Hallo Tanja...Tanja Stöckel hat geschrieben: Mo 19. Sep 2022, 12:16 ich denke mal, wie gesagt denken nicht wissen, dass die meisten von uns relativ binär denken, weil dann bräuchte man ja auch nicht zu versuchen, schlussendlich durch die GOP, dem Original (Frau oder Mann) möglichst nahe zu kommen, sogar in der sexuellen Gebrauchbarkeit der Genitalien, nicht nur das Gehänge oben oder unten ab. Laut deiner eigenen Genderbezeichnung, fühlst du dich keinem Geschlecht zugehörig (nonbinär?). Da wäre mir auch nicht klar bzw. ich würde keinen Grund dafür sehen, mich in irgend einer Form anzugleichen, dass würde ja meinem Grundverständnis widersprechen.
wie soll ich es sagen? Nope...
Der Grund für eine körperliche Angleichung ist nicht trans*sein oder die bisherige Diagnose F64.0.
Sondern das eine Körperdysphorie vorliegt. Auch wenn das trans*sein als Begründung dazu hergezogen wird.
Und das gilt auch für nicht-binäre Personen. Warum sollten diese sich nicht auch mit einer körperlichen
Ausprägung unwohl fühlen? Vielmehr sollte gelten, weil sich manche mit den Wegen gerade in die falsche
Richtung gedrängt fühlen können..
Ich sehe mich nicht mehr als trans*, ich bin da wo ich grade bin für den Moment richtig.
Darf ich dann deswegen keine Hormone mehr nehmen? Natürlich darf ich das, schon alleine
deshalb weil ein "Rückschritt" in die andere Richtung meine psychische Verfassung aus den Angeln
heben würde.
Helga, du weisst ich mag dich.Helga hat geschrieben: So 18. Sep 2022, 21:24 Einen falschen Körper kann ich auch ablegen, leider nur ein einziges, endgültiges mal.
Aber, hmm, es gibt nicht den "falschen" Körper. Denn wir haben nur einen. Was falsch ist
sind diverse körperliche Ausprägungen. Und jede Person die den Weg oder nur einen Teil des Weges
geht, fühlt genau was da nicht so richtig passt..das weisst du ja.
Das ist ausgemachter Bullshit, ganz ehrlich.Helga hat geschrieben: So 18. Sep 2022, 21:24 und die Solidargemeinschaft von den Kosten zu entlasten
Mein Aufenthalt in der Psychosomatik hat kurz einmal knapp über 13000 Euro gekostet und ein
Auslöser warum ich dort war, war die Angst als Mann aufgefasst zu werden weil mir dieses
doofe Zeug im Gesicht wächst. Hätte mir meine Kasse nicht zuerst die Epilation verweigert und
es mir dann auch noch danach verdammt schwer gemacht, wären diese Kosten nicht entstanden
und schon ein Teil aller Behandlungskosten abgedeckt gewesen.
Letztendlich, bezahlt mir meine Kasse jetzt alle Kosten egal wo ich zur Epi gehe und wieviel es kostet.
Alles was ich tun muss ist die Rechnung reinreichen..
Die Aussage von dir also mehr als kurzsichtig sorry..
Alles Liebe Marie