Zumal wir vor Kurzem, praktisch darunter, auf dem Parkplatz "Kieler Anlagen" unser Auto geparkt hatten.
Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn - # 65
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Juliane
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Beeindruckend, diese Fahrt durch die grüne Hölle von Flensburg.
Zumal wir vor Kurzem, praktisch darunter, auf dem Parkplatz "Kieler Anlagen" unser Auto geparkt hatten.
Juliane
Zumal wir vor Kurzem, praktisch darunter, auf dem Parkplatz "Kieler Anlagen" unser Auto geparkt hatten.
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Ich kenne diese Brücke bisher nur von unten, da gings Richtung Mürwik und Glücksburg. Bis vor drei Jahren bin ich da immer mindestens 1x im Monat unterdurchgefahren.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Moin,
vor ganz vielen Jahren zum Dampf Rundum im Flensbunt burger Hafen war sogar mal eine Sonderfahrt mit einer BR 50 Dampflokomotiven. Die pendelt zwischen Bahnhof und Schiffahrtsmuseum.
Echt lange her.... 25 bis 30 Jahre...
Grüße, Ulrike-Marisa
vor ganz vielen Jahren zum Dampf Rundum im Flensbunt burger Hafen war sogar mal eine Sonderfahrt mit einer BR 50 Dampflokomotiven. Die pendelt zwischen Bahnhof und Schiffahrtsmuseum.
Echt lange her.... 25 bis 30 Jahre...
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Nicole Fritz
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hier etwas aus meiner Heimat, das wohl gut zu diesem Thema hier passt:
viewtopic.php?p=410261#p410261
LG Nicole
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LG Nicole
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Michi
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Jau! Das ist ein Trauerspiel. Das hab ich schon gesehen, weil ich extra3 abonniert habe. Und weil ich mich nicht nur für Eisenbahnen interessiere, sondern vor Jahren länger beruflich in Simmern zu tun hatte, hat's mich extra noch interessiert.Nicole Fritz hat geschrieben: Di 2. Sep 2025, 18:05 Hier etwas aus meiner Heimat, das wohl gut zu diesem Thema hier passt:
viewtopic.php?p=410261#p410261
LG Nicole
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Ja, es ist wirklich absolut irre was hier wieder zelebriert wird, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass es die DB war, die ihrer Betriebspflicht einfach nicht mehr nachgekommen ist und potentielle Güterverkehrskunden systematisch abgewürgt hatte. Das EBA fordert seit Jahren einfach nur, dass dieser Laden seinern Pflichten nachkommt und die Strecke betriebsbereit zu halten hat, weil sie eben NICHT offiziell stillgelegt worden ist. Nicht mehr und nicht weniger!
Und man war der Meinung, dass man das alles aussitzen kann und irgendwann eben die Streckengeschwindigkeit NULL ist aus oberbautechnischen Gründen. Dann kann man sich entspannt zurücklehnen und sagen, dass man ja gerne weiterfahren würde, aber die Einnahmen wegen fehlender Kunden den Betrieb nicht mehr decken würden. Und wenn kein Geld aus der öffentlichen Hand dann nachgeschoben wird, ist man eben nicht mehr dabei.
Fremdes Geld zu versenken ist doch schick!
Und nun werden 60 Mille eben versenkt. Fetzt doch.
Vielleicht will man nun doch mal etwas Güterverkehr betreiben. Vor Jahren wollte man Holz dort abfahren, aber der Kunde konnte nicht, weil Strecke kaputt... Und nu isser weg. Na sowas.
Ja, und bei solchen Geschwindigkkeiten Personenverkehr betreiben zu wollen...., siehe Text des Herrn im Film. Da müsste erst mal nachgewiesen werden, dass sich das auch RECHENET...
Wir sind mittlerweile absolutes Entwicklungsland was die Bahn betrifft und anderes sowieso. DER ZUG IST ABGEFAHREN!
V.G. Marlene
Und man war der Meinung, dass man das alles aussitzen kann und irgendwann eben die Streckengeschwindigkeit NULL ist aus oberbautechnischen Gründen. Dann kann man sich entspannt zurücklehnen und sagen, dass man ja gerne weiterfahren würde, aber die Einnahmen wegen fehlender Kunden den Betrieb nicht mehr decken würden. Und wenn kein Geld aus der öffentlichen Hand dann nachgeschoben wird, ist man eben nicht mehr dabei.
