Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Der Weg, der so schwierig ist / scheint. - # 20

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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ExuserIn-2019-12-20

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 286 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-20 »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 13:54 In diesem Zusammenhang zitiere ich mich gerne einmal selbst:
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mo 9. Jan 2017, 06:43 Liebe Anna,

da ich ja nun durch unsere zahllosen Mails noch ein wenig mehr Hintergrundwissen habe, rede ich jetzt mal Klartext. Wenn Du nicht willst, das Du an dieser leidlichen Situation zerbrichst, dann raus aus der Wohnung und zwar so schnell wie möglich! Weder Deine Frau noch Deine Stieftochter verstehen auch nur ansatzweise, was mit Dir los ist. Wahrscheinlich bekommen sie nicht mal mit, wie sehr Du darunter leidest, nicht das zu leben, was Du fühlst und bist. Seit ich Dich kenne, bist Du überwiegend traurig / depressiv. Was glaubst Du, wie lange das noch gut geht?

Wir sind fast Nachbarinnen und ich habe Dir meine Hilfe angeboten, bei was auch immer. Ich stimme Vicky und Kornelia zu. Wenn Du wirklich Anna Marie sein willst, wird es mit Deiner Frau niemals funktionieren.

Alles Liebe (ki)

Wie Du siehst, hat sich ja seitdem an Deiner / Eurer Situation nicht viel geändert, außer das es euch noch schlechter geht. (dr)

:o
Wie alt ist das denn?
:shock:
Michi
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 287 im Thema

Beitrag von Michi »

Anna Marie hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 09:51 ....
Wenn ich nun meine Koffer packe, weil ich es für das Richtige halte, werden garantiert Aussagen kommen wie:
"Ich habe gewußt das dir das alles nichts mehr wert ist" oder " wenn ich dir noch wichtig wäre würdest du kämpfen".
Hallo Anna,

für mich sieht es so aus, als ob deine Frau darauf wartet/hinarbeitet, dass du ihr die Entscheidung abnimmst, die sie für sich schon längst getroffen hat. Frage sie doch mal ganz direkt.
Anna Marie hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 13:31 Hab ich wirklich alles versucht? ...
Ich kann dir sehr gut nachfühlen, wie das ist, wenn man sich fragt, ob man nicht doch hätte mehr tun können. Ich war schon 2 Mal in der Situation, und es war für mich weder beim ersten Mal leicht, wo ich sie, am Ende meiner Kräfte angekommen, aufgefordert habe, ihre Drohung nun endlich wahr zu machen und zu gehen, noch beim zweiten Mal, wo ich ebenfalls ausgelaugt, ihrem Fluchtreflex einfach nichts mehr engegensetzen konnte.

Aber so sehr du dich auch darum bemühst, auch nach Jahren wirst du immer noch Zweifel haben, so meine Erfahrung.

Ich wünsche dir die Kraft, die du jetzt brauchst, um aus der lähmenden Situation heraus zu kommen.


Liebe Grüße (dr)
Michi
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 288 im Thema

Beitrag von Mina »

Anna- Marie,

Ich beobachte diesen Faden schon eine ganze Zeit.

Du suchst Lösungshilfen von außen, jemand der dir sagt was gut für Dich ist.

So ist es nicht. Niemand kann Dein Leben leben und niemand kann fühlen was Du fühlst!!!

Höre alleine auf Dein Herz, Deinen Bauch und Deine innere Stimme.

Mach Deine Lebensentscheidungen "Niemals" von dritten abhängig.

Dein Wesen, Dein Geist und Deine innere Liebe sind die wirklichen Ratgeber Deines Weges.

Sei glücklich, lebe "Dein Leben" - wie auch immer Dein Weg sein wird!

