Schubladen und so...
Schubladen und so... - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Anne-Mette
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Re: Schubladen und so...

Post 16 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das sollen jetzt keine "Widerworte" werden, aber ich möchte aufgreifen, was heute während eines Telefonats Thema war, als ich gesagt habe:

In einigen Fällen finde ich den Begriff "Person" unpersönlich (smili) )))(: und eine "Schublade" schöner.

Auf meinem Schreibtisch habe ich immer ein paar Broschüren parat, damit ich nicht lange suchen muss, wenn Menschen mit Beratungsbedarf anrufen und von mir Namen und Adressen benötigen.
U.a. habe ich den Flyer der Polizei hier liegen: "Ihre Ansprechpersonen | Zentrale Anlaufstelle LSBTIQ*".

In Fällen mit Beratungsbedarf, die sich möglicherweise auf Gewalt-Delikte beziehen (und in einigen anderen Fällen auch), fände ich den Begriff "AnsprechpartnerInnen" besser; denn diese "Schublade" beschreibt für mich eine "ausgestreckte Hand" (jetzt kommt mir bitte nicht mit Corona (smili) ) und zeigt mir (erst einmal) "angenommen sein und werden auf Augenhöhe", PartnerIn sein).
Menschen, die sich als mögliche PartnerInnen für mein Anliegen zeigen, finde ich positiver als "Personen".

Gruß
Anne-Mette
Jaddy
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Re: Schubladen und so...

Post 17 im Thema

Beitrag von Jaddy »

"Ansprechpartner"¢innen" klingt doch prima, oder?
(*Lässt das Fass mit den Argumenten gegen das Binnen-I fest verschlossen*)
Aria
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Re: Schubladen und so...

Post 18 im Thema

Beitrag von Aria »

M&M hat geschrieben: Do 16. Apr 2020, 20:07 Was will ich mit diesem Fred überhaupt sagen, oder wissen, da dieses Thema ja hier und da schon mal angesprochen wurde und es dazu auch Meinungen gab ?!

Nun als erstes würden mich dazu einfach eure Gedanken interessieren und zum zweiten,
Finde ich, sollte man , wenn man mal wieder mit dem falschen Pronomen angesprochen wurde ,oder meinetwegen auch angeschrieben wurde ( wobei das noch zu differenzieren wäre) , nicht immer gleich sich angegriffen fühlen sollte ,nicht verletzt werden dadurch, sondern es einfach als gegeben nehmen und darüber hinwegsehen und stehen, denn so mancher würde vllt anderst denken , würde dieser Mensch uns "(besser)kennen."

,wobei, wie gesagt ohne Schubladen und Kategorien, denke ich, funktioniert unser denken doch überhaupt nicht?!
Oder gibt es da eine mir gänzlich andere und unbekannte Form des Denkens ohne irgendwelche "Schubladen" ?
So oft wir dieses Thema auch hatten, einen wirklichen Konsens gab es dazu mW nie. Deshalb ist es mMn unnötig lange darüber zu diskutieren. Kann man machen, führt aber zu nix!
Dass wir Schubladen brauchen und uns dagegen gar nicht wehren können, zeigt dieser recht simpel gehaltene Artikel. Er sagt aber auch, dass wir uns dem ein Stück weit entziehen, dazu lernen und die gewählte Schublade hinterfragen und berichtigen können.

Das benötigt aber die Einsicht, dass das möglich ist und Zeit, sich von alten Verhaltensmustern zu lösen und neue zu erlernen. Das gelingt dem/der einen besser oder schlechter, bis hin zu gar nicht. Das muss man dann aber auch stehen lassen können und nicht verlangen, dass sich unsereins zu liebe, die komplette Menschheit ändert. Das wird nämlich niemals der Fall sein - zumindest nicht in meiner Lebzeit, die meiner Kinder, Enkel und Urenkel. Also, was solls? Was soll ich mir darüber mein hübsches Köpfchen zerbrechen?

