BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss
BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss - # 2

Nora_7
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 16 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Lina hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 15:48 Das ist eben das verzweifeln dran der Art, wie für Impfzwang argumentiert wird - Argumente die vielleicht vor Monaten relevant waren - und dann werden sie vorgetragen als wären alle blöd, weil man sie nicht verstanden hat.
Das stimmt doch so wieder nicht. Zitat: "Eine gerade erst von der britischen Gesundheitsbehörde UKHSA vorgestellte Analyse weist darauf hin, dass Booster-Impfungen der besonders gefährdeten Gruppe der Senioren auch bei Omikron einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bieten. Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Krankenhaus für Menschen ab 65 Jahren demnach bei rund 90 Prozent. Der Schutz vor einer Corona-Infektion mit milden Symptomen liegt hingegen nur noch bei rund 30 Prozent, wie die vorläufigen Daten zeigen."

Jeder Schutz hilft, und der Schutz gilt für alle Varianten, allerdings unterschiedlich hoch. Auf jeden Fall wird das Immunsystem durch jeden Booster neu stimuliert. Und: Es ist mir völlig egal, wenn ich Ungeimpfte anstecke. Wer keine Rücksicht nimmt, darf zumindest von mir auch keine erwarten. Mir reicht's inzwischen, mein Leben von Impfgegnern bestimmen zu lassen.

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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 17 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Nora_7 hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 16:05 Das stimmt doch so wieder nicht. Zitat: "Eine gerade erst von der britischen Gesundheitsbehörde UKHSA vorgestellte Analyse weist darauf hin, dass Booster-Impfungen der besonders gefährdeten Gruppe der Senioren auch bei Omikron einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bieten. Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Krankenhaus für Menschen ab 65 Jahren demnach bei rund 90 Prozent. Der Schutz vor einer Corona-Infektion mit milden Symptomen liegt hingegen nur noch bei rund 30 Prozent, wie die vorläufigen Daten zeigen."
Das ist auch in dem Thread von John Burn-Murdoch gut zu sehen:
https://twitter.com/jburnmurdoch/status ... eEZAHwZi2g

Vergleich Hongkong und Neuseeland. Beide hatten lange Zeit sehr wenige Fälle durch strikte nicht-pharmazeutische Maßnahmen - lies: äusserst starke Beschränkungen - kriegen damit aber Omikron nicht in den Griff. BA.1 und BA.2. Starke Unterschiede in den schweren Verläufen, weil in HK im Unterschied zu NZ weniger geimpft sind, insbesondere Ältere.

Schutzwirkung der Impfung gegen Hospitalisierung bei uns (PDF, S.28f): 75-90% bei dreifach, 58-77% bei zweifach. Plastisch dargestellt ebd.S.25.

Aktuelle Zahlen (PDF, S.1): Pro Tag 200.000 bestätigte Fälle, 2.000 neue Hospitalisierungen, 280 Tote. Ergibt also 1% Hospitalisierungsrate und 0,14% Todesrate. Sind Daumenwerte wegen zeitlicher Verschiebung, aber wir sind ja auch seit mehreren Wochen auf ähnlichem Niveau.

Das liesse sich um 60-75% drücken, wären alle geimpft.

D.h. egal wie: Es ist inzwischen eine Pandemie der Ungeimpften. Der 20 Mio ohne alles plus der 15 Mio mit nur 2 Impfungen. Hauptsächlich für die halten wir alle die Schutzmaßnahmen aufrecht, die Masken, die Abstände, die Veranstaltungsbeschränkungen. Und gäbe es nicht diejenigen, die tatsächlich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder keinen Impfschutz aufbauen - hauptsächlich immunsupprimierte, transplantierte, autoimmunerkrankte, etc - würde ich auch sagen: scheiss drauf.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 18 im Thema

Beitrag von Michi »

-Alexandra- hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 23:13 Impfwahnsinn
Kannst du deine unsäglichen Propaganda-Begriffe und -Formulierungen endlich mal unterlassen?!

