Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig
Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig - # 2

Anne-Mette
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 16 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass unser Sicherheitsgefühl ganz wesentlich davon abhängt, was in welcher Form berichtet wird.
Eine wichtige Rolle spielt sicherlich auch unsere "Aufbereitung" solcher Ereignisse, also wie sie (möglichst) verhindert werden können, welche Abwehrmöglichkeiten es geben könnte, wie Sicherheitskräfte geschult werden könnten, wie "Passanten" sensibel gemacht werden können...

Gruß
Anne-Mette
Magdalena
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 17 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

es ist tragisch was da in Leipzig passiert ist. doch wenn ich hier einige Beiträge so lese, frage ich mich, ob einige nicht bald ihren Wohnsitz in der JVA haben. Sicher bin auch ich der Meinung, wenn mir eine auf die linke Backe haut, halte ich im nicht noch die rechte Backe hin. Aber wenn ich hier lese Messer, Gaspistole oder Spray mit sich zu führen, kann ich nicht erkennen etwas für die eigene Sicherheit zu tun. Im Gegenteil, sollten dies Mittel zum Einsatz kommen kann man leicht selber auf der Anklagebank sitzen. Da kommt leicht noch Vorsatz mit hinzu, denn wozu habe ich ja diese Gegenstände bei mir. Da wird es eng.


Ich frage mich aber woher wusste der Täter wann und wo das Opfer zur Behandlung ging. Also muss doch der Täter in der Nähe gewesen sein. Er so sein Opfer beobachtet haben. Es waren mehrere Passante vor Ort. Warum hat dies keiner beobachtet und die Polizei informiert oder andere Hilfe organisiert.


Und warum werden Täter nur unzureichend für ihre Taten zur Verantwortung gezogen! Weil viel zu viele wegsehen statt zu helfen, sich als Zeuge melden. Wege eben dieser fehlenden Aussagen lassen sich später manche Taten dem Täter nicht zweifelsfrei nachweisen. Eher wird ein Video im Netz geteilt und bewertet, welches heut mit jedem Smartphon möglich ist, als diese Aufnahmen den ermittelten Behörden zur Verfügung zu stellen.
Dabei wäre es eben einfach. sich gegeben falls markante dinge des Täters merken, Fluchtrichtung, wurde ein Fahrzeug benutzt oder der ÖPNV. In vielen Verkehrsmitteln sind heute Videoüberwachung möglich. Ein Abgleich der Daten kann weiter Einzelheiten zu einem Bild zusammenfügen. Oder das Fluchtfahrzeug hat Kennzeichen. Selbst wenn es Gestohlene sind lässt es Rückschlüsse für die Behörden auf weiter Straftaten erkennen.


Viele Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Do 5. Jul 2018, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
Luna
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 18 im Thema

Beitrag von Luna »

Hallo zusammen,
also von Messern und Gaspistolen halte ich auch nicht viel. Dadurch eskaliert nur die Situation und wenn man mit einem (geeigneten) Messer nicht wirklich umgehen kann, ist es ziemlich nutzlos. Pfefferspray ist eine andere Sache. Sehr wirkungsvoll, legal und leicht zu handhaben. Auch ist nicht mehr als eine leichte Körperverletzung (Augenrötung) beim Angreifer zu erwarten.
Hab meiner Frau (auf Anraten von Polizisten) selbst einen gekauft (und jetzt trau ich mich nicht mehr mit ihr zu streiten :lol: ).

Und bei einem tätlichen Angriff (wozu aber nicht gehört, wenn irgend so ein Luder bei einem Schnäppchen schneller ist) landet man wohl auch nicht auf einer Anklagebank (Notwehr). Aber selbst wenn: Ich würde eine Verurteilung wegen Körperverletzung jederzeit einer gebrochenen Nase oder etwas noch Schlimmerem vorziehen.

Alles Liebe
Luna
Tatjana_59
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 19 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Wie auf der ersten Seite schon mal erwähnt, ich lehne Revolver/Pistolen, natürlich auch Gaswaffen vollkommen ab, das Risiko plötzlich einer scharfen Waffe gegenüber zu stehen ist viel zu groß.
Ein Messer mit 20 cm Klinge dabei zu haben ist das selbe in grün.
Mein Leben ist mir wichtiger wie als Held zu sterben, nur weil ich vermeintlich bewaffnet bin und plötzlich einer scharfen Waffe gegenüber stehe.

LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 20 im Thema

Beitrag von Cybill »

Nur mal so zum wegmerken:
1. Der Grat zwischen Notwehrübermaß und gefährlicher Körperverletzung ist juristisch ungefähr so breit, wie die Schneide einer Rasierklinge.
2. Flucht ist und bleibt die beste Verteidigung.
3. Wenn die Polizei ihrer Aufgabe ungenügend nachkommen sollte, dann sofort eine Beschwerde abgeben. Ggg. auch an die vorgesetzte Behörde.
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
lexes
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 21 im Thema

Beitrag von lexes »

Rabea-Marie hat geschrieben: Mi 4. Jul 2018, 15:31 Huhu (ich komm ohne Begrüßung einfach nicht aus...)
Die Autokorrektur meines Macs macht aus diesem wunderschönen Namen im Genitiv : "Rabenaas" ... werde gleich mal bei Tim Cook anrufen und mit dem Pudel-Abwehrspray drohen falls dieser eklatante Bug nicht zeitnah behoben wird.
Ganz in meinem Sinne! Danke Lexi!

Schreckliches Thema eigentlich da Stimme ich dir zu... Bei Reizgas Pistole muss ich dir widersprechen!
Ein Schuss aus Kurzer Distanz (unter 2m) kann auch hier zu schwerwiegenden bis sogar tödlichen Verletzungen führen. Die entspringende Stichflamme ist nicht zu verachten! Des weiteren, eine Gaspistole ziehen und dann kurze Zeit später in eine echte Mündung zu schauen mag ich mir nicht mal vorstellen. (Vielleicht bin ich paranoid, aber man muss es ja nicht auch noch herausfordern)

Ich kann einfach nicht anders und muss nochmal auf die 20cm Klinge zurück weils mir wirklich wichtig ist! Mädels, im Ernst!!!! Wenn ihr so'n Ding habt lasst es um Gotteswillen zuhause!!!
Ein Stich mit einer so langen Klinge dringt bei einem normal gebauten Menschen locker bis zu Körpermitte ein!
Die Chance kein lebenswichtiges Organ oder eine Hauptschlagader zu treffen ist schwindend gering!
Wenn man also nicht vor hat seinen Angreifer zu töten, ist das Ding nutzlos!
Was sollte man damit wollen? Den andren schneiden? In den arm vielleicht?
Folgendes wird passieren, während ihr noch da steht und denkt "oh mein Gott ich hab's wirklich getan" wird euer Angreifer voller Adrenalin gepumpt, folglich den Schmerz nicht spüren. Im schlimmsten Fall nimmt er euch das Ding dann weg und... Im besten werdet ihr übel zugerichtet!

Ich habe 13 Jahre Kampfsport trainiert, mehrere Selbstverteidigungskurse mitgemacht und Waffenmeister kennengelernt. Ich weiß wovon ich Rede und das ist kein Hirngespinnst!

Wer ernsthaft Angst vor Übergriffen hat, dem kann ich nur einen Selbstverteidigungskurs empfehlen! Es gibt sehr einfache Techniken die weder ein wöchentliches Training noch Akrobatikeinlagen aller Jet Li erfordern. Bei einem guten Selbstverteidigungskurs für Frauen wird auch das tragen von hohen Schuhe berücksichtigt. Nebenbei ist es auch noch gut für das Selbstbewusstsein.

LG Rabea
Also ganz zuerst : ich habe keine Gas-Pistole empfohlen und besitze lediglich eine für Silvester ..., nur das das nicht falsch verstanden wird.

Ich würde sie auch nie auf einen anderen Menschen richten ( wollen ) oder nur mit aus dem Haus nehmen ( ausser an Silvester )

Aaaber die 2 Meter sind deutlich übertrieben : https://www.youtube.com/watch?v=R2sxPNwN4B8

Hier sieht man das ein Blatt Papier von einer wirklich heftigen Schreckschussmunition auf 70 cm nicht mal von dem einen dünnen Nagel abgerissen wird an dem es auf Karton hängt. Natürlich kann ein Gesicht auf kurze Distanz die autreffende Energie nicht so leicht wie das Blatt durch Ausweichen kompensieren, schon klar. trotzdem ist ein Meter Abstand für einen Menschen nicht akut bedrohlich .. sicher nicht witzig (insbes. wenn Tränengas geladen ist ) und "nicht-witzig" ist ja schließlich auch gewollt.

