Welche Rolle hab ich?
Welche Rolle hab ich? - # 2

Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
und längere Diskussionen in den dafür vorgesehenen
Themen führen!
Marlene K.
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 16 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

VanessaL hat geschrieben: So 3. Feb 2019, 12:30 Hallo,

ich möchte den nachfolgenden Satz von Nicole aufgreifen. Das ist nicht persönlich gemeint, sondern ich möchte ihn isolieren und in einem öffentlichen Kontext nehmen!
Nicole Doll hat geschrieben: So 3. Feb 2019, 12:00 Eine richtige Frau wird aus mir doch nicht mehr.
Das ist ein Satz, der es in sich hat und die Kernfragen von (Trans*)Frauen beinhaltet.

Kann ich überhaupt jemals eine Frau sein?
Und was ist überhaupt eine Frau?
Was ist denn dann eine richtige Frau?

Was machen Hormone aus mir?
Was macht eine GAOP aus mir?

Worüber reden wir hier? Welche Ebene sind gemeint?

Das ist höchst philosophisch .... und geht wirklich ans Eingemachte .... danke für diesen Satz, Nicole.

Liebe Grüße
Vanessa
Schade, dass hier die Dank Funktion ausgeschaltet ist. Das ist noch ein Beitrag, bei dem ich diese vermisst habe.

Danke, liebe Vanessa
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Joe95
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 17 im Thema

Beitrag von Joe95 »

VanessaL hat geschrieben: So 3. Feb 2019, 12:30 Hallo,

ich möchte den nachfolgenden Satz von Nicole aufgreifen. Das ist nicht persönlich gemeint, sondern ich möchte ihn isolieren und in einem öffentlichen Kontext nehmen!
Nicole Doll hat geschrieben: So 3. Feb 2019, 12:00 Eine richtige Frau wird aus mir doch nicht mehr.
Das ist ein Satz, der es in sich hat und die Kernfragen von (Trans*)Frauen beinhaltet.

Kann ich überhaupt jemals eine Frau sein?
Und was ist überhaupt eine Frau?
Was ist denn dann eine richtige Frau?

Was machen Hormone aus mir?
Was macht eine GAOP aus mir?

Worüber reden wir hier? Welche Ebene sind gemeint?

Das ist höchst philosophisch .... und geht wirklich ans Eingemachte .... danke für diesen Satz, Nicole.

Liebe Grüße
Vanessa
Das sind Fragen, die den Kern der Sache ganz gut treffen.
Denke ich jedenfalls.

Eigentlich sind sie auch recht einfach zu beantworten. Das Problem dabei: Zumindest die ersten drei sind reine Fragen der Definition, die Antworten gelten also nur für denjenigen, der sie gerade gibt. Und auch dabei ist die Antwort von solchen Sachen wie Tagesform und Stimmung abhängig.
Wenn du also wissen möchtest wieviele Antworten zu jeder dieser drei Fragen möglich sind musst du nur die Anzahl der Probanten mit der Anzahl der Gedankengänge, die sie zu jeder Frage machen, multiplizieren.

Hier ein paar Antworten von mir:

Kann ich überhaupt jemals eine Frau sein?
Das hängt davon ab wie weit das Leben, das du führen möchtest, mit dem übereinstimmt was du als "Das Leben einer Frau definierst".

Als Beispiel:
Ich war lange Zeit der Meinung keine Frau sein zu können. Es fehlte das Passing, das Feminine und überhaupt...
Damals brachte mein Therapeut mich dazu mir Gedanken darüber zu machen wie ich denn leben möchte.
Es stellte sich heraus dass das Leben, das ich führen wollte, mit dem übereinstimmt was ich als das Leben einer Frau definiere.
Welch ein Zufall...
Ich bin also eine Frau...

