Größe entscheidet?
Größe entscheidet? - # 2

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Whoopy Highfly
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Re: Größe entscheidet?

Post 16 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » Do 10. Okt 2019, 06:52

Mara hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 00:55
Ist doch egal, mach dass wozu du lust hast. Alles andere ist verschenkte Lebenszeit.
Ein Therapeut sagte zu zu mir:
Tut es dir gut, mache es
Schadest du dadurch andere, dann lasse es.
Schadest du dir selber , dann überlege dir, ob du was was anderes tun kannst, was dir gut tut.

Die Lebebenszeit ist kostbar und begrenzt, leider.
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine Spuren.
Mein Motto: Ich werde glücklich.

Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

YvonneTV
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Re: Größe entscheidet?

Post 17 im Thema

Beitrag von YvonneTV » Do 10. Okt 2019, 06:58

Mara hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 00:55
Ich habe gemerkt, dass es auf meine innere Haltung ankommt. Mit einem inneren Lächeln und dem Gedanke "traut euch das erst mal!" fühle ich eine gewisse Selbstsicherheit und gehe erhobenen Hauptes durch die Straßen.
.... mach dass wozu du lust hast. Alles andere ist verschenkte Lebenszeit.
Da kann ich einfach nur zustimmen Mara (yes) (dr) )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi

Mara
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Re: Größe entscheidet?

Post 18 im Thema

Beitrag von Mara » Do 10. Okt 2019, 08:41

Hallo zusammen,

Ich denke dieses "sich das trauen" und das Mühe geben im Passing (ist ja wirklich nicht immer so leicht mit sich selbst zufrieden zu sein - da ergeht es mir nicht anders als vielen Biofrauen) ist das, was dazu führt, dass Frauen uns häufig in der Öffentlichkeit Respekt entgegen bringen. Wie die Kassiererin an der Kasse liebe Stefanie, als sie die Farbauswahl des Tuchs lobte. Männer sind da oft eher peinlich berührt und wissen am wenigsten damit umzugehen. Sie wissen gar nicht was ihnen entgeht.

Schönen Tag euch allen

Mara

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Re: Größe entscheidet?

Post 19 im Thema

Beitrag von Regina » Do 10. Okt 2019, 11:38

Mara,

das hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht. Sicher gebe ich mir auch Mühe ein angenehmes Erscheinungsbild zu haben. Wenn ich als Frau raus gehe dann bin ich gesellschaftsfähig gekleidet und meiner Meinung nach auch gut geschminkt. Also kein übergeschmierter Lippenstift, keine cm dicken schwarzen Ränder um die Augen und auch keine sichtbar getragenen Strumpfhalter.
Ich glaube aber dennoch immer als Mann erkannt werden zu können. Das ist aber egal. Von den Damen wird es immer mit einem anerkennenden Lächeln honoriert. Die Männer sind mir egal. Die haben meist eh keine Ahnung (Achtung: Vorurteil).
Wichtig ist: Rausgehen. Spaß haben.
Wie war das noch mit der Lebenszeit? Die ist endlich!

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)

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Re: Größe entscheidet?

Post 20 im Thema

Beitrag von Theresa » Do 10. Okt 2019, 14:46

Meine Länge ist mein größtes Problem. Allerdings mag ich auch auf 5-6cm Absätze nicht verzichten weil ich finde, sie lassen meine Füße (Gr.46) weniger wuchtig erscheinen und verhelfen mir zu einem weiblicheren Gang.
Ob ich, mit wadenlangem Rock oder Hose als Frau hinaus gehe hängt sehr von der Verfassung ab.

Wenn man es schafft sich nach innen wohl und sicher zu fühlen, strahlt man das wohl auch aus.
Geht man mal mit ähnlich Großen aus, wirkt sich das auch sehr positiv auf das eigene Selbstverständnis aus. Plötzlich ist man nicht mehr die Größte.

Highheels find ich zwar hübsch anzusehen , sie gehören für mich nicht zum Frausein dazu. Dies erspart mir da Üben mit solchen Absätzen übers Pflaster zu stolpern.

Mache Erlebnisse sind dann tatsächlich verwunderlich: In einem Drogeriemarkt fragte ich eine Verkäuferin ob sie helfen könne:l. Erst als ich mit meiner brummigen männlichen Stimme antwortete schien bei ihr der Groschen gefallen zu sein. :-)
Das soll nun nicht bedeuten, dass ich sonst besonders feminin wirke. Eher im Gegenteil. Als biologisch 58jähriger Mann kann man wohl nicht viel erwarten.
Beachten sie auch unbedingt die Hinweise im Kleingedruckten auf der Rückseite dieser Nachricht!

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Re: Größe entscheidet?

