Desiree's Reise zu sich selbst
Desiree's Reise zu sich selbst - # 4

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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HeikeCD
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 46 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Paula hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 09:43 Viele trauen sich nicht, direkt den Partner mit Fotos zu konfrontieren. Hat Vor- und Nachteile. Es nimmt zwar evtl. das Kopfkino von einer schrillen, überdrehten Drag-Queen
Ja, aber das hatte ich damals auch so gemacht, aus eben dem Grund. Man ahnt ja was oder wer zuerst im Kopf rumspuken könnte. Bilder sagen hier tatsächlich mehr wie tausend Worte. Und als ich seinerzeit hier nur mitgelesen hatte, da habe ich auch in der Partnerinnenrubrik eben teils genau solche Kopfkinobefürchtungen gelesen.
Es ist aber so oder so immer eine 50-50-Sache.
Ich hoffe für Desiree das daß alles gut ausgeht. Das wichtigste, wohin es NICHT geht ist ja schon geklärt. Und das sowas erstmal sacken muß ist normal und erstmal gut.

Liebe Grüße Heike
"Es ist nicht die Zeit in deinem Leben, es ist das Leben in deiner Zeit." Bruce Springsteen
Alicia
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 47 im Thema

Beitrag von Alicia »

Hallo Desiree,

es hört sich gut an, dass du den Schwung, den du bei deinem ersten Ausflug en femme bekommen hast, genutzt hast. So wie du es beschrieben hast war einfach der Mut und das Momentum da, in einer ruhigen Minute deiner Freundin einfühlsam deine Situation und deine innere Aufgewühltheit zu schildern. Ich wünsche dir viel Kraft und auch Glück, dass euere Beziehung das aushält. Wie sich deine feminine Seite ihr gegenüber entwickelt, steht in den Sternen. Lass ihr die Zeit, die neue Erkenntnis zu verdauen. Frauen stellen dann schon ihre eigenen Fragen, mit denen Mann nicht immer rechnet.
Hauptsache, der erste Schritt ist gegangen und du hast ihn gemacht und musstest dich nicht "erwischen" lassen.

Liebe Grüße und nochmals viel Kraft, Alicia. (ki)
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
Daniela04
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 48 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Desiree

Bei Dir ist es unhemlich schnell vorwärts gegangen! Ich gratuliere Dir für Deinen Mut und hoffe nur das beste und vorallem, dass Du Deine Freundin weiterhin behalten kannst, es muss ja ein Schock gewesen sein.
Desiree Maxima hat geschrieben: Sa 30. Nov 2024, 08:42 Alles in allem war es für mich ein großartiger, spannender, abenteuerlicher und sehr schöner Abend. Die Zeit verging viel zu schnell und um ca. 23:00 Uhr war das Treffen zu Ende. Ich habe mich bei diesem Treffen, genauso wie hier im Forum, sehr herzlich aufgenommen gefühlt und gespürt, wie selbstverständlich es sein kann, so zu sein, wie wir eben sind. Somit hat sich der gesamte Abend rückblickend betrachtet fast schon "normal" angefühlt. Dieses Spannungsfeld zwischen "etwas Außergewöhnliches tun" und "ist doch eh normal" finde ich sehr interessant, aber auch ein wenig verwirrend und ich muß das in den kommenden Tagen gefühlsmäßig mal einordnen.
Diese Feststellung hatte ich auch nach meinem Treffen anfangs November, man fühlt sich verstanden, aufgehoben und sieht, dass alle auf ihre Arten mit Ihrer Situation gut klarkommen, die einten voll geoutet, die anderen wie mich im Stillen.
Desiree Maxima hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 08:25 Sie wollte natürlich von mir wissen, wie lange das schon so geht und ich habe ihr so in etwa wie in meinem Vorstellungsthread meine Geschichte erzählt. Wirklich viel konnte Sie konnte sie zu Allem nicht sagen. Sie wollte das mal wirken lassen.
Desiree Maxima hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 08:25 Ich denke, sie braucht jetzt mal Zeit um das zu verdauen. Im Augenblick schläft sie noch, während ich hier diese Zeilen schreibe. Und ich brauche wohl auch etwas Zeit, um unser gestriges Gespäch zu verdauen.
Ich hoffe Euer Weg wird erfolgreich gemeinsam sein. Viele Gespräche werden sicher notwendig sein, ich drücke Dir ganz fest die Daumen dazu und bin gesapannt auf weitere Berichte.
Lieber Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 49 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Guten Abend miteinander,