Und was ist überhaupt eine Frau?
Jeder Mensch den du als Frau definierst.
Hier wirds etwas kompliziert.
Eben noch habe ich mich als Frau definiert, aber meine Vorstellung einer Frau war ein halbes Jahrhundert lang doch um einiges anders.
Was nun?
In meinem Weltbild gibt es keine rein "männlichen" oder "weiblichen" Menschen, in jedem steckt auch etwas vom anderen Geschlecht. Wir sind also alle in Wirklichkeit non-Binär, nur das die wenigsten (zumindest heutzutage noch) sich auch als solche definieren. Wenn ich also meine eigene Definition hinterfrage fällt mir auf das ich ein starkes Problem mit allem habe, was ich als "männlich" definiere.
Hätte ich dieses Problem nicht, wäre also objektiver, würde ich mich etwas anders definieren, nämlich Enby oder zwischen allen Stühlen. Tu ich aber nicht, mein männlicher Anteil ist mir zuwider weshalb ich mich als Frau definiere und mich dabei wesentlich besser fühle.
Damit kommen wir zur nächsten Frage:

Was ist denn dann eine richtige Frau?
Eine Person, die deiner Vorstellung einer Frau entspricht.

Wir haben ja schon bemerkt das meine Definition von "Frau" nicht objektiv ist. Meine Vorstellung von Frau ist es aber auch nicht.
Schließlich hat sich diese in der Hauptsache beim betrachten mir "schöner" Frauen gebildet, weniger beim reflektieren medizinischer Fakten oder philosophischer Überlegungen
Die definierte Frau, also ich, hat Körperliche details und Wesenszüge, die ich an mir verabscheue und am liebsten garnicht haben möchte. Die hat eine "richtige" Frau nun mal nicht.
Dafür hat die richtige Frau Attribute, auf die ich schmerzlich verzichten muss. Daher gibt es einen Unterschied zwischen "Frau" (das, was ich jetzt bin, eben alles andere als vollkommen) und "richtiger Frau" (eben das Wesen, das ich gerne wäre)

Kommen wir nun zu den nächsten beiden Fragen:
Was machen Hormone aus mir?
Die tatsächliche Wirkung der Hormone ist doch sehr ungewiss, niemand garantiert mir das mir Brüste wachsen, mein Körper weiblicher wird oder sonst irgendwas.
Sie geben mir Hoffnung, alles was darüber hinaus geht ist ein erfreulicher Bonus.
Objektiv gesehen ist also eine Hormontherapie ein Glücksspiel ohne jede Garantie, dafür mit der Chance auf reichlich unerwünschte Nebenwirkungen.
Hormone machen also nichts aus mir, trotzdem würde ich niemals drauf verzichten weil ich nicht damit leben könnte mich selbst dieser Hoffnung zu berauben.

Was macht eine GAOP aus mir?
Auch eine GaOp "macht" nichts aus einem.
Für mich ist sie die Möglichkeit mein Leiden zu mindern indem ich die von mir so sehr gehassten männlichen Genitalien los werde.
Ausserdem kann ich dann endlich wieder den Badeanzug in der Damendusche ausziehen...
Alles andere, ob du dich nachher weiblicher fühlst, ein anderes Liebesleben hast oder besser aussiehst, garantiert dir niemand.

Ich bin mir sicher dass jede Transfrau, die sich erhofft durch Hormone oder Op erst zur Frau zu werden, entweder extrem viel Glück haben muss oder maßlos entäuscht sein wird.
Op und Hormone werden dir auf deinem Weg eine Hilfe sein, machen aber nichts aus dir, was du nicht vorher schon bist.

Zum Schluss noch:
Worüber reden wir hier? Welche Ebene sind gemeint?

Ich denke wir reden hier über unsere individuelle Rolle in der Gesellschaft und als Ebene in diesem Zusammenhang sehe ich wie wir uns selber einschätzen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Two-Spirits

Ich beobachte ab und an die Videos zu Detransition auf Youtube. Zurzeit kommen wieder ein Paar.

Bei einem sieht man einen älteren Transmann der nun nach vielen Jahren wieder als Frau leben will. Problematisch da die Erscheinung schon sehr maskulinisiert ist und es dadurch quasi eine MtF Transition wäre. Er/Sie macht sich also auf den gleichen schwierigen Weg ein zweites mal.

Ich kenne das ja von mir selbst und ich habe auch mal von einem Fall gelesen wo es hin und her und hin und her ging. Einige Detransitionierende nehmen ihre Transition auch gerne wieder auf. Eine Beobachtung die ich auch bei mir feststelle ist die Tatsache des ständigen Hin und Hers. Als ich in meiner Transition angekommen schien, wechselte ich auf einmal in einen sehr maskuline Ansicht. Umso mehr ich Frau wurde (vom Körper her) umso mehr Mann wurde ich (von der Identität her).

So mochte ich auf einmal schwule Pärchen und schaute mir gerne Anime mit eben diesen Inhalt an.