(zeitung)
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 19 im Thema

Beitrag von Michi »

Lana hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 23:39
Jaddy hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 21:13 Das ist kein Spass und keine Grippe.
Wer es schonmal hatte, sieht das womöglich anders. Erst recht, wenn es symptomfrei bei lediglich positivem Test war, also das, was bis vor zwei Jahren noch als "gesund" bezeichnet wurde.
Was soll dieses tendenziöse, verharmlosende Geschreibsel?

Bei uns hatte es Anfang März drei Viertel der Firma auf einen Schlag erwischt .. Altersgruppe von knapp 20 bis Ende 50. Den Geimpften ging es nicht gut, aber es war noch erträglich. Die Ungeimpften dagegen .. alle gefühlt jung und gesund und "Impfung brauch ich nicht" .. hat es durchweg ordentlich erwischt. Die haben erst mal genug, und sehen das mit der Impfung jetzt tatsächlich anders als bisher.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 20 im Thema

Beitrag von TanjaTV »

Ich bin mir nicht sicher ob eine dauerhafte wieder kehrende Impfung das richtige ist.
Die Virologen sagen das die Viren mit neuen Varianten immer weniger Krank machen und immer weniger daran sterben.
Die frage ist ab wann versuchen die Konzerne mit den Impfstoffen nur noch Geld zu machen ohne Wirkung.
Die Spanische Grippe ist ja auch verschwunden ohne große medizinische Impfstoffe.
Die meisten Menschen von heute sind immer noch immun gegen die Vogelgrippe von 1917/18 das neuere Varianten auch heute noch existieren habe ich da keine bedenken.
Ich bin mir nicht sicher ob wir unser Immunsystem nicht auf dauer schwächen wenn es nicht gelegentlich gefordert wird.
Meiner Meinung nach kann Impfen sinnvoll sein das muss man aber immer abwägen.
Wenn meine Tochter kein Corona Test für den Kindergarten gemacht hätte wäre es bei ihr und erst recht nicht bei mir entdeckt worden.
Ich bin zu diesem Zeitpunkt nur einfach geimpft gewesen mit Johnsen meinen zweiten Termin konnte ich aufgrund der Infektion nicht wahrnehmen.
Ich hatte keine Anzeichen das ich es haben könnte (Delta Variante).
Man muss immer abwägen welchen nutzen ein Impflicht hat. Ich glaube das es nur streit gibt und vor Gericht zum scheitern verurteilt ist.
Es gibt auch nach Menschen die von haus aus Immun sind gegen Corona sollen die sich dann auch ständig Impfen lassen?
Also ich möchte mich nicht dauernd Impfen lassen. Ich möchte selbst entscheiden wann ich mich Impfen lasse. Impfen ja aber ohne zwang.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 21 im Thema

Beitrag von Michi »

TanjaTV hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:29 Ich bin mir nicht sicher ob eine dauerhafte wieder kehrende Impfung das richtige ist.
Oh .. und bei der Grippe ist genau das der Fall. Da hat sich bisher kaum jemand so drüber echauffiert.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 22 im Thema

Beitrag von Maximiliana »

MichiWell hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:54
TanjaTV hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:29 Ich bin mir nicht sicher ob eine dauerhafte wieder kehrende Impfung das richtige ist.
Oh .. und bei der Grippe ist genau das der Fall. Da hat sich bisher kaum jemand so drüber echauffiert.

Hi..

Vollkommen richtig , doch da konnte und kann jeder Mensch selber entscheiden ,ob er das möchte oder nicht ;).

