BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
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Anne-Mette
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BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Endlich sagt/schreibt das mal wieder jemand so: https://www.brigitte.de/aktuell/gesells ... 36406.html
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Blossom
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Sehe ich auch so. Der Autor kommt auf den Punkt. Danke für's Teilen, wäre mir sonst entgangen.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Zunächst einmal danke für den Link.
Ich zitiere aus dem Artikel:
"Auf der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) in Karlsruhe soll am Samstag eine 30-köpfige Gruppe mehrere Personen angegriffen und verletzt haben, die zuvor an der Parade teilgenommen hatten. Dabei soll auch eine Regenbogenfahne angezündet worden sein."
Natürlich klingen solche Nachrichten entsetzlich, dennoch, so blöd das jetzt auch klingen mag, stellt das jetzt keinen "Sonderfall" dar, sondern fügt sich eher in die Reihe ähnlicher Vergehen - die man auch gut unter dem Begriff "HASS" setzen kann:
- Fußball"f a n s" bekämpfen sich im und neben dem Stadium, verbrennen die Flaggen der gegnerischen Mannschaft
- wegen der Religion werden seit hunderten von Jahren Kriege geführt oder alltägliche Gewalt gegen Andersdenkende ausgeübt
Schlußendlich liegt diese Intoleranz in der Natur des Menschen und zeigt sich leider immer wieder - davon sind also nicht nur Homosexuelle oder Trans* Personen betroffen. Aber zum Glück sind solche Übergriffe wie aus dem verlinkten Artikel in diesem Ausmaße nur eine Seltenheit. Befürworter und Gegner (einer Sache) wird es immer geben, genau wie Demonstranten (die sich für eine Sache engagieren) und Gegendemonstranten.
Und dies aus dem Artikel, ist ja auch der Hammer:
"Apropos diskussionswürdig: Durch Instagram stieß ich auch auf das Oktoberfestportal, ein Magazin für besagtes Münchener Fest, das so freundlich ist, homosexuellen Wiesn-Gänger:innen einige "Benimmregeln" an die Hand zu geben. Ein paar Highlights: Es wird davon abgeraten, auf den Wiesn zu flirten, schließlich sei "nicht jeder Besucher des Oktoberfests so tolerant, dass er sich über schwule Männerpaare freuen kann". Man dürfe natürlich flirten, es wird aber nahegelegt "ein bisschen zurückhaltend zu sein", schließlich sei ja das Bierzelt nicht der richtige Ort, um den Menschen Begriffe wie "Toleranz" und "Gleichberechtigung" zu erklären."
Diese "Tipps" gleichen für mich einer Bevormundung und Herausstellung jedes einzelnen Homosexuellen, Lesben oder Trans*Personen wo gleich "erklärt" wird, daß WIR anders, als bsw. Hetero Personen sind. Geht's noch? Wer kommt überhaupt auf die Idee so eine Liste zu erstellen??? An solchen Beispielen sehe ich klar eine Ausgrenzung für uns, anstatt einer Gleichstellung.
Ich als homosexuelle-transidente Person benötige von niemanden irgendwelche Benimm- oder Verhaltensregeln. Ich weiß selbst, wie ich mich zu verhalten habe, bzw. was ich von anderen zu erwarten habe.
Jennifer
Ich zitiere aus dem Artikel:
"Auf der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) in Karlsruhe soll am Samstag eine 30-köpfige Gruppe mehrere Personen angegriffen und verletzt haben, die zuvor an der Parade teilgenommen hatten. Dabei soll auch eine Regenbogenfahne angezündet worden sein."
Natürlich klingen solche Nachrichten entsetzlich, dennoch, so blöd das jetzt auch klingen mag, stellt das jetzt keinen "Sonderfall" dar, sondern fügt sich eher in die Reihe ähnlicher Vergehen - die man auch gut unter dem Begriff "HASS" setzen kann:
- Fußball"f a n s" bekämpfen sich im und neben dem Stadium, verbrennen die Flaggen der gegnerischen Mannschaft
- wegen der Religion werden seit hunderten von Jahren Kriege geführt oder alltägliche Gewalt gegen Andersdenkende ausgeübt
Schlußendlich liegt diese Intoleranz in der Natur des Menschen und zeigt sich leider immer wieder - davon sind also nicht nur Homosexuelle oder Trans* Personen betroffen. Aber zum Glück sind solche Übergriffe wie aus dem verlinkten Artikel in diesem Ausmaße nur eine Seltenheit. Befürworter und Gegner (einer Sache) wird es immer geben, genau wie Demonstranten (die sich für eine Sache engagieren) und Gegendemonstranten.
