Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?
Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken? - # 2

Lebensplanung, Standorte
Jasmine
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 16 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 10:30 ..............Mir gings ja nicht um Bewegungen sondern um Körpersprache. Wir beide saßen uns gegenüber, das hatte nun nichts mit "bewegen, wie jede andere Frau auch" zu tun und auch nicht mit dem, was ich gerade anhatte, die Pendler Mama, weiß ja ohnehin was ich zu verbergen habe...
Sondern eben, das mein Arm das Verlangen verspürte, sich jedes Mal wieder über meinen Schoß zu legen. Ich "erwischte" ihn mehrmals dabei und musste ihn dann mit dem Verstand "übersteuern". Da hab ich mich gefragt, woher wohl dieses Verhalten kommt.
Und der Ansatz den Marie genannt hat, bezieht sich ja gerade darauf, das da noch etwas ist, eben eine Imperfektion.

Deswegen erschließt sich mir auch dein Kommentar nicht wirklich...

Grüße
die Anja
Ja genau, Körpersprache ist in meinen Augen wie ich mich bewege. Die Körpersprache ist meiner Meinung nach auch vom Unterbewußtsein beeinflußt. Die Körpersprache zeigt auch wie ich mich fühle. Auf mich bezogen signalisiert meine Körpersprache laut meiner Menalee das ich selbstbewußt und weiblich bin. Um weitere Meinungen zu haben, habe ich schnell mit zwei Freundinnen telefoniert und gefragt, wie sie meine Körpersprache deuten. Sie sagten, offen, freundlich, selbstbewußt, weiblich........ Betreffend der Armhaltung was ja auch Körpersprache ist, würde ich als eine abdeckende, verbergende Armhaltung aus dem Unterbewusstsein sehen. Solche Armhaltungen sind ihnen bei mir noch nicht aufgefallen.
Liebe Grüße Jasmine
Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 17 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Lady Jennifer hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:03 Ich denke, es kommt auch darauf an "wo" man sitzt - das beeinflußt dann die Hände. Sitzt man bsw. am Tisch, dann sind die Hände meist auf diesem.
Das stimmt, also beim Essen auf jeden Fall :lol:
Aber wenn ich mich jetzt nur unterhalte, mein ich, sind meine Arme bzw. Hände auch häufig in den Schoß gelegt. Ich muss aber auch sagen, bis zu dem Erlebnis jetzt mit dem Arm hab ich dem überhaupt keine Bedeutung beigemessen, jetzt sind meine Sinne dafür natürlich "geschärft"

In diesem Zusammenhang fällt mir noch etwas anderes ein. Passt vielleicht ganz gut hier rein.
Woran ich mich noch gewöhnen muss, die "Berührungsbarriere", wird unter Frauen ja häufig überschritten, bzw. gibt es da eine?
Fiel mir gerade ein, als Jennifer von "Händen auf dem Tisch" gesprochen hat. Das z.B. die Schwimmbad-Mama ihre Hand auf meine legt, wenn sie mir gerade etwas wichtiges sagen möchte, wahrscheinlich um dem Gesagten noch mehr Eindruck / Nachdruck zu verleihen..?
Oder mir die Pendler-Mama ihre Hand auf den Schenkel legt um mich zu erinnern, das wir gleich aussteigen müssen (wenn ich in meine Serie vertieft bin).
Das sind so Gesten, die sind momentan noch eine Einbahnstraße. Vermutlich noch angelerntes Verhalten aus meinem alten Leben, das das bei einer Frau grenzüberschreitend oder übergriffig wahrgenommen werden könnte. Allerdings scheint das nun unter Frauen etwas anderes zu sein...
Ich finde es auch nicht unangenem, für mich unterstreicht es die Akzeptanz von mir als Frau, ich fühle mich dann auch geschmeichelt. Aber im Kopf ist da für mich noch eine (alte) Grenze, die es mir verbietet, mich ebenso zu verhalten.
Ich lebe nun nächsten Monat 4 Jahre im neuen Leben und immer noch hab ich lange nicht ausgelernt :wink:

Grüße
die Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 18 im Thema

Beitrag von sbsr »