Post 21 im Thema

Beitrag von YvonneTV » Do 10. Okt 2019, 15:14

Theresa hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 14:46
Allerdings mag ich auch auf .... Absätze nicht verzichten weil ich finde, sie lassen meine Füße ... weniger wuchtig erscheinen und verhelfen mir zu einem weiblicheren Gang
Das stimmt wohl Theresa:
Mit Sneakern fühle ich mich manchmal wie mit Taucherflossen :mrgreen: mit Highheels wirken die Füße deutlich kleiner (yes)
Und die Bewegungen werden automatisch eleganter )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi

Jasmin_35
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Re: Größe entscheidet?

Post 22 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 » Do 10. Okt 2019, 15:29

glücklich ist die, die nur 42 hat und inzwischen oft sogar schon bald 41 passt, je nach marke.. :D

ich hab mit stiefeletten gekauft, die haben einen leichten blockabsatz, dadurch sieht mein fuß vorne auch echt kurz jetzt aus. es gab auch welche ohne absatz mit spitze vorne (gut für einen ar***tritt :D) und das sah selbst bei 42 aus, wie clownsschuhe :D
Liebe Grüße Jasmin

Keks
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Re: Größe entscheidet?

Post 23 im Thema

Beitrag von Keks » Do 10. Okt 2019, 21:10

Hi Zusammen,
es tut gut zu lesen, dass ich mit über 185cm nicht die Größte bin :) Und denke auch, dass dies nicht ausschlaggebend ist.
Als sportliche Schwimmerin sind es eher die breiten Schultern und der kräftige Hals/Nacken die ich besonders markant finde und nicht annähernd eine weibliche Figur macht.
Und trotzdem ist es der Bart der irgendwie alle Mühe zu nichte macht.
Meistens bin ich sportlich feminin gekleidet mit skinny Jeans und Damenshirts, Leggings mit Tube und beim Schwimmen mit BA und Shorts oder Sport-BA mit Beine.
Geschaut wird natürlich schon, aber wie einige geschrieben haben: Lächeln und positiv denken!
Aufgeregt bin ich trotzdem hin und wieder.

LG

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Re: Größe entscheidet?

Post 24 im Thema

Beitrag von YvonneTV » Do 10. Okt 2019, 21:35

Mina_35 hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 15:29
glücklich ist die, die nur 42 hat und inzwischen oft sogar schon bald 41 passt, je nach marke.. :D

ich hab mit stiefeletten gekauft, die haben einen leichten blockabsatz, dadurch sieht mein fuß vorne auch echt kurz jetzt aus. es gab auch welche ohne absatz mit spitze vorne (gut für einen ar***tritt :D) und das sah selbst bei 42 aus, wie clownsschuhe :D
Das stimmt Mina, mit 41/42 gibt es für Dich ja dann praktisch alles :D
Mit 43/44 schramme ich grad noch an der magischen Grenze von 45 vorbei, wo die (Schuh-Auswahl-) Luft dann ja viiiiiel dünner wird (gitli)

Mit Spitze mag ich auch eher nicht, macht viel grösser :((a

Wenn Sneaker und Heels in der identischen Grösse nebeneinander stehen, dann ist der optische Unterschied der Grösse schon gewaltig !
Also trage ich weiter gern Highheels und somit fallen meine für eine Frau recht grossen Füsse nicht mehr so auf :mrgreen: :mrgreen:
Ganz liebe Grüsse - Yvi

Vicky_Rose
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Re: Größe entscheidet?

Post 25 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 11. Okt 2019, 08:17

Moin,

nach meiner Erfahrung ist die Größe nicht entscheidend, sondern das Selbstbewusstsein und selbstsicheres Auftreten. Im Alltag macht eine klare Ausstrahlung den Unterschied. Die Einstellung "Ich bin Frau" ist ein Statement, dass die allermeisten Menschen respektieren. Dazu bedarf es keiner High Heels oder verkleinernden Tricks, Röcke etc. Man wird in Geschäften ganz normal behandelt und auch im Umgang miteinander habe ich im wesentlichen nur positive Erfahrungen gemacht.

Klar wird geschaut, wenn man als "ungewöhnliche" Frau erkannt wird. Das sind meistens Menschen, die Zeit und Muße haben, sich mit ihrer Umgebung zu beschäftigen, z.B. im Café. Aber Ungewöhnliches reizt Menschen immer zur Betrachtung. Diese müssen nicht negativ eingestellt sein. Da hilft das Selbstbewusstsein, darüber hinweg zu schauen. Daran kann man arbeiten.

Wenn ich en femme unterwegs bin, gehe ich immer davon aus, dass mich Menschen in meinem körperlichen Geschlecht erkennen. Das erspart mir die Frage, ob ich "erkannt" werde. Passing ist nur insoweit wichtig, wie ich es selber wichtig nehme. Früher dachte ich auch, es sei wichtig. Heute weiß ich, dass Passing bedeutet, dass mein Auftreten anderen Menschen gegenüber, es für sie einfach macht, mich richtig anzusprechen, auch wenn ich einen leichten Bartschatten habe und 1,86 m groß bin. Ich schminke mich gerne, aber wenn das jedes Mal in eine stundenlange Farbenschlacht ausartet, nur damit ja kein Bartschatten zu erkennen ist, mache ich mir unnötig das Leben schwer. Am unauffälligsten ist man en femme in Jeans und flachen Schuhen, am besten Sneaker oder Turnschuhe, eben so, wie die meisten Frauen.