zuerst mal vielen vielen Dank für Eure lieben Wünsche und aufmunternden, ermutigenden Worten. Ich weiß gar nicht, ob ich es schaffe, auf jeden einzelnen Beitrag direkt und ausführlich zu antworten.
Violetta CD hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 09:30 Dein Beitrag läßt mich aber etwas zwiegespalten und nachdenklich zurück.
Ich fürchte, im emotionalen Bereich wird es nie eindeutige Antworten und Situationen geben, die nicht auch eine, zumindest kleine, Unsicherheit hinterlassen, die jedem Menschen Spielraum für persönliche Interpretationen geben.
Paula hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 09:43 dafür wird es aber schon massiv konkret, "aufdringlich" und "unumkehrbar".
Unumkehrbar ist letztendlich jedes Outing - auch eines ohne Fotos. Nachträglich kann kein Wort zurückgenommen werden. Das war mir von Anfang an bewusst und ich bin bereit, alle Konsequenzen zu tragen.
Ninadieflocke hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 10:14 Hoffentlich kannst Du Deiner Freundin die unvermeidlichen Ängste nehmen.
Ich hoffe auch, daß sie das ganze emotional gut verarbeiten kann, um nicht in Zukunft mit irgendeiner Art von Angst, unsere Beziehung betreffend, leben zu müssen und ich hoffe, daß es mir gelingt, meinen Beitrag dazu zu leisten.
HeikeCD hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 10:23 Es ist aber so oder so immer eine 50-50-Sache.
Ich hoffe für Desiree das daß alles gut ausgeht. Das wichtigste, wohin es NICHT geht ist ja schon geklärt. Und das sowas erstmal sacken muß ist normal und erstmal gut.
In irgendeiner Form wird's ausgehen. Du kennst sicher den Spruch "Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende" :-)
Das genaue Abstecken des Rahmens (aus heutiger Sicht) für mein Crossdressing war mir sehr wichtig, um ihr die ersten großen Unsicherheiten gleich zu nehmen.
Alicia hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 11:05 es hört sich gut an, dass du den Schwung, den du bei deinem ersten Ausflug en femme bekommen hast, genutzt hast.
Genau so war es - der Wunsch mich meiner Freundin gegenüber zu outen hat am Montag mit dem Outing einem lieben Freund gegenüber Schwung aufgenommen und ich war natürlich vom freitäglichen ersten Ausgang en femme beflügelt.
Daniela04 hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 15:10 Bei Dir ist es unhemlich schnell vorwärts gegangen!
Ehrlich gesagt war ich letzendlich dann doch etwas überrascht, wie schnell sich die Dinge ergeben haben.


Am heutigen Tag war Desiree vom Aufwachen und gemeinsamen Frühstück weg mit keinem einzigen Wort ein Thema. Ich warte jetzt jedenfalls mal ein paar Tage ab, bevor ich meine Freundin darauf ansprechen und sie fragen werde, wie es Ihr denn jetzt damit geht.

Diese immer schnelleren Entwicklungen der letzten Wochen bis hin zum ersten Ausgang en femme und dem Outing meiner Freundin gegenüber haben, so glaube ich heute, ihren Ausgang bei der ersten vollständigen äußeren "Verwandlung" mit der neuen Perücke genommen. In dem Strickkleid, geschminkt und mit Perücke sah ich zum ersten mal eine Frau im Spiegel und nicht mehr nur einen geschminkten Mann in Frauenkleidern. Und diese Frau im Spiegel gefiel mir sogar - bitte nicht falsch verstehen, ich meine das keinesfalls eitel. Tja, und dann nahm so einiges Fahrt auf ;-)

Nochmals vielen Dank an Euch alle und Eure unterstüzenden und herzlichen Beiträge.

Alles Liebe
Desiree
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 50 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Desiree Maxima hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 21:26 Und diese Frau im Spiegel gefiel mir sogar - bitte nicht falsch verstehen, ich meine das keinesfalls eitel.
Liebe Desiree,
Danke für Deine Antwort am späten Abend, ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet.

So ist es, wir müssen uns zuerst selbst gefallen, dann gefallen wir eventuell auch Anderen.
Ich schaue mir ja auch immer meine eigenen Bilder an und die meisten gefallen mir.