Und dies aus dem Artikel, ist ja auch der Hammer:
"Apropos diskussionswürdig: Durch Instagram stieß ich auch auf das Oktoberfestportal, ein Magazin für besagtes Münchener Fest, das so freundlich ist, homosexuellen Wiesn-Gänger:innen einige "Benimmregeln" an die Hand zu geben. Ein paar Highlights: Es wird davon abgeraten, auf den Wiesn zu flirten, schließlich sei "nicht jeder Besucher des Oktoberfests so tolerant, dass er sich über schwule Männerpaare freuen kann". Man dürfe natürlich flirten, es wird aber nahegelegt "ein bisschen zurückhaltend zu sein", schließlich sei ja das Bierzelt nicht der richtige Ort, um den Menschen Begriffe wie "Toleranz" und "Gleichberechtigung" zu erklären."
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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conny
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Ich bin der Quelle hierfür mal weiter nachgegangen:Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:13 Durch Instagram stieß ich auch auf das Oktoberfestportal, ein Magazin für besagtes Münchener Fest, das so freundlich ist, homosexuellen Wiesn-Gänger:innen einige "Benimmregeln" an die Hand zu geben.....
Diese "Tipps" gleichen für mich einer Bevormundung und Herausstellung jedes einzelnen Homosexuellen....
https://www.rosawiesn.de/faq_rosa-wiesn_oktoberfest.htm
Sergej ist ein Magazin für Schwule
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Michi
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Sorry, dass ich kommentiere ...Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:13 "Auf der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) in Karlsruhe soll am Samstag eine 30-köpfige Gruppe mehrere Personen angegriffen und verletzt haben, die zuvor an der Parade teilgenommen hatten. Dabei soll auch eine Regenbogenfahne angezündet worden sein."
Natürlich klingen solche Nachrichten entsetzlich, dennoch ...
- Fußball"f a n s" ...
Es ist ja zum Einen wohl ein deutlicher Unterschied, ob gewaltbereite Gruppen aufeinander losgehen, oder ob eine grwaltbereite Gruppe auf friedfertige Einzelpersonen losgeht. Wenn man das in irgendeiner Weise gleichsetzt, ist das für mich eine nicht hinehmbare Verharmlosung des Problems der Gewaltbereitschaft gegen transidente, homosexuelle und andere Minderheiten.
Erschwerend kam im konkreten Fall noch das völlig inakzeptable Verhalten der Polizei vor Ort hinzu!
Sonst heißt es immer, der Mensch ist mehr als die Summe seiner Triebe.Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:13 Schlußendlich liegt diese Intoleranz in der Natur des Menschen ...
Intoleranz, wie wir sie hier erleben, ist keine natürliche Veranlagung, sondern eine bewusste Entscheidung!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ExUserIn-2026-01-22
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Hallo Michi,
du hast mit deinen Worten natürlich recht und ich wollte diese (Aktion aus dem Link) auch nicht verharmlosen, sondern einfach nur ähnliche Beispiele anführen.
Jennifer
du hast mit deinen Worten natürlich recht und ich wollte diese (Aktion aus dem Link) auch nicht verharmlosen, sondern einfach nur ähnliche Beispiele anführen.
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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Re: BRIGITTE: Homophobie ist keine Angst, sondern Hass
Bleibt anzumerken, das diese Hinweise ihre Berechtigung haben, was zum nicht unerheblichen Teil dem Alkohol Konsum geschuldet ist.Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 11:13
Und dies aus dem Artikel, ist ja auch der Hammer:
"Apropos diskussionswürdig: Durch Instagram stieß ich auch auf das Oktoberfestportal, ein Magazin für besagtes Münchener Fest, das so freundlich ist, homosexuellen Wiesn-Gänger:innen einige "Benimmregeln" an die Hand zu geben. Ein paar Highlights: Es wird davon abgeraten, auf den Wiesn zu flirten, schließlich sei "nicht jeder Besucher des Oktoberfests so tolerant, dass er sich über schwule Männerpaare freuen kann". Man dürfe natürlich flirten, es wird aber nahegelegt "ein bisschen zurückhaltend zu sein", schließlich sei ja das Bierzelt nicht der richtige Ort, um den Menschen Begriffe wie "Toleranz" und "Gleichberechtigung" zu erklären."
Jennifer
Mfg
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.