Hausarzt der Falsche?

Ich meine das nicht als Witz!!

Wünsche euch einen Schönen Abend

Gabo
Tatjana_59
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Re: Eigene Brüste

Post 665 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

gabo hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 15:58
Und nun das Schräge. Ich möchte meinen Hausarzt fragen, ob ich weibliche Hormone Bekommen könnt um etwas Busen zu bekommen. Nicht grosse, mir würde ein Grosses ACup oder kleine B kups vollkommen reichen.
Hat da jemand Erfahrung dazu? Ist es überhaupt realistisch, dass bei einem ü60 jährigen sich bei der Brust noch was tut (lese hier zum Teil wundersame Sachen)? Oder ist der Hausarzt der Falsche?

Ich meine das nicht als Witz!!

Wünsche euch einen Schönen Abend

Gabo
Hi Gabo,

Ich gehe bewusst nicht auf dein ganzes Posting ein.
Auf die Hormone ein klein wenig.
2016 im Alter von 57 Jahren begann meine Hormontherapie.
Mit Indikation eines Arztes (Psyhchiater).
Es hat sich bei mir einiges getan.
Du kannst ja gerne deinen Hausarzt fragen ob er dir Hormone verschreibt.
Ein verantwortungsvoller Arzt wird das sicher nicht tun.
Selbst wenn deine Hormone etwas zu niedrig sind, allenfalls Testosteron, das wird dir bei Brüsten allerdings nicht helfen.
Östrogen, also weibliche Hormone wirst du so mir nichts dir nichts kaum erhalten.
Wenn du gerne Mann bist und nur etwas Brüste haben möchtest, kauf doch einfach Silikoneinlagen, die gibt's in allen möglichen Größen.

LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
gabo
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Re: Eigene Brüste

Post 666 im Thema

Beitrag von gabo »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 16:16
gabo hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 15:58
Wenn du gerne Mann bist und nur etwas Brüste haben möchtest, kauf doch einfach Silikoneinlagen, die gibt's in allen möglichen Größen.

LG Tatjana
Danke dir für den Antwort

Silikoneinlagen habe ich schon fast 10 Jahre. ich müchte eigene. Sie spühren bein duschen bein schlafen wen sie sich zur seite neigen und und . . . .

Warum kann der Hausartzt da nicht weiterhelfen? Muss da zwingend das Ganze Brogram mit Psycho Doc, usw. gemacht werden?


Gruss Gabo
Patricia
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Re: Eigene Brüste

Post 667 im Thema

Beitrag von Patricia »

Hallo Gabo,

wie Tatjana schon geantwortet hat, werden die meisten Ärzte an dieser Stelle wohl eher nein sagen.
Und selbst wenn du Östrogen bekommst und Dir dadurch eine Brust wächst, dann würde sich diese nach dem Absetzen der Hormone unter Umständen wieder zurückbilden. Für den Brustwachstum bräuchtest du aber vermutlich entweder zusätzlich einen Testosteron-Blocker oder ausreichend Östrogen um den gleichen Effekt zu erreichen. Nur dass Östrogen nun mal kein Bonbon ist und so eine Hormontherapie deutlich mehr Auswirkungen auf deinen Körper hätte. Da wären Änderungen der Psyche, viele werden emotionaler. Die Haut verändert sich. Muskelmasse und Kraft reduzieren sich um einiges. Haarwachstum im Körperbereich geht oft zurück. Die Libido verändert sich, die Spermienproduktion sinkt, nach einiger Zeit sind viele unfruchtbar. Damit zusammenhängend auch verlieren einige die Fähigkeit eine Errektion zu bekommen. Gleichzeitig sollte eine Überwachung durch einen Endokrinologen stattfinden. Solltest du eine bestimmte genetische Veranlagung haben, steigt dein Risiko für Thrombosen stark an.
Und selbst dann ist ein nennenswertes Brustwachstum unter keinen Umständen garantiert. Manchmal kommt das Brustwachstum auch erst nach 4-5 Jahren.
Also wenn du unbedingt Brüste haben willst und dabei Mann bleiben möchtest, dann würde ich auch eher den Gang zum Schönheitschirurgen empfehlen. Oder Silikoneinlagen.