Viel Kraft und Erfolg für die nächsten Tage
wünscht Dir

vielleicht doch ein wenig eitel
Violetta
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Malvine
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 51 im Thema

Beitrag von Malvine »

Desiree Maxima hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 21:26 bevor ich meine Freundin darauf ansprechen und sie fragen werde, wie es Ihr denn jetzt damit geht.
Hallo Desiree,
mein Vorschlag wäre, sie nicht direkt zu fragen, wie es ihr geht, denn damit setzt du sie unter druck eine Antwort zu haben.
Erzähle von dir, wie es dir gerade geht, nachdem du dich ihr anvertraut hast. Von deiner Unsicherheit ihr gegenüber, deiner Sorge um sie, von deiner Scham nach dem Gespräch...
Somit läßt du ihr die Möglichkeit darauf zu reagieren oder auch still zu bleiben.

LG
Malvine
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 52 im Thema

Beitrag von Anja61 »

Hallo Desiree,

ich finde es sehr schön, dass Du in kurzer Zeit so weit gekommen bist! Wahrscheinlich ist es gut, wenn Du jetzt nichts überstürtzt. Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht!

Liebe Grüße
Anja
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 53 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Liebe Malvine, liebe Anja,
Malvine hat geschrieben: So 1. Dez 2024, 23:45 Erzähle von dir, wie es dir gerade geht, nachdem du dich ihr anvertraut hast. Von deiner Unsicherheit ihr gegenüber, deiner Sorge um sie, von deiner Scham nach dem Gespräch...
Somit läßt du ihr die Möglichkeit darauf zu reagieren oder auch still zu bleiben.
vielen Dank für Deinen super Vorschlag. Du hast recht, so kann ich Ihr die Entscheidung überlassen, ob sie sich dazu äußern mochte oder nicht. Ich habe ohnehin das Gefühl, daß ich ihr fast zu viel zugemutet habe und sie sich im Moment nicht weiter damit beschäftigen möchte. Ich schließe das daraus, weil sie mein Outing gestern den ganzen Tag über mit keinem Wort erwähnt hat. Ich werde es auf jeden Fall so machen, wie Du es vorgeschlagen hast.
Anja61 hat geschrieben: Mo 2. Dez 2024, 01:33 ich finde es sehr schön, dass Du in kurzer Zeit so weit gekommen bist! Wahrscheinlich ist es gut, wenn Du jetzt nichts überstürtzt. Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht!
vielen Dank. Nun spüre ich auch, daß mich das alles in den letzten beiden Wochen ebenso mitgenommen hat und ich mich im Moment sehr müde fühle. Wenn die Seele arbeitet, wird auch der Körper müde ;-) Darum werde ich wohl in den nächsten Tagen Desiree betreffend etwas leiser treten.


Morgen und übermorgen ist jetzt mal eine kulturelle Zeitreise angesagt. Morgen die Rocky Horror Picture Show in einer Liveaufführung und am Mittwoch gehen wir um genau 333 Jahre zurück und sehen und hören eine Oper von Claudio Monteverdi.

Alles Liebe
Desiree
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 54 im Thema

Beitrag von laura_naomi »

Liebe Desiree,
auch wenn ich meine "Reise" nicht als "Reise zu mir selbst" bezeichnen würde, finde ich mich doch in vielem, was Du schreibst wieder.
Ich wünsche Dir wirklich von Herzen, dass Du weiter Deinen Weg gehst.
Bin sehr gespannt und total neugierig, was Du so berichtest.
Ganz liebe Grüße
Deine Laura Naomi
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 55 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wichtig ist, bei allem, was man/frau tut macht und fühlt, sich selbst gegenüber im reinen ist und mit geradem Rücken dazu stehen kann. Wenn man/frau den eigenen Zustand für sich selbst akzeptiert hat, dann kann es was werden. Bei mir war es so, als ich die Ulrike-Marisa in mir für mich und mein künftiges Leben damals akzeptiert hatte, konnte ich Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten weitere Schritte gehen und so ist es geblieben. Das ermöglicht dann auch mit starkem Selbstbewusstsein den weiteren Lebensweg egal in welcher Form zu gehen und zu gestalten.
Was auch nie zu vergessen ist, dass gesagte Worte nicht zurück genommen werden können.

