Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?
Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Olivia
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 1 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo Jennifer,

das mit dem Namen ist eine sehr persönliche Sache und die sieht jede und jeder eben anders. Es gibt hier auch nicht unbedingt "richtig" und "falsch" sondern eben nur "anders". Allerdings ist das Annehmen des Namens des Mannes durch die Frau bei der Eheschließung historisch eine Form der Unterdrückung, da damit ein Teil der bisherigen Existenz der Frau ausgelöscht und die Unterwerfung unter das Diktat des Mannes quasi postuliert wurde.
Für mich und meine Herzallerliebste käme - so wir heiraten würden - nur in Frage, dass wir unsere bisherigen Namen behalten würden. Zu viele Jahre haben wir mit unseren Namen gelebt und die sind ein existentieller Bestandteil unseres Selbst.

Aber wie gesagt - das darf man/frau sicher anders sehen...

Liebe Grüße von Olivia an Dich
Wally
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 2 im Thema

Beitrag von Wally »

Bei der bloßen Vorstellung, mit diesem Namen zu unterschreiben, verknote ich mir die Finger :-)
Herzliche Grüße
Wally
Lavendellöwin
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hi Jennifer,

ich sehe es ganz ähnlich wie Olivia.
Birgit und ich sind seit 2002 zusammen und würden nicht auf die Idee kommen, den Nachnamen der anderen
anzunehmen oder mit anzunehmen..auch wenn wir heiraten würden nicht.

Ich würde allerdings nicht sagen, das mein Nachname ein existentieller Bestandteil meines
Selbst ist. Es ist mein Familienname mehr nicht und ich komme eher nach einer anderen
Linie meiner Vorfahren...wenn ändern würde es dieser Nachname sein..

ein Freund von mir hat bei der Heirat den Nachnamen seiner Frau angenommen, weil er
keinen Wert auf seinen Nachnamen legte und einer meiner Neffen hat den Nachnamen seiner
Frau vorangestellt und seinen hinten angehängt.
Es gibt ja viele Optionen...

ganz persönlich finde ich Doppennamen nicht wirklich schön-aber das ist wie vieles Geschmackssache...

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Simone 65
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 4 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Jennifer. Mein Nachnahme heißt seit unserer Hochzeit, Simon-König und meine Frau heisst König.
Ich hieß vorher nur mit Nachnamen, Simon und meine bessere Hälfte nur König.
So steht es auch in unserer Eheurkunde.
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Claudi a
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 5 im Thema

Beitrag von Claudi a »

Hallo Jennifer
Meine Frau und ich sind jetzt 26 Jahre verheiratet.....
Als wir damals über den Nachnamen nachgedacht haben fanden wir beide einen doppelnamen zu "sperrig". Dann ging es nur noch darum-meiner oder ihrer..... Es gab kein Kriterium dafür irgendeinen Namen vorzuziehen. Deshalb haben wir einfach eine Münze geworfen und jetzt trage ich seit 26 Jahren den Nachnamen meiner Frau.
Das war die ersten Jahre lang richtig schwierig für mich und eine ständige irritation. Das mit der Unterdrückung kann ich deshalb sehr gut nachempfinden. Ich habe da tatsächlich etwas aufgegeben das sehr lange Teil meines selbstverständnisses war. Es war letztendlich eine gute Erfahrung weil ich gelernt habe wie sehr ich doch trotz gegenteilige Ansichten auch an Äußerlichkeiten hänge. Und große Achtung vor den unendlich vielen Frauen die diesen Teil ganz selbstverständlich immer abgeben mussten.
Inzwischen würde ich vorziehen dass jede/jeder den eigenen Namen behält.

Liebe Grüße
Claudia
"Ich könnte nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde" Nietzsche
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 6 im Thema

Beitrag von Blossom »

Bei meiner Lebensgefährtin und mir stellte sich die Frage gar nicht. Ich musste so schmunzeln, als wir uns vor vielen Wochen in eine "Corona-Liste" eintragen mussten und sie ohne nachzudenken mit einem frechen Lächeln "Blossom & Sabine Riedel" eintrug ... also meinen Nachnamen wählte. Seit damals macht sie es immer wieder.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 7 im Thema

Beitrag von Patricia »

Hallo Jennifer,

mein Beitrag ist ein wenig Off-topic.
Ich habe eine emotionale Beziehung zu dem Familiennamen Czerwinski. Es ist der Mädchenname meiner Grossmutter mütterlicherseits. Wobei in den Fall Czerwinska eher die korrekte Variante für meine Grossmutter wäre, nach den Regeln der polnischen Sprache.

Ich mag diesen Familiennamen irgendwie.Leider weiss ich Nichts über diesen Familienzweig, da es sich bei dem Vater meiner Grossmutter um polnischen (klein)Adel handelte und er enterbt/verstossen wurde weil er eine bürgerliche geheiratet hat... Schade eigentlich, es würde mich interessieren woher meine Familie so stammt. Leider habe ich mich viel zu spät angefangen dafür zu interessieren.