Fremdes Geld zu versenken ist doch schick!
Und nun werden 60 Mille eben versenkt. Fetzt doch.
Vielleicht will man nun doch mal etwas Güterverkehr betreiben. Vor Jahren wollte man Holz dort abfahren, aber der Kunde konnte nicht, weil Strecke kaputt... Und nu isser weg. Na sowas.
Ja, und bei solchen Geschwindigkkeiten Personenverkehr betreiben zu wollen...., siehe Text des Herrn im Film. Da müsste erst mal nachgewiesen werden, dass sich das auch RECHENET...
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Man kann wirklich alles schlecht reden. Wird das immer wieder wiederholt, glaubt man es am Ende. Nützen kann das niemandem ... Aber soweit ist es noch lange nicht ...Marlene hat geschrieben: Mi 3. Sep 2025, 05:56 Wir sind mittlerweile absolutes Entwicklungsland was die Bahn betrifft und anderes sowieso. DER ZUG IST ABGEFAHREN!
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo,
was da läuft ist schon absurd. Jetzt wird der Oberbau erneuert und dann?
Da muss man auch die Leit- und Sicherungstechnik gleich mit auf den aktuellen Stand bringen. Gerade die Bahnübergänge betrifft das. Selbst wenn da nur sporadischer Güterverkehr läuft, sollten die technisch gesicherten BÜ laufen. Ansonsten wird es sehr schnell nervig dort zu fahren. So etwas muss man gleich als Gesamtlösung planen.
Glücklicherweise läuft es woanders besser. Siehe in der Grafschaft Bad Bentheim oder demnächst bei uns in Rheine, wo 12km wieder Personenverkehr bekommen, wo seit 1969 nur Güterverkehr war und vor ca. 30 Jahren die Strecke ganz stillgelegt werden sollte. Damals war ich daran beteiligt das zu verhindern, was jetzt ein großer Vorteil ist.
Liebe Grüße
Claudia
was da läuft ist schon absurd. Jetzt wird der Oberbau erneuert und dann?
Da muss man auch die Leit- und Sicherungstechnik gleich mit auf den aktuellen Stand bringen. Gerade die Bahnübergänge betrifft das. Selbst wenn da nur sporadischer Güterverkehr läuft, sollten die technisch gesicherten BÜ laufen. Ansonsten wird es sehr schnell nervig dort zu fahren. So etwas muss man gleich als Gesamtlösung planen.
Glücklicherweise läuft es woanders besser. Siehe in der Grafschaft Bad Bentheim oder demnächst bei uns in Rheine, wo 12km wieder Personenverkehr bekommen, wo seit 1969 nur Güterverkehr war und vor ca. 30 Jahren die Strecke ganz stillgelegt werden sollte. Damals war ich daran beteiligt das zu verhindern, was jetzt ein großer Vorteil ist.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hier siehts auch mau aus. 
Dampflok-Romantik in Gefahr: Harzer Schmalspurbahnen brauchen Millionen https://share.google/ZyeBKHtAH5oBRQitv
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Nicole Fritz
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo Michi und Marlene,
das hier ist einer der Gründe, weshalb ich mit den Obrigkeiten, die sich fälschlich "Demokratie" nennen, endgültig abgeschlossen habe. Deren Verhalten ist weit entfernt von dem einer Gemeinschaft, in die man sich mit seinen Fähigkeiten verantwortungsvoll einbringt. Da bekämpft man sich nur auf Kosten der Allgemeinheit gegenseitig. Prinzip: dumm Stellen, auf Prinzipien herum hacken, Schuldige suchen, ... .
In Simmern sieht es nicht viel anders aus: Hier lässt man die alte Bausubstanz - für mich historisch wertvolle schöne Häuser - zunächst systematisch verfallen, dann reißt man sie für Parkplätze oder hässliche Betonklötze ab. Beispiel: unser neues Hallenbad. Da habe ich beschlossen: Nicole sieht dieses Ding nicht von innen. Mich würde zwar interessieren, wie es da drin aussieht. Im Mann-Modus rein gehen muss aber jetzt nicht sein. Und Nicole hält, was sie verspricht.
