Ich habe jetzt nicht alle Beiträge in deinem Thread genauer gelesen. Leider kann ich dir da aber auch keinen allgemeingültigen Tipp geben.
Daher auch nur ein paar Gedanken von meiner Seite dazu.
Insgesamt ist die Probezeit sicherlich nicht unbedingt förderlich für solche, doch gravierenden, Änderungen deiner Person. Allerdings möchte ich solche Sätzte, wie im folgenden Zitat, nicht verallgemeinern. Gerade der unterstrichene Teil ist eine nicht haltbare Unterstellung.
Ich habe es bei mir in der Firma so gehalten, dass ich zu Beginn nach und nach mehr unisex-Anteile in mein Outfit habe einfließen lassen, um auch ab und zu mal etwas in die Weiblichkeit abschweifen zu können. So nach und nach habe ich dann bei Kollegen Tuchfühlung genommen, wie sie zu dem Thema stehen. Meist ist das Echo positiv gewesen. Auch bei meinem Teamleiter war ich mir Anfangs nicht sicher, wie die Reaktion ausfallen wird. Da hat aber, meiner Meinung nach, Offenheit bei einem persönlichen Gespräch sehr geholfen. Insgesamt kann ich, inzwischen nach dem vollständigen Coming-Out in der Firma, ein positives Resümee ziehen. Wie mir einige Mitarbeitende bestätigten, hat ihnen mein offener Umgang mit dem ganzen Thema sehr geholfen, auch mit meinem geänderten Auftreten klar zu kommen.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Sa 21. Mai 2022, 11:26 Hat der Chef eine andere, nämlich negativere Optik zum Thema "Trans" als du (was sehr wahrscheinlich ist) oder hat er überhaupt kein detailliertes Wissen darüber, dann wird er aus seinem Halbwissen heraus reagieren und im Zweifel gegen dich entscheiden.
Eventuell gibt es ja auch kompetente Ansprechpartner im Betriebsrat, der Gewerkschaft, oder wie bei uns als Gleichstellungsbeauftragte oder Schwerbehindertenvertreter, die dich unterstützen können.
Ich wünsche dir ein glückliches Händchen und wenig Ablehnung auf deinem weiteren Weg.
Viele Grüße,
Diana.