Ich selbst bin seit mehr als 6 Jahren in der Hormontherapie, habe in etwa dein Gewicht und mein Brustwachstum hat es gerade mal auf ein Körbchen A geschafft, was man aber wegen dem Übergewicht ehrlich gesagt kaum sieht.

LG
Patricia
gabo
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Re: Eigene Brüste

Post 668 im Thema

Beitrag von gabo »

Patricia hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 17:09 Hallo Gabo,
Danke dir für deine ehrliche Antwort.

- "Die Libido verändert sich", -> na und, bin ja alein. Für was brauche ich noch eine Libido?
- "die Spermienproduktion sinkt" -> mit ü60 will ich schon gar keine Kinder Mehr Und selbst

- "Manchmal kommt das Brustwachstum auch erst nach 4-5 Jahren". - > das war mir nicht bekannt. :-(
- I"ch selbst bin seit mehr als 6 Jahren in der Hormontherapie, habe in etwa dein Gewicht und mein Brustwachstum hat es gerade mal auf ein Körbchen A geschafft, was man aber wegen dem Übergewicht ehrlich gesagt kaum sieht". -> Genau so eine Antwort wollte ich lesen. Denn das Dachte ich mir.

LG
Patricia
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Violetta-TransFlower
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Re: Eigene Brüste

Post 669 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Hallöchen,
Patricia hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 17:09 Nur dass Östrogen nun mal kein Bonbon ist und so eine Hormontherapie deutlich mehr Auswirkungen auf deinen Körper hätte. Da wären Änderungen der Psyche, viele werden emotionaler. Die Haut verändert sich. Muskelmasse und Kraft reduzieren sich um einiges. Haarwachstum im Körperbereich geht oft zurück. Die Libido verändert sich, die Spermienproduktion sinkt, nach einiger Zeit sind viele unfruchtbar. Damit zusammenhängend auch verlieren einige die Fähigkeit eine Errektion zu bekommen. Gleichzeitig sollte eine Überwachung durch einen Endokrinologen stattfinden. Solltest du eine bestimmte genetische Veranlagung haben, steigt dein Risiko für Thrombosen stark an.
Dankeschön für Deine ausführliche Antwort.
Dieser habe ich nichts hinzuzufügen, außer:

Gabo, Du wirst bestimmt keinen Psychologen finden, der Dir bei Deinem Vorhaben eine Indikation schreibt.
Im übrigen müsstest Du dafür erstmal viele Sitzungen bei selbigem absolvieren.
Und selbst das Finden eines Psychologen, der sich auch noch mit dem Thema befasst und auskennt, ist nicht ganz einfach.

Mein Rat: Da Du
gabo hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 15:58 gerne Mann. Und Möchte es auch bleiben.
bist, Lass es lieber sein.

💜🌺
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
Val44721
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Re: Eigene Brüste

Post 670 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Man muss keine vielen SItzungen bei irgendwem absolvieren und die Medis kriegt man auch beim Hausarzt ohne Indikation. Es gibt "genug" Hausärztys die das nach einem informed consent Model machen und bei denen du selbst bestimmst was du mit deinem Körper machst. Allerdings sind die Wartezeiten bei denen die das machen definitiv eher auf der längeren Seite und teils sind sie auch weit weg. Wenn du etwas durch die gängigen Listen guckst wirst du da sicher fündig, wenn nicht kannst du mir auch eine DM schreiben dann guck ich in meine Notizen von damals als ich gesucht habe.

Was mit deinem Körper passiert hast auch nur du zu entscheiden.