Hallo Anja und alle anderen,

ich kann von mir sagen, dass ich extrem bewusst und manchmal schon fast krankhaft darauf achte, dass sich im Schritt nichts abzeichnet. Für meine seltenen Gelegenheiten in Rock oder Kleid sorgt stets ein Unterrock dafür, dass im Falle von Gegenwind ausreichend Polsterung vorhanden ist. Im Männer Alltag muss die Hose weit und die Unterhose eng genug sein, und/oder Pullover oder T-Shirt müssen locker fallen und mindestens bis über den Schritt reichen. Auch wenn eigentlich klar ist, dass da was ist, wäre mir das äußerst unangenehm, wenn man es optisch auch nur erahnen könnte.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 19 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Jasmine hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:21 Betreffend der Armhaltung was ja auch Körpersprache ist, würde ich als eine abdeckende, verbergende Armhaltung aus dem Unterbewusstsein sehen. Solche Armhaltungen sind ihnen bei mir noch nicht aufgefallen.
Nun frage ich mich, mir ist es nach so langer Zeit zum ersten Mal überhaupt selbst an mir aufgefallen. Inwieweit können andere jetzt was zu meiner Körpersprache sagen? Man achtet ja nicht wirklich drauf, es ist eben unbewusst. Und auch mein Gegenüber achtet ja nicht bewusst darauf. Sicher weiß die Pendler-Mama keine Antwort darauf, wo letztens ihre und meine Arme wohl rumgelegen haben :lol:

Ich beobachte und lerne :wink:

Grüße
die Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 20 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

ich gucke auch gerne rum und da ist mir aufgefallen, dass Frauen auch bei überkreuzten Beinen einen arm in den Schoß legen, einen auf die Sessel- oder Stuhllehne legen oder, wenn keine Armlehnen vorhanden sind auch beide Arme so platzieren. Also Entwarnung ist da m.E. angesagt, da es oft einfach unbewusste oder nur praktische, der Sitzposition geschuldete Handlungen der Unterarmablage sind. :wink:

Grüße, Ulrike-Marisa ))):s
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 21 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Ich muss da meiner Jassi mal zur Seite stehen, sie ist gerade einkaufen. Du hattesst doch geschrieben:
Anja hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 16:38 Nur lässt mich seit dem irgendwie die Frage nicht mehr los, warum mein Unterbewußtsein immer wieder meinen Arm da drauf legen wollte.
Vielleicht mache ich mir einfach mal wieder zu viele Gedanken. Aber zumindest bin ich sie jetzt mal losgeworden...
Bin trotzdem auf eure Meinungen gespannt )))(:
Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 10:30 Mir gings ja nicht um Bewegungen sondern um Körpersprache.
Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:44 Moinsen (moin)
Jasmine hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:21 Betreffend der Armhaltung was ja auch Körpersprache ist, würde ich als eine abdeckende, verbergende Armhaltung aus dem Unterbewusstsein sehen. Solche Armhaltungen sind ihnen bei mir noch nicht aufgefallen.
Nun frage ich mich, mir ist es nach so langer Zeit zum ersten Mal überhaupt selbst an mir aufgefallen. Inwieweit können andere jetzt was zu meiner Körpersprache sagen? Man achtet ja nicht wirklich drauf, es ist eben unbewusst. Und auch mein Gegenüber achtet ja nicht bewusst darauf. Sicher weiß die Pendler-Mama keine Antwort darauf, wo letztens ihre und meine Arme wohl rumgelegen haben :lol:

Ich beobachte und lerne :wink:

Grüße
die Anja
Fazit: Du wolltest Meinungen hören. Meine Jassi hat sich dazu geäußert, wie sie es interpretieren würde und ihre Körpersprache dargelegt. Da sie dich nicht kennt, liegt es ihr bestimmt fern, genau zu diagnostizieren was genau bei dir zutrifft.
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 22 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

der Schoß kann nicht falsch sein; denn er ist keinem Geschlecht zugeschrieben (smili)

Die Frage ist, ob eine Hand auf dem "magischen Dreieck" etwas verdeckt oder eher darauf zeigt(?) - oder den recht intimen Stellen (in jedem Geschlecht) ein wenig Wärme und Anerkennung gibt, ein Wohlgefühl vermitteln soll(?)