Auch die Stichflamme erreicht keine 50 cm.

Habe mir gerade noch-X ein Video über "Die Gefahr von Schreckschusswaffen" angesehen ...

Da wurde auf ballistisches Gel und eine Melone geschossen ... verheerendes Ergebnis ... bei einem aufgesetzten Schuss , so'n Quatsch !!!

Also : ich werde keine Schreckschusswaffe mit mir tragen , ich werde keinen Gegner derart provozieren.

Aber die Panikmache vor der akuten Gefahr für andere Menschen ( das Loch im BallistikGel war größer und tiefer als ein echter Einschuss ) ist doch echt peinlich

Messer finde ich so bedenklich wie Rabea .. daher Reizgas ... und dann hoffen das man es nie braucht

passt auf Euch auf

Lexi
Anja
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 22 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen,

ich finde es generell unfair, immer von "der Gesellschaft" zu sprechen. Wir reden nämlich von Individuen, die alle unterschiedlich agieren. Ich gehöre zu "der Gesellschaft", möchte aber nicht mit solchen Gewalttätern in einen Topf geworfen werden. Und ein paar Millionen andere sicher auch nicht.
Genauso wenn von "den Flüchtlingen" gesprochen wird, die hier bei uns dann vergewaltigen und einbrechen usw. Es sind nicht "die Flüchtlinge", es sind einzelne Täter. Dafür kann man aber dann nicht die Gruppe verantwortlich machen.

Ich hatte in meiner CD Zeit auch schon einen, ich sag mal Zwischenfall, wo ich in einer Unterführung von einem Jugendlichen aus einer Gruppe heraus "angemacht" wurde. Er meinte zu seinen Kumpels "Boah, ist die hässlich". Persönliche Anmerkung: Ich freute mich darüber, das er die gesagt hatte :lol:
Die Bemerkung aufgrund meines Aussehens hinterließ keine Spuren bei mir, wen interessierts was ein fremdes Pubertier denkt?
Jedenfalls ging ich meines Weges und der Typ folgte mir auch noch. Allerdings war der Ausgang nahe und gegenüber ein Supermarkt (mein Ziel) mit entsprechender Laufkundschaft und Leuten auf dem Parkplatz usw. So ging ich dann über die Straße in den Supermarkt und der Typ verfolgte mich nicht weiter. Keine Ahnung was der vor hatte.
Nun komme ich zum Punkt:
Erst als ich wieder zu Hause war fiel mir ein, wie dumm das eigentlich von mir gewesen war. Jede (geborene) Frau wäre vermutlich niemals alleine da unten lang gelaufen. Das kommt davon, wenn man noch wie ein Mann denkt...
Frauen gehen solchen Situationen, im Wortsinn, aus dem Weg. Gehen im Dunkeln nicht alleine nach Hause, vermeiden dunkle Ecken, machen einen Bogen um komische Leute...
Das haben sie im Laufe ihres Lebens gelernt und das musste ich auch erst lernen.
Das fällt dann quasi unter die Verteidigungsstrategie "Weglaufen". Also ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Situationen unbequem werden könnten und diese zu vermeiden suchen. In meinem früheren Leben haben mich solche Gedanken eher nicht beschäftigt...

Zum Thema Waffen, egal welcher Art. Die juristische Seite lasse ich mal außen vor. Bei einem Zweikampf hat man nicht gerade den Kopf frei, sich darum Gedanken zu machen.
Jede Waffe kann einem weggenommen werden und dann natürlich auch gegen einen verwendet werden. Wenn man im Umgang nicht entsprechend geschult ist, erst recht. Oder man verletzt sich im Eifer des Gefechts selbst damit.
Da kann ich nur dringenst von abraten.
Weglaufen ist immer noch die Beste Option.
Sollte das nicht möglich sein, ist die zweit-beste Option sich zurückzuziehen. Sind andere Menschen in der Nähe? Kontakt suchen! Geht der Angreifer auf mich zu gehe ich zurück. Übrigens auch ein guter Moment mit dem Smartphone Fotos vom Angreifer zu machen. Da hat er noch mal Gelegenheit, sein Vorhaben zu überdenken. Mit flinken Fingern kann man das Foto noch versenden, so nutzt es ihm auch nix, das Handy abzunehmen.
Versuche auszuweichen, Gegenstände zwischen mich und den Angreifer zu bringen, quasi Schutzschilde.