Was ich bei der Hunsrück-Bahn nicht begreife: Wenn man irgendwo Geld für eine Sanierung hinein steckt, macht man es doch richtig: Also einen Oberbau für angemessene Geschwindigkeiten und Absicherung der Bahnübergänge mit Blinklicht und Halbschranke. Für Personenzüge müssten noch die Bahnsteige instand gesetzt und mit Fahrschein-Automaten bestückt werden. Und sonst: An einen Privaten Betreiber oder einen Museums-Verein verkaufen. Offensichtlich gibt es aber bei der DB, wie auch sonst überall bei Regierungen und Verwaltungen, nur willenlose Befehlsempfänger, die jegliche Verantwortung immer nur auf andere abschieben und Schuldige suchen, wenn dann alles schief läuft.
Hier wäre noch anzumerken, dass viele Hausbesitzer längs der Strecke wegen möglicher Lärmbelästigung keinen Bahnbetrieb wollen. Das dürfte der Grund dafür sein, dass man die Strecke nicht endgültig still gelegt hat. So könnte man im Prinzip gegen deren Interesse den Betrieb einfach wieder aufnehmen. Und dann "saniert" man in deren Sinne eben so, dass letztlich kein wirklicher Betrieb möglich ist.
Wenn ich an das denke, was von der spirituellen Welt kommt, braucht es jetzt diesen ganzen Irrsinn für den Übergang in ein neues Zeitalter. Damit das Neue entstehen kann, muss das Alte im völligen Chaos versinken. Da machen mir diese Zustände Hoffnung. Wo bitte sind aber diejenigen, die dann das neue Zeitalter aufbauen, statt nur zu meditieren und ständig von Licht und Liebe zu reden?
LG Nicole
das hier ist einer der Gründe, weshalb ich mit den Obrigkeiten, die sich fälschlich "Demokratie" nennen, endgültig abgeschlossen habe. Deren Verhalten ist weit entfernt von dem einer Gemeinschaft, in die man sich mit seinen Fähigkeiten verantwortungsvoll einbringt. Da bekämpft man sich nur auf Kosten der Allgemeinheit gegenseitig. Prinzip: dumm Stellen, auf Prinzipien herum hacken, Schuldige suchen, ... .
In Simmern sieht es nicht viel anders aus: Hier lässt man die alte Bausubstanz - für mich historisch wertvolle schöne Häuser - zunächst systematisch verfallen, dann reißt man sie für Parkplätze oder hässliche Betonklötze ab. Beispiel: unser neues Hallenbad. Da habe ich beschlossen: Nicole sieht dieses Ding nicht von innen. Mich würde zwar interessieren, wie es da drin aussieht. Im Mann-Modus rein gehen muss aber jetzt nicht sein. Und Nicole hält, was sie verspricht.
Was ich bei der Hunsrück-Bahn nicht begreife: Wenn man irgendwo Geld für eine Sanierung hinein steckt, macht man es doch richtig: Also einen Oberbau für angemessene Geschwindigkeiten und Absicherung der Bahnübergänge mit Blinklicht und Halbschranke. Für Personenzüge müssten noch die Bahnsteige instand gesetzt und mit Fahrschein-Automaten bestückt werden. Und sonst: An einen Privaten Betreiber oder einen Museums-Verein verkaufen. Offensichtlich gibt es aber bei der DB, wie auch sonst überall bei Regierungen und Verwaltungen, nur willenlose Befehlsempfänger, die jegliche Verantwortung immer nur auf andere abschieben und Schuldige suchen, wenn dann alles schief läuft.
Hier wäre noch anzumerken, dass viele Hausbesitzer längs der Strecke wegen möglicher Lärmbelästigung keinen Bahnbetrieb wollen. Das dürfte der Grund dafür sein, dass man die Strecke nicht endgültig still gelegt hat. So könnte man im Prinzip gegen deren Interesse den Betrieb einfach wieder aufnehmen. Und dann "saniert" man in deren Sinne eben so, dass letztlich kein wirklicher Betrieb möglich ist.