Liebe Grüße
Wo die Angst ist, da geht es lang .
(Günter Ammon )
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 23 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

TanjaTV hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:29 Die Spanische Grippe ist ja auch verschwunden ohne große medizinische Impfstoffe.
Das ist richtig. Und der Grund ist: Die spanische Grippe ist kaum mutiert und hat dadurch eine umfassende Herdenimmunität ausgelöst. Das ist bei Covid-19 anders. Virologie ist nicht trivial. HIV verschwindet auch nicht - weil das Virus eines der am schnellsten mutierenden ist. Bei Covid-19 kann man gerade noch mit den Impfungen mithalten. Aber wir brauchen mehr Immunität in der Breite, statt dem Virus immer wieder zeit für Mutationen zu erlauben. Leider entwickelt der Körper keine eigene Immunität ohne Infektion oder Impfung. Also - bitte nicht schwurbeln, sondern erst informieren: Es gibt keine "von Haus aus" Immunität, sondern unterschiedliche Ausprägungen des Immunsystems. Etwas, das der Körper nicht kennt, kann er auch nicht bekämpfen, er muß es erst erleben. Mal reicht wenig, mal ist viel nötig. Ich selbst bin anscheinend relativ gut gerüstet gegen virale Infektionen (auch kaum Grippe gehabt), gegen bakterielle dafür extrem schwach (ist diagnostiziert worden). Daher ist ein Grundschutz, auch wiederholter, extrem wichtig. Nächste Woche habe ich meinen 2. Booster. Na und? 45 min Aufwand insgesamt einschließlich Fahrtzeit. Und der Nutzen: möglichst breite (Herden-)Immunität erzeugen.

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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 24 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

MichiWell hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 19:38 Kannst du deine unsäglichen Propaganda-Begriffe und -Formulierungen endlich mal unterlassen?!
Nein :wink:
Wenn du es anders siehst und du mit meinem Text nicht klar kommst, dann lies es doch einfach nicht, oder nutze die Ignorierfunktion (ki)
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 25 im Thema

Beitrag von Lana »

MichiWell hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 19:51
Lana hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 23:39
Jaddy hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 21:13 Das ist kein Spass und keine Grippe.
Wer es schonmal hatte, sieht das womöglich anders. Erst recht, wenn es symptomfrei bei lediglich positivem Test war, also das, was bis vor zwei Jahren noch als "gesund" bezeichnet wurde.
Was soll dieses tendenziöse, verharmlosende Geschreibsel?
Das sind die Beobachtungen, die ich in meinem Umfeld mache, so wie du in deiner Firma was anderes wahrnimmst. Es gibt aber keinen Grund, die Wahrnehmung der jeweils anderen Person abzuwerten.

Lassen wir also mal die persönliche Ebene für einen Moment außen vor. Bitte, lass es uns wenigstens versuchen (smili)

Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen. Daraus ziehen sie ihre Schlüsse. Die fallen unterschiedlich aus. Alles nicht neu.
Also, hier in meinem Umfeld sieht es anders aus als in deinem. Wir könnten jetzt versuchen zu ergründen, woran das möglicherweise liegt, und dabei voneinander lernen.



Wie eigentlich immer im Leben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, einen Sachverhalt zu beurteilen. Eine Version, die absolut wahr ist, gibt es nur in sehr seltenen Fällen, oder durch strikte Einschränkungen des Möglichkeitsraums.

Traut man sich ohne innere Barrieren zu denken, erscheint Vieles nicht mehr so zwingend, wie es dargestellt wird. Das geht natürlich nur, wenn man sich dieser selbstauferlegten bzw. von der Gesellschaft übernommenen Denkschablonen bewusst ist und sie überwindet.

Grundsätzlich kennen die Menschen hier im Forum dieses Problem, wie sich persönliche Einschränkungen aufgrund von unhinterfragten übernommenen Denkmustern manifestieren und die eigene Handlungsfreiheit beeinflussen. Ein Beispiel wäre die Angst, en femme rauszugehen.

Dahinter steckt der selbe psychologische Mechanismus:
Man kann sich gar nicht vorstellen, dass dies völlig unspektakulär über die Bühne gehen kann, weil man so tief in dem von der Gesellschaft geprägten Rollendenken drinsteckt, dass es einem gar nicht mehr bewusst ist und somit die eigene Vorstellung diese Möglichkeit gar nicht vorhält.

