Ich bin Pi und bin heute endlich mal so mutig hier was zu posten. Im Januar habe ich es endlich einmal geschafft meiner Partnerin zu sagen, dass ich immer wieder Phasen habe, in denen ich gerne eine Frau bin. Das geht von Kleidung, Brüste bis zu dem Wunsch einer Operation. Je nach Intensität. Im letzten Jahr habe ich erst geschafft diesen Teil zu akzeptieren. Nach dem Gespräch mit meiner Partnerin, was sehr gut lief, bin ich sehr aufgeregt gewesen und war voller Tatendrang. Ich wollte es jedem sagen, allen zeigen. Hab aber auch schnell gemerkt, dass ich etwas zu viel wollte.
Meine Therapeutin meinte dann, dass ich mich langsam vorarbeiten sollte. Mir nicht zu viel zumuten. Aber ich habe eigentlich mein halbes Leben damit gelebt und es verdrängt. Jetzt hab ich endlich erkannt, was ich möchte und ich möchte nicht mehr so viel Zeit verlieren.
Natürlich ist mir bewusst, dass es nicht mit jedem so gut laufen wird wit mit meiner Partnerin. Dennoch überwiegt die Freude endlich allem es zu sagen.
Ich hab es bis jetzt noch meinem Bruder erzählt. Der war sehr glücklich, dass ich es ihm gesagt habe und für mich endlich einen Weg gefunden habe damit umzugehen. Nächste Woche weihe ich vielleicht meine beste Freundin ein
Ich bin gerade sehr mit der Frau in mir beschäftigt und möchte gerne so vieles ausprobieren, ausleben. Aber vielleicht kommt dann auch schnell ein negatives Erlebnis und dann? Bin ich dann zu niedergeschlagen um mich weiter so zu zeigen, wie ich bin?
Zum Anderen hab ich diese Woche auch noch Probleme gehabt die Frau in mir zu finden. Irgendwie war sie nicht so präsent wie die letzten Monate. Das hat mich dann auch verunsichert. War das nur eine Illusion? Oder ist das einfach so. Mal ist die Frau präsent, mal im Hintergrund? Früher habe ich das sehr viel verdrängt, da war mir das egal. Aber jetzt bin ich verwirrt.
Habt ihr auch solche Schwankungen? Seid ihr auch, nachdem ihr es einmal ausgesprochen habt, so motiviert gewesen oder wart ihr eher langsam unterwegs?
Mit lieben Grüßen
Pi