Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?
Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ? - # 4

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Lana
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 46 im Thema

Beitrag von Lana »

Jaddy hat geschrieben: Sa 20. Jul 2024, 19:21 Das Vertrauen in die Partei, also dass sie tut, was sie sagt, ist bei Afd mit 48% "groß, sehr groß" am zweithöchsten. Nur bei den Grünen ist es mit 58% höher. Bemerkenswert: CxU, FDP und Linke bekommen nur ca 1/3 "groß, sehr groß" und ca 50% "mittelmässiges" Vertrauen.
Bemerkenswert finde ich eher den Wert bei den Grünen. Keine Partei hat sich weiter von ihren Kernthesen entfernt. Einst gegründet, um nukleare Aufrüstung und Kernkraft als größte Gefahren anzugehen, fördert diese Partei bei jeder Machtbeteiligung den Krieg nach Kräften (Jugoslawien und der illegale Angriffskrieg der Nato gegen Serbien fanden auch schon mit grüner Regierungsbeteiligung statt) und macht eine Energiepolitik, die den Wohlstand zu vernichten droht.

Im letzten Jahrtausend hab ich die noch selbst gewählt. Es war das letzte Mal. Daran hat sich auch nichts geändert, seit sie sich politisch für queere Menschen einsetzen.

Frieden ist wichtiger als ein halbgares Selbstbestimmungsgesetz oder der hundertfünfzigste Vorschlag für eine Trans-Bezeichnung.

Also nein, es braucht nicht so viele Trans-Bezeichnungen, um die Eingangsfrage zu beantworten.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 47 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Lana hat geschrieben: Sa 20. Jul 2024, 16:52 Beide Seiten instrumentalisieren queere Menschen für ihre Zwecke.
Wenn ich bei diesem Satz einfach einen Schritt zurücktrete und mich frage, wo stünden wir ohne die Instrumentalisierung in der Gesellschaft, was käme dabei heraus ? Zum einen wäre vermutlich unser Auftreten in der Öffentlichkeit im Alltag wesentlich geräuschärmer. Auch die Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes dürfte viel schneller und einfacher vonstatten gegangen sein. Ich fühle mich durch die Aktivitäten einiger weniger, die ein andersgeartetes politisches Interesse an uns haben, gegen meinen Willen ins Rampenlicht gezogen. Und dabei ist es mir völlig egal, welche politische Richtung oder welches Interesse dahinter steht. Die Bedeutung, die wir erfahren, steht in keinem Verhältnis zu unseren tatsächlichen Einfluss.

Was bleibt ? Wenn wir schon im Rampenlicht stehen, tun wir uns keinen Gefallen, uns gegenseitig in der uns aufgezwungenen Situation uns gegenseitig auf dieses Niveau zu begeben und uns selber in der Diskussion aufzureiben. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir die Situation nutzen und klar machen, dass wir unser Leben in Respekt und Anerkennung leben wollen und dass das, was wir derzeit erleben, nur in den Köpfen, die das ganze befeuern, existiert.

Und deshalb ist mMn die Sprache das Mittel der Wahl, um in der breiten Öffentlichkeit deeskalierend zu wirken. Aufklärung ist das Stichwort. Ich finde es völlig ok, wenn wir viele Bezeichnungen pflegen, um uns selber zu definieren, aber dem Mensch auf der Straße ist das wahrscheinlich ziemlich egal. Da reicht es mMn einfach nur trans zu sein. Viel wichtiger ist es, deutlich werden zu lassen, dass wir Menschen wie jede/r andere sind und nur ein Teil des möglichen Spektrums. Wir wollen genau so wenig wie andere Menschen, Kinder verderben und Frauen vergewaltigen. Wir wollen niemanden mit unserer Erscheinung "betrügen", sondern uns darstellen. Wenn uns das gelingt, tun wir sehr viel gegen die Gehirnwäsche, die von irgendwelchen Protagonisten jeglicher Couleur ausgeht. Wir entziehen ihnen damit ihre Macht. Frei nach dem sinnigen Motto: Sieht denn keiner, dass der Kaiser keine Kleider anhat ? Ich trage wenigstens Damenkleideung und bin erkennbar. ;-)

Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir sind nicht krank oder pervers, was sich so langsam bei immer mehr Menschen durchhsetzt. Machen wir was draus.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 48 im Thema

Beitrag von sbsr »

Letzte Woche sagte in der Arbeit jemand zu mir "Du bist ein Mann, der sich als Frau identifiziert. Ich habe da kein Problem damit."