Mit diesen ganzen Impfdebatten und Öffnungsdiskusionen verhält es sich ähnlich, es ist ebenfalls angstgesteuert:

Die einen haben Angst vor Ansteckung durch Andere, die Anderen haben Angst vor Impfnebenwirkungen, wieder andere vor einer Gesellschaft, die immer mehr Freiheiten gegen Kontrollmechanismen einzutauschen bereit ist, und die nächsten fürchten einen zu laxen Umgang mit der Situation etc.

Ängste verhindern klares Denken, und stehen einem sachliche Austausch entgegen. So lange wir unsere Ängsten nicht akzeptieren, ist jede Diskussion zum scheitern verurteilt, weil man Ängste nicht mit rationalen Fakten auflösen kann.
Das gelingt nichtmal bei eindeutiger Faktenlage, und die haben wir hier nicht. Die Wissenschaft ist sich uneins, auch wenn gerne so getan wird, als sei dies nicht so.

Nein, es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Das zeigt sich u.a. daran, dass andere europäische Länder ganz anders mit der Situation umgehen. Und die begründen das mit den selben Fakten, mit denen man in DE zum gegenteiligen Ergebnis kommt.

Wer hat also recht?

Es ist müßig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, weil alle mit unterschiedlichen Prämissen an die Sache herangehen, und mit unterschiedlichen Prägungen. Auch die Personen, die letztlich in den Regierungen oder Institutionen entscheiden, unterliegen ihren je persönlichen, eigenen Ängsten und handeln entsprechend.
Ich finde das ist sehr wichtig zu verstehen.

Ich würde mir wünschen, dass man von anderen lernt. Dazu wäre ein Blick ins benachbarte Ausland ganz hilfreich, aber damit tut sich Deutschland schon immer schwer. Also wiederholen sich vermeidbare Fehler, die andere schon hinter sich haben.

Auf das Regierungshandeln haben wir wenig Einfluss.

Trotzdem, jeder für sich könnte einen Schritt zurück treten und mal schauen, ob da noch irgendwo ein bisschen Empathie in einem schlummert. Diese Empathie seinen Mitmenschen entgegen zu bringen wäre ein erster Schritt.
Unabhängig von deren Impfstatus, unabhängig von deren Meinung.

Mir bleibt die Hoffnung, dass eine das Mehrheit irgendwann erkennt.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 26 im Thema

Beitrag von TanjaTV »

MichiWell hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:54
TanjaTV hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:29 Ich bin mir nicht sicher ob eine dauerhafte wieder kehrende Impfung das richtige ist.
Oh .. und bei der Grippe ist genau das der Fall. Da hat sich bisher kaum jemand so drüber echauffiert.
Bei der Grippe Impfung ist es aber auch kein Zwang.

Die WHO hat aber überraschender weise gesagt das Afrika womöglich früher eine Herden Immunität erreicht.
Das stellt sich die frage ob eine Grundimmunisierung per Impfung + eine durchlaufende Welle nicht besser wäre.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 27 im Thema

Beitrag von Jaddy »

TanjaTV hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 18:24 Die WHO hat aber überraschender weise gesagt das Afrika womöglich früher eine Herden Immunität erreicht.
Das stellt sich die frage ob eine Grundimmunisierung per Impfung + eine durchlaufende Welle nicht besser wäre.
Wenn die hier zitierten Studien zutreffen: Nein.


tl;dr Je milder der erste Verlauf, desto geringer der aufgebaute Immunschutz. Und der nur gegen die jeweilige Variante. Langfristige Immunität nur bei geimpften Omikron-Genesenen. Deshalb eben auch viele Mehrfachinfektionen, gerade auch kurz nacheinander BA.1 und BA.2.