Als ich meine outings vollzogen habe, ich selbst aber noch nicht so weit war, um mich absolut 100%ig als Frau zu definieren (ich habe die Übergangszeit gebraucht) und auch noch schwanger mit meiner Namensfindung ging, habe ich den Leuten freigestellt, wie sie mich anreden. Als es dann soweit war, habe ich Bescheid geben und dann auch darum gebeten, nun die korrekte Anrede zu verwenden. Dass das nicht sofort umzusetzen ist, weil es einfach die Gewohnheit gebietet und mein Äusseres dieses Schubladen auch noch bestätigt, war mir natürlich klar und das habe ich auch so kommuniziert. Doch wenn ich merke, dass es beim 25. Mal immer noch nicht funktioniert, unterstelle ich dieser Person Absicht und dann werde auch ich energischer werden, habe ich zu verstehen gegeben. Ich bin also - was das angeht - recht entspannt. Das mögen andere wiederum anders handhaben. Sollen sie. Doch finde ich, dass die mit ihrer Pedanterie wohl viel eher das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich wollen. Man dar nämlich nicht vergessen, dass wir - meistens - schon unser ganzes Leben hatten, um uns mit dieser Thematik zu befassen. Andere nicht. Und deshalb ist es mMn geboten, ihnen auch Zeit einzuräumen und dazu zu lernen.
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Re: Schubladen und so...

Post 19 im Thema

Beitrag von Maximiliana »

Hallo zusammen )))(:

Danke für eure tollen Antworten bisher ,leider kann ich nicht auf jede einzelne hier und jetzt eingehen, was nicht heißt, dass ich diesen weniger Beachtung oder Interesse geschenkt habe ,oder sie weniger gut fand, es waren lauter tolle Antworten bis hier hin:-*.
Aria hat geschrieben: Fr 17. Apr 2020, 18:31
M&M hat geschrieben: Do 16. Apr 2020, 20:07 Was will ich mit diesem Fred überhaupt sagen, oder wissen, da dieses Thema ja hier und da schon mal angesprochen wurde und es dazu auch Meinungen gab ?!

Nun als erstes würden mich dazu einfach eure Gedanken interessieren und zum zweiten,
Finde ich, sollte man , wenn man mal wieder mit dem falschen Pronomen angesprochen wurde ,oder meinetwegen auch angeschrieben wurde ( wobei das noch zu differenzieren wäre) , nicht immer gleich sich angegriffen fühlen sollte ,nicht verletzt werden dadurch, sondern es einfach als gegeben nehmen und darüber hinwegsehen und stehen, denn so mancher würde vllt anderst denken , würde dieser Mensch uns "(besser)kennen."

,wobei, wie gesagt ohne Schubladen und Kategorien, denke ich, funktioniert unser denken doch überhaupt nicht?!
Oder gibt es da eine mir gänzlich andere und unbekannte Form des Denkens ohne irgendwelche "Schubladen" ?
So oft wir dieses Thema auch hatten, einen wirklichen Konsens gab es dazu mW nie. Deshalb ist es mMn unnötig lange darüber zu diskutieren. Kann man machen, führt aber zu nix!
Dass wir Schubladen brauchen und uns dagegen gar nicht wehren können, zeigt dieser recht simpel gehaltene Artikel. Er sagt aber auch, dass wir uns dem ein Stück weit entziehen, dazu lernen und die gewählte Schublade hinterfragen und berichtigen können.
Danke Aria für deinen Link, der Artikel gibt genau das wider, was ich zum Thema Kategorisierung-Schubladendenken ja auch schon gesagt habe u d gemeint habe und zwar, dass es ohne nicht wirklich geht, ich denke auch nicht, dass das "nur" erlernt ist und man sich dieses Denken so einfach mal abgewöhnen kann, alleine schon, da ich meine es uns ,wie ja auch z.B. im Artikel ja auch erwähnt dieses Kategorisieren uns als erstes vor Gefahren schützen soll, vllt heute nicht mehr ganz so überlebenswichtig, wie noch vor ein paar tausend Jahren, oder zumindest sind die Gefahren des heutigen Zeitalters ganz andere, aber das System funktioniert trotzdem ganz gut um uns vor potentiellen Gefahren zu schützen und dabei geht es - auf zwischenmenschlicher Basis keinesfalls um Diskriminierung oder ähnlichem, zudem können wir unsere Schubladen ja jederzeit wieder verlassen, umsortieren ,erweitern - eben dazulernen...

Ich finde es auch super, dass du ,was das Thema Geschlecht angeht, es so locker siehst und dann aber zurecht etwas bestimmter reagierst und dann muss man irgendwann auch nicht mehr ganz so freundlich bleiben, wenn es schon langsam an mutwilligkeit grenzt, völlig richtig, weil irgendwann ist auch mal gut !
Anne-Mette hat geschrieben: Fr 17. Apr 2020, 17:03

In einigen Fällen finde ich den Begriff "Person" unpersönlich (smili) )))(: und eine "Schublade" schöner.

In Fällen mit Beratungsbedarf, die sich möglicherweise auf Gewalt-Delikte beziehen (und in einigen anderen Fällen auch), fände ich den Begriff "AnsprechpartnerInnen" besser; und zeigt mir (erst einmal) "angenommen sein und werden auf Augenhöhe", PartnerIn sein).
Menschen, die sich als mögliche PartnerInnen für mein Anliegen zeigen, finde ich positiver als "Personen".