Grüße, ulrike-Marisa (moin)
Desiree Maxima
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 56 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Guten Abend meine Lieben,
laura_naomi hat geschrieben: Mo 2. Dez 2024, 18:08 auch wenn ich meine "Reise" nicht als "Reise zu mir selbst" bezeichnen würde
Am Eingang zum Orakel von Delphi steht: "Erkenne Dich selbst". Das ist eines meiner Lebensmottos geworden. Das Anerkennen und Zulassen von Desiree ist für mich ein Kennenlernen eines weiteren Perönlichkeitsanteiles. Daher bezeichne ich es als "Reise zu mir selbst". Die eigentliche Reise begann vor knapp 23 Jahren im Zuge einer schweren Lebenskrise. Heute bin ich dankbar dafür, weil mich diese wachgerüttelt hat. Davor war ich auf der Flucht vor mir selbst, meinen Gefühlen und vor der Welt.
Ulrike-Marisa hat geschrieben: Mo 2. Dez 2024, 19:41 Wenn man/frau den eigenen Zustand für sich selbst akzeptiert hat
So sehe ich das ebenfalls. Mir ist wichtig, daß ich mich selbst im Spiegel ansehen kann - im übertragenen Sinne.


Aktuell beschäftigt mich grade mein "stecken gebliebenes" Outing meiner Freundin gegenüber. Sie hat dieses seither mit keinem Wort erwähnt und nun ist es doch schon immerhin fast 2 Wochen her. Auch ich habe mich nicht getraut - nicht mal in der Form, wie Malvine es mir empfohlen hat - sie drauf anzusprechen. Wir haben einfach beide so getan, als wäre nichts gewesen. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen und ich sollte mich mal ein wenig bei der Nase nehmen und vorsichtig aktiv werden. Das CD/Trans*-Treffen, bei dem ich am letzten Freitag im November zum ersten mal war, findet wöchentlich statt und ich möchte da auch gerne öfter hingehen. Wenn es passt, zumindest jeden 2. Freitag.

Als ich ihr gestern sagte, ich möchte am 20.12. gerne wieder zu diesem Treffen gehen, habe ich ihr angesehen, daß sie innerlich kurz mal verfallen ist. Ich weiß ja nicht, was sie nach dem Outing erwartet hatte. Daß ich ihr einen einmaligen "Ausrutscher" gestanden habe und damit das Thema vom Tisch ist? Ich fürchte, es wird noch ein langer Weg bis zur ihrer Akzeptanz. Für dieses Wochenende habe ich mir jedenfalls vorgenommen, ihr mal von meinen Gefühlen in der ganzen Sache zu erzählen - eben so, wie Malvine es vorgeschlagen hat. Nochmals vielen Dank dafür, liebe Malvine.

Aktuell bin ich ein wenig durch den Wind - seelisch und körperlich. Seit über eine Woche fühle ich mich die meiste Zeit über so, als wäre ein Infekt im Anmarsch. Gott sei Dank ist das heute endlich merklich besser geworden. Wahrscheinlich, weil ich von gestern auf heute das erste Mal wieder richtig gut durchschlief und nicht schon um spätestens 6 Uhr munter war und nicht mehr einschlafen konnte.

Bezeichnend für meinen inneren Zustand ist, daß ich 3 Tage benötigt habe, um diesen kurzen Beitrag endlich fertig zu stellen.

Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Abend.

Alles Liebe
Desiree

PS: Jetzt freue ich mich mal aufs Wochenende - morgen um die Mittagszeit Weihnachtsbummel mit meiner Mutter, am Abend ein Konzert einer befreundeten Band - die machen typischen (Protest-)Punkrock aus den 1980ern - und am Sonntag ein Konzert der "Tiger Lillies". Eine geniale, aber auch schräge Band.
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Lana
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 57 im Thema

Beitrag von Lana »

Liebe Desiree,

wir sind alle verschieden, und keine Beziehung ist wie die andere. Das nur mal vorweg, auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Desiree Maxima hat geschrieben: Do 12. Dez 2024, 20:15 Ich weiß ja nicht, was sie nach dem Outing erwartet hatte. Daß ich ihr einen einmaligen "Ausrutscher" gestanden habe und damit das Thema vom Tisch ist? Ich fürchte, es wird noch ein langer Weg bis zur ihrer Akzeptanz.
Bei mir war das so ähnlich. Meine Partnerin war nach meinem Coming-Out überfordert mit der Situation und mit dem Thema. Und ich ehrlich gesagt auch.
Das Coming-Out selbst war schwierig und ziemlich zäh. Es endete in einer Art Monolog von mir, und ganz zum Schluss hatte ich immer mehr das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen für meine Identität. Dabei kann ich nichts dafür, dass ich so bin.

