Hallo Lena,
hin- und hergerissen fühle ich mich nicht. Für mich sehe ich das so:
- Ich war noch nie DER Mann (Macho). Das wäre nicht ich.
- Ich werde aber auch nie ganz Frau sein (es gibt da ein gewisses Körperteile das mir lieb und wert ist).
Also bewege ich mich zwischen zwei Welten. Meistens ein bischen weiblich (nur mit D-Slip, FSH und lackierten Nägeln) und manchmal, um den Akku voll aufzuladen (tolle Symbolik), schon fast komplett als Frau. Perücke und Sili's waren leider noch nicht möglich (Sohnemanns Führerschein und 1. Auto -> Kreditkarte zu Asche).
Daher würde ich, für mich, auch nicht von Switchen sprechen, sondern von einer gleitenden Bewegung oder Pendeln zwischen 2 Welten. Ich fühle da keinen harten Übergang. Ich bin und bleibe ich, mit meiner weiblichen und meiner männlichen Seite.
Ob ich mich dabei "auf des Messers Schneide" bewege (hallo Deborah

), bezweifele ich, da ich mich zur Zeit als sehr ausgeglichen empfinde.
Nicht zu vergessen: Ich habe eine sehr liebe Frau, die aber noch nicht jede meiner Bewegungen in Richtung Weiblichkeit mitgehen kann. Ich war diese Woche schon angenehm überrascht, das sie sich ganz normal mit mir weiter unterhielt, wärend ich mir eine FSH anzog. Bisher war ihr immer eine gewisse Überwindung anzumerken, wenn sie mich dabei sah.
Also versuche ich auch weiterhin, für sie schonende, Übergänge zu schaffen. Das macht es ihr offensichtlich leichter.
LG -Susi.
Ich bin nicht so stromlinienförmig, wie andere mich gerne haben möchten.