Gruß
Anne-Mette
Ja AnsprechpartnerInnen oder PartnerInnen finde ich gut.

Unsere Sprache lässt sich oftmals noch viel einfacher umstrukturieren und neue Begrifflichkeiten, die alte vllt unpassendere ablösen erlernen, als das mit dem Denken möglich ist.
Ich versuche für mich immer möglichst "frei" zu denken und hinterfrage sehr viel und komme - oft erst hinterher - zu dem Schluss, hier und da meinen für mich vllt oft zu eng gesteckten Rahmen zu verlassen, aber im Prinzip nur um einen neuen zu schaffen, der dann aber oft viel verflochtener und weiträumiger wird, ja manchmal schon fast verworren und komplex , da es einfach sehr oft keine einfache "Erklärungen" gibt .

Keinesfalls sollten diese " Kategorien" starr sein , sonst würden wir ja ewig nur auf dem gleichen Stand bleiben und uns kaum entwickeln .
Jaddy hat geschrieben: Fr 17. Apr 2020, 16:43 Moin Maxime,

Deinen Beobachtungen kann ich schon zustimmen. Wir haben diese spontanen Einordnungsreflexe und zwar zu sehr vielen SIgnalen von anderen Menschen, nicht nur was Gender und andere Koordinaten von Geschlechtlichkeit betrifft. Diese Beobachtung führt aber häufig zu zwei falschen Schlussfolgerungen. Erstens, dass diese Zuschreibungen irgendwie "natürlich" seien. Das sind sie nicht, weil nicht irgendwo genetisch festgeschrieben, sondern kulturell erlernt(1). Zweitens, dass sie unveränderlich seien. Das sind sie auch nicht. Wir können jederzeit lernen, dass unsere Annahmen zu einem Menschen oder die Pauschalisierung einer Merkmalsgruppe falsch war und sie anpassen. Ins positive oder auch negative.



Natürlich ist die eigene Tendenz zur Schubladisierung für 1 selbst meist kein Problem. Macht das Leben ja praktisch, selbst wenn die eigenen Vorurteile häufig daneben liegen. Was 1 durch falsche Zuschreibung mglw verpasst, kriegt 1 selbst ja in der Regel gar nicht mit, es sei denn, die anderen, die Schubladisierten beschweren sich. Denn das eigentliche Problem betrifft ja die anderen, wenn aus der eignen Zu-ordnung eine Zu-schreibung wird und eigenes Verhalten den anderen gegenüber entsprechend "falsch" ist, sie unfaire Ablehnung zu spüren bekommen ihnen irgendwas nicht zugetraut wird, Fähigkeiten abgesprochen, negatives unterstellt, usw. Übrigens auch falsche Anforderungen wie "als Mann/Frau musst du dies-oder-jenes tun/fühlen".


---
.
Zu deiner Einleitung Jaddy,

Das ist schon richtig, an den ZUSCHREIBUNGEN Können wir was ändern, aber das Kategorisieren bleibt

Zu dem zweiten Abschnitt:

Das sind mögliche negativen Folgen für das Gegenüber, doch würde ich nicht pauschal eine Mutwulligkeit unterstellen, denn dieser Mensch hat für sich erstmal vllt gar keine andere Möglichkeit damit umzugehen, wäre ich betroffen, würde es vllt auch verletzen, aber wirklich böse könnte ich nicht sein, sondern sehe da nur jemanden, der versucht die Situation, den Menschen einzuschätzen und nur durch - ja andauernde Aufklärung und Gespräche kann dem entgegengewirkt werden, such wenn es auf Dauer mühselig ist und dieser beginnt umzusortieren.
Jaddy hat geschrieben: Fr 17. Apr 2020, 16:43 Moin Maxime,


tl;dr Vorurteile sind Teil des Lebens, teilweise sinnvoll, aber gleichzeitig Verpflichtung, sie ständig zu überprüfen, zu hinterfragen und sowohl im Einzelfall, als auch generell anzupassen. Jegliche Apologetik "naturgegebener Vorurteile" ist meiner Ansicht nach im Kern menschenfeindlich. Wobei ich nicht unterstellen möchte, dass du das so gemeint hast.

Nachsatz 1 zu "diversen Menschen": Ich vermute, du meinst damit nicht-binäre. "Divers" ist eine Sammelbezeichnung der Bürokratie, die ich nur sehr zähneknirschend akzeptiere. In diesem Fall, als Gendermarker, bedeutet es "abweichend". Das ist das Gegenteil einer Gleichstellung.