Ein Kampf ist eine hoch-dynamische Situation, da lohnt es in keinster Weise, sich Gedanken darüber zu machen. Wie heißt es doch so schön beim Boxen? "Bis er zum ersten Mal getroffen wurde, hatte er ne Taktik"
Im Ernstfall übernimmt eh das Adrenalin die Steuerung für uns.

Ist man Kampfunerfahren sollte man eine längere Auseinandersetzung vermeiden, da man vermutlich den kürzeren zieht. Gewalttäter haben Erfahrung beim Anwenden derselben und sind einem somit voraus. Ist weglaufen und zurückziehen ausgeschlossen und bleibt nur die Verteidigung als Option, ist das Überraschungsmoment hierbei von großer Bedeutung. In der Regel gehen solche Menschen davon aus, das das Opfer allein durch die Anbahnung einer Auseinandersetzung eingeschüchtert ist und nicht viel Gegenwehr leisten wird (größere, breitere Gegner als man selbst sucht man sich ja nicht aus), besonders bei Frauen.
Hier empfehle ich eins von drei Zielen auszusuchen Augen, Kehlkopf, oder Schritt. Bei gutem Gleichgewicht vielleicht noch ein Tritt ans Knie. Ansonsten aber keine Experimente.
Bei einem (gutem) Treffer von einem der besagten 3 Ziele ist der Gegner sofort außer Gefecht. Da die Ziele weich sind besteht für einen Selbst kaum Verletzungsgefahr.
Aber wie gesagt, ein Kampf ist immer die schlechteste Option.
Und natürlich spielt auch die persönliche Situation in dem Moment eine Rolle. Habe ich z.B. meine Kinder dabei, kann ich schlecht weglaufen...

Ich wünsche trotzdem jedem hier, der das liest, das er niemals so eine Situation durchleben muss.

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
conny
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 23 im Thema

Beitrag von conny »

Anja hat geschrieben: Do 5. Jul 2018, 16:06
ich finde es generell unfair, immer von "der Gesellschaft" zu sprechen. Wir reden nämlich von Individuen, die alle unterschiedlich agieren. Ich gehöre zu "der Gesellschaft", möchte aber nicht mit solchen Gewalttätern in einen Topf geworfen werden. Und ein paar Millionen andere sicher auch nicht.
Genauso wenn von "den Flüchtlingen" gesprochen wird, die hier bei uns dann vergewaltigen und einbrechen usw. Es sind nicht "die Flüchtlinge", es sind einzelne Täter. Dafür kann man aber dann nicht die Gruppe verantwortlich machen.
(hs)
Frl_Astrid

Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 24 im Thema

Beitrag von Frl_Astrid »

Flodur hat geschrieben: Mi 4. Jul 2018, 12:07 Wenn ich so was höre geht mir das Messer in der Hose auf.
(Ja, ich trage immer ein Messer mit 20cm Klinge bei mir - in der Handtasche, trag ja keine Hosen.)

Ich bin für mittelalterliche Strafen!

Leuten die offentlich ihren Abfall wegwerfen gehört ein Müllberg in die Wohnung gekippt,
Vergewaltiger gehören kastriert,
und der Kerl dieses Vorfalls gehört windelweich geprügelt, dass er 2 Wochen lang nicht laufen kann.

So, und jetzt kreuzigt mich meinetwegen.
hi Ihr Lieben über Strafmaße kann Frau ja mal
fachsimpeln ,letztes Jahr gelesen in einer zeitung :Zwei Räuber haben in einer Kleinstadt in den Staaten eine ältere Dame überfallen ,die beiden konnten gestellt werden und wurden verurteilt zu keine Ahnung und einige Tage in Frauenkleider zu leben (es gab sogar ein Bild. hihi )
Nun sind sie also als Frauen durch ihre Stadt und wurden von anderen überfallen und verprügelt

mit lieben Grüssen Astrid
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 25 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Hallo alle!
Also ganz zuerst : ich habe keine Gas-Pistole empfohlen und besitze lediglich eine für Silvester ..., nur das das nicht falsch verstanden wird.
Das wollte ich auch keinesfalls unterstellen!

Die Info bekam ich "damals" noch bevor man einen kleinen Waffenschein benötigte. Als ich mir eine solche ebenfalls für Silvester zulegte. Vielleicht waren die Dinger früher gefährlicher... Oder der Verkäufer hat übertrieben um auf Nummersicher zu gehen.

Danke für den Link!