Wenn ich an das denke, was von der spirituellen Welt kommt, braucht es jetzt diesen ganzen Irrsinn für den Übergang in ein neues Zeitalter. Damit das Neue entstehen kann, muss das Alte im völligen Chaos versinken. Da machen mir diese Zustände Hoffnung. Wo bitte sind aber diejenigen, die dann das neue Zeitalter aufbauen, statt nur zu meditieren und ständig von Licht und Liebe zu reden?
LG Nicole
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Sehe ich da eine V 100 im Video? Die habe ich auch ewig nicht mehr gesehen, von einzelnen Bauzügen mal abgesehen. Beides geschichtsträchtig und mal prägend.Anne-Mette hat geschrieben: Mo 16. Jun 2025, 10:00 Die wohl definitiv letzte Fahrt eines Zuges über die Flensburger Hafenbahn
Die V 100 zog mal den Zug von Kiel nach St. Peter, da bin ich im Steuerwagen der angekuppelten Silberlinge immer von Tönning nach Husum zur Berufsschule gefahren.
Der Streckenabschnitt war auch mal Teil der Bahnlinie Tönning- Husum- Flensburg und spielte beim Transport von Rindern und Kohle zwischen England und Dänemark eine wichtige Rolle.
Tönning hatte da auch noch eine Hafenbahn.
Später eine wichtige Verbindung zwischen Altona und Flensburg, als die Marschenbahn noch nicht fertig war. Zwischen Karolinenkoog und Tönning mussten Bahnkunden mit der Fähre übergesetzt werden.
Das war noch vor der Eiderwerft.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Der Punkt ist, dass die Aussage in Teilen durchaus zutreffend ist. Was in den letzten 30 Jahren von der Bahn in der Fläche abgewürgt wurde, ist kaum in Worte zu fassen, ohne in drastische Formulierungen abzugleiten. Man muss allerdings die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen.Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 3. Sep 2025, 11:10Man kann wirklich alles schlecht reden. Wird das immer wieder wiederholt, glaubt man es am Ende. Nützen kann das niemandem ... Aber soweit ist es noch lange nicht ...Marlene hat geschrieben: Mi 3. Sep 2025, 05:56 Wir sind mittlerweile absolutes Entwicklungsland was die Bahn betrifft und anderes sowieso. DER ZUG IST ABGEFAHREN!
Oder um es mit Moritz Neumeier zu sagen: "Die Rechten haben Recht! Aber anders, als ihr denkt..."
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo,
das ist verkehrte Verkehrspolitik. Da muss man zuerst ansetzen...
Liebe Grüße
Claudia
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Man achte hier bitte genau auf die elbischen Sinne korrekte Schreibweise: verkehrter Verkehrtspolügtick.
LG Nicole
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Hallo noch mal.
Wo kein politischer Wille ist, kann man machen was man will; es läuft ins Leere. Und genau das was Nicole schreibt, sehe ich in großen Teilen leider genauso.
Ich bin seit 1982 bei der Eisenbahn beschäftigt und mir macht niemand was vor. Ich kenne die Bahn und was ich in den letzten 35 Jahren erlebt habe, ist genau das was wir jetzt erleben: der absolute Niedergang dieses einst so fortschrittlichen Verkehrsmittel. Es ist hierzulande nicht gewollt die Schiene sinnvoll zu nutzen. Man sucht immer einen Schuldigen und macht das recht erfolgreich um nicht selbst aktiv zu werden. Niemand will endlich mal das Ruder herumreißen und es vergammelt alles.
Wenn es öffentliche Gelder gibt, langt man zu, ohne einen wirklichen Plan zu haben. Das Thema Hunsrückbahn ist mir seit Jahren durchaus bekannt. Ich war seinerzeit auch in Baumholder Fahrdienstleiter, als diese Strecke von der DB abgestoßen wurde. Ich habe dort das Licht ausgemacht und die Strecke wurde dann modernisiert mit einem vernünftigen Technikaufwand von einer nichtbundeseigenen Eisenbahngesellschaft. Und das ist oftmals der entscheidende Unterschied.
Natürlich sitzt dort auch kein Zugleiter mehr, sondern der macht das aus dem sächsischen Mulda im Erzgebirge mit. Aber es rollt dort weiter und nichts wurde platt gemacht. Es geht wenn man will, aber nur dann...