---
.


Ja Vorurteile können natürlich auch sinnvoll sein, sie oben- bewahren vor Gefahren - (uralte Instinkte?)
Und ja, irgendwie hast du recht, im Kern vllt irgendwo Menschenfeindlich, so hab ich das noch gar nicht betrachtet und schon gar nicht gemeint..


Gut, dann streiche ich das divers und werde darauf achten die Bezeichnung "nicht- binär" verwenden.
Ich muss auch noch viel lernen....immer zu....

Selbst Toleranz musste ich in vielen Bereichen erstmal lernen, da man zwar völlig Vorurteilsfrei geboren wird, durch Erziehung und durch das formen unseres Sozialen Umfelds, wird das denken und die Toleranz oft schnell eingeschränkt, aber auch da kann man dazulernen, wenn man einfach offen ist und bereit neues zu lernen und anzunehmen, oder zumindest mal darüber nachzudenken. ..

Bis hier hin muss ich feststellen, ohne Kategorisieren, wären wir kaum überlebensfähig?! Aber den Rahmen , in den wir was packen, können wir selber festlegen ( wobei festlegen hier nichts starres ist) - erweitern , verlassen, korrigieren und neu stecken - und sollen.
Viele Begrifflichkeiten sollten in der Tat überdacht werden um die Sprache etwas respektvoller (toleranter?) Zu gestalten.
UND so manches Mal sollten wir uns vllt auch selber nicht zu wichtig nehmen und auch Toleranz gegenüber der Intoleranz walten lassen...

So, dass war es erstmal , jetzt muss ich erstmal paar andere Sachen hier erledigen,
Guten Start ins Wochenende

Liebe Grüße Maxi )))(:
Wo die Angst ist, da geht es lang .
(Günter Ammon )
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Re: Schubladen und so...

Post 20 im Thema

Beitrag von Kathi87 »

Hallo ihr Lieben,

das schöne "Schubladen" Thema. Der Mensch braucht Schubladen um sich selber wohl zu fühlen. Jeder Mensch kann für sich selber Entdecken welche Schublade passt und auch diese wieder verlassen.
Schönes Beispiel von einem Bekannten: Er Schwul outet sich bei seiner Familie stück für stück. Sein Bruder maximal in der homophoben "Schublade". Liest den Brief. Ruft ihn an und sagt, das er entsetzt sei, dass er es so lange verheimlicht hat. Auf die Frage ob sich was ändert, Antwortet sein Bruder, Nein du bist meine Familie und wir halten zusammen. Er hat selber entschieden die homophobeschublade zu verlassen, egal was sein Beweggrund ist.

Aber Schubladen sind wichtig und jeder Mensch tut es. Ich habe in einem Buch gelesen, jeder Mensch ist bestrebt eine Zugehörigkeit für sich zu finden und er schaut von dort immer auf Menschen hinab und zu Menschen hinauf.

"Misgendern"

Wenn ich dieses Wort lesen, sträuben sich mir die Nackenhaare. Dieses Wort wird soo schnell angewendet nur weil mal ein Brief mit dem falschen Personalpronomen verwendet wurde oder weil am Telefon Herr anstatt Frau gesagt wird.
Die meisten sind so bestrebt darin in ihrer neuen Rollen anerkannt zu werden, dass sie ganz aus den Augen verlieren das es nicht nur ein innerer und äußerer Prozess für sich selbst ist sonder auch für unser Umfeld ist.
Nur weil ich 30 Jahre als Hans (fiktiv ohne Bezug) zur Arbeit gegangen bin und jetzt sage nennt mich bitte Hansine (fiktiv ohne Bezug) und mir Gummibrüste ran klebe, heißt das noch lange nicht das jeder meiner Arbeitskollegen direkt umschalten kann, mich richtig liest und das darf ich auch gar nicht erwarten. Ganz im Gegenteil sollte man dann entspannt mit der Person reden und nicht gleich die Diskriminierungskeule rausholen.
Auch bei den Briefen, Telefonate usw. Fehler passieren, passiert mir jetzt auch noch ob wohl ich ein recht gutes Passing habe (eingebildet wie ich bin) und jedem von uns sollte klar sein, das wird uns immer begleiten und sich jedes mal damit zu belasten macht einen viel mehr kaputt, wie einfach mal zu sagen ist halt passiert.

Vielleicht sollte jeder mal über sich selber nach denken und sich selber nicht immer so wichtig nehmen, sondern einfach anfangen zu leben ohne sich über alles aufzuregen was irgendwie nicht passt oder passiert.