Sorry falls das falsch rüber gekommen ist Lexi! Die 20cm Klinge hat mich doch ein wenig in Rage versetzt, vielleicht hat meine Formulierung darunter gelitten...

LG Rabea
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 26 im Thema

Beitrag von Luna »

Cybill hat geschrieben: Do 5. Jul 2018, 09:12 Nur mal so zum wegmerken:
1. Der Grat zwischen Notwehrübermaß und gefährlicher Körperverletzung ist juristisch ungefähr so breit, wie die Schneide einer Rasierklinge.
2. Flucht ist und bleibt die beste Verteidigung.
3. Wenn die Polizei ihrer Aufgabe ungenügend nachkommen sollte, dann sofort eine Beschwerde abgeben. Ggg. auch an die vorgesetzte Behörde.
Grundsätzlich unterschreibe ich zwei der drei Punkte.

Zu 1. möchte ich sagen, dass (nach österreichischer Rechtslage) immer jenes gelindeste Abwehrmittel zulässig ist, das geeignet ist den Angriff endgültig abzuwehren. Kommt es tatsächlich zu einem sog. Notwehrexzess, bleibt eine fahrlässige Körperverletzung über; also Peanuts im Vergleich zu möglichen (schwerwiegenden) Verletzungsfolgen durch den Angriff.
In Punkt 2. stimme ich Dir situationsabhängig zu. Wird man von einer Gruppe attackiert, einem Junkie oder einer alkoholisierten Person (bei denen grundsätzlich nicht von einer auch nur halbwegs funktionierenden Hemmschwelle auszugehen ist) oder von jemand angegriffen, der völlig in Rage ist, ist Flucht sicherlich das Mittel der Wahl. Ich bin aber nicht dafür, irgendwelchen gewalttätigen Losern so einfach den öffentlichen Raum zu überlassen und daher auch schon selbst wiederholt (mit kalkulierbarem Risiko und auch nicht alleine) dazwischen gegangen. Mitunter ist Flucht nicht möglich und (im Regelfall) auch die Polizei nicht sofort greifbar. In solchen Fällen ist meiner Meinung nach schon auch die Zivilgesellschaft gefragt. Ich kenne den im Bericht beschriebenen Fall nicht im Detail und möchte mir daher auch kein Urteil anmaßen, es geht wohl aber nicht um einen Überfall zu nachtschlafener Zeit in einer menschenleeren Unterführung. Ich denke, hätte sich der Täter nach seiner anfänglich verbalen Randale plötzlich ein paar wütenden Studenten gegenübergesehen, die ihm ordentlich die Meinung geigen, wäre die Sache vielleicht ohne Verletzungen abgegangen. Wäre ich in der Situation angegriffen zu werden, würde ich mir jedenfalls wünschen, dass nicht alle Umstehenden flüchten.
Punkt 3. kann ich nur beipflichten.

Alles Liebe
Luna
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 27 im Thema

Beitrag von lexes »

Rabea-Marie hat geschrieben: Do 5. Jul 2018, 19:29 Hallo alle!
Also ganz zuerst : ich habe keine Gas-Pistole empfohlen und besitze lediglich eine für Silvester ..., nur das das nicht falsch verstanden wird.
Das wollte ich auch keinesfalls unterstellen!

Die Info bekam ich "damals" noch bevor man einen kleinen Waffenschein benötigte. Als ich mir eine solche ebenfalls für Silvester zulegte. Vielleicht waren die Dinger früher gefährlicher... Oder der Verkäufer hat übertrieben um auf Nummersicher zu gehen.

Danke für den Link!

Sorry falls das falsch rüber gekommen ist Lexi! Die 20cm Klinge hat mich doch ein wenig in Rage versetzt, vielleicht hat meine Formulierung darunter gelitten...

LG Rabea
Nein nein ... alles gut ......

und ich verstehe Deine Rage wegen des Messers ....

sehe ich auch so !
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 28 im Thema

Beitrag von Laura R »

Es sind doch alle Gewalttaten gegen andere zu verurteilen, leider nehmen die in letzter Zeit immer mehr zu. Es vergeht ja kaum ein Tag wo mal nichts dergleichen in der Zeitung steht, ist einfach nur erschreckend.
Ein Messer oder eine Gaspistole mitzuführen ist das eine, das aber auch zu benutzen das andere. Auch das Pfefferspray einzusetzen soll sehr gut überlegt sein, der "Schuss" könnte auch nach hinten losgehen