Mina
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 289 im Thema

Beitrag von Noemi »

hi,
Ich sagmal von einer Trennung gewinnt ihr beide,denn so wie die Sache aussieht ist der Status Quo richtig einseitig.
Du verlierst und hast die A....karte eingeredet bekommen,was bei weitem nicht der Wahrheit entspricht.
Ich finde deine Frau egoistisch nicht die Hand aufzutun und dir den Weg freizugeben damit du dein Leben zu leben,wovon sie auch profitieren könnte
sorry
Noemi
Aus der Achterbahn im Kopf wird langsam eine Landstrasse.
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 290 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Anna Marie hat geschrieben: Mi 10. Jan 2018, 16:15 ....

Zu guter Letzt wurde ich vor die Wahl gestellt:

Entweder ich lasse das alles sein und werde wieder "normal" oder aber Trennung.

Wie soll ich bitte normal werden?
Ich reduziere mich aufs (Über)leben!
All meine Bedürfnisse habe ich so sehr zurück gedreht...!
Kompromissbereit bin ich, ich kann aber nicht meine Persönlichkeit aufgeben.

Daher muss ich mich nun mit dem Gedanken der Trennung abfinden und was damit noch alles auf mich zukommen wird.
*Ich habe aus egoistischen Gründen die Familie verlassen und was wird aus denen usw usw.*
...

Wo ist hier eine Wahl?
Das ist eine quasi Erpressung, eine "Pistole" die dir vorgehalten wird:
MACHE DAS oder es knallt. (und ich meine nicht die Sektkorken).

Natürlich kannst du die Perspektive einnehmen, dass es egoistische Gründe sind die dich zur Trennung treiben.
Aber sie ist dann doch auch genauso egoistisch: Normal oder keine Beziehung. Sie treibt dich dann aus ihren Gründen doch auch in eine Richtung,
die die sie für die richtige hält.

Du sagst schon du hast dich aufs Überleben reduziert...

Aber mal angenommen, du würdest darauf eingehen. Alles aufgeben, versuchen normal zu sein, unter die für dich gesteckte "Überlebensgrenze".
Was würde passieren? Ich wage den Gedanken kaum weiterzudenken.
Da steckt ja eine Botschaft drin...
und wenn das,was sich versteckt wirklich eintreten würde:
Dann ist deine Familie auch alleine. Weil ihre egoistischen Gründe gewonnen haben.

Ist dass ein Weg?? Ist das die Lösung?
Ja eine Trennung ist ein riesiger Scherbenhaufen, ein eingestehen des Versagens der Beziehung.
Aber es ist auch eine Chance, ein Neuanfang.

Beim anderen Weg, wenn er denn so ausgehen würde wie im Gedankenexperiment beschrieben, gibt es keine Chance mehr.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft auf Deinem Weg

Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 291 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 292 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Liebe Anne Marie:

Mittlerweile habe ich fast den ganzen Thread mit fast 300 (!!) Beiträgen durchgelesen, weil er mich sehr berührt hat, weil ich viele "Muster" und "Strukturen" in DeinemKampf um Dich und Deinen "richtigen" Lebensweg selbst kenne. Ich will und werde jetzt nicht auch noch meinen Senf dazu schreiben, denn enorm viel WAHRES, Logisches und Hilfreiches wurde bereits von meinen Vorrednerinnen dazu geschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen.

Das "Fazit", das z.B. Lorelai oben gepostet hat, trifft für mich des Pudels Kern. Was Du immer wieder erlebst auf Deinem so kräftezehrenden Weg sind letztlich Episoden der "emotionalen Erpressung / Selbstausbeutung", ob gewollt oder bereits automatisiert, sprich verinnerlicht, ist dabei zweitrangig. Aber so etwas geht IMMER auf Kosten von mindestens EINEM Partner -- und ich habe den Eindruck, dass Du das primär bist. Letztlich geht es um die Frage der Selbstaufgabe, oder wie Du schon schriebst, Deines "Überlebenskampfes".

Doch wer will schon am Ende unserer kurzen Spanne auf diesem Planeten sich die bittere Erkenntnis eingestehen müssen: "Ich habe eigentlich NIE wirklich MEIN Leben gelebt?"

