Ist das denn wirklich so schwierig?
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Lebensplanung, Standorte
Mirjam
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Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 1 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Ja, ich bin genervt. Und es hat nur "inaktuell" etwas mit dem Forum hier zu tun, der aktuelle "Fall" war wieder einmal wo anders. Aber ich frage mich, ob es wirklich so schwierig sein kann, meinen Namen richtig zu schreiben, wenn mensch den einfach nur abschreiben müsste, weil er zum Beispiel im Benutzerinnen-Name vorkommt, oder weil ich ihn unter Forenbeiträge oder ähnliches geschrieben habe (arg)

Oft wird aus "Mirjam" dann "Miriam" — ja, diese Schreibweise ist eben einfach häufiger, trotzdem müsste es doch hinzubekommen sein, den Namen richtig abzuschreiben?
Was ich auch schon hatte ist "Mirijam", oder (und da wird es dann echt fragwürdig, was Leute für eine blühende Phantasie haben können, was Namen betrifft): "Myriam", Miryam" oder ähnliches. Ein "y" sieht ja jetzt schon deutlich anders aus als ein "i" oder ein "j", und diese Formen kommen jetzt auch nicht sooo oft vor, dass das der Grund sein könnte.

Ich hätte einfach gerne, dass mein Name richtig geschrieben wird. Und ja, es kam auch schon im Forum hier vor, wenn auch nicht die letzten Tage. Also guggt da bitte etwas hin, bevor ihr den Beitrag (oder auch die PN) abschickt. Ach ja, "Miri" ist auch ok für mich, zumindest von allen, die mich schon etwas kennen (smili)

LG
Mirjam, die genervte
MiriamR
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 2 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Hmm.....ja kenn ich....besonders wenn wir beide im Chat sind wird es manchmal seltsam.....
Miri ist dann mehr als okay......für Dich, nicht für mich, denn Du warst eher da.....

Liebe Grüße von der "Ruhrpott-Zicke".....

weibliche Grüße.......
Have fun.....always.
Daniela04
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 3 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Mirjam mHab volles Verständnis, Daniela und nicht Dani 😉
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
Malvine
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 4 im Thema

Beitrag von Malvine »

...im Zeitalter der Autokorrektur ist es wohl nicht immer Absicht, den Namen falsch zu schreiben....und dann noch ein Auge dafür zu haben, wenn der Text im Hirn schon fliesst....nicht so einfach.

LG
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
MiriamR
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 5 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Malvine hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 22:01 ...im Zeitalter der Autokorrektur ist es wohl nicht immer Absicht, den Namen falsch zu schreiben....und dann noch ein Auge dafür zu haben, wenn der Text im Hirn schon fliesst....nicht so einfach.
Ob es einfach ist oder nicht, im Zeitalter der Autorkorrektur. Die meisten Mädels hier haben sich Ihre Namen mit bedacht ausgesucht und sind nicht von Ihren Eltern "gezwungen" worden diesen Namen zu tragen.
Und bei vielen, gerade hier im Forum, hängt emotional viel daran mit dem richtigen Namen angesprochen zu werden. Denn dieser weibliche Vorname ist Spiegel einer neuen, anderen Persönlichkeit.
Eine Persönlichkeit die verbunden mit viel Leiden erst zu Tage gefördert wurde.
Und es gibt für viele hier nichts schöneres, nichts positiveres als mit dem neuen, eigenen weiblichen Vornamen angesprochen zu werden!!

Also, respektiert das bitte auch!!
Auch eine der Gründe, warum ich es hier vermeide Spitznamen oder Verniedlichungen zu benutzen.

weibliche Grüße )))(:

Miriam
Have fun.....always.
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 6 im Thema

Beitrag von edeka »

MiriamR hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 22:34
Malvine hat geschrieben: So 4. Aug 2024, 22:01 ...im Zeitalter der Autokorrektur ist es wohl nicht immer Absicht, den Namen falsch zu schreiben....und dann noch ein Auge dafür zu haben, wenn der Text im Hirn schon fliesst....nicht so einfach.
Ob es einfach ist oder nicht, im Zeitalter der Autorkorrektur.
...
Und es gibt für viele hier nichts schöneres, nichts positiveres als mit dem neuen, eigenen weiblichen Vornamen angesprochen zu werden!!