Ich allerdings schon. Normalerweise bin ich da nicht so, die Goldwaage brauche ich äußerst selten, aber dieses als Frau identifizieren stört mich. Nicht nur mir persönlich gegenüber, sondern dieser Ausdruck verbreitet sich auch in den Medien zunehmend. Das klingt danach oder sagt es in Teilen sogar wörtlich, du bist ein Mann, es wird also komplett die Möglichkeit abgesprochen eine Frau zu sein. Sich als Frau identifizieren unterstellt eine Willkürlichkeit.

Mir war demjenigen gegenüber und auch gerade in der Situation eine Diskussion nicht wert, doch mir lag auf der Zunge, ich bin kein Mann und ich war noch nie ein Mann, identifizieren tue ich mich gegebenenfalls mit dem Personalausweis.

Jeder Begriff ist besser als "sich als Frau identifizieren".
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 49 im Thema

Beitrag von Maya »

sbsr hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 13:24 Jeder Begriff ist besser als "sich als Frau identifizieren".
Da solltest Du drüber stehen, oder freundlich korrigieren/erklären.
Ich bin sicher, dass die meisten mit uns und unserem Fühlen überfordert sind.
Da bleibt es auch nicht aus, dass sich ungeschickt ausgedrückt wird.
Du müsstest wissen, ob er das absichtlich gemacht hat und dich "treffen" wollte, oder eben nur die falschen Worte gewählt hat.
Ich denke, wenn Du es ihm 1x erklären würdest, wäre das erledigt.
Macht er es wieder, weisste du, dass es Absicht ist und könntest entsprechend reagieren.

LG, Maya
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 50 im Thema

Beitrag von Malvine »

Ich kann da mit Svenja voll mit...erst am WE hat mich ein Follower gefragt, ob ich mich wieder als Frau verkleidet hätte...

Ähhhm....NEIN...hab ich nicht! Ich habe mich so angezogen, wie ich mich wohl fühle und habe es einfach nur genossen.

Als Antwort kam dann nur ein "ach so"...

Ich identifiziere mich nicht als Frau, nein, denn damit würde ich aus meiner ganz persönlichen Sicht dem Anspruch eine Frau in unserer heutigen Gesellschaft zu sein, nicht gerecht - dafür bin und bleibe ich zu sehr in meiner männlichen Welt verhaftet. Wenn mich andere von außen als Frau sehen mögen, dann ist es ihre Entscheidung.
Vielleicht fehlt uns ja manchmal ein etwas dickeres Fell um solche Kommentar einfach durchlaufen zu lassen, ohne dass sie in uns hängen bleiben. Nein, da stecken einfach viel zu viele Emotionen, Persönlichkeit, Erfahrungen dahinter. Ängste, Zwiespalt, Unsicherheit, alles Gefühle, die durch ein "sich als Frau identifizieren" einfach außen vor bleiben....

Wenn andere diese Bezeichnung verwenden, habe ich das Gefühl sie machen gerade eine Schublade auf, wo drauf steht "noch so einer..." und stecken dich da rein....mit vielen anderen - obwohl wir doch alle ganz unterschiedlich und individuell sind.

LG
Malvine
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 51 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

sbsr hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 13:24 Jeder Begriff ist besser als "sich als Frau identifizieren".
Hey...


sehr richtig. Und dieses "als Frau" oder "als *Vorname* draussen" lässt mich immer den Kopf schütteln.

Es ist genau das, das "als" macht ungleich. Sprich "als" ist ein verkleideter oder psychisch nicht ganz klarer Mann.
Ein "wie" wäre schon besser..

siehe hier:
"Das Wörtchen als wird verwendet, wenn beim Vergleichen etwas unterschiedlich ist. Das Wort wie beschreibt dagegen, wenn etwas gleich ist."

Noch besser gar kein Vergleich, weil ich die bin, die ich bin.

Nein, ich versteh das dich das angegriffen hat, Svenja.

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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 52 im Thema

Beitrag von manchmal_melissa »

EmmiMarie hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 15:22 Und dieses "als Frau" oder "als *Vorname* draussen" lässt mich immer den Kopf schütteln.
Hallo Marie,

Ich weiß was du meinst und mir geht es manchmal genauso. Auf der anderen Seite nutze ich das "als" selbst manchmal, um zu unterscheiden. Ich bin ja auch immer ich, aber mich gibt es eben in zwei Ausführungen, und da spielt es schon eine Rolle ob ich etwas "als Frau" oder "als Mann" mache. Letzteres fällt natürlich oft weg, weil es der "Normalzustand" ist, ich bin ja auch in 95% der Fälle "als Mann" unterwegs. Trotzdem empfinde ich "als Frau" nicht als negativ, weil es nicht mit einem nicht erreichten Ziel vergleicht ("als Frau verkleidet"), sondern einfach nur den Zustand beschreibt.
Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag, wie man das eleganter formulieren kann.

