Meine erste Freundin
Meine erste Freundin - # 15

Lebensplanung, Standorte
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 211 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 12:35 Symptome sind keine Diagnose.
Richtig. Obwohl die Symptome ziemlich gehäuft auftreten ist das trotzdem kein Beweis, schon klar.
Ich glaube auch nicht mehr dran, das ich die Wahrheit noch erfahren werden. Aber die Vermutung liegt doch ziemlich nahe.
Dieser Artikel gab mir gestern einen ziemlichen Aha- und Gänsehauteffekt.
Wie gesagt, über den Kummer bin ich quasi drüber weg (wurde auch langsam Zeit).
Und die Schuldfrage kann ich so auch einfach(er) hinter mir lassen.

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Frieda
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Re: Meine erste Freundin

Post 212 im Thema

Beitrag von Frieda »

Liebe Anja, du hast keine Vorstellung wie erfreut ich gerade beim Lesen dieses Post's von dir bin.
Superanja (ja richtig geschrieben❣️) .. sage ich da nur, ich bin mächtig zufrieden und dankbar für deine Entwicklung. Ich gratuliere dir ehrlich (hs)

Für einige meiner damaligen Bekannten war es nicht nachzuvollziehen, daß ich mich nach der Trennung von meinem Mann, so intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Aber ich musste das einfach tun und ich ließ mir da auch nicht reinreden.
Ich würde dir gerne von HSP zu HSP ein Buch zeigen wollen, was uns Hochsensiblen ein gutes Werkzeug sein kann, für mich war und ist es das auf alle Fälle... https://www.amazon.de/dp/3778792687/ref ... 3Db0V63Y51
Mein anderes Buch, doch etwas spezifischer auf mein Leben mit meinem Mann und mein Leben nach ihm, war dieses hier..... https://www.amazon.de/dp/3863743741/ref ... 3Db7N3GX2T

Anja Ich freue mich ehrlichen Herzens mächtig für dich, nicht nur mein Lächeln strahlt, sondern auch mein Herzl❣️🌞

Namaste 🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 213 im Thema

Beitrag von Anja »

Hallo Frieda,
Frieda hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 12:52 Ich freue mich ehrlichen Herzens mächtig für dich, nicht nur mein Lächeln strahlt, sondern auch mein Herzl❣️
Wow, bei diesen Worten geht einem das Herz auf. Ich bin echt gerührt (he)
Ja, es war ein langer Wer für mich, die ganze Beziehung emotional zu verarbeiten.
Traurig, das es anscheinend so häufig vorkommt, also diese Beziehungskonstellation, weil ja gerade HSP's sich äußerst schwer tun, mit der emotionalen Aufarbeitung. Da triffts dann echt die Falschen :?

Danke für die Links, das schaue ich mir gleich mal an!

Grüße
die Anja

*Name korrigert, für meine Tochter hab ich die kürzere Variante ausgesucht :wink:
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Bianca D.
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Re: Meine erste Freundin

Post 214 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin Anja,

danke für diesen aufschlussreichen Bericht. Ja, das erklärt wirklich so einiges. Ich drück dir die Daumen, daß dir sowas nicht noch mal passiert.

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Re: Meine erste Freundin

Post 215 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Anja hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 13:25 weil ja gerade HSP's sich äußerst schwer tun, mit der emotionalen Aufarbeitung.
Aber dafür kommen sie aus meiner Sicht deutlich tiefer, wenn sie das schaffen. Dann trifft es die Richtigen ... ;-)
Viele Grüße
Vicky

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Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 216 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin) Bianca
Bianca D. hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 13:48 Ich drück dir die Daumen, daß dir sowas nicht noch mal passiert.
Ganz nüchtern betrachtet fällt mir der Spruch ein: Ich verliere nie. Entweder ich gewinne. Oder ich lerne.
In diesem Sinne werde ich das nächste Mal sicherlich mehr bei mir bleiben und mehr in mich hineinhorchen. Nun weiß ich zumindest, woran ich so eine schädliche Beziehung erkennen kann, und kann mich dann vielleicht noch rausziehen, bevor ich emotional wieder total drin hänge...
Bei meiner zweiten hab ich ja schon gemerkt, das meine Gefühle ganz anders sind. Ich bin viel entspannter, nicht mehr so unsicher.
Naja, dafür hat mir die erste auch sehr besondere Gefühle "gegeben" Zu Anfang...