Ich weiß, das klingt wahrscheinlich in Deinen Ohren gerade jetzt grausam, aber in der Tat sind dies die wirklichen Fragen, die sich so viele Menschen im Rückblick stellen. Aber noch hast DU die Chance diesen fatalen Weg in potenzielle Sackgassen der Selbstaufgabe zu verlassen und einen "gesunden" Egoismus zu entwickeln.

Weißt Du, ich habe aus anderen Gründen -- nicht wegen einer unglücklichen Ehe / einer Partnerin mit anderen Vorstellungen für sich vom Leben -- so viele Jahre meines Daseins mit ganz ähnlichen Kämpfen verbracht, bis ich kapiert hatte, die Kraft fand, endlich MICH und meine berechtigten Interessen als Maßstab für wichtige Entscheidungen aufzuwerten. Habe es nicht bereut, habe das Gefühl, inzwischen "wiedergeboren" worden zu sein, falls Du weißt, was ich damit meine.

Dazu möchte ich Dir auch dringend raten. Du musst ja nichts "überstürzen", aber das tust Du ohnehin wohl nicht. Doch verliere bitte diese auch Dir längst im Bauchgehirn klare Linie nicht mehr aus den Augen.

Falls Du möchtest, kannst Du mich auch jederzeit per PN kontaktieren. Muss ja nicht alles in der "Öffentlichkleit" dieses schönen Forums ventiliert werden. Manchmal hilft ja ein Bruch der "Gewohnheiten" schon einen Schritt weiter ...

Wünsche Dir viel Karft und Energie!

Alles Liebe ...
Ronda 💚
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 293 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Hallo Ronda,

wenn ich auch nicht Anne Marie bin, so möchte ich mich doch für dein letztes Posting bedanken. Du hast Klasse Worte gefunden!

PS: 300 Postings durchgeackert, Respekt!
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 294 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 13:28 Hallo Ronda,

wenn ich auch nicht Anne Marie bin, so möchte ich mich doch für dein letztes Posting bedanken. Du hast Klasse Worte gefunden!

PS: 300 Postings durchgeackert, Respekt!
Danke Dir, auch den anderen Mädels, die mich mit einem LIKE bedacht haben. (ki)
Ich denke, dass Anne Marie's LifeStory ganz viele Aspekte eben enthält, die viele von uns -- vielleicht nicht in der Häufung und Massivität -- durchaus auch durchleben mussten oder noch mitten drin sind. Das gilt auch aus ganz anderen Gründen auch für mich selbst. Ringe aber noch mit mir, ob ich Euch damit belästigen soll?

LG Ronda
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 295 im Thema

Beitrag von Michi »

Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 16:10 Ringe aber noch mit mir, ob ich Euch damit belästigen soll?
Hallo Ronda,

die Frage stellt sich doch gar nicht, ob du jemanden damit belästigen könntest.
Wen es nicht interessiert, der muss es nicht lesen. So einfach ist das im Netz.

Liebe Grüße
Michi
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 296 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

MichiWell hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 17:25
Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 16:10 Ringe aber noch mit mir, ob ich Euch damit belästigen soll?
Hallo Ronda,

die Frage stellt sich doch gar nicht, ob du jemanden damit belästigen könntest.
Wen es nicht interessiert, der muss es nicht lesen. So einfach ist das im Netz.

Liebe Grüße
Michi
Hast natürlich recht. Hätte vielleicht besser schreiben sollen, dass ich die Thematik in so klarer Form noch nie irgendwo sonst (im virtuellen Raum) angesprochen habe. Und bisher auch nichts Ähnliches dazu gefunden habe. Daher meine Zweifel: CD und Handicapped Partnerin -- 2 Minderheiten kämpfen um IHR ganz eigenes Lebensmodell.