Jedenfalls keine gute Voraussetzung für weitere Gespräche. Sofern sie doch mal zustande kamen, verliefen sie ähnlich schleppend, waren unheimlich anstrengend für mich und frustrierend für uns beide. Für sie, weil sie wohl insgeheim gehofft hatte, dass es doch nur eine "Phase" wäre, die früher oder später vorbei ist. Für mich, weil ich nicht das Gefühl hatte, mich ihr ausreichend gut verständlich zu machen.

Das hielt jahrelang an, und es wird vielleicht nie ganz überwunden werden. Meine Partnerin ist dem Thema Trans gegenüber ziemlich indifferent. Von sich aus hätte sie sich niemals damit beschäftigt, hat aber auch kein Problem damit, so lange es abstrakt bleibt. Nun muss sie sich aber damit auseinandersetzen, sich dazu positionieren und auch äußern. Das widerstrebte ihr sehr lange, auch wenn sie es irgendwie hinbekommen hatte, mich in einem kleinen Rahmen zu tolerieren. So lange sie nicht aktiver Teil dieses Rahmens sein musste, funktionierte das leidlich gut.

Versuche, dies zu verändern, wurden missbilligend von ihr zur Kenntnis genommen. Inzwischen hatte sie verstanden, dass ich nicht mehr zu meiner alten Lebensform zurückkehren konnte und sie sich wohl oder übel mit der neuen Situation arrangieren musste oder die Beziehung keine Zukunft haben würde.

Diese Erkenntnis wirklich zu akzeptieren, fordert von unseren Partnerinnen sehr viel:
  • Da gibt es die Sehnsucht nach dem Mann, der gerade verloren geht,
  • die enttäuschte Hoffnung, dass es wieder weggehen wird,
  • die Unlust, sich damit auseinander zu setzen, ohne sich das Thema Trans (oder CD) selbst ausgesucht zu haben,
  • das Gefühl der Unterlegenheit, weil sie sich mit dem Thema nicht auskennt,
  • das Gefühl, ausgeschlossen worden zu sein von einem wesentlichen Teil der Persönlichkeit des Partners, ja sogar, von ihm "hinters Licht geführt" worden zu sein, wenn sie erfährt, dass das schon lange in uns steckte.
Eine furchtbar unübersichtliche emotionale Gemengelage, und all das habe ich ausgelöst, angeblich auch noch, ohne es zu wollen. Weil ich nicht mehr anders kann. Es erscheint ihr in höchstem Maße ungerecht, dass sie sich nun damit rumschlagen muss, ohne irgendetwas dafür zu können, ohne es beeinflussen zu können. Sie fühlt sich dem hilflos und verständnislos ausgesetzt, grübelt womöglich, was sie bei der Partnerwahl übersehen haben könnte...

Da ist es natürlich unheimlich schwer für siesich zu äußern. Und vielleicht hat sie gar nicht das Bedürfnis, darüber zu sprechen, weil sie völlig verunsichert ist und bloß nichts falsch machen möchte, weil sie dich liebt. Oder sie hat das Gefühl, die Initiative läge nicht bei ihr, um eine Klärung herbei zu führen. Oder sie weiß vor lauter Verwirrung nicht, was sie überhaupt dazu sagen soll.

Wahrscheinlich decken meine Ansätze nur einen kleinen Teil von dem ab, was unsere Partnerinnen in dieser Situation beschäftigt und wie sie sich fühlen.

Das wird dir vielleicht nicht weiterhelfen, aber das war auch gar nicht meine Absicht. Ich möchte dir vielmehr ein paar mögliche Blickwinkel aufzeigen, die dir eine Idee davon geben, wie schwer es für sie sein könnte. Es muss nicht so sein. Oftmals löst sich die Blockade auch ganz leicht, wenn man ihre (unbewusste) Hauptsorge überzeugend ausräumen kann. Welche das ist?