Grüße
die Anja
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Meine erste Freundin

Post 217 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Anja hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 13:57 Naja, dafür hat mir die erste auch sehr besondere Gefühle "gegeben"
Wir sind für unsere Gefühle selber verantwortlich. Wenn sie also Dir diese Gefühle geben konnte, dann nur deshalb, weil Du sie haben wolltest. Man könnte auch sagen, Du hast die Freundin benutzt, um die Gefühle zu bekommen. Darin liegt unsere Verantwortung. Die Freundin ist "nur" der Spiegel. Die Frage ist also, wieso hast Dich so in diese Gefühle fallen lassen können ? Bei solchen Ent-"Täuschungen" ist mir immer bewusst geworden, wie sehr ich danach gehungert habe. Hier hat etwas in mir gefehlt, so dass mich andere Menschen so auf dem falschen Fuß erwischen konnten. Mein Mangel hat mich in die ungute Situation gebracht. Und für den bin ich selber verantwortlich ...
Viele Grüße
Vicky

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Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 218 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 14:30 Wir sind für unsere Gefühle selber verantwortlich.
Da tue ich mich ja immer noch schwer mit. Ich hab über Wochen versucht, meine Liebeskummer in den Griff zu bekommen. Ich hab mich über mich selbst aufgeregt, das ich mich damit so schwer tue.
Das was du schreibst sagt mir ja: Selbst Schuld!
Das sehe ich aber nicht so. Sie hat mich verletzt. Sie ist Schuld das ich Kummer hatte.
Manche können mit ihren Gefühlen besser umgehen, manche schlechter. Aber für die Gefühle an sich bin ich nicht verantwortlich. Ich kann nur schlecht damit umgehen. Und das war auch schon immer so.
Wenn ich dir auf den Fuß trete und es dir weh tut, bist du dann für deinen Schmerz verantwortlich?

Ich hab ehrlich keine Ahnung, weder wie sie es geschafft hat, mich so empfinden zu lassen. Und auch nicht, wie ich meine Gefühle in den Griff bekommen soll.
Wäre ich dafür verantwortlich, könnte ich irgendwas ändern. Und glaub mir ich habs versucht. Ich konnte teilweise nachts nicht schlafen...

Ich als hochsensibler Mensch empfinde solche Aussagen (wie oben) verletzend. Es reicht nicht, das wir schon mehr leiden als andere, nee, da sind wir auch noch selbst für verantwortlich?
Wenn du deine Gefühle im Griff hast, sei dankbar dafür.

Diese Diskussion hatten wir glaub ich auch schon...

Grüße
die Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 219 im Thema

Beitrag von Christiane04 »

Hallo Anja,

Danke Anja für den Link zu dem phantastischen Artikel. Meine langjährige Lebensgefährtin hat mich mehrfach als Narzisst beschimpft u ich habe mich dann getrennt. Durch den Artikel erkenne ich jetzt Jahre später, dass sie mich nie richtig verstanden hat, denn ich bin vieles, aber ganz sicher kein Narzisst. Da Sie intelligent ist würde ich ihr da fast was unterstellen....
Aber das ist heute bedeutungslos.
Spannend ist auch der manipulative Moment mit dem " Freunde " sich in den Kopf empathisch sensibler Menschen einschleichen!
Selbstliebe und Abgrenzung lernt man als Kind oder erst schmerzhaft dann viel später. Ich denke bei mir war odas so..
Danke für deine Offenheit und wie du uns Teil haben lässt.

Christiane
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Meine erste Freundin

Post 220 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hallo Anja,

vor etwa 15 Jahren ist meine erste Ehe auseinander gegangen, weil meine Frau mich mit ihrem Chef betrogen hat. Sie war diejenige, die mich belogen hat. Hat sie Schuld an meinem Leid, das damit verbunden war ?