Gruß
Anne-Mette
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 23 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Menalee hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 12:14 Ich muss da meiner Jassi mal zur Seite stehen...
Menalee hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 12:14 Fazit: Du wolltest Meinungen hören. Meine Jassi hat sich dazu geäußert, wie sie es interpretieren würde und ihre Körpersprache dargelegt. Da sie dich nicht kennt, liegt es ihr bestimmt fern, genau zu diagnostizieren was genau bei dir zutrifft.
Klingt fast so als wärst du jetzt ein wenig "angefasst"?
Ja sicher wollte ich Meinungen hören. Und das im Anschluss über Meinungen diskutiert werden, ist für ein Forum doch nicht abwegig?
Hm, diagnostizieren, klingt für mich so medizinisch :wink:
Mir ging es lediglich um ein Meinungsbild und dabei finde ich jede Meinung wertvoll.

Grüße
die Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 24 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Zum Zusammenhng von Unbewusstem und Körper(haltung) lohnen sich die tollen Embodiment-Techniken, die sich erst in den letzten Jahren entwickelt haben. Eine wunderbarer Weg um persönliche psychische Mechanismen zu untersuchen, zu denen 1 keinen rationalen/bewussten Zugang hat. Ich kriege das über mein Bunny mit, die sich da umfassend weiterbildet und das auch gerne in meinem Umfeld weitergibt (auch in Form von Gruppen- und Individualtherapie). Nachdem ich erst mal lernen musste, meinen Körper feiner zu spüren, hatte ich sehr erhellende und mich weiter bringende Erlebnisse.
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 25 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 12:20 Klingt fast so als wärst du jetzt ein wenig "angefasst"?
Ja sicher wollte ich Meinungen hören. Und das im Anschluss über Meinungen diskutiert werden, ist für ein Forum doch nicht abwegig?
Hm, diagnostizieren, klingt für mich so medizinisch :wink:
Mir ging es lediglich um ein Meinungsbild und dabei finde ich jede Meinung wertvoll.

Grüße
die Anja
Nein, angefasst nicht. Ich habe deinen Satz:"Inwieweit können andere jetzt was zu meiner Körpersprache sagen?" nur nicht verstanden. Aber das hast du ja jetzt gemacht. Danke (dr)
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 26 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:44 Ich beobachte und lerne

hmmm...das ist genau richtig-aber auch etwas wie eine Diagnose, was soll ich sagen?

Ich habe mich ja entschlossen, tatsächlich im Herbst eine Logopädieausbildung anzufangen
und da ich Zeit habe, schau ich auch natürlich schon mal nach und in die Fachliteratur.

Hier mische ich jetzt mal das fachliche mit meiner Meinung und Beobachtung...

wie ich sehe, habt ihr euch ja schon fast geeinigt, das Körpersprache ein nonverbaler Aspekt
der Sprache überhaupt ist..es gibt auch die Parasprache in die Dialekt und Emotion gehören.

Grob gibt es aber vier nonverbale Aspekte von Sprache..nämlch
Körperhaltung und Bewegung
Gestik
Mimik
und Proxemik...

die Sache mit der Hand im Schoß, hat recht wenig mit Rock oder Hose zu tun-aber tiefgründig
bei Trans/Interpersonen wohl schon mit einem Verbergehintergrund. Psychologisch gesehen,
absolut erklärbar...

Puh...ich merke ich bin noch nicht ganz so weit es richtig zu "erklären" da bei mir ja auch
noch sehr viel emotionales mitschwingt..

Also die Proxemik sagt aus das Frauen einen kleineren Raum einnehmen, dazu gehört auch die Hand im
Schoß-nicht das es da nicht Gegenbeispiele geben würde.
Aber schaut mal wenn Frauen und Männer auf einer Bank sitzen-durch den kleineren Raum, können sich
mehr Frauen eine Bank teilen-bei Männern klappt das nur, wenn sie sich sehr gut kennen und das zulassen.
Das ist auch ein bisschen wie das Handgeben-Frauen geben länger die Hand und spüren hin wie ist die Wärme
fühlen wie entspannt ist die andere Person...das ist Männern eher nicht so wichtig..meine Beobachtung...