Liebe Grüße
Kathi


Ps.: zu den Schubladen, wir können einen Mensch nicht ändern, egal wie sehr wir es versuchen, der Mensch kann sich nur aus eigenen Antrieb verändern.

Bleibt Gesund #stayhome #stayhealthy
Zuletzt geändert von Kathi87 am Sa 18. Apr 2020, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist besser, für das was man ist, gehasst,
Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
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Re: Schubladen und so...

Post 21 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Kathi87 hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 11:37 ....
Vielleicht sollte jeder mal über sich selber nach denken und sich selber nicht immer so wichtig nehmen, sondern einfach anfangen zu leben ohne sich über alles aufzuregen was irgendwie nicht passt.
Hallo Kathi (moin)

Genau so sehe ich das auch )))(:

Zu oft stehen negative Kleinigkeiten im Vordergrund, anstelle die vielen positiven "Dinge" zu genießen ..... FÜHLEN was wirklich wichtig ist (smili)
Ganz liebe Grüsse - Yvi
Jaddy
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Re: Schubladen und so...

Post 22 im Thema

Beitrag von Jaddy »

M&M hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 11:03
Jaddy hat geschrieben: Fr 17. Apr 2020, 16:43 Natürlich ist die eigene Tendenz zur Schubladisierung für 1 selbst meist kein Problem. Macht das Leben ja praktisch, selbst wenn die eigenen Vorurteile häufig daneben liegen. Was 1 durch falsche Zuschreibung mglw verpasst, kriegt 1 selbst ja in der Regel gar nicht mit, es sei denn, die anderen, die Schubladisierten beschweren sich. Denn das eigentliche Problem betrifft ja die anderen, wenn aus der eignen Zu-ordnung eine Zu-schreibung wird und eigenes Verhalten den anderen gegenüber entsprechend "falsch" ist, sie unfaire Ablehnung zu spüren bekommen ihnen irgendwas nicht zugetraut wird, Fähigkeiten abgesprochen, negatives unterstellt, usw. Übrigens auch falsche Anforderungen wie "als Mann/Frau musst du dies-oder-jenes tun/fühlen".
Das sind mögliche negativen Folgen für das Gegenüber, doch würde ich nicht pauschal eine Mutwulligkeit unterstellen, denn dieser Mensch hat für sich erstmal vllt gar keine andere Möglichkeit damit umzugehen, wäre ich betroffen, würde es vllt auch verletzen, aber wirklich böse könnte ich nicht sein, sondern sehe da nur jemanden, der versucht die Situation, den Menschen einzuschätzen und nur durch - ja andauernde Aufklärung und Gespräche kann dem entgegengewirkt werden, such wenn es auf Dauer mühselig ist und dieser beginnt umzusortieren.

Das gilt vielleicht für die erste, die zweite, vielleicht auch für die dritte Begegnung, aber auch da mit Ausnahmen. Denn zu vielen Negativklischees gibt es inzwischen so viel Aufklärung, dass sich kaum ein Mensch auf Nichtwissen rausreden kann. Es wäre schon angenehmer, wenn sich möglichst viele Menschen eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Unbekanntem angewöhnen würden. So ein bisschen wie in Star Trek vielleicht.
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Re: Schubladen und so...

Post 23 im Thema

Beitrag von Aria »

Jaddy hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 21:28 Das gilt vielleicht für die erste, die zweite, vielleicht auch für die dritte Begegnung, aber auch da mit Ausnahmen. Denn zu vielen Negativklischees gibt es inzwischen so viel Aufklärung, dass sich kaum ein Mensch auf Nichtwissen rausreden kann. Es wäre schon angenehmer, wenn sich möglichst viele Menschen eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Unbekanntem angewöhnen würden. So ein bisschen wie in Star Trek vielleicht.
Jaddy, ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr du voraussetzt, dass sich das gemeine Volk mit unserem Thema auszukennen hat. Ich versetze mich dann immer mal ganz gern in deren Lage und da komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass es mich nicht die Bohne jucken würde. Mal ganz davon abgesehen, wie viele schlechte Reportagen ich von unsereins schon im TV gesehen habe - sofern ich das überhaupt tat, denn es muss mich ja dann auch schon in irgendeiner Form interessieren. Und darin sehe ich auch den Knackpunkt. Wenn kein Interesse darin begründet ist, verfolge ich das auch nicht weiter. Und wenn mir dann so jemand z.B. auf der Arbeit begegnet, habe ich damit meinen absoluten Erstkontakt. Wenn dann dieser jemand sagt, er sei Frau, sieht aber noch ziemlich männlich aus, hat mein Schubladendenken damit erstmal extreme Probleme. Deshalb muss man diesen Leuten einfach Zeit geben um zu erkennen und zu lernen.
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Re: Schubladen und so...