Ich bin danach eine neue Beziehung eingegangen. Meine Freundi sagte mir, dass ich einen Anteil an der Trennung habe. Ich war verletzt von der Aussage und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, was sie meinte.

- Sie wollte mich nicht verletzen.
- Es geht nicht um eine Schuldfrage. Es geht nicht um Verletzungen.
- Es geht um die Frage, was mein Anteil daran war, dass die Ehe zerbrochen ist.

Erst als ich den letzten Punkt für mich angenommen habe, war ich in der Lage, meine Gefühle der Verletzung in etwas produktives umzuwandeln. Worin lag meine Verantwortung ? Was muss ich an meinem Leben ändern, damit es mir besser geht. Ich habe mir damals geschworen, dass die zweite Hälfte meines Lebens besser wird als die erste. Dazu musste ich einige Dinge grundlegend ändern. das hält bis heute an. Es ist völlig unwichtig für mich, was meine Frau gemacht hat und was sie daraus gelernt hat. Es geht darrum, was ich daraus lerne und an welchen Stellen ich arbeiten muss.

Insofern war ich für das, was mir passiert ist, verantwortlich. Und solange ich Schuld und Ursachen bei Anderen suche, negiere ich meinen Einfluss. Damit kann ich aber auch nicht erkennen, was mein Einfluss denn war und ich verweigere mir das Lernen. Darum geht es, wenn ich sage, ich bin für meine Gefühle verantwortlich. Übrigens ging es mir schlagartig besser als ich die Verantwortung für mich übernommen habe.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Meine erste Freundin

Post 221 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Anja hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 12:49 Und die Schuldfrage kann ich so auch einfach(er) hinter mir lassen.
Moinsen,

Nach meiner Überzeugung macht die Suche nach einer "Schuld" unser Zusammenleben kaputt. Wer sie immer bei sich selbst sucht, verliert sein Selbstwertgefühl, und wer sie immer bei anderen sucht, ist egoistisch. Schuld und Strafe sind Prinzipien der Unterdrückung. Wenn jemand irgend etwas gegen seinen Willen für mich machen soll, muss ich nur mit Strafe drohen. Dann suche ich etwas, das er angeblich falsch gemacht hat, wo er also "Schuld" hat. Bei meiner Mutter war immer alles nur falsch, was ich machte. Was ich für mich selbst machte, war dummes Zeug, und für ihre sinnlos und egoistisch überzogenen Ansprüche, war nichts gut genug.

Folge: Ich habe mir meine Freiheiten immer heraus genommen. Aber ich hatte dabei ständig ein schlechtes Gewissen. Angenehme Tätigkeiten waren immer falsch, und lästige Pflichten in Haushalt, Ausbildung oder Beruf erfüllte ich dagegen nie gut genug. Also hatte ich ständig Schuldgefühle, egal was ich machte.

Im diesem Schema gab es nichts, wo ich mich selbst irgendwie hätte einbringen können. Und so funktioniert auf Dauer nichts: keine Partnerschaft, kein vernünftiges Arbeitsverhältnis, keine Lebensplanung. Am Ende, wenn keiner mehr da ist, für den man lebt und dabei Pflichten oder Verantwortung übernimmt, bleibt nur eine erdrückende Leere. Nichts ergibt mehr einen Sinn. Und Verantwortung für sich selbst oder seine Gefühle? - Da ist am Ende nichts oder niemand (mehr), der oder das irgendwie einen Wert darstellt.

LG Nicole
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 222 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 15:30 Insofern war ich für das, was mir passiert ist, verantwortlich.
Da gehe ich mit.
Klar, ich bin für mein Handeln selbst verantwortlich. Ich hätte dies, das, jenes tun oder lassen können. Ja.
Aber ich bin nicht für meine Gefühle verantwortlich. Ich kann meine Gefühle nicht kontrollieren, ebenso wenig wie meine Gedanken.
Das hatten wir doch allein in diesem Thread schon X-Mal.
Ich kann es nicht! Ich habe es versucht. Wirklich! Schön wenn du es kannst und wenn andere an so eine Erfahrung einfach "nen Haken machen" können, ich kann es nicht!
Ich hab so oft geschrieben, das ich hochsensibel bin, das ich seit frühester Kindheit Schwierigkeiten hab, meine Gefühle mir ausreißen...
Wenn das so weiter geht, setz ich das bald in die Signatur...
Ich bin eine HSP!
Ich reagiere emotional extrem. Positiv wie negativ. Und wenn man dann von einem Ende zum anderen geschleudert wird, trifft es mich noch mal besonders hart. Weil ich postiv weiter oben bin und negativ tiefer falle...