Jetzt wo ich einige Monate ohne Hormone bin, wechselt mein Interesse wieder mehr zum Weiblichen.

Es ist so als wäre ich nie zufrieden mit dem was ich grade habe.
"Das Gras ist beim Nachbarn immer grüner."
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 19 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Weiblich sein wollen ist nicht gleich Frau sein wollen

Im Grunde bin ich nicht transsexuell, denn ich will weder medizinisch, rechtlich, noch sozial Frau sein.

Ich mag aber eine gewisse Ästhetik und diese ist nunmal in unserer Welt als weiblich definiert.
Ergo mag ich meinen Körper in einem weiblichen, androgynen Typus.
Kleidung, Make-Up sind eher weniger wichtig für mich.

Ich mag es zwar wenn mich andere als weiblich wahrnehmen, ich mag es aber nicht wenn man mich bei einem weiblichen Namen nennt.

...
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 20 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Meine Motivation und meine Schreibart - Eine Entschuldigung

So ich wollte mal diese Stelle nutzen um mich für mein Verhalten zu entschuldigen. Keine Ahnung ob das jemand liest aber ich scheine halt ein paar Leuten mit meiner ruppigen Art ziemlich negativ aufgefallen zu sein.

Das Problem an solchen Gruppen ist ja, dass man nicht einfach auf Reset drücken kann und dann nochmal neu anfangen kann.
So habe ich es wohl geschafft relativ schnell in eine negative Schublade gesteckt worden zu sein und ich kanns auch nicht verübeln.
Meine Art wirkt häufig sehr besserwisserisch. Eigentlich möchte ich Leuten helfen. Ich möchte mein Wissen was ich mir angeeignet habe, weiter geben, damit auch andere die noch den Weg der Transition vor sich haben oder ihn bestreiten, von meinen Erfahrungen und Recherschen profitieren können.

Zusätzlich schreibe ich sehr provokativ, damit versuche ich zum Nachdenken anzuregen und vor allem auch um gelesen zu werden. Ich merke aber das es einfach fehl am Platz ist.

Mir war es ein Anliegen in diesem Forum mehr über die verschiedenen Umgangsformen von Transsexualität zu erfahren. Muss ich eine HRT machen oder gehts auch anders, dass war meine Frage die ich gerne beantworten wollte.

Wie es ja schon klar geworden sein sollte, befinde ich mich gerade in einer Transkrise (so könnte man es nennen). Ich weiß nicht ob ich weiter machen soll oder es lieber bleiben lasse. Mir hat die Transition einiges gegeben aber viele neue Probleme sind dazu gekommen. Meine Art der provozierenden Schreibweise, ist nichts anderes als ein versuch Ordnung in mein Chaos zu bringen und auch mit der Hilfe von anderen.

Allerdings habe ich festgestellt, dass ich an einem Punkt bin wo ich weder anderen noch mir helfe.

Zukünftig versuche ich auf meinen Schreibstil stärker zu achten und etwas Entspannung in die ganze Sache zu bringen.
Ich bin nämlich eigentlich eine höchst konfliktscheue Person und mag es wenn es harmonischer zugeht. (dr)
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 21 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Eine Sache hab ich noch vergessen. "Leben ist, nicht wissen wie es ausgeht und dennoch was riskieren."

Ich denke ich habe zu sehr mich von der Sorge leiten lassen, statt zu schauen wie es mir aktuell geht.
Jasmine
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 22 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Ich habe meine Rolle schon ein wenig länger gefunden. Ich bin Jasmine und so lebe ich auch. Was andere sagen, warum sollte ich mir darüber meinen Kopf zerbrechen. Die Menschen die mir am Herzen liegen haben mich so akzeptiert und meine Freunde ebenso. In eine Schublade passe ich sowieso nicht rein, daher lebe ich mein Leben so wie ich will und glücklich bin.
Liebe Grüße Jasmine
edeka
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 23 im Thema

Beitrag von edeka »

Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Meine Motivation und meine Schreibart - Eine Entschuldigung
Hallo Toni - Entschuldigung angenommen (yes)
Meine Art wirkt häufig sehr besserwisserisch. Eigentlich möchte ich Leuten helfen. Ich möchte mein Wissen was ich mir angeeignet habe, weiter geben, damit auch andere die noch den Weg der Transition vor sich haben oder ihn bestreiten, von meinen Erfahrungen und Recherschen profitieren können.
ich fand deine Beiträge trotz allem ziemlich bereichernd für das Forum.
Klar wirkte manches besserwisserisch und ich teile auch die Meinung mancher Kritiker. Dann ist es halt so.
Zu der Diskussion gehören immer zwei , der Schreiber und der Leser. Oder der Helfer und der Hilfesuchende. Letzterer ist dafür verantwortlich, aus der Vielzahl der Berichte und Ratschläge auszuwählen, was ihm weiter hilft. Der Schreiber kann nur aus seiner eigenen Erfahrung berichten, oder seine eigene Meinung kundtun. Daß das nicht für jeden das richtige ist, ist klar.
Also , ich glaube es gibt schlimmere als dich (smili)

LG ascona (moin)
Michi
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 24 im Thema

Beitrag von Michi »

Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Meine Motivation und meine Schreibart - Eine Entschuldigung

So ich wollte mal diese Stelle nutzen um mich für mein Verhalten zu entschuldigen. Keine Ahnung ob das jemand liest aber ich scheine halt ein paar Leuten mit meiner ruppigen Art ziemlich negativ aufgefallen zu sein.

Das Problem an solchen Gruppen ist ja, dass man nicht einfach auf Reset drücken kann und dann nochmal neu anfangen kann.
So habe ich es wohl geschafft relativ schnell in eine negative Schublade gesteckt worden zu sein und ich kanns auch nicht verübeln.
Hallo Toni,

da ich eine der Personen bin, die dich kritisiert hat, will ich mal den Versuch unternehmen, dir darzulegen, was ich dazu denke.
Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Meine Art wirkt häufig sehr besserwisserisch. Eigentlich möchte ich Leuten helfen. Ich möchte mein Wissen was ich mir angeeignet habe, weiter geben, damit auch andere die noch den Weg der Transition vor sich haben oder ihn bestreiten, von meinen Erfahrungen und Recherschen profitieren können.
Der Punkt ist, dass du wiederholt mit einem "Urteil" um die Ecke gekommen bist, du immer wieder versucht hast, deine persönlichen Erfahrungen, insbesondere wahrscheinlich deine Fehler auf andere zu projizieren, und dass du vorschnell geurteilt hast, ohne nennenswert etwas über die Betreffenden zu wissen.

Es äußert sich in etwa so, dass ein Hammer das einzige Werkzeug ist, welches du kennst, und du deswegen in jedem Problem einen Nagel siehst.

Das ist ... mit Verlaub ... nicht hilfreich!
Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Zusätzlich schreibe ich sehr provokativ, damit versuche ich zum Nachdenken anzuregen und vor allem auch um gelesen zu werden. Ich merke aber das es einfach fehl am Platz ist.
Ja, das kommt nicht gut an. Es wäre angeraten, dir bewusst zu machen, dass sich die allermeisten hier bereits intensiv und über lange Zeit mit sich selbst und den verschiedenen Möglichkeiten und Wegen beschäftigt haben. Mit deinem Gepolter und Provozieren erreichst du kein Nachdenken, sondern höchstens, dass man sich fragt, was bei dir wohl in der Erziehung schief gelaufen ist (oder so in der Art).
Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Mir war es ein Anliegen in diesem Forum mehr über die verschiedenen Umgangsformen von Transsexualität zu erfahren. Muss ich eine HRT machen oder gehts auch anders, dass war meine Frage die ich gerne beantworten wollte.
Sorry, aber dieses Anliegen war für mich nicht erkennbar. Anstatt fragend und suchend, bist du besserwisserisch und missionierend herübergekommen.

Wie willst du auch eine Antwort auf deine Fragen bekommen, wenn du nur über andere urteilst und ihnen deine vorgefasste Sichtweise überstülpst?!
Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Wie es ja schon klar geworden sein sollte, befinde ich mich gerade in einer Transkrise (so könnte man es nennen). Ich weiß nicht ob ich weiter machen soll oder es lieber bleiben lasse. Mir hat die Transition einiges gegeben aber viele neue Probleme sind dazu gekommen. Meine Art der provozierenden Schreibweise, ist nichts anderes als ein versuch Ordnung in mein Chaos zu bringen und auch mit der Hilfe von anderen.
Mag ja sein, dass du nicht weiter weißt. Aber das ist dein Problem, nicht unseres. Doch so wie du agiert hast, unterliegst du einem schweren Irrtum. Wir sind nämlich nicht deine Punchingbälle, auf die du nach Belieben drauf hauen darfst, um dich abzureagieren und wieder klar sehen zu können.
Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03 Allerdings habe ich festgestellt, dass ich an einem Punkt bin wo ich weder anderen noch mir helfe.