Es gibt aber auch kulturelle Unterschiede-ich habe in Schottland beobachtet, das Frauen die Beine in Höhe
der Knöchel kreuzen, Männer in der Höhe des Knies...Also gibt es auch hier Punkte, die als weiblich oder männlich
wahrgenommen werden, es kommt sogar auf den Kulturkreis an..

das ist einfach unheimlich komplex-und unterm Stich zählt doch nur die Natürlichkeit! Oder?

Alles Liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Mi 26. Feb 2020, 13:43, insgesamt 2-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 27 im Thema

Beitrag von Carry »

Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 11:38 Woran ich mich noch gewöhnen muss, die "Berührungsbarriere", wird unter Frauen ja häufig überschritten, bzw. gibt es da eine?
Fiel mir gerade ein, als Jennifer von "Händen auf dem Tisch" gesprochen hat. Das z.B. die Schwimmbad-Mama ihre Hand auf meine legt, wenn sie mir gerade etwas wichtiges sagen möchte, wahrscheinlich um dem Gesagten noch mehr Eindruck / Nachdruck zu verleihen..?
Oder mir die Pendler-Mama ihre Hand auf den Schenkel legt um mich zu erinnern, das wir gleich aussteigen müssen (wenn ich in meine Serie vertieft bin).
Das sind so Gesten, die sind momentan noch eine Einbahnstraße. Vermutlich noch angelerntes Verhalten aus meinem alten Leben, das das bei einer Frau grenzüberschreitend oder übergriffig wahrgenommen werden könnte. Allerdings scheint das nun unter Frauen etwas anderes zu sein...
Huhu Anja,

na, da mische ich mich als Bio mal ein :wink:
Grundsätzlich glaube ich erstmal, dass die "Berührungsbarriere" von Mensch zu Mensch sehr individuell ist, unabhängig davon, ob Mann oder Frau.
Allerdings meine ich auch, behaupten zu können, dass diese Schwelle bei Frauen untereinander wesentlich niedriger liegt, als bei Männern untereinander.
Frauen, sie sich begrüßen, umarmen sich sehr oft, oft auch mit Küsschen verbunden - mittlerweile ist das bei Männern zwar auch schon häufiger zu beobachten, aber immer noch seltener, als bei Frauen - was wahrscheinlich an der tief verankerten Angst liegt, gleich als schwul wahrgenommen zu werden, wenn ein Mann einen Mann umarmt.
Ich kann nur von mir und meinen Freundinnen/Bekannten sagen, dass wir wohl alle recht niedrige Berührungsbarrieren haben. Also ich sowieso - ich bin so ein "Knuddler" (dr) , ich muss Menschen, die ich mag,
immer drücken und herzen. Ansonsten bin ich auch der Typ, der seinem Sitznachbarn - dabei dann aber egal ob Mann oder Frau - auch mit Schwung eine auf den Oberschenkel geben kann, wenn ich sehr lachen muss, oderso. Wenn ich jemandem etwas erzähle, dann gehöre ich auch oft zu den Menschen, die andere am Arm, an der Hand, an der Schulter - je nach Situation und Position - berühren. Ich habe mich allerdings nie gefragt, wieso ich das mache? Ob ich das tue, um dem Gesagten Nachdruck zu verleihen?
Ich glaube eher, ich möchte dann eine tiefere Verbindung erzeugen...?! Denke ich...
Also grundsätzlich glaube ich tatsächlich, dass Frauen untereinander selten ein Problem mit Berührungen haben, da ja keine "Gefahr" von Übergriffen besteht.
Insofern würde es für mich Sinn machen, wenn Du Dich deinerseits damit noch schwer tust, weil das eben noch die männlichen, erlernten, guten Umgangsformen sind - einer Frau eben nicht einfach so "zu Nahe" zu kommen.
Ich kann natürlich nicht für alle Frauen sprechen und gebe, wie immer, nur meine Meinung und meine Beobachtungen zum Besten. )))(:
Vielleicht hilft's ?! (888)
die Carry
"Wenn Du heute aufgibst, wirst Du nie wissen, ob Du es morgen geschafft hättest!"
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 28 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