LG Ronda
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ExuserIn-2018-07-15

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 297 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-07-15 »

Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 16:10 Danke Dir, auch den anderen Mädels, die mich mit einem LIKE bedacht haben. (ki) ...
Hallo Ronda,

mein Dank galt vor allem diesen Worten:
Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 11:10 Doch wer will schon am Ende unserer kurzen Spanne auf diesem Planeten sich die bittere Erkenntnis eingestehen müssen: "Ich habe eigentlich NIE wirklich MEIN Leben gelebt?"

Ich weiß, das klingt wahrscheinlich in Deinen Ohren gerade jetzt grausam, aber in der Tat sind dies die wirklichen Fragen, die sich so viele Menschen im Rückblick stellen. Aber noch hast DU die Chance diesen fatalen Weg in potenzielle Sackgassen der Selbstaufgabe zu verlassen und einen "gesunden" Egoismus zu entwickeln.

Weißt Du, ich habe aus anderen Gründen -- nicht wegen einer unglücklichen Ehe / einer Partnerin mit anderen Vorstellungen für sich vom Leben -- so viele Jahre meines Daseins mit ganz ähnlichen Kämpfen verbracht, bis ich kapiert hatte, die Kraft fand, endlich MICH und meine berechtigten Interessen als Maßstab für wichtige Entscheidungen aufzuwerten. Habe es nicht bereut, habe das Gefühl, inzwischen "wiedergeboren" worden zu sein, falls Du weißt, was ich damit meine.
...
Besonders das Fettgeschriebene stand mir am ersten Tag, den ich auch im Alltag als äußere Frau verbrachte, im vorigen Sommer plötzlich ganz deutlich vor Augen: Ich werde nicht als Kerl sterben, sondern als diejenige, die ich bin - als Frau. Das verschaffte mir eine ungeheure Erleichterung. Was nutzt es denn, erst auf dem Sterbebett herumzujammern, dass man nie richtig gelebt hätte? Früher grinste ich zynisch über die weise Empfehung, jeden Tag wie seinen letzten zu leben. Heute weiß ich, was das wirklich bedeutet, weil ich inzwischen täglich so lebe. Meine "Wiedergeburt" (sprich die Erkenntnis der wahren Identität) fand erst vor 13 Monaten statt, innerhalb eines halben Jahres streifte ich auch den äußeren Mann für 24 Stunden täglich endgültig für alle Zukunft ab. Dazu bedurfte es genau dessen, was du als "positiven Egoismus" beschreibst. Bessere Worte fallen mir dazu auch nicht ein.

Alle "Transmenschen", die in ihrer wahren Identität den Schritt in die Welt hinaus wagen, um das Falsche hinter sich zu lassen, erfahren nach meiner Auffassung etwas, worum "normale" Leute ewig ringen: Den Sinn ihres Lebens! Früher bestand mein Lebenssinn einzig darin, möglichst bald zu sterben. Das hat sich radikal geändert. Dazu eine kleine Episode: Ich hatte letzte Woche auf Arbeit die Kulinaritäten für die Abschiedsrunde eines Kollegen organisiert: war mit zwei Helfer_innen einkaufen, hatte das Buffet aufgebaut, geschnippelt und dekoriert. Ich trug enge Jeans, 7cm-Western-Stiefeletten und ein kesses hell-geripptes Bauchfrei-Oberteil mit überkreuz geschnürtem Dekolleté, dazu meine Ornament-Armbänder und die schlichte Kette mit dem langen Lederband und war ganz ich selbst. Wir feierten in fröhlicher Runde, als mich meine Chefin kurz zur Seite nahm. Sie meinte, dass sie total fasziniert sei, mich so zu sehen: lustig, emsig, freundlich, aufgeschlossen, offen, authentisch. Der Wechsel zur Frau hätte einen neuen Menschen aus mir gemacht und sie sei jeden Tag aufs Neue beeindruckt davon. Über dieses Feedback hab ich mich riesig gefreut. Es bestätigt mich darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Natürlich gibt es auch Probleme. So ein radikaler Wandel - erst recht innerhalb der kurzen Zeit - geht keinesfalls vollkommen glatt über die Bühne. Es gibt z.B. einige Menschen in der Umgebung, die damit nicht klar kommen und mich meiden - na und? Aber die wirklich großen Ängste, die ich anfangs hatte, haben sich zu meinem Erstaunen absolut nicht bewahrheitet. Ich hab mein Leben gewonnen und kann Rondas Worte, die klare Linie nie aus den Augen zu verlieren, aus eigener Erfahrung nur ganz dick unterstreichen.