Fazit: Ohne Impfung spielt eins einfach häufiger mit, mindestens bis es nen schweren Verlauf gibt. Der ist aber für Ungeimpfte ja eh wahrscheinlicher -¯\_(ツ)_/-¯
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 28 im Thema

Beitrag von cora »

ahhh kein problem... spanische grippe.... mit flugreisen & der heutigen Mobilität...
damals starben rund 2-5% der gesamtbevölkerung... kein ding,.. mach ma... also einfach einer von 20... meine family sind ~60... 3 weniger ....was solls... ma kann neue babies machen.
und das war damals... jetzt sinds vielleicht einfach 10%....
egal die welt ist eh überbevölkert...

ach ja... neurologische schäden hatten sie damals auch als langzeitfolge...

geil
Michi
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 29 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Lana,
Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Lassen wir also mal die persönliche Ebene für einen Moment außen vor. Bitte, lass es uns wenigstens versuchen (smili)
gut. Damit stehst du schon mal besser da als jene, die hier freimütig zugeben, bewusst zu provozieren.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen. Daraus ziehen sie ihre Schlüsse. Die fallen unterschiedlich aus. Alles nicht neu.
Erfahrungen und insbesondere die daraus gezogenen Schlüsse sind aber nicht automatisch gleichwertig, auch wenn bestimmte Gruppen dies immer wieder behaupten.

Ein Kind läuft mit dem Kopf gegen die Wand, das andere sieht im Fernsehen, wie andauernd irgendwelche Superhelden Wände einreißen. Zwei unterschiedliche Erfahrungen, und damit verbunden wahrscheinlich sehr unterschiedliche Schlüsse.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Wie eigentlich immer im Leben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, einen Sachverhalt zu beurteilen. Eine Version, die absolut wahr ist, gibt es nur in sehr seltenen Fällen, oder durch strikte Einschränkungen des Möglichkeitsraums.
Vorsicht! Solche Ansätze verleiten nur all zu leicht dazu, allerlei Ideen, Vermutungen und laienhafte Beobachtungen als gleichwertige Möglichkeiten zu betrachten.

Ein anschauliches Beispiel (Zumindest wenn du nicht selbst daran glaubst. :wink: ) ist die Idee, dass die Erde eine flache Scheibe sei. Die Anhänger dieser Idee "basteln" sich allerlei vorgebliche Beweise und vertreten sie sehr lautstark, auch wenn sie bei Lichte betrachtet völlig haltlos sind. Die Idee ist keine auch nur annähernd gleichwertige Möglichkeit zu der Ansicht, dass die Erde eine eher kugelförmige Gestalt hat.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Traut man sich ohne innere Barrieren zu denken, erscheint Vieles nicht mehr so zwingend, wie es dargestellt wird. Das geht natürlich nur, wenn man sich dieser selbstauferlegten bzw. von der Gesellschaft übernommenen Denkschablonen bewusst ist und sie überwindet.

Grundsätzlich kennen die Menschen hier im Forum dieses Problem, wie sich persönliche Einschränkungen aufgrund von unhinterfragten übernommenen Denkmustern manifestieren und die eigene Handlungsfreiheit beeinflussen. Ein Beispiel wäre die Angst, en femme rauszugehen.
Die Gedanken sind bekanntlich frei. Doch nicht alles Denkbare hält der Realität stand, und es gilt das bereits Geschriebene, dass nicht alles Gedachte als gleichwertige Möglichkeiten anzusehen sind.