PS: Das meiste an Brustwachstum passiert am Anfang (~6 Monate - 2 Jahre). Es mag seltene Fälle geben wo es sich mal nach hinten verlagert, aber es ist schon eins der ersten Dinge die man normalerweise bemerkt an sich.
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Valerie Bellegarde
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Re: Eigene Brüste

Post 671 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es Gabo um zwei Dinge, nämlich ihr Körpergewicht zurückzufahren und zweitens, weibliche Brüste zu haben. Zu Pkt.1 muss ich sagen, 50 Kilo ist eine ganze Masse, aber es ist machbar. Bin zwar kein Diätberater, kann aber erzählen, dass ich seit über 15 Jahren mein Körpergewicht um etwa 20 Kilo reduziert habe und, was ungleich schwieriger gewesen ist, dieses neue Gewicht jetzt in etwa stabil halten kann. Wobei eines ist klar: Abgenommen hast du schnell durch Hungern usw. Wenn du dein neues Gewicht erreicht hast und meinst, dieses wäre nun dein Idealgewicht, dann wird es ungleich schwieriger: Du musst dein neues Gewicht ab jetzt stabil halten, also nicht mehr großartig zunehmen. Der Schlüsselbegriff dazu heisst ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG. Stelle deine Ernährung so um, dass du nicht weiter zunimmst, und kontrolliere dein Gewicht laufend, z.B. jeden Monat an einem bestimmten Tag und reagiere sofort, wenn die Waage wieder hochgeht.

Zum Thema Brüste kann ich ebenfalls nur meine persönliche Erfahrung beitragen. Ich habe nie irgendwelche Tabletten oder Substanzen genommen um das Brustwachstum anzuregen, und auch keine Doktoren zu diesem Thema konsultiert. Ich weiß nur, dass bei mir ab Mitte der 80er Jahre etwa oder sogar noch früher dieses Brustwachstum plötzlich einsetzte und zwar so, dass es andere Leute bemerkten und mich drauf ansprachen. Womöglich hat es mit einer unbemerkten Krankheit oder Stoffwechselstörung zu tun, oder einfach mit exzessivem Biertrinken (damals habe ich viel gesoffen) oder aber auch mit östrogenhaltigem Fleisch, das damals in den 80ern in Deutschland noch viel im Umlauf war. Stichwort: Schweinenackensteaks.

Ich habe nie eine wissenschaftliche Ursachenanalyse dazu betrieben, einerseits aus Faulheit, aber auch deswegen, weil ich meine beiden Hübschen eigentlich richtig gerne mag, sie stören keineswegs und sie passen auch gut zu meinem Lebensstil als Crossdresser dazu.

Faktisch sind es natürliche Brüste, die ein B-Körbchen gut ausfüllen, aber dadurch dass mein Oberkörper jetzt im fortgeschrittenen Alter auch etwas mehr in die Breite gewachsen ist, habe ich seit einiger Zeit auf 95 C umgestellt, was insgesamt besser zu mir passt, also keine roten Markierungen oder Druckstellen durch den BH mehr am Oberkörper.

Liebe Grüße, Valerie
Jaddy
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Re: Eigene Brüste

Post 672 im Thema

Beitrag von Jaddy »

gabo hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 15:58 Was bis jetzt herausgefunden wurde. Ich bin zu Fett, habe zu wenig eisen. Und meine Hormonwerte sind etwas zu niedrig. Aber sonnst alles top; Sogar der Zucker und Cholesterin, da hatte ich etwas Angst.
Ich möchte mit meinem Arzt besprechen wie ich ca. 50kg Abnehmen kann (ja ich weiss ich bin mit knapp 130KG zu fett). Und das nicht schnell. Mir schwebt da ein Zeitrahmen von ca. 3-4 Jahren vor.
Da kann ich eventuell helfen. Ich hab das vor 15 Jahren einmal gemacht (von 114 auf 79kg) und nach einer stressigen Zeit, wo ich nicht drauf geachtet habe, bin ich gerade wieder dabei. 118 kg Ende März, aktuell 99, Ziel wieder 80. Kein "Patentrezept", nur Physik, Chemie und Dreisatz. Und Sport kommt, wenn es geht, weil das mit viel Gewicht weder geht noch Spass macht. Wenn du magst: Schreib mich an.
gabo hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 15:58 Und nun das Schräge. Ich möchte meinen Hausarzt fragen, ob ich weibliche Hormone Bekommen könnt um etwas Busen zu bekommen.
Hat da jemand Erfahrung dazu? Ist es überhaupt realistisch, dass bei einem ü60 jährigen sich bei der Brust noch was tut (lese hier zum Teil wundersame Sachen)? Oder ist der Hausarzt der Falsche?
Das ist nicht schräg. Ich hab mit 52 das Wort nichtbinär gelernt. Das war der Tropfen, der das "bin ich trans?" Fass zum überlaufen brachte. Hormone funktionieren. Es ist bloss nicht genau vorhersagbar, wie, wo und wie stark. Und ja, du kannst den Hausarzt probieren und ihm klar sagen, dass es dein privates Projekt ist und ohne gleich ne volle Transition hinzulegen. Und du kannst mehr als einen fragen. Meinem Endo hab ich damals erklärt, dass ich ihn eigentlich nur als medizinischen Beobachter engagieren will, weil ich mir das Zeug in jedem Fall beschaffe, zur Not grau. Das hat vielleicht geholfen, aber auch, dass ich klar und deutlich und informiert war.