Liebe Grüße,
Melissa
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 53 im Thema

Beitrag von Malvine »

manchmal_melissa hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 15:58 Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag, wie man das eleganter formulieren kann.
wie wäre es denn mit "ich lebe meine weibliche Persönlichkeit" ?
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 54 im Thema

Beitrag von Susi T »

Interessant, die Differenzierung "als" und "wie" teil ich in dieser Sichweise nicht.
Ich lebe als Deutscher in Afrika ist was anderes wie ich lebe wie ein Deutscher in Afrika.
Ich lebe nicht wie eine Frau sondern ich verkörpere Frau, also lebe ich wie jede Frau als Frau :mrgreen:
Schwierig, aber das Wort "wie" ist in meinen Augen ehr eine Herabsetzung.
Dann versteh ich allerdings auch auf das beharren auf "ich bin Frau"
Für mich ist das keine Frage, sondern es ist für mich nur die Frage ob ich das nach aussen auslebe und da ich das nunmal seid einer Weile mache, sag ich nunmal das ich als Frau durch die Welt gehe.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 55 im Thema

Beitrag von lee »

Ich finde die vielen Bezeichnungen anstrengend, ich lege aber Wert darauf es zu beachten weil ich es wichtig finde.

Ich glaube, wir sind in so einer Art Umbruchphase. Die Menschheit ist sehr viel bunter als es die "herkömmlichen" Begriffe/Sichtweisen definieren. Dieses Thema bricht aber schön langsam auf und dann fehlen natürlich Begriffe um die Dinge zu benennen oder die alten Begriffe greifen zu kurz oder sie werden als beleidigend wahrgenommen oder ... . Da gibt es sicher viele Gründe.
Was meine ich damit? Stellt euch vor ihr seid blaugrün. Aber ihr habt in der Schule gelernt, dass es als Farben blau und grün gibt. Was macht man jetzt? Ihr seid eindeutig weder das eine noch das andere. Aber euch gibt es trotzdem. Warum gibt es für euch keinen Begriff? Vl ist die Kategorisierung falsch? Und jetzt sind wir mitten in der Diskussion um die es meiner Meinung nach geht. Ich glaube niemand würde krampfhaft versuchen Farben so eindeutig (diskret) zu kategoriesieren. Jeder akzeptiert, dass es ein Spektrum gibt. Bei Sexualität, Gender etc. sind wir noch nicht so weit.
Was bedeutet Mann und Frau? Meint es nur die biologische Seite oder ist die Art wie man sich gibt (z. B. Gestik, Kleidung) mitgemeint? Gibt es da vl noch mehr? Muss man das überhaupt so Kategoriesieren? Was, wenn man die Begriffe Mann/Frau fallen lässt und alle nur mehr in z. B. "Mit Penis" und "Mit Vagina" einteilt? Dann wäre vl. überhaupt niemand mehr trans* und Kleider und Blumenduft wären vl. nur mehr ein Style sowie "Tracht". Wäre soetwas vl nicht die bessere/treffendere Kategoriesierung? :cold_sweat:

Um auf die Frage aus dem Thread zurückzukommen "Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen?":
Im Moment ja, weil ich glaube die Diskussion über das Spektrum bzw. die Buntheit der Menschheit und die richtige Kategoriesierung super wichtig ist. In Zukunft leben wir aber in einer idealen Welt wo es die ganzen Diskussionen nicht mehr braucht (hoffentlich (ki) ) (na)
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 56 im Thema

Beitrag von manchmal_melissa »

Malvine hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 16:22 wie wäre es denn mit "ich lebe meine weibliche Persönlichkeit" ?
Hallo Malvine,

Ich meinte eher etwas prägnanteres"¦
Beispiel: "Ich war im Kino." - ziemlich banale Aussage
Versus: "Ich war als Frau im Kino." - beschreibt den Modus
Versus: "Ich war als Frau beim Fasching." - kompliziert :lol:

Die Nähe zwischen dem zweiten und dem dritten Satz ist das, was mich manchmal stört und ich glaube, was ähnliches meinte auch Marie. Es klingt eben manchmal nach Verkleidung. Das mit der weiblichen Seite/Persönlichkeit passt zwar sehr gut, wäre aber hier eher umständlich. Ich will es jetzt aber auch nicht zerdenken, ich fand nur Maries Einwurf interessant"¦

Liebe Grüße,
Melissa
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 57 im Thema

Beitrag von sbsr »

EmmiMarie hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 15:22 Es ist genau das, das "als" macht ungleich. Sprich "als" ist ein verkleideter oder psychisch nicht ganz klarer Mann.
Mir ging es nicht primär um das "als", sondern vielmehr um das Konstrukt sich als etwas identifizieren. Das impliziert in meinen Ohren eine Art von beliebiger Zugehörigkeit.