Ich habe mir als Kind z.B. eine Apparatur vorgestellt, durch die ich hindurchgehen und körperlich reversibel zwischen den Geschlechtern hin und her wechseln kann. Würde ich ich die bauen, könnte ich damit sicherlich der reichste Mensch der Welt werden ... wenn es denn praktisch möglich wäre. :wink:

Dein gewähltes Beispiel finde ich nicht so passend. Man könnte es zwar so sehen, dass wir Angst haben, en femme raus zugehen, weil auch andere Männer nicht in Frauenkleidern auf die Straße gehen .. also Angst vor der weiblichen Kleidung. Praktisch ist es aber wohl eher so, dass wir über Jahre verächtliche Äußerungen ("Das ist pervers, ekelhaft, widerlich, ...") und Ablehnung ("Du Dre**s-Schwu**tel /Perversling / ...") gegenüber "Männern in Frauenkleidern" zu hören bekamen, und Angst vor genau dieser geäußerten Ablehnung haben, weil wir nun mal Herdentiere sind, und dieser (wenn auch nur verbale) Ausschluss aus der Gemeinschaft eine Gefahr für und bedeutet.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Mit diesen ganzen Impfdebatten und Öffnungsdiskusionen verhält es sich ähnlich, es ist ebenfalls angstgesteuert:

Die einen haben Angst vor Ansteckung durch Andere, die Anderen haben Angst vor Impfnebenwirkungen, wieder andere vor einer Gesellschaft, die immer mehr Freiheiten gegen Kontrollmechanismen einzutauschen bereit ist, und die nächsten fürchten einen zu laxen Umgang mit der Situation etc.

Ängste verhindern klares Denken, und stehen einem sachliche Austausch entgegen. So lange wir unsere Ängsten nicht akzeptieren, ist jede Diskussion zum scheitern verurteilt, weil man Ängste nicht mit rationalen Fakten auflösen kann.
Das gelingt nichtmal bei eindeutiger Faktenlage, und die haben wir hier nicht. Die Wissenschaft ist sich uneins, auch wenn gerne so getan wird, als sei dies nicht so.
Das ist nicht fremd für mich. Tatsächlich erlebe ich das schon seit 10-15 Jahren in meiner Familie am praktischen Beispiel, und habe mich auch schon vor Corona damit auseinandergesetzt. Die betreffende Person hat sich über Impfskepsis ("Die Pharmalobby will meine Kinder und uns alle vergiften."), Globuli und Esoterik zur Heilpraktikerin "entwickelt", und sich ohne vernünftige Gründe, von ihren Ängsten getrieben, immer mehr in diese Irrationalität hinein gesteigert. Das ging so weit, dass sie (Ich durfte das persönlich miterleben!) nach der Verordnung der "falschen" Sorte Globuli zuerst in Panik geriet, dann aber begann, heftigst herumzuschwurbeln und sich ihren Fehler so lange zurecht zu reden, bis sie sich eine Erklärung aus den Fingern gesogen hatte, warum diese "falschen" Globuli trotzdem eine heilende Wirkung gehabt hätten. <-- Und nein, dabei kam sie nicht auf den Pacebo-Effekt!

Betreffend Corona hat mich/uns diese Person von Anfang an mit Ängsten überhäuft. Sie hat ihre Ängste mitgeteilt ("Passt auf euch auf! Bill Gates will die Menschheit ausrotten." und und und), Sie hat dabei vehement bestritten, Ängste zu haben, und zugleich jedem Ängste unterstellt, der darüber nachdachte, erst mal vorsichtig zu sein, bis man weiß, was los ist. Dabei hat das Vermeiden von Risiken nicht automatisch mit Angst im Sinne von irrationalem Handeln zu tun, auch wenn es gerne so dargestellt wird. Wir vermeiden tagtäglich zahllose Risiken, rein aus dem Wissen, was potentiell gefährlich ist. Wir schauen, ob die Straße frei ist, gurten uns an, fahren auf der richtigen Straßenseite ... wissen auch, dass wir uns bei anderen Menschen durch zu engen Kontakt mit bestimmten Krankheiten anstecken können. Also ganz normales Handeln.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Nein, es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Das zeigt sich u.a. daran, dass andere europäische Länder ganz anders mit der Situation umgehen. Und die begründen das mit den selben Fakten, mit denen man in DE zum gegenteiligen Ergebnis kommt.
Hierbei unterliegst du einem gefährlichen Trugschluss!