Also, respektiert das bitte auch!!
Auch eine der Gründe, warum ich es hier vermeide Spitznamen oder Verniedlichungen zu benutzen.

weibliche Grüße )))(:

Miriam
ja ja, die Autokorrektur ist nicht immer gewünscht, aber daher kommt nun mal oft die Verwechslung, kann ich verstehen ! Sonst muß der Autor immer noch eine Autorkorrektur nachschieben.
Spitznamen können nett gemeint sein - drum find ich das nicht schlecht - aber wenn man's weiß, dann respektiert man selbstverständlich den Namen wörtlich so, wie die Angesprochene das wünscht !

PS: ich wurde hier schon manchmal als Opel angesprochen. Fand ich ganz nett (smili)

motorisierte Grüsse
ascona )))(:
Susi T
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 7 im Thema

Beitrag von Susi T »

Menschen sind unterschiedlich, sie haben ihre Stärken und Schwächen in unterschiedlichen Bereichen. Warum sollte ein ungewöhnlicher Name nicht zu Problemen führen? Sollte ich meiner Mutter böse sein weil sie sich einen für sie unbekannten Namen nicht merken kann? Ob Tira oder Tina, selbst als ihr nur ein anderer Name in den Sinn gekommen ist und ihr vor Verzweiflung die Tränen kamen war doch nur eins wichtig, sie akzeptiert mich und ich hab ihr gesagt das ein schöner weiblicher Name der ihr in den Sinn für mich kommt mir immer willkommen ist und ich mich gerne angesprochen fühle. Erstaunlicherweise kämpft sie aber hart und schafft es häufig den richtigen Namen zu finden.
Mein Name ändert sich nicht, selbst wenn jemand mal Tina sagt, ich hab den so für mich ausgewählt weil er mir was bedeutet, meinen Zweitnamen teil ich in der Regel garnicht mit, auch weil er mir besonders wichtig ist.
So unterschiedlich sind Menschen, aber bedenke das es Menschen mit Einschränkungen gibt und sie zu zwingen dir von ihren Einschränkungen zu berichten, nur damit du bei Fehlern nachsichtig bist, ist das Gegenteil von Inclusion oder einem freundlichem Miteinander.
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 8 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tira hat geschrieben: Mo 5. Aug 2024, 12:09 nur damit du bei Fehlern nachsichtig bist, ist das Gegenteil von Inclusion oder einem freundlichem Miteinander.

sooo true...


es gibt genügend Situationen in denen man nachsichtig sein sollte und oder kann..

gerade bei dementen Menschen..
oder in unserer schnelllebigen Zeit, in sehr emotionalen Momenten..nicht jede Unachtsamkeit ist böse gemeint.

Absolut nicht, aber dafür muss man auch ein wenig in sich ruhen, nichts als Angriff werten.
Meist nicht mal die Pronomengeschichte..und wie da schon manche reagiert haben-no comment anymore..

Wie oft habe ich in den letzten 2 Jahren meinen Namen geschrieben und gesagt, ich hatte Tage
da hatte ich mit 30, 40 Menschen Kontakt und habe mich jedes Mal quasi frisch vorgestellt.
Auch bei Kollegen die ich für bestimmte Dinge consulten musste.
Wie oft hab ich ein Maria bekommen, weil das Gegenüber noch in einem anderen Gedanken war?
Es ist aber egal, es ging nicht um mich, sondern um die Problemlösung für die Kunden.
Und dabei ist mein Name ziemlich egal...

Am Freitag war die Trauerfeier für meine Mama und ich hätte ganz sicher damit gerechnet
das jemand Thomas (ich mochte den Namen sogar, es war halt nur mein männlicher Vorname)
zu mir sagt-es war aber nicht so, trotz das es sehr gefühlsbetont war.
Nicht mal der italienisch-portugisische Teil der Familie hat es aus Versehen getan und die Leute hatte ich teils
10 Jahre nicht mehr gesehen, es wäre völlig okay für mich gewesen in dem Moment.
Umso schöner war es, das niemand den Deadname benutzt hat. Alle waren total achtsam..

