Marlen hat geschrieben:Hallo
Wie kommst Du dazu, liebe Sabrina Verena, die DGTI quasi als Sammelbecken für Queere Transgender zu bezeichnen und im Gegenzug post-op MzF Transidenten als konservativ und Real?
Ich finde das erstens ziemlich pauschal und zweitens sogar abwertend.
Oder hab' ich da was falsch verstanden?
LG
Marlen
Hallo!
Berechtigte Frage.
Also vorab, Viele die unter dem Begriff Transgender fallen lehnen jedliche Zuordnung ab, und sind durchaus als queer zu bezeichnen. Die dgti sieht den Begriff Transgender als Sammelbegriff einschließlich der Transidenten. Sie ist vielleicht ein schlechtes Beispiel für Queere, muss ich zugeben.
Bei Real habe ich das "O" vergessen, soll Realo heißen und ist eine Gruppe konservativer Transidenter (PostOP MzF), die das alte TSG zurück haben wollen.
Die darauf bestehen, dass nur die Jenigen, Welche eine GaOP vollzogen haben, als Frauen anerkannt werden und damit alle, die noch nicht die GaOP haben oder diese nicht machen lassen können, nicht als Frauen anerkennen. Der eigentliche Grund ist, dass sie nicht mit Homosexuellen, Fetischisten und Crossdressern (im weiteren Sinne) unter einen Hut gebracht werden wollen. Wie Das bei dem Begriff Transgender, wie ihn die dgti versteht, der Fall ist. Ich halte die Vorstellungen der Realo- SHG für kontraproduktiv und diskriminierend.
Ich hoffe ich konnte etwas Klarheit schaffen, was ich gemeint habe.
Liebe Grüße
Verena
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