Aus den unterschiedlichen Handlungen der Entscheider ableiten zu wollen, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens geben würde ist .. sorry für für meine harten Worte .. grober Unfug.

Wissenschaftlicher Konsens bedeutet, dass es einen bestimmten aktuellen Erkenntnisstand gibt, der von einer großen Mehrheit der Wissenschaftler getragen wird.

Nein, die Entscheidungen in den einzelnen Ländern werden von den jeweils zuständigen unterschiedlichsten Entscheidungsträgern getroffen, die von größeren oder kleineren Gruppen von Wissenschaftlern oder gar Einzelpersonen beraten werden, die in diesen Beratungen aus unterschiedlichsten Beweggründen eine mehr oder weniger stark persönlich gefärbte Sichtweise einbringen. Zudem sind die Entscheidungsträger von gefühlten und tatsächlichen, regional höchst unterschiedlichen Zwängen beeinflusst, und handeln auch nicht unbeeinflusst von persönlichen Ansichten und Befindlichkeiten.

Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Wer hat also recht?
Nein. Es geht genau nicht um Rechthaberei, nicht darum, sich zu wünschen, dass man Recht hat und das Gegenüber Unrecht.

Es geht bzw. sollte darum gehen, für sich abzuwägen, ob man überhaupt in der Lage ist, ein eigenes Urteil abgeben zu können. Wie gründlich das schief geht, kann man regelmäßig in Stadien und vor TV-Bildschirmen erleben, wenn Millionen Menschen besser als die Trainer und Schiedsrichter wissen, was zu tun und wie zu entscheiden ist.

Um ein eigenes Urteil abgeben zu können, bedarf es bereits bei Sachverhalten, die das .. im wörtlichen Sinne .. unmittelbar Begreifbare (also das Anfassbare) übersteigen, sehr schnell der Fähigkeit, analytisch denken und wissenschaftlich zu arbeiten zu können. Diese Fähigkeit saugt man leider nicht mit der Muttermilch auf, sonst wäre wir alle Einsteins. Und man lernt sie leider auch nicht (oder nur seeehr eingeschränkt) in der Schule. Daraus resultiert die verbreitete Unfähigkeit, seine Grenzen erkennen zu können. Aber das möchte ich nicht mehr vertiefen. Das ist Stoff für ein eigenständiges Thema.


Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: BMG: Impfpflicht einzige Möglichkeit gegen Dauerschleife | Petitionen/Ausschuss

Post 30 im Thema

Beitrag von Michi »

TanjaTV hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 18:24
MichiWell hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:54
TanjaTV hat geschrieben: Di 15. Mär 2022, 20:29 Ich bin mir nicht sicher ob eine dauerhafte wieder kehrende Impfung das richtige ist.
Oh .. und bei der Grippe ist genau das der Fall. Da hat sich bisher kaum jemand so drüber echauffiert.
Bei der Grippe Impfung ist es aber auch kein Zwang.
Diese Aussage zeigt deutlich deine verzerrte Wahrnehmung. Sorry!

1. Eine Impfpflicht ist kein Zwang. Dieses Reden von Zwang/Impfzwang ist reiner Populismus, und zeigt auf, was für Quellen die Betreffenden konsumieren.

2. So wie jetzt zu und mit Corona, wurde auch bezgl. Virus-Grippe (Influenza) schon über eine Impfpflicht nachgedacht und diskutiert. Der wesentliche Unterschied ist, dass Corona neu und deswegen in den Medien und in aller Munde ist.

Kurz mal die Suchmaschine meiner Wahl angeworfen, fördert genug Material zutage. Hier ein Beispiel:

https://www.focus.de/magazin/debatte/fo ... 10669.html

Und auch über eine einrichtungsbezogene Grippe-Impfpflicht wurde schon diskutiert, die wir jetzt bei Corona zumindest auf dem Papier haben. Und das war bevor die Fragestellung bei Corona aufkam:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... -Patienten
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