Naja..habt es schön, Marie (flo)

und Autokorrektur...bei Gott, schaltet den Quatsch doch bitte aus und denkt selber
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 9 im Thema

Beitrag von Juliane »

Moin (moin) Mirjam,

und auch alle anderen hier.
Ich kann es so gut nachvollziehen mit dem/den Namen.

In einem anderen Forum hat mich vor langer Zeit, jemand stets und immer mit Juliana angesprochen.
Irgendwann habe ich geantwortet, dass ich nicht die Königin-Mutter der Niederlande sein möchte. Schließlich
haben meine Frau und ich den neuen Namen gemeinsam ausgesucht und inzwischen trage ich den zeitweise
eben auch seit über 25 Jahren. Hat dann schlagartig gewirkt :wink: , der Hinweis.
Es zeugt, meiner zugegeben unmaßgeblichen Meineung nach, von Respekt, Menschen korrekt anzusprechen.

Sogar meine Mutter hat es nach einigen Jahren geschafft, wenn ich als Frau gekleidet da war, oder sie hier bei
uns, dann nicht mehr meinen männlichen Vornamen zu verwenden. Zunächst sagte sie -mein Kind- zu mir, was ich
ja auch bleibe. Inzwischen sagt sogar sie Juliane, wenn ich denn in der weiblichen Form (Kleidung, Styling)
anzutreffen bin. Und das, wo sie mit 88 Jahren, bei den Namen der Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel
schon mal ins schleudern kommt.

Und das, korrekt angesprochen zu werden, haben speziell in diesem Forum, alle verdient.

LG Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 10 im Thema

Beitrag von Nico »

Klar können mal Fehler passieren.

In einem Forum kann man aber das geschriebene 10 mal Korrektur lesen und den Namen einer Person zu Not nochmal nachschauen.
Die gleiche Problematik kann man auf Pronomen beziehen. Viele haben welche angegeben, dennoch kommt es immer wieder vor, dass diese ignoriert werden und sämtliche Personen mit "sie" angesprochen werden.

Auf der einen Seite bin ich nachsichtig, auf der anderen Seite macht mich es auch wütend. Eigentlich sollte es doch grade in einem Forum, wo viele trans Menschen, Crossdresser etc. sind besser klappen und sämtliche Personen ein wenig sensibler sein, wenn es um die korrekte Ansprache geht.

LG Nico, der keine "sie" ist
LG Nico
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 11 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Nico hat geschrieben: Mo 5. Aug 2024, 17:42 auf der anderen Seite macht mich es auch wütend
Es ist Deine Wut. Hast Du Dir überlegt, warum Du gerade bei diesem Punkt, so empfindlich reagierst ?

Nicht falsch verstehen, ich gebe Dir in der Sache Recht. Du kannst erwarten mit dem richtigen Pronom angesprochen zu werden. Aber Dein Gefühl dabei sagt doch etwas über Dich selber aus. Ist das kein Anlass, darüber einmal, nur für Dich selber, nachzudenken ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 12 im Thema

Beitrag von Nico »

Vicky_Rose hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 06:24
Nico hat geschrieben: Mo 5. Aug 2024, 17:42 auf der anderen Seite macht mich es auch wütend
Es ist Deine Wut. Hast Du Dir überlegt, warum Du gerade bei diesem Punkt, so empfindlich reagierst ?