Zukünftig versuche ich auf meinen Schreibstil stärker zu achten und etwas Entspannung in die ganze Sache zu bringen.
Ich bin nämlich eigentlich eine höchst konfliktscheue Person und mag es wenn es harmonischer zugeht. (dr)
Tut mir leid, von konfliktscheu habe ich nichts spüren können. Mal schauen, was aus deinen Vorsätzen wird, ich bin jedenfalls nicht nachtragend. Vielleicht gelingt es dir ja in Zukunft, mehr auf dich selbst bezogen und aus der Ich-Perspektive zu schreiben, und deine persönlichen Erfahrungen nicht weiter als allgemeingültig zu hinzustellen und den anderen wie eine Schablone aufzudrücken.


Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 25 im Thema

Beitrag von dunkles_sternchen »

Ich hatte ja bereits in meinem Thread anklingen lassen, dass das Thema schwierig ist. Ich kenne tatsächlich auch persönlich mehrere Menschen, die in ihrer Transition quasi "stecken geblieben" sind. Entweder haben sie gemerkt, dass es einfach nicht ausreicht und die Transition aufgegeben oder es doch bis zu einem irreversiblen Punkt durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sie heute da für sich irgendwie zwischen den Welt schweben. Ich kenne auch solche, die erst gar nicht in die Transition gehen, weil sie wissen, dass "nichts bei rumkommt".

Oftmals sind das auch Erfahrungswerte. Und wie das Wort schon definiert, muss man dazu seine Erfahrungen sammeln. Das dauert nicht 14 Tage, sondern halt Jahre. Nur kann man sein Leben nicht darauf aufbauen Entscheidungen immer erst nach Jahren zu fällen. Völlig utopische Idee. Insofern ist der Vorwurf, man hätte sich nicht ausreichend informiert einen völlig überzogen-arrogante Haltung - Klugscheißen.

Ich meine unsere Medizin hat nicht mal Antworten auf konkrete Fragen und Behandlungswünsche. Für mich ist an der Stelle auch schwer erkennbar, ob es ein Resignationsverhalten ist oder du wirklich irgendwo "dazwischen" ankommen willst. Eine Transition 30+ ist halt immer eine sehr kompromissbehaftete Sache. Für die meisten bleibt man erkennbar ein "Mann". Aber jeder hofft natürlich, dass die Transition das ändert - ansonsten braucht man da ja niemand antreten. Ich gehe ja auch nicht zum Lotto, wenn meine Erwartung die ist, dass ich eine Niete ziehe.

Auf die konkrete Frage "was tue ich, wenn es nicht gereicht hat" gibt es keine einheitlichen Antworten. Man muss damit leben, es hinnehmen und sehen, dass man irgendwie mit dem Schmerz leben kann. Antidepressiva sind da durchaus auch das Mittel der Wahl.
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Re: Welche Rolle hab ich?

Post 26 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Toni Smith hat geschrieben: So 24. Feb 2019, 21:03...So ich wollte mal diese Stelle nutzen um mich für mein Verhalten zu entschuldigen. Keine Ahnung ob das jemand liest aber ich scheine halt ein paar Leuten mit meiner ruppigen Art ziemlich negativ aufgefallen zu sein.
Ich behaupte immer dass sich niemand selbst entschuldigen kann, aber das ist ein völlig anderes Thema. Jedenfalls werden wir vermutlich hinkriegen was du meinst.
So habe ich es wohl geschafft relativ schnell in eine negative Schublade gesteckt worden zu sein...
Da kannst du aber auch schnell wieder raus wenn du das
Meine Art wirkt häufig sehr besserwisserisch...Zusätzlich schreibe ich sehr provokativ
ein wenig änderst.
Zukünftig versuche ich auf meinen Schreibstil stärker zu achten und etwas Entspannung in die ganze Sache zu bringen.
Ich bin nämlich eigentlich eine höchst konfliktscheue Person und mag es wenn es harmonischer zugeht. (dr)
Das klingt doch schon mal gut.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
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