Man wird nicht fraulicher, in dem man weibliche Kleidung, Make up etc. stärker betont. Ich trage auch gerne schöne Kleidung, aber sie taugt weniger zum "Untertauchen". Sich in schöner Garderobe zu zeigen, bedeutet für mich, "seht her, ich bin eine attraktive Frau". Alles legitim und schön, aber Passing bedeutet, "beachtet mich nicht, ich bin unscheinbar". Ein Passing in auffälliger Garderobe, dazu zähle ich auch Schuhe mit Absätzen von mehr als 4 cm, Röcken etc., ist eine Aufforderung hinzuschauen, da sie den Menschen reizt, neugierig hinzuschauen. Man fällt damit auf.

Das ist alles gut und schön. Ich mag es manchmal auch, aber ich darf mich nicht wundern, wenn Menschen mich in den Fokus nehmen und genau hinschauen. Und wer genau hinschaut, wird auch Dinge erkennen. Man kann nicht Körpermerkmale verstecken, in dem man sie betont. Man kann sie verstecken, in dem man ablenkt. Und das Zauberwort heißt für mich Selbstvertrauen. Es ist meine Ausstrahlung, wenn ich als Frau akzeptiert werde. Mich krampfhaft hinter irgendwelchen Attributen zu verstecken, bedeutet Unsicherheit. Man kann Schuhe mit 6 cm tragen, weil man sie tragen möchte. Das kommt stimmig rüber. Man kann sie auch tragen, um die Fußgröße zu verstecken, aber ob es wirklich nutzt, ist für mich fraglich.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.

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Re: Größe entscheidet?

Post 26 im Thema

Beitrag von Anja » Fr 11. Okt 2019, 09:57

Moinsen (moin)

im Grunde ist es doch so, wenn man sich die Wege vieler Mitglieder hier anschaut, findet über die Zeit eine Entwicklung statt.
Zu Anfang ist es einem wichtig, wie andere einen von außen definieren. Dem entsprechend versucht man möglichst weiblich zu "sein", alles männliche möglichst zu verstecken.
Umso mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr definiert man sich selbst; und wie andere einen wahrnehmen wird zunehmend unwichtiger...
Aber um diesen geistigen Schritt tun zu können, muss man erstmal selbst ein paar Schritte als Frau gegangen sein :wink:

Grüße
die Anja
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Re: Größe entscheidet?

Post 27 im Thema

Beitrag von Jaddy » Fr 11. Okt 2019, 10:02

"In der Menge verschwinden" war für mich seit der (ersten) Pubertät schon nicht möglich. Ich bin 1m88 und habe breite Schultern. Mit heller Flauschmähne (Dauerwelle seit Jahrzehnten) und irgendwie markantem Gesicht war ich immer meine eigene "Marke". Da ich das nicht ändern kann (und eigentlich auch nicht mehr will), mache ich es eben zum Prinzip, erkläre mich zu meiner eigenen kleinen Demo und sorge dafür, dass ich mich präsentabel fühle.

Nach meinem Gefühl machen Heels ab einer gewissen unvermeidlichen Auffälligkeit nicht mehr den großen Unterschied. Wie Vicky Rose schrieb: Die Ausstrahlung erzeugt die Akzeptanz.

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Re: Größe entscheidet?

Post 28 im Thema

Beitrag von Keks » Fr 11. Okt 2019, 10:36

Hi,

bzgl. der Selbstsicherheit und Ausstrahlung stimme ich zu. Ich möchte als Frau wahrgenommen werden und dazu braucht es doch ein einigermaßen stimmiges weibliches Erscheinungsbild. Es müssen natürlich nicht der Rock oder die hohen Schuhe sein.
Wie signalisiert man das?

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Re: Größe entscheidet?

Post 29 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 11. Okt 2019, 11:13

Nur als kleine Anregung zum Nachdenken:
Keks hat geschrieben:
Fr 11. Okt 2019, 10:36
Ich möchte als Frau wahrgenommen werden und dazu braucht es doch ein einigermaßen stimmiges weibliches Erscheinungsbild.
Damit unterwirft man sich doch einer (vermeintlichen) allgemeinen Sichtweise und verneint die eigene Darstellung. Ist es das, was man will ? Ein eigener Stil ist etwas anderes ...

:)p
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.

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Re: Größe entscheidet?

Post 30 im Thema

Beitrag von Anja » Fr 11. Okt 2019, 11:26

Moinsen (moin) Vicky
Vicky_Rose hat geschrieben:
Fr 11. Okt 2019, 11:13
Damit unterwirft man sich doch einer (vermeintlichen) allgemeinen Sichtweise und verneint die eigene Darstellung. Ist es das, was man will ? Ein eigener Stil ist etwas anderes ...
Genau das meinte ich. Es braucht Zeit um zu dieser Auffassung zu kommen.

Grüße
die Anja
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