LG
Semele (so)
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 298 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Liebe Semele!
Sie meinte, dass sie total fasziniert sei, mich so zu sehen: lustig, emsig, freundlich, aufgeschlossen, offen, authentisch. Der Wechsel zur Frau hätte einen neuen Menschen aus mir gemacht und sie sei jeden Tag aufs Neue beeindruckt davon. Über dieses Feedback hab ich mich riesig gefreut. Es bestätigt mich darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Natürlich gibt es auch Probleme.
Wenn ich so etwas lesen darf, da geht mir richtig das 💚 auf. Ich freue mich ganz dolle für Dich! (flow)

Wenn ich so durch die Straßen laufe und die Gesichter vieler "Normalos" schaue, die fast jeden Augenkontakt meiden, mit versteinerten oder missmutigen Minen an Dir vorüberziehen, dann frage ich mich so oft: "Wer von uns ist eigentlich der Gesündere, der Mensch, der sich seines Lebens freuen kann, selbst wenn mal wieder tiefschwarze Wolken darüber hängen?"

Dann möchte ich solche Menschen anstupsen, sie umarmen und sagen: "Hey, denk dran, dass auch Dein Dasein einen Endpunkt hat! CARPE DIEM!" ❗️🌈

VLG Ronda

PS: Gibt's eigentlich von Dir schon irgendwelche Bilder, die man/Frau sich angucken darf? 🤔
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 299 im Thema

Beitrag von Michi »

Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 31. Jan 2018, 17:58 Und bisher auch nichts Ähnliches dazu gefunden habe. Daher meine Zweifel: CD und Handicapped Partnerin -- 2 Minderheiten kämpfen um IHR ganz eigenes Lebensmodell.
Hallo Ronda,

um so besser, wenn dazu noch nichts geschrieben wurde. Ich bin nun schon ziemlich gespannt. Hoffentlich kommt der Beitrag bald zur Veröffentlichung.

Liebe Grüße
Michi
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ExuserIn-2019-12-20

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 300 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-20 »

Hust, keuch, das ist ja schon so lange her, das hier was geschrieben wurde, alles verstaubt :oops: :mrgreen:

Nun ja, es gab ja auch quasi nichts zu berichten, ausser das ich immer weiter abgestürzt bin, jeden Tag zu Hause Stress ohne Ende war, ich Ende April einen unvollendeten Suizidversuch hinter mir habe und ich seit fast 5 Wochen in einer stationären Therapie bin.
5 weitere Wochen werden noch folgen, in denen ich mich wieder zurück arbeiten werde.

Nach langem Hin und Her und meinem Selbstbildnis vom 25.07. ist mir nun mein Weg geebnet, zumindest gedanklich.
Ich habe mich am 29.07 von meiner Frau getrennt, indem ich ihr sagte, das ich mich zu Hause nicht mehr wohl fühle bzw das der Weg inkl Hormone etc der richtige Weg sein würde.
Heute hat sie die Scheidung eingereicht, das war trotz allem ein Scheiss Gefühl für mich und habe deswegen auch ein Mega Tief.

Es werden auf jeden Fall noch ganz viele Tiefs kommen, vor allem wenn ich die ganzen Termine iwann vor mir habe usw.
Dann Arbeitswechsel etc...
Es wird noch einiges auf mich zu kommen, aber ich habe noch 5 Wochen in denen ich für die Zukunft lernen kann!

Und gleichzeitig freue ich mich auf die Herausforderung (yes)

Mal sehen, vielleicht wird dann hier wieder mehr von mir geschrieben :?:
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