...so Leute,

...die Texte zur eingangsfrage/Beobachtung werden immer länger, das kann ich nicht mehr so zwischendurch lesen... ich muss leider abbrechen mit der Verfolgung des Themas. (mein Problem)

Grüße, Ulrike-Marisa
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 29 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Carry hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 13:16 Ich kann nur von mir und meinen Freundinnen/Bekannten sagen, dass wir wohl alle recht niedrige Berührungsbarrieren haben. Also ich sowieso - ich bin so ein "Knuddler" (dr) , ich muss Menschen, die ich mag,
immer drücken und herzen. Ansonsten bin ich auch der Typ, der seinem Sitznachbarn - dabei dann aber egal ob Mann oder Frau - auch mit Schwung eine auf den Oberschenkel geben kann, wenn ich sehr lachen muss, oderso. Wenn ich jemandem etwas erzähle, dann gehöre ich auch oft zu den Menschen, die andere am Arm, an der Hand, an der Schulter - je nach Situation und Position - berühren. Ich habe mich allerdings nie gefragt, wieso ich das mache? Ob ich das tue, um dem Gesagten Nachdruck zu verleihen?
Ich glaube eher, ich möchte dann eine tiefere Verbindung erzeugen...?! Denke ich...
Also grundsätzlich glaube ich tatsächlich, dass Frauen untereinander selten ein Problem mit Berührungen haben, da ja keine "Gefahr" von Übergriffen besteht.
Insofern würde es für mich Sinn machen, wenn Du Dich deinerseits damit noch schwer tust, weil das eben noch die männlichen, erlernten, guten Umgangsformen sind - einer Frau eben nicht einfach so "zu Nahe" zu kommen.
Vielen Dank meine Liebe, das hat mir doch gerade ziemlich die Anspannung diesbezüglich genommen.
So wie du es beschreibst, heißt das ja für mich, wenn eine meiner Freundinnen das macht (also diese Berührungsbarriere überschreitet), dann darf ich das also bei ihr auch.
Zumindest verstehe ich es so )))(:

Eine tiefere Verbindung erzeugen . Das klingt für mich auch sehr positiv in diesem Zusammenhang. Das würde ja bedeuten, das sich meine Freundinnen mir auch sehr verbunden fühlen und meine Gefühle diesbezüglich keine Einbahnstraße sind.
So eine Art positive Rückmeldung (he) wie ein "stilles" Kompliment sozusagen...
Ja damit kann ich gut leben (dr)

Grüße
die Anja
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Re: Unbewusst den (falschen) Schoß verdecken?

Post 30 im Thema

Beitrag von Carry »

Anja hat geschrieben: Mi 26. Feb 2020, 14:08 Vielen Dank meine Liebe, das hat mir doch gerade ziemlich die Anspannung diesbezüglich genommen.
So wie du es beschreibst, heißt das ja für mich, wenn eine meiner Freundinnen das macht (also diese Berührungsbarriere überschreitet), dann darf ich das also bei ihr auch.
Zumindest verstehe ich es so

Eine tiefere Verbindung erzeugen . Das klingt für mich auch sehr positiv in diesem Zusammenhang. Das würde ja bedeuten, das sich meine Freundinnen mir auch sehr verbunden fühlen und meine Gefühle diesbezüglich keine Einbahnstraße sind.
So eine Art positive Rückmeldung wie ein "stilles" Kompliment sozusagen...
Ja damit kann ich gut leben

Grüße
die Anja
Aber sehr gerne doch (dr)
Ja, so würde ich das auch sehen, wenn das jemand bei dir macht und dich einfach so anfasst/berührt, dann "darfst" du das in dem Umfang auf jeden Fall auch.

Ich würde das auch so interpretieren, dass sie sich Dir sehr verbunden fühlen, sonst sucht man ja eigentlich nicht jemandes Nähe :wink: (hs)

Na, wenn Du damit gut leben kannst, dann nimm' es als Kompliment - würde ich auch tun! (flow)
"Wenn Du heute aufgibst, wirst Du nie wissen, ob Du es morgen geschafft hättest!"
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