Wenn es so weiter geht, fährt bald nichts mehr. Man hat alles verschlafen auf Geheiß der Politik und ist nun unfähig aus diesem besch... Zustand noch herauszufinden.
Würde mich sehr wundern, wenn es sich noch mal zum Besseren wendet. Ich arbeite z.Zt. auch noch bei einer NE- Bahn und wir versuchen auf unserem bescheidenen Netz den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten. Das Geld reicht hinten und vorne nicht um eine grundhafte Sanierung zu machen und Baufirmen sind mittlerweile Mangelware. Die Strecke wurde 2015 von DB Netz zur Abgabe/ Stilllegung ausgeschrieben und der Reiseverkehr durch die Verkehrsverbünde abbestellt zugunsten eines sinnlosen Busbetriebes der jeden Tag im Stau steht... Wir fahren seitdem nur noch Güterzüge zu einem Tanklager und sporadischen Güterverkehr resp. Sonderfahrten. Mit einem techisch veralteten Netz, welches auf Verschleiß gefahren wurde, und keinem mehr motivierbaren Personal, kann man sich vorstellen wann der letzte Zug abgefahren sein wird. Dann: Ziel erreicht. Treffer!
Wie gesagt, alles verschlafen und nicht gewollt. Dafür ist JEDEN Tag das blanke Chaos auf den Straßen. Aber mit Toten, kaputten Autos und der Mineralölsteuer kann man mehr Umsatz machen... Vom Umweltdreck und blanken Nerven reden wir mal gar nicht.
VG. Marlene
Wo kein politischer Wille ist, kann man machen was man will; es läuft ins Leere. Und genau das was Nicole schreibt, sehe ich in großen Teilen leider genauso.
Ich bin seit 1982 bei der Eisenbahn beschäftigt und mir macht niemand was vor. Ich kenne die Bahn und was ich in den letzten 35 Jahren erlebt habe, ist genau das was wir jetzt erleben: der absolute Niedergang dieses einst so fortschrittlichen Verkehrsmittel. Es ist hierzulande nicht gewollt die Schiene sinnvoll zu nutzen. Man sucht immer einen Schuldigen und macht das recht erfolgreich um nicht selbst aktiv zu werden. Niemand will endlich mal das Ruder herumreißen und es vergammelt alles.
Wenn es öffentliche Gelder gibt, langt man zu, ohne einen wirklichen Plan zu haben. Das Thema Hunsrückbahn ist mir seit Jahren durchaus bekannt. Ich war seinerzeit auch in Baumholder Fahrdienstleiter, als diese Strecke von der DB abgestoßen wurde. Ich habe dort das Licht ausgemacht und die Strecke wurde dann modernisiert mit einem vernünftigen Technikaufwand von einer nichtbundeseigenen Eisenbahngesellschaft. Und das ist oftmals der entscheidende Unterschied.
Natürlich sitzt dort auch kein Zugleiter mehr, sondern der macht das aus dem sächsischen Mulda im Erzgebirge mit. Aber es rollt dort weiter und nichts wurde platt gemacht. Es geht wenn man will, aber nur dann...
Wenn es so weiter geht, fährt bald nichts mehr. Man hat alles verschlafen auf Geheiß der Politik und ist nun unfähig aus diesem besch... Zustand noch herauszufinden.
Würde mich sehr wundern, wenn es sich noch mal zum Besseren wendet. Ich arbeite z.Zt. auch noch bei einer NE- Bahn und wir versuchen auf unserem bescheidenen Netz den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten. Das Geld reicht hinten und vorne nicht um eine grundhafte Sanierung zu machen und Baufirmen sind mittlerweile Mangelware. Die Strecke wurde 2015 von DB Netz zur Abgabe/ Stilllegung ausgeschrieben und der Reiseverkehr durch die Verkehrsverbünde abbestellt zugunsten eines sinnlosen Busbetriebes der jeden Tag im Stau steht... Wir fahren seitdem nur noch Güterzüge zu einem Tanklager und sporadischen Güterverkehr resp. Sonderfahrten. Mit einem techisch veralteten Netz, welches auf Verschleiß gefahren wurde, und keinem mehr motivierbaren Personal, kann man sich vorstellen wann der letzte Zug abgefahren sein wird. Dann: Ziel erreicht. Treffer!
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