In usnerem Alter ist es durchaus sinnvoll, sich regelmässig checken zu lassen. Estradiol erhöht die Wahrscheinlichkeit von Gallensteinen. Dein Hämoglobin geht runter, auf Eisenmangel musst du achten (richtige Tabelle nehmen!) und ein paar andere Mineralien. Muskelkraft und Kondition gehen bis zu 15..20% runter. Das Unterhautfettgewebe nimmt ab, was die Haut dünn und zart macht - und blaue Flecken häufiger.

Ein Thema wurde meines Wissens nicht erwähnt: Es kann sein, dass du eine emotionale Achterbahn erleben wirst. Ich hatte mich für seelisch sehr stabil gehalten und war völlig überrumpelt, was ich plötzlich zu fühlen in der Lage war. Mein "man shield" war weg, an dem vorher alles abgeprallt und abgetropft ist. Also: Ich hab wohl 40 Jahre nicht geweint, und ab da ging's los. Und immer noch. Und die Welt wurde bunt und komplex. Das kriegt sich irgendwann wieder ein. Ich rate allerdings dazu, Leute in der Nähe zu haben, die dich gut kennen, und mit denen du im Fall des Falles vorbehaltlos solche Konfusion und Selbst-Neu-Findungen bereden kannst. Das wäre bei einer "regulären" Transition Teil der Begleittherapie oder wenigstens eine gute trans Selbsthilfegruppe.
Malvine
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Re: Eigene Brüste

Post 673 im Thema

Beitrag von Malvine »

Hallo Gabo,

ich schmeiß jetzt einfach mal einen operativen Brustaufbau in die Runde. Einfach als potentielle Möglichkeit, ohne dass ich irgendwelche Erfahrungen dazu beisteuern könnte. Ich mußte nur gerade daran denken, weil Magdalene in ihren Beitrag von ihrem Brustaufbau berichtet hatte.
viewtopic.php?t=15348&start=570#p427872

LG
Malvine
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Re: Eigene Brüste

Post 674 im Thema

Beitrag von Susi T »

Wurde eigentlich nur die männlichen Hormone gemessen, oder auch weibliche?
Im Normalfall wird bei (laut Papier) Männern immer nur die männlichen gemessen und manche wären überrascht das auf der anderen Seite in Einzelfällen auch was sein kann. Ich glaube das in diesem Transforum doch viele Abweichungen von der Norm ist. Warum sollte das keine (leichten) Auswirkungen auf sowas haben.
Bei mir ist natürlich immer schon alles anders und mein Brustwachstum legt scheinbar seid dem 4ten Jahr(nach GaOp) einen Turbo ein. Sowas ist leider nicht planbar und berechenbar.
Auch im Alter geht viel, aber leider oft auch langsamer.
Abnehmen und Brustaufbau beißt sich leider auch, da war es bei mir gut schon vorher abzuspecken, auch wenn mein System vor Hormoneinnahme schon in den weiblichen Bereich gegangen ist. Aber halt nur von den gemessenen Hormonen, nicht vom Brustwachstum.
Da aber so ein Hormonsystem eh ca. nen halbes Jahr für eine Umstellung, um überhaupt Östrogene gut verarbeiten zu können., braucht, war das aber eh egal.

Liebe Grüße, Susi (flo)
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