Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?
Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee? - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Aria
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 16 im Thema

Beitrag von Aria »

Lady Jennifer hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 11:05 Als "CD" habe ich aber die Möglichkeit (oder Freiheit) mir einen Namen selbst zu geben, auszusuchen, etc.
Verstehe, du meinst quasi als Künstlernamen. Denn so wie ich es mitbekommen habe,stimmt aus: Jennifer Behrs-Czerwinsk, nur Behrs.
Jetzt verstehe ich aber nicht, wo du damit unterschreiben willst. Denn eine Unterschrift gilt ja in Kombination mit Ausweis als Identitätsnachweis.
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Blossom
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 17 im Thema

Beitrag von Blossom »

Aria hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 12:42 Jetzt verstehe ich aber nicht, wo du damit unterschreiben willst.
Ich glaube, es geht gar nicht darum ... Sie ist total verknallt, schwebt auf Wolken ... und da gehört so etwas einfach dazu, wie laufend seinen Namen flüstern oder mit Herzchen beim Telefonieren auf Zettelchen kritzeln.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Mirjam
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 18 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Hallo Jennifer, hallo Rest der Welt,

bei mir ist es recht ähnlich zu dem, was Inga geschrieben hatte:
Inga hat geschrieben: Mo 25. Okt 2021, 23:37 ich hatte damals den Nachnamen meiner Partnerin angenommen und bin auch nach der Scheidung dabei geblieben. Ich fand meinen Nachnamen nicht besonders erhaltenswert und ein bindestrichname kam vom Bauchgefühl her nicht infrage. Auch heutzutage fühle ich mit dem "anderen" Nachnamen ganz wohl.
Ich fand allerdings meinen alten Familiennamen nicht nur "nicht besonders erhaltenswert", sondern wollte ihn sogar loswerden, weil ich ihn noch nie schön fand und er auch recht einfach zu verunstalten ist :? Ich hätte ihn nur behalten, wenn ich den meiner (inzwischen Ex-) Frau nicht schöner gefunden hätte. Sie meinte damals übrigens, dass sie meinen Namen auf keinen Fall angenommen hätte, wenn ich ihn hätte behalten wollen, dann hätten wir eben weiterhin unterschiedlich geheißen. Kann ich auch verstehen ...

Es gab damals allerdings schon ein paar "Irritationen" in meiner Familie. Meine Brüder und meine Mutter hatten lange Zeit ihre Schwierigkeiten damit, nur mein Papa hat es verstanden. Er meinte noch am Tag der (standesamtlichen) Hochzeit zu mir, wenn es damals, als meine Eltern geheiratet hatten, schon so möglich gewesen wäre, hätte er es auch so gemacht. Ja, der alte Name eben, er hatte vor allem in seiner Kinder- und Jugendzeit auch darunter zu leiden gehabt.

Nach meiner Scheidung vor einigen Jahren meinte meine Mutter dann nochmal, warum ich denn nicht wieder meinen alten Namen annehmen würde. Nachdem ich sie dann gefragt hatte, warum sie es nicht auch so gemacht hätte, meinte sie, alle würden sie nur noch unter ihrem jetzigen Namen kennen. "Ist bei mir auch so" — und damit hatte sich die Diskussion erledigt :D

Ein Stück weit gebe ich auch Kerstin recht:
Kerstin1958 hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 00:10 Heute bin ich an jedem Wochenende beim Blättern in der Zeitung sehr enttäuscht, wie leichtfertig die Frauen -nach meinem Gefühl jedenfalls- so leichtfertig ihre eigene Identität abgeben.
Und die vorgebrachten Argumente, den Namen des Mannes anzunehmen, finde ich auch nicht wirklich überzeugend...
Ich würde jetzt zwar nicht unbedingt sagen, dass ich damals "meine eigene Identität" abgegeben hätte, ein Stückchen weit meine Vergangenheit aber vielleicht schon. Und das war auch ok so.