Nicht falsch verstehen, ich gebe Dir in der Sache Recht. Du kannst erwarten mit dem richtigen Pronom angesprochen zu werden. Aber Dein Gefühl dabei sagt doch etwas über Dich selber aus. Ist das kein Anlass, darüber einmal, nur für Dich selber, nachzudenken ?
Ne, ich versuche aktuell einfach meine Gefühle überhaupt wahrzunehmen und zu spüren.
Ich gehe aber davon aus, dass es daran liegen könnte, dass ich nach wie vor kaum über meine Empfindungen spreche, also im Alltag nicht erwarte korrekt angesprochen zu werden und es eigentlich auch gerne umschiffen möchte. Wenn ich mal darüber reden, was mich Kraft kostet (digital schreiben ist wesentlich einfacher), dann möchte ich auch, dass es akzeptiert wird und nicht in einem weiteren Kampf endet.
Dieser Zwiespalt ist mir voll und ganz bewusst und ich arbeite mit einer lieben Therapeutin im Schneckentempo daran, sodass es irgendwann hoffentlich leichter wird.
LG Nico
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 13 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Nico hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 22:30 Ne, ich versuche aktuell einfach meine Gefühle überhaupt wahrzunehmen und zu spüren.
Das finde ich einen guten Ansatz und wenn Du bereits in Therapie bist, will ich auch nicht dazwischen funken. Aber dass Du das Gefühl der Wut wahrnimmst, ist offensichtlich. Hier geht es vermutlich um etwas anderes. Was ich meine ist jedoch, dass Deine Wut und Du bist derjenige, der von Wut schreibt, eine Ursache hat. Diesem Gefühl nachzuspüren und genauer hinzuschauen, was genau Dich wütend macht, ist lohnenswert.
Nico hat geschrieben: Di 6. Aug 2024, 22:30 dann möchte ich auch, dass es akzeptiert wird und nicht in einem weiteren Kampf endet.
Kampf wegen eines Pronoms ? Da spüre ich Ungeduld und Unzufriedenheit. Da sind mMn dickere Knoten zu lösen. Ich würde Dir empfehlen, dass mit Deiner Therapeutin zu diskutieren. Sie steckt da fachlich tiefer drin. Ich habe früher auch viel Wut gespürt, aber ich habe gelernt, dass das Lösen der eigenen Knoten ein viel leichteres Leben zur Folge hatte.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 14 im Thema

Beitrag von Susi T »

Guten Morgen,
Das mit dem Pronomen ist aber schon nochmal ein anderes Ding als ein falscher Buchstabe, wobei mir bei Malvine beides gleichzeitig passiert ist und vergessen hab ichs nicht, da kann man nur auf ein verzeihen hoffen.
Wütend würden mich falsche Anreden wahrscheinlich nur machen, wenn sie mit Absicht getätigt wurden.
Trotzdem behalte ich sie in Erinnerung, weiß aber auch wie es dazu gekommen ist. Es waren häufig sogar positive Anlässe.
Eine Arzthelferin die wahrscheinlich über meine zügige Entwicklung nachgedacht hatte, den Gedanken wie ich ausgesehen habe als ich das erste mal in der Praxis auftauchte und schon rief sie mich das erstemal als Herr auf und lief tiefrot an.
Meine Mutter die meinem älteren Bruder erklärte wen er da am Telefon hatte, da er mich an der Stimme nicht erkannte und ich mich nur mit Nachnamen gemeldet hatte. Die Erklärung mit meinem alten Namen ließ diesen Namen im weiteren Gespräch ständig auftauchen und nach dem Gespräch musste ich erst wieder Tira einwerfen, damit es aufhörte.
Eine gute Freundin die ich viele Jahre durch blöde Umstände nicht gesehen hatte. Sie hatte mehrmals den alten Namen im Mund, wärend die andere garkein Problem hatte. Aber es wunderte mich nicht und im Laufe des Gesprächs hab ich, wenn auch aus leicht anderen Gründen, auch darüber gesprochen. Wir hatten immer mehr als üblich, wenn auch rein platonisch, aber trotzdem eine tiefe Verbundenheit. Natürlich beschäftigt man sich dann intensiver in Gedanken mit Veränderungen.
Das sind die wichtigen Begebenheiten, dagegen fallen unbekannte Fremde mit missgendern deutlich weniger ins Gewicht. Vieleicht hab ich einfach nur Glück das es nicht so häufig vorgekommen ist, ich hab die Fälle mit Fremden aber auch glücklicherweise meist schnell vergessen.