"Ich identifiziere mich als ..." ist in den sozialen Medien ja auch schon zum running gag geworden, um sich über Trans* und vermeintlich beliebige Geschlechterwechselei lustig zu machen.

Übrigens denke ich nicht, dass der Ausdruck in der Situation mir gegenüber negativ gemeint war. Eine Aufklärung wäre dennoch vermutlich zwecklos gewesen, weil, wie Maya schreibt, Muggels davon schlicht überfordert sind, derjenige ganz besonders.
LG, Svenja

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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 58 im Thema

Beitrag von Inga »

Lana hat geschrieben: Sa 20. Jul 2024, 22:07
Jaddy hat geschrieben: Sa 20. Jul 2024, 19:21 Das Vertrauen in die Partei, also dass sie tut, was sie sagt, ist bei Afd mit 48% "groß, sehr groß" am zweithöchsten. Nur bei den Grünen ist es mit 58% höher. Bemerkenswert: CxU, FDP und Linke bekommen nur ca 1/3 "groß, sehr groß" und ca 50% "mittelmässiges" Vertrauen.
Bemerkenswert finde ich eher den Wert bei den Grünen. Keine Partei hat sich weiter von ihren Kernthesen entfernt. Einst gegründet, um nukleare Aufrüstung und Kernkraft als größte Gefahren anzugehen, fördert diese Partei bei jeder Machtbeteiligung den Krieg nach Kräften (Jugoslawien und der illegale Angriffskrieg der Nato gegen Serbien fanden auch schon mit grüner Regierungsbeteiligung statt) und macht eine Energiepolitik, die den Wohlstand zu
....
Frieden ist wichtiger als ein halbgares Selbstbestimmungsgesetz oder der hundertfünfzigste Vorschlag für eine Trans-Bezeichnung.
.....
Hallo,

Mal so am Rande:

Ob man in der internationalen Politik unbedingt friedensbewusst untätig daneben stehen und zuschauen muss, wenn Menschen massenweise abgeschlachtet werden, obwohl sie durch Einsatz von Waffen geschützt werden würden, stelle ich bei den Einsätzen in Jugoslawien schon in Frage.

Ich halte wenig davon, so naiv selbstbetrügerisch in Frieden verliebt zu sein wie etwa damals in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Britische Politik über die Kriegsgefahr aus Hitlers Deutschland. (mal von Churchill abgesehen.) Gestoppt haben die Britten mit der Appeasement-Politik den Herrn aus Deutschland in seinen Eroberungs- und Vernichtungsplänen ja bekanntermaßen nicht.

Aber wer will schon aus der Geschichte lernen?!

Liebe Grüße
Inga
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 59 im Thema

Beitrag von SylviaMz »

Vicky_Rose hat geschrieben: Di 16. Jul 2024, 06:48
Wie seht Ihr das ? Brauchen wir in der öffentlichen Diskussion für Trans* die unübersichtliche Anzahl von Begriffen zur Unterscheidung ? Ich bin gespannt.
Wer ist "wir"?
Ich kann nur sagen, was ich bevorzuge.
Ich finde es gut, dass es so viele Begriffe zur Unterscheidung gibt, damit ich mich so genau wie möglich damit identifizieren kann. Wer mit den vielen Begriffen ein Problem hat, kann sie ja ignorieren.
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Re: Braucht es wirklich so viele Trans*-Bezeichnungen ?

Post 60 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Bezeichnungen, Namen und so. Nett-interessante Erlebnisse aktuell. Mein Hauptkundy hat eine Dependance in Malaysia, wo Leute aus verschiedenen asiatischen Ländern arbeiten. Auch Korea, Cina, usw. Also auch verschiedene Namensschemata; der ganze Strauss. Kriegt eins schon mal durcheinander. Kennt ihr vielleicht.

Einige verwenden "westliche" (sprich: englisch klingende) Namen, um es anderen einfacher zu machen. Die stehen natürlich nicht im Pass und auch nicht in offiziellen Firmenregistern - und damit auch nicht in Mailadressen und Video-Call-Anmeldungen. Entweder eins weiss, wer "Ken" ist, oder steht erst mal ratlos da. Einige aus Indien kürzen ihre häufig drei Vornamen mit Buchstaben ab, die dann als "Ersatzvorname" in Gespräch und Mail verwendet werden. Sehr lustig, ob das jetzt ein gekürzter Vorname oder eine technische Dreibuchstaben-Bezeichnung ist...

Da bin ich mit meinen they/them Pronomen ein echt einfacher Fall.

Und irgendwie funktionieren selbstgewählte Ersatznamen und Abkürzungen und Vornamen mal vorne mal hinten ohne Aufregung und Geschrei über ach so komplizierte Sprache und den Untergang des -äh- Morgenlands :)
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