Das könnt ihr nur zusammen herausfinden, wenn ihr euch langsam annähert und gegenseitig öffnet. Das erfordert einen langen Atem und ein hohes Maß an Frustrationstoleranz, aber vor allem gegenseitiges Vertrauen.
Ein Patentrezept gibt es nicht.

Ich wünsche euch viel Glück dabei!

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 58 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Desiree
Desiree Maxima hat geschrieben: Do 12. Dez 2024, 20:15 Am Eingang zum Orakel von Delphi steht: "Erkenne Dich selbst". Das ist eines meiner Lebensmottos geworden. Das Anerkennen und Zulassen von Desiree ist für mich ein Kennenlernen eines weiteren Perönlichkeitsanteiles. Daher bezeichne ich es als "Reise zu mir selbst". Die eigentliche Reise begann vor knapp 23 Jahren im Zuge einer schweren Lebenskrise. Heute bin ich dankbar dafür, weil mich diese wachgerüttelt hat. Davor war ich auf der Flucht vor mir selbst, meinen Gefühlen und vor der Welt.
Auch wenn ich mit meiner Entwicklung nicht so recht weiss, wohin sie mir führt, bin ich nicht intensiv nach der Suche. Ich lasse mich neugierig treiben und überstürze nicht. Ich habe seit nun 2 Monaten ein Kaufstop von neuen Sachen um herauszufinden was mr gut tut und ich mich wohl befinde. Ich verfolge eigentlich kein Ziel, daFür eher suche meine innere Ruhe, die ich Dank meiner Entwicklung bereits schon etwas gefunden habe.
Mich selber erkennen? Ich fühle mich nicht anders als vorher in Sachen eigene Identität, ein Mann mit einer stark weiblichen Seite. Das kann ich gut ausleben, habe in meinem Haus viel Raum dazu und die GWHR-Treffen geben mir den Rahmen eines kleines, ungefährliches Outing. Bin mit dem momentan zufrieden.
Desiree Maxima hat geschrieben: Do 12. Dez 2024, 20:15 Aktuell beschäftigt mich grade mein "stecken gebliebenes" Outing meiner Freundin gegenüber
Ich würde proaktiv den Kontakt suchen. Dein Leben ist mit dem angefangenen Outing nicht mehr im Gleichgewicht.
Das ist ein Grund, weshalb ich ein ri. chtiges Outing nicht in Betracht ziehe. Ich habe nicht den Drang, allen mitzuteilen, dass ich ein Leben als Teilzeitfrau führe, weil das Unsicherheiten, wenn möglich Unverständnis hervorruft. Meine Kinder sind nach der Trennung glücklich, mich wieder vielmehr zu sehen (ich auch), die Rolle des Papa, Opa gefällt mir.

Liebe Grüsse
Daniela
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 59 im Thema

Beitrag von Anja61 »

Liebe Desiree, liebe Lana,

was für ein Abend gestern! Der Tag war schon sehr bunt und spannend, aber abends...
Ich war ab 23:00 Uhr ungefähr 4 Stunden im Chat (Lana, danke für Deine Beiträge!) und konnte nach 03:00 Uhr irgendwann nicht mehr.

Übrigens, das Verschicken einer PN hat bei mir zuletzt vor Wochen geklappt, ist jetzt weder im Postausgang noch unter Gesendet zu finden. Deshalb auch dieser unwichtige Vorspann...

Zurück zum Thema: wie Du, Desiree bin ich derzeit absolut nicht mehr im Gleichgewicht. Ich bin im Coming Out und fühle das ich dass jetzt bald tun MUSS!
Mich meiner langjährigen Partnerin, mit der ich weiterhin leben möchte, zu offenbaren. Der Druck nimmt zu, aber auch der Wille, und die Angst hat bei mir eher abgenommen.
Mir ist wichtig, welche Gefühle und Gedanken meine Partnerin dazu haben könnte. Da muss ich mich auch bei Dir, Lana, schon wieder bedanken. Ich kann die Punkte, die Du aufgeschrieben hast, so gut nachvollziehen und bin besser vorbereitet auf das, was unvermeidlich kommen wird (bzw. Teile davon)

Aber ich weiß nicht, wohin das führen wird. Damit meine ich weniger meine Beziehung. Wohin wird sich Anja entwickeln? Nur Frauenkleidung anzuziehen, reicht ihr vielleicht nicht mehr. Eine kleine körperliche Veränderung wäre schon schön - aber die Risiken und Nebenwirkungen?