@Nico: es tut mir leid wenn ich dich mißgegendert haben sollte. Zu Beginn hatte ich im Forum noch Probleme bei allen den weiblichen Part zu sehen und auf die Idee das hier auch Männer wie du sind bin ich einfach nicht gekommen.
Ich habe extra keine Bilder und Profile geschaut um mich von der Optik nicht ablenken zu lassen. Da kann es gut sein das ich dich mit Nachdruck ins weibliche geschoben hab, kann mich aber gut erinnern, das ich bei mind. ein Beitrag von dir dabei geflucht habe über den sch... Kerl ^^.
Die Entwicklung ist bei euch Männern in der Transistion in Sachen Optik meist viel eindeutiger, das ist bei den Frauen leider nicht so leicht. Bei den weichen Faktoren schlägt aber die Sozialisierung bei allen ähnlich stark rein und solch Fälle wie mein Brieffreund sind selten, den würd ich Heutzutage nicht mehr seine weibliche Vergangenheit ansehen können. Ja wir haben unsere Kontakte sogar seid meinem letzten Besuch deutlich reduziert, weil wir Aufgrund unserer Verbundenheit und den starken Änderungen uns in unserer Entwicklung hemmen würden. Trotzdem war es oft ein Problem wenn ich Teile seiner weiblichen Vergangenheit (wie Schinksachen, Handtaschen, Klamotten) in den Händen hatte das ich lange noch an "Sie" gedacht hatte. Das schöne weibliche Modell mit der ich ein wenig das Leben getauscht habe. Erst Heutzutage kann ich das klar trennen, das hat lange gedauert.
Es ist sicherlich gut alles etwas relaxer zu sehen und lockerer mit umzugehen, aber was wir machen ist halt schwer, kostet viel Kraft und bringt auch so manchen Frust mit. Da hilft nur sich mit dem Erreichten zu beschäftigen und nicht ständig vor dem Berg Arbeit zu erschrecken, sondern Schritt für Schritt weiter zu gehen. Es wird immer besser.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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Mirjam
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Re: Ist das denn wirklich so schwierig?

Post 15 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Mamma mia "¦ so viel Wirbel wollte ich doch gar nicht machen. Um falsche Anreden oder Pronomen ging es mir erst mal gar nicht, das passiert mir höchstens im "richtigen Leben", aber nicht als Antwort auf irgend etwas, was ich geschrieben habe. Wie auch? Ja gut, hier wissen wohl alle um meinen "speziellen Migrationshintergrund", aber in anderen Foren bzw. auf anderen Seiten muss ich das nicht an die große Glocke hängen. Von daher bin ich dort einfach Mirjam — nur eben nicht immer richtig geschrieben. Und ja, das kommt regelmäßig vor, alleine in den letzten Wochen öfter, als dass ich es an den Fingern einer Hand abzählen könnte. Übrigens scheine ich da nicht die einzige zu sein, mir fiel da noch eine "Cristina" ein (ja, ohne "h"), die immer wieder zur "Christina" wurde.

Aber eines mag ich noch "loswerden", und das ist das mit der Autokorrektur: Ich habe oft den Eindruck, dass die das Geschriebene eher verschlimmbessert. Manchmal kommen dabei auch völlig sinnfreie Sachen raus. Vielleicht ist selber durchlesen doch besser? Oder zumindest nach einer Autokorrektur nochmal drübergucken? Ich verwende jedenfalls keine (ich wüsste auch gar nicht, wie ich die hier eingeschaltet bekäme), aber ich lese mir praktisch jeden Beitrag nochmal durch, bevor ich ihn abschicke. Und da fällt mir schon der eine oder andere Fehler, manchmal auch "nur" stilistische Unschönheiten auf. Ja, es dauert vielleicht etwas länger, aber das ist es mir einfach wert. Ich denke da gerade wieder an eben diese Cristina, die ich auch zuerst falsch geschrieben hatte, dies aber beim Durchlesen dann doch noch bemerkt hatte und es korrigieren konnte.

LG
Mirjam
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