LG, Mirjam
Simone 65
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 19 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Jennifer. Wenn der neue Bundestag endlich ein Gesetz zur Namensänderung beschließt, würdest Du dein Vor und Nachnamen ändern?
Ich werde auf jeden Fall meinen richtigen Vornamen ändern.
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Simone 65
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 20 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Jennifer, doch. Ich habe ja auch lange überlegt. Ich möchte nur meinen Vornamen ändern, der Nachname ist ja schon.
Das aktuelle TSG ist nicht für mich. Da ich keine OP anstrebe.
Jennifer, es ist nur wichtig was Du möchtest.
Liebe Grüße Simone.
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 21 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Manchmal kann es auch komisch werden. Meine Mutti heißt Marion Simon. Wenn jetzt meine Marion meinen Nachnamen hätte, würde sie Marion Simon heißen. Das wollten wir nicht.
So heißt sie weiterhin König und ich jetzt Simon-König.
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 22 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Simone 65 hat geschrieben: Do 28. Okt 2021, 12:52 Manchmal kann es auch komisch werden. Meine Mutti heißt Marion Simon. Wenn jetzt meine Marion meinen Nachnamen hätte, würde sie Marion Simon heißen. Das wollten wir nicht.
So heißt sie weiterhin König und ich jetzt Simon-König.

Hallo Simone..

das finde ich jetzt schon wieder richtig goldig, das sie dann gleich heissen würden...
und Simone Simon-König ist doch auch schön...

und es gibt manchmal einfach lustige "Zufälle" meine Liebste und ihr Ex, sind zu der gleichen
Zeit mit ihren neuen Lieblingsmenschen zusammen gekommen, also sie mit mir und er mit Lydia...
ich und Lydia haben am selben Tag Geburtstag...komisch, oder?

Alles Liebe Marie (flo)
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Michi
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 23 im Thema

Beitrag von Michi »

Die fesche Tina hat geschrieben: Do 28. Okt 2021, 11:02 Jedoch bin ich ein +Kind des Ostens+ und wir Frauen sind mit dem Wissen aufgewachsen bei der Heirat den Namen des Mannes anzunehmen. Während der Vor-Wendezeit war das einfach so und man dachte nicht wirklich darüber nach.
Hallo Tina,

sorry, wenn ich da kurz mal einhake. Ich hatte Mitte der 1980er Jahre gleich 2 Männer in meinem Umfeld, die den Namen ihrer Frau angenommen haben.

Nun könnte man vielleicht sagen, dass das regional unterschiedlich gewesen sein mag, und gerade eure Region ist vielleicht besonders konservativ, doch kam einer der beiden aus Schlema. Der andere war übrigens aus dem Ländlichen im Mecklenburger Raum, also auch nicht gerade eine Gegend, in der man eher Konservativität als große Fortschrittlichkeit verorten würde. :wink:


Liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 24 im Thema

Beitrag von Michi »

Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 29. Okt 2021, 11:09
MichiWell hat geschrieben: Do 28. Okt 2021, 19:43 Hallo Tina,

sorry, wenn ich da kurz mal einhake. Ich hatte Mitte der 1980er Jahre gleich 2 Männer in meinem Umfeld, die den Namen ihrer Frau angenommen haben.
Vielleicht musste man damals eine besondere SED-Verbindung dafür haben... :mrgreen: Ok, Spaß beiseite - interessant, ist auch für mich neu. Das scheint aber mit die Ausnahme zu sein, ich kannte zu DDR-Zeiten niemanden mit einem Doppelnamen.
Hallo Jennifer,

nein, Doppelnamen gab es meines Wissen nicht, nur die Wahl entweder den Familiennamen des Mannes oder den der Frau als gemeinsamen Familiennamen zu übernehmen.

Okay, jetzt hab ich direkt noch mal gegoogelt, und sehe mein Wissen bestätigt. Siehe -§7:

Familiengesetzbuch der Deutschen Demokratischen Republik vom 20. Dezember 1965

Den Familiennamen der Frau anzunehmen, war also in der DDR mindestens seit 1965 möglich.


Liebe Grüße
Michi
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