Hast absolut recht. Lob und Anerkennung sind mögliche Nebenwirkungen und auch ich bin dagegen nicht imun...
Und muss es auch nicht sein...
LG Kathy
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Natürlich hast Du damit grundsätzlich Recht. Aber: Mein Punkt ist, dass bestimmte Kleidung eine Aussage beinhaltet. Ob ich im Jogginanzug zur Vorstandssitzung gehe, als graue Maus im unauffälligen Hosenanzug oder Im roten Kostüm oder Kleid - ich sage damit etwas aus. Und mit letzterem erwartet jeder ein wichtiges Statement von mir - dressed for success.!EmmiMarie! hat geschrieben: Fr 18. Dez 2020, 13:49 Hmm, wenn da eine Frau ist, die sich als Frau fühlt und auch selbst so definiert kannst
du sie in neutrale oder männliche Kleidung stecken und sie ist noch immer eine Frau.
In weiblicher Kleidung ist sie das dann natürlich auch.
Der Unterschied ist maximal die Wahrnehmunng der anderen.
Ich für mich bleibe dabei-Kleidung macht nicht Geschlecht aus, nicht das angeborene
noch das gefühlte. Das ist schon etwas komplexer..
...deshalb habe ich ja "politics" mit Absicht nicht fett gemacht....Blossom hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 11:41 Liebe Nora,
gilt m.E. nicht nur in der Politik ... Kleidung ist doch immer ein wortloses Statement. Egal, um welche Art von Erfolg es geht: ob beruflich oder schlicht, um bewundert zu werden.
Es heißt doch: Kleider machen Leute. Stimme deinem Vorpost absolut zu.
Liebe Grüße vom
Blümchen![]()
Manchmal hat Michelle Obama ihren Mann beneidet, weil er einfach sein "Krawattenaffen Outfit" (meine Bezeichnung) anziehen konnte, während sie eine Ewigkeit überlegen mußte. Aber: Wer seine Chance nicht wahr nimmt, hat nun mal das Nachsehen. Und es gibt menschliche Verhaltensweisen, die ideologisch eher nicht zu kontrollieren sind - weil sie primär biologisch sind. Die Natur der Attraktivität. Und grundsätzlich kann jede*r was aus sich machen, wenn er/sie will. Es ist auch ein Frage der Einstellung. Auch wer nicht so gut aussieht, kann trotzem attraktiv und charmant wirken.Jaddy hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 12:05 Problem 1: Wenn Menschen körperlich nicht den aktuellen Schönheitskriterien entsprechen. Zu groß, zu klein, zu dick, nicht makellos, ... Dann fehlt zusätzlich zur üblichen Diskriminierung auch noch diese Möglichkeit.
Problem 2: Genau diese Bewertung rückt besonders bei Frauen häufig in den Vordergrund, verdrängt die eigentlichen Inhalte, macht Frauen zu Staffage und zuständig für "Gedöns".
D.h. diese Möglichkeiten sind für Frauen häufig nicht mehr Freiheiten, sondern Einschränkungen, weil bestimmte Dinge erwartet werden in einem Maße, wie es bei Männern nicht der Fall ist. Es muss dann der Körper enstprechend hergerichtet werden, der (zusätzliche) Aufwand an Kleidung, Schuhen, Schminke getrieben werden. Und natürlich wird diese Ebene auch bei der Konkurrenz von Frauen untereinander ausgenutzt.
Im Endeffekt also für viele ohne Modelmaße, Geld und Zeit eher eine weitere Form von Angreifbarkeit und Energieverbrauch.
Nora_7 hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 11:14 This, arguably limited power remains one of the ways that women in politics can make a statement without saying a word."
Hmm liebe Kathy...kathy hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 14:27 Wo bliebe dann die Anziehungskraft? Gegensätze ziehen sich an und ist der Antrieb und Motor der Natur, bis ins kleinste Atömchen.
Liebe Nora,
"Like Jackie Kennedy, Michelle Obama took the fact that she was being scrutinized and itemized for everything she wore and used it to her advantage. This, arguably limited power remains one of the ways that women in politics can make a statement without saying a word."
Das sagt alles über weibliche Kleidung. Und deshalb liebe ich sie.
Nora_7