Ich habe auch keine Lust mehr, diese Gefühle zu versuchen im Zaum zu halten und zu unterdrücken. Genau das hab ich mit der Frau in mir auch getan.
Im Gegenteil, ich möchte sie kultivieren.
Ich versuche das nicht mehr als Problem in mir zu sehen, sondern als Talent...
Ich möchte endlich ganz zu mir finden. Und das geht nicht so lange ich einen Teil von mir nicht akzeptiere...
Soll ja nicht langweilig werden :wink:

Grüße
die Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 223 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Nicole Doll hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 15:39 Nach meiner Überzeugung macht die Suche nach einer "Schuld" unser Zusammenleben kaputt.
Ja, ich glaube das ist ein sehr wichtiger Satz.
Nicht nur in einer direkten Beziehung, sondern auch im Umgang mit allen Menschen.
Was auch immer geschehen ist ist passiert und ich finde die Frage wer Schuld daran hat völlig sinnlos, denn es bessert die Situation nicht ein Bisschen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: Meine erste Freundin

Post 224 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Liebe Anja,

ich finde es sehr schade, dass es mit der Freundin nicht so geklappt hat, wie Du es Dir vielleicht erhofft hast. Ich hatte mich so sehr für Dich gefreut und ich glaube, wenn jemand sehr sensibel ist, dann ist dieser Verlust der Freundschaft gleich doppelt schwer. Ich denke, wie Vicky, das es immer an beiden Beteiligten liegt, wenn eine Beziehung (egal welcher Art) nicht funktioniert. Schuld ist so ein hartes Wort. "Du bist schuld, dass..." oder "Es ist deine Schuld, wenn.." schiebt die Verantwortung auf eine Person. Jeder trägt aber einen Teil zum Gelingen bzw. Misslingen einer Beziehung bei. Anyway....jetzt ist da eine neue Person in Dein Leben getreten und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es diesmal besser läuft.

Alles Liebe (ki)
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

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Re: Meine erste Freundin

Post 225 im Thema

Beitrag von Frieda »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 15:30 ...
Anja hat geschrieben: Do 28. Nov 2019, 16:02 ...

Gefühle und Emotionen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Gefühle = Wir fühlen etwas❣️ Und ja, Anja hat Recht, eine HSP fühlt X-mal intensiver als der Durchschnitt und das kann keine HSP abstellen..zum Glück. Und ja liebe Anja es ist ein Talent und es ist wunderwunderwundervoll die Hochsensibitität geschenkt bekommen zu haben❣️ Allerdings leiden zu Anfang sehr sehr viele von uns, bevor sie erkannt haben, was eigentlich los ist mit uns.

Emotionen = Sind das was wir aus unseren Gefühlen heraus entstehend machen❣️ Und ja, Vicky hat Recht, diese können wir steuern.
Und, Entschuldigung bitte liebe Anja, auch unsere Gedanken können wir steuern...100pro❣️ Dies ist definitiv lernbar❣️

Namaste 🙏


PS: und JA Anja setz deine HS doch in deine Signatur, denn sie ist etwas wunderbares❣️🌞👍
Ich möchte dir noch einen Link (in der Hoffnung dich nicht zu nerven) sehr sehr höflich und bissl zaghaft🐁 dir anbieten. Dieses kleine Büchlein liest sich sehr flüssig und zügig, und ich fand anfangs schon einige Erklärungen über mich darin.. https://www.amazon.de/dp/3451062933/ref ... 4Db7TXA0KQ
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