Post 24 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend zusammen, Hallo Aria,

es geht doch nicht nur um trans* Menschen. Dieser ganze Unfug betrifft alle. Es betrifft Gläubige und Ungläubige, Eltern und Kinderlose, Arme und Reiche, Männer, Frauen, Diverse und Kinder (aller Art und Farbe) .......

Das Problem dabei ist nicht, wie du angeführt hast, die Unwissenheit über dieses und jenes. Jaddy hat schon rausgestellt, dass das zumindest Trans* betreffend kein zutreffender Punkt mehr ist (er war es m.E. auch nie, jedenfalls seit der Aufklärung nicht mehr; s.u.). Und es ist auch in keinem anderen Fall richtig, dass Unwissenheit oder die menschheitsgeschichtlich vernünftige Angst vor dem Säbelzahntiger eine hinlängliche Begründung für nahezu durchgängige Fehlurteile ist. Das Problem ist vielmehr, dass Zuordnungen an Menschen vorgenommen werden, die keinerlei sachliche Grundlage haben. Irgendein beliebiges Merkmal eines Menschen wird aufgegriffen und zum Maßstab für einen ganzen Menschen gemacht. Daran werden dann Erwartungen, Zuweisungen und zuweilen auch Respekt oder Ablehnung aufgehängt. Das ist im Großen und Ganzen grober Unfug und lässt sich nicht mit Unwissenheit im Einzelfall schönreden.

Von Menschen, die sich selbst für aufgeklärt und zivilisiert halten und dafür gehalten werden wollen, erwarte ich, dass sie sich von diesem Unfug auch auf einer abstrakten Ebene frei machen können, weil offensichtlich ist, welch ein Quatsch da gemacht wird. Der Spruch 'Ich wusste ja nicht...' erklärt und entschuldigt daher gar nichts. Ich weiss auch vieles nicht. Ich weiss aber auch, dass man dann einfach erstmal die Klappe halten kann, sich die Situation oder die Person näher anschaut und sich dann im Laufe der Zeit eine fundierte Meinung bildet. Für mich ist das eine Kulturleistung, die jede_r erbringen kann und muss.

Erstaunlich bis erschreckend finde ich, dass der Unsinn dieses Prinzips in 'unseren' Kreisen oft an solchen -entschuldigung- Nichtigkeiten wie Pronomen und ähnlichem aufgehängt und reproduziert wird. Welcher Mensch wird denn umfänglich und zutreffend durch ein einziges Pronomen beschrieben? Meiner Meinung nach ist das seitenverkehrter Unfug; auf dem gleichen Niveau. 'Er, Sie, Es' als ausreichende Beschreibung eines ganzen Mensch erscheint mir seeeeeehr dürftig zu sein.


Wäre es nicht wirklich besser, wenn wir feststellen, dass ein Mensch erst durch eine sehr große Menge von Eigenschaften, Handlungen, Denkweisen, Ansichten und Überzeugungen halbwegs komplett zu beschreiben ist, die sich in absolut keiner Weise aus seiner Kleidung, seiner Religion, seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht oder seinem Pronomen herleiten lassen?

Gute Nacht

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
Jaddy
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Re: Schubladen und so...

Post 25 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Aria hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 22:57
Jaddy hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 21:28 Das gilt vielleicht für die erste, die zweite, vielleicht auch für die dritte Begegnung, aber auch da mit Ausnahmen. Denn zu vielen Negativklischees gibt es inzwischen so viel Aufklärung, dass sich kaum ein Mensch auf Nichtwissen rausreden kann. Es wäre schon angenehmer, wenn sich möglichst viele Menschen eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Unbekanntem angewöhnen würden. So ein bisschen wie in Star Trek vielleicht.
Jaddy, ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr du voraussetzt, dass sich das gemeine Volk mit unserem Thema auszukennen hat.
Oh, kleines Missverständnis. Ich meinte damit insbesondere die gängigen Vorurteile gegenüber anderen Merkmalsträger"¢innen, also Merkmale wie Hautfarbe, (scheinbares) Geschlecht, Alter, Kleidung (insbesondere der scheinbare Preis derselben), angenommene körperliche oder geistige Einschränkungen, vermutete Herkunft, sowohl ethnisch wie sozial, vermutete sexuelle Orientierung, usw.