LG
Patricia
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 8 im Thema

Beitrag von Aria »

Ist das jetzt als rhetorische Frage zu verstehen oder wollt ihr heiraten und du fragst deshalb?
Soweit ich weiss, kann man sich das in D aussuchen ob man den Namen behält, den des Partners annimmt oder einen Doppelnamen wählt.
Dabei kommt es ganz auf das persönliche Gefühl an, würde ich sagen. Da gibt es für mich kein richtig oder falsch...
¡no lamento nada!
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 9 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Liebe Jennifer,

ich kann nur sagen: mach dich nicht nervös!
Ihr seid erst einen Wimpernschlag zusammen, manche Fragen beantworten sich mit der Zeit von selbst!

Aber witzig ist ja:
scheue_Sarah hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 12:49 Claudia-67 hat geschrieben: ↑Sa 23. Okt 2021, 21:43
Jetzt fehlt nur noch der passende Anlass, um das Kleid anzuziehen oder soll das nur zu Hause verstauben?

Daraufhin habe ich gestern(!) geantwortet:
Also... Mal so überlegt... Da fiele mir nur Jennifers Hochzeit ein... uuups!
Ich weiß, dass Du den Spaß verstehst... (ki)
Sarah
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 10 im Thema

Beitrag von Inga »

Hi, Jennifer,

ich hatte damals den Nachnamen meiner Partnerin angenommen und bin auch nach der Scheidung dabei geblieben. Ich fand meinen Nachnamen nicht besonders erhaltenswert und ein bindestrichname kam vom Bauchgefühl her nicht infrage. Auch heutzutage fühle ich mit dem "anderen" Nachnamen ganz wohl. Der männliche Vorname stört mich da mehr - aber wenigstens nicht hier im Forum.

Liebe Grüße
Inga
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 11 im Thema

Beitrag von Kerstin1958 »

Liebe Jennifer,

vor über 30 Jahren hat sich meine Frau glücklicherweise für einen Doppelnamen entschieden.
Glücklicherweise insofern, als dass wir 'wenigstens' diese Version gewählt haben.
Heute bin ich an jedem Wochenende beim Blättern in der Zeitung sehr enttäuscht, wie leichtfertig die Frauen -nach meinem Gefühl jedenfalls- so leichtfertig ihre eigene Identität abgeben.
Und die vorgebrachten Argumente, den Namen des Mannes anzunehmen, finde ich auch nicht wirklich überzeugend...

Aber natürlich, das ist meine persönliche Meinung...

LG Kerstin
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 12 im Thema

Beitrag von Nico »

Moin Jennifer,

ich frage mich, wie genau du dir die Änderungen deines Nachnamens vorstellest.
Soweit mir bekannt ist dies in Deutschland, abgesehen von Hochzeit, Adoption, Scheidung etc., nur in besondern Fällen möglich (schwerwiegende Gründe). Ein neuer Partner zählt auf dem Standesamt nicht als Änderungsgrund.

Gruß Uhu
LG Nico
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 13 im Thema

Beitrag von SylviaM »

Hallo Jenny

die offizielle Frage nach dem Nachnamen stellt sich erst bei einer Heirat. Die inoffizielle Verwendung eines anderen Nachnamens finde ich eher irritierend wenn sie nur an einer aktuellen Beziehung gekoppelt ist, von der du aktuell noch nicht mal weißt, wie stabil sie ist. Ich glaube das könnte auch bei deinem Partner zu Irritationen führen.

Konzentriere dich auf die Beziehung selbst, der Rest kommt dann auch von selbst

Liebe Grüße
Syl
Juliane
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 14 im Thema

Beitrag von Juliane »

Bei uns war's die Gnade der frühen Geburt (smili) .
Als wir vor 42 Jahren geheiratet haben, gab's seinerzeit noch, nur die Variante -die Frau nimmt den Nachnamen des Mannes an-.

Das fand meine beste Hälfte auch sehr gut, konnte sie doch so den Nachnamen ihres Exmannes auf elegegante Weise wieder loswerden.

Etwas anderes ist es bei meinem selbstgewählten weiblichen Vornamen, der für mich inzwischen nach so vielen Jahren völlig
normal geworden ist. Doch den habe ich mir ja auch selber aussuchen können.

Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
Nico
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Re: Namen des Partners annehmen - gute oder schlechte Idee?

Post 15 im Thema

Beitrag von Nico »

Muss meinen ersten Beitrag korrigieren - geht hier ja garnicht, um eine offizielle Änderung. Ich sollte mir besser die Beiträge durchlesen.

Ich persönlich würde es als verfrüht sehen den Namen des Partners anzunehmen, wenn ich es überhaupt wollen würde. Zusammenhalt geht auch ohne gemeinsamen Namen.

LG Uhu,
jetzt hoffentlich ein wenig wacher
LG Nico
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