Ich wünsche Euch ein entspanntes, schönes Wochenende! (eink-q)

Ganz liebe Grüße
Anja
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Re: Desiree's Reise zu sich selbst

Post 60 im Thema

Beitrag von Lana »

Liebe Anja,
Anja61 hat geschrieben: Fr 13. Dez 2024, 12:50 Aber ich weiß nicht, wohin das führen wird. Damit meine ich weniger meine Beziehung. Wohin wird sich Anja entwickeln? Nur Frauenkleidung anzuziehen, reicht ihr vielleicht nicht mehr. Eine kleine körperliche Veränderung wäre schon schön - aber die Risiken und Nebenwirkungen?
Das liegt in der Natur der Sache - wir sind auf der Suche nach unserer Identität oder unserem Selbst, und können gar nicht wissen, was vor uns liegt.

Entscheidend ist, dass wir keine Antworten auf diese Fragen haben, bevor wir uns auf den Weg machen. Vicky-Rose hat mal das Bild gezeichnet vom Nebel, in dem wir uns langsam voran tasten. Wir können weder den Weg klar erkennen, vielleicht sehen wir nur die nächsten paar Schritte, noch ist uns das Ziel bekannt. Wir wissen nicht, ob demnächst eine unerwartete Wendung vor uns auftaucht, oder ein Abgrund. Wir wissen auch nicht, wann der Nebel sich lichten wird, falls das überhaupt je geschieht. Und wo wir dann sein werden, können wir bestenfalls erahnen.

Es gibt sehr wohl Hinweise auf verschiedene Richtungen, die uns zu bestimmten Zielen führen mögen. Wir bekommen diese Anhaltspunkte von anderen Menschen, die irgendwann mal ähnlich planlos durch unbekanntes Terrain gestolpert sind wie wir, und die uns (hoffentlich!) mit brauchbaren Infos versorgen können.

Aber nicht jeder Weg ist für alle geeignet. Manche mögen es kurz und knackig, da darf es auch mal steil und steinig bergauf gehen. Andere brauchen einen bequemen, gut ausgebauten und abgesicherten Weg, wo sie vielleicht zugewandt Begleitung finden, um nicht alle Hürden alleine zu überwinden.

Was besser funktioniert, muss jeder selbst für sich herausfinden. Irrtümer eingeschlossen. Wo es hinführt, und wie weit, bleibt dennoch erstmal unklar.

Wären wir allein auf dieser Welt, könnten wir uns vielleicht unbefangen aufmachen, sobald wir unsere Angst vor dem Unbekannten einigermaßen in den Griff bekommen haben und bereit sind, uns auf etwas Neues einzulassen.

Nur dürfte das auf die Meisten nicht zutreffen. Da gibt's Partner, Kinder, weitere Familie, Freunde...

Gut, dann nehmen wir die halt mit auf unsere Wanderung, oder?

Das wird nicht ganz einfach werden. Oder wie wäre eure Motivation, euch von jemandem den Weg zeigen zu lassen, der sich nicht auskennt, und euch weder sagen kann, wo genau es hingehen soll, noch, wie lange es dauert?

So ähnlich geht es wohl den Menschen in unserem Umfeld, die wir "mitnehmen" sollten, wenn wir sie nicht verlieren wollen.

Ich glaube, die einzige Möglichkeit, sie mit in den Nebel zu nehmen, ist, wenn sie das selbst wollen. Und dabei können wir sie unterstützen, sich zu motivieren, ohne Kompass durch den Nebel zu gehen. Einfach weil unterwegs sein interessanter ist, als zu Hause rumzusitzen. Es eröffnet die Möglichkeit, erwas dazu zu lernen, sich selbst besser kennenzulernen und Dinge zu erfahren, von denen man vielleicht noch nie zuvor gehört hat. Ein bisschen Neugier und kindliche Unbeschwertheit sind dabei sicher hilfreich.

Dann stelle ich mir das sehr schön vor, wie wir so im Nebel stehen, mit einem für uns wichtigen lieben Mensch zusammen, und wir haben beide keine Ahnung, wo wir gerade sind und wie es weitergeht.

Aber wir sind nicht verloren, egal, wie grau und dick der Nebel auch sein mag.

Wir haben immer noch uns.
(dr)

So lange wir uns gegenseitig nicht aus den Augen verlieren, sind wir auf dem richtigen Weg.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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