Was trans und_oder nicht-binäre Menschen angeht, okay, da gibt es noch großen Aufklärungsbedarf, obwohl trans Personen immer häufiger irgendwo auftauchen, sogar in der Lindenstrasse, hab ich mir sagen lassen. Leider in fiktionalen Stories zu häufig mit etlichen dummen Klischees, die sich Autor"¢innen mit anderen Merkmalsgruppen kaum noch erlauben würden. Umso wichtiger wäre, dass an solchen Stories trans und_oder nicht-binäre Menschen beteiligt werden.

Ich bin in Bezug auf NB-Themen und Fragen durchaus nachsichtig und erkläre gerne, auch wenn das hier im Forum manchmal nicht (mehr) so scheint. Der Grund: So langsam sollten ausgerechnet hier die meisten mal was davon mitbekommen haben. Auf völliges Nullwissen kann sich hier meines Erachtens kaum 1 mehr herausreden.
Anne-Mette
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Re: Schubladen und so...

Post 26 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

Marielle hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 00:09 Welcher Mensch wird denn umfänglich und zutreffend durch ein einziges Pronomen beschrieben? Meiner Meinung nach ist das seitenverkehrter Unfug; auf dem gleichen Niveau. 'Er, Sie, Es' als ausreichende Beschreibung eines ganzen Mensch erscheint mir seeeeeehr dürftig zu sein.
Wer will denn das und wann kommt das vor?
"Eine ausreichende Beschreibung eines ganzen Menschen..."
Das gelingt nicht oder nur selten sogar langjährigen FreundInnen, PartnerInnen oder PartnerInnen nit vielen Worten.

Manchen Menschen hilft allerdings ein Pronomen oder eine persönliche Ansprache, ganz egal, ob sie nun Frau, Mann, was auch immer oder eben nicht Frau, Mann oder was auch immer genannt werden möchten.
Jaddy hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 00:53 Auf völliges Nullwissen kann sich hier meines Erachtens kaum 1 mehr herausreden.
Was ist an "1" so viel besser als z.B. "niemand" ?

Gruß
Anne-Mette
SusaneB
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Re: Schubladen und so...

Post 27 im Thema

Beitrag von SusaneB »

Zitat "Wer in Schubladen denkt hat einen Horizont aus Holz" Zitatende Florian A. 2019
Jaddy
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Re: Schubladen und so...

Post 28 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Anne-Mette hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 09:39
Jaddy hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 00:53Auf völliges Nullwissen kann sich hier meines Erachtens kaum 1 mehr herausreden.
Was ist an "1" so viel besser als z.B. "niemand" ?
Ach, das ist so ne Marotte, das "man(n)" und "(k)einer" überall wegzulassen, wo Personen gemeint sind. "Keine" ist natürlich nicht sinnvoll als Alternative, weil genauso binär, ausschliessend, unsichtbar machend. Gerade für "(k)eine(r)" gibt es im Deutschen keine[sic] schönes, neutrale Alternative. Ich probiere mit meiner NB-Bubble verschiedene Ideen aus. "1", bzw "k1" ist vielleicht noch nicht optimal, aber offenbar verständlich :) Kommt natürlich vom englischen "one", das aus den nordeuropäischen Sprachen importiert wurde und mit "ein" verwandt ist.
Bildschirmfoto 2020-04-19 um 10.13.29.png
(Quelle)
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Re: Schubladen und so...

Post 29 im Thema

Beitrag von Maximiliana »

SusaneB hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 09:54 Zitat "Wer in Schubladen denkt hat einen Horizont aus Holz" Zitatende Florian A. 2019
Hallo

Und wie genau sieht ein Denken dann aus ohne jedwede Schublade und Kategorie - alles sehen begreifen- vllt verstehen, geht doch nur so !?
Sehe ich ein z.b. Sportwagen und daneben einen Jeep, denkt man da nicht recht schnell " oh wer mit dem Sportwagen unterwegs ist fährt vermutlich gerne mal etwas schneller und diejenige Person mit dem Jeep vllt eher etwas gediegener und nutzt ihn vllt auch mal Offroad" und schon hab ich ne Schublade!? Selbstverständlich sind das Vorurteile , dass weiss ich natürlich und auch, dass man daraus überhaupt keine Rückschlüsse ziehen kann ,oder nur wenige, könnte auch anderst herum sein, außer vllt dass jemand mir nem Sportwagen Offroad fährt, soll es aber auch geben, wenn es nur unfreiwillig ist :lol: .
Oder siehst du ein Auto und denkst überhaupt nichts ? Jetzt nur ein Beispiel, dass ,so hoffe ich ein klein wenig verständlich macht, was ich meine?!
Wir Kategorisieren doch immer?!
Über ganz andere Möglichkeiten des Denkes und wie das aussehen soll, bin ich gerne offen.
Und wer sagt überhaupt, dass ne " Schublade" immer einen negativen Bezug haben muss ?

Ich müsste ja mit völliger leere Im Kopf umherlaufen, wenn ich Menschen, Dinge ,Situation ,oder was auch immer sehen und nur nichts dabei denke , denn wenn, dann Kategoriesiere ich doch auch sofort wieder ?!
Oder ich assoziiere Kategorisieren irgendwie anderst- falsch?

Und klar ,kann und darf ich meine Meinung haben, sehen ich einen Menschen vor mir und wenn ich - da sind wir wieder bei den Geschlechtern - wen treffe, den ich nicht einordnen kann ( natürlich muss ich nicht zwingend jemanden ein Geschlecht zuweisen) aber nicht weiß welches Pronomen ich verwenden soll, werde ich sicher erstmal versuchen " neutral" zu Sprechen, sollte mir vllt sogar ,aus welchen Gründen auch immer jemand " komisch" - oder als Paradisvogel( was nicht negativ verstanden werden MUSS, sind oft interessante Menschen mit interessanten Geschichten- Menschen die - auf die Äußerlichkeiten bezogen eben etwas stärker aus der Masser herausstechen) ,muss ich meine Gedanken ja auch nicht gleich herausposaunen ,sondern begegne diesem trotzdem mit Höflichkeit und Respekt, denn meine Meinung kann sich auch ändern und die Hülle sagt nun mal nicht wirklich etwas über den Mensch dahinter aus. So ist es doch ok, wenn ich mir einen weiten Rahmen stecke und bereit bin dazuzulernen , umzudenken und auch neues anzunehmen?!

Ich begreife Schunladen, als nichts starres, sondern als etwas sich ständig wandelndes und veränderndes

Lg Maxi

P.s. das Kategorisieren, tritt ja verstärkt bei der ersten Begebung auf, nach etwas mehr Zeit ,ggf einem Gespräch oder sich damit auseinanderzusetzen, kann ich diese Schublade ja auch wieder auflösen und dem denken - begreifen? , wieder frei werden lassen und neu anpassen

Zusatz 2

Oder ich bin da nicht intellektuell genug ? - und zack schon hab ich die nächste, ohne Böswilligkeit ;)

Zusatz 3 :mrgreen:

Und wenn ich nicht Kategorisiere, dann ist das doch ein treiben lassen der Gedanken ohne jemals eine feste Meinung dazu zu haben - und ich mich nicht festlegen möchte ?* kopfkratz
Wo die Angst ist, da geht es lang .
(Günter Ammon )
Jasmine
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Re: Schubladen und so...

Post 30 im Thema

Beitrag von Jasmine »

M&M hat geschrieben: So 19. Apr 2020, 12:03 ...............
Sehe ich ein z.b. Sportwagen und daneben einen Jeep, denkt man da nicht recht schnell " oh wer mit dem Sportwagen unterwegs ist fährt vermutlich gerne mal etwas schneller und diejenige Person mit dem Jeep vllt eher etwas gediegener und nutzt ihn vllt auch mal Offroad" und schon hab ich ne Schublade!? Selbstverständlich sind das Vorurteile , dass weiss ich natürlich und auch, dass man daraus überhaupt keine Rückschlüsse ziehen kann ,oder nur wenige, könnte auch anderst herum sein, außer vllt dass jemand mir nem Sportwagen Offroad fährt, soll es aber auch geben, wenn es nur unfreiwillig ist :lol: ..........................
Ich sehe ein Auto als das was es für mich ist. ein Fortbewegungsmittel von A nach B. Auf Deutschlands Straßen herrscht eine Verkehrsordnung, wo also sollte ein Sportwagen schneller fahren als ein Geländewagen? Wie viele Geländewagenfahrer fahren denn regelmäßig ins Gelände? Gibt es überhaupt so viele Off-Road-Strecken?
Ich hatte mal einen VW Polo mit 40 PS. Der brachte mich überall hin und als ich in verkaufte hatte er über 250 000 km auf dem Tacho stehen. Wieviel PS haben die Autos heute durchschnittlich? https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-02/ ... denhoeffer
Sind denn Autos mit 150 PS schneller unterwegs? Ich denke die müssen sich auch an die bestehenden Regeln halten. Folglich ist mein Kriterium welches ein Auto für mich zu erfüllen hat, das ich damit die Sachen die ich im Alltag zu transportieren habe auch in den Laderaum hineinbekomme.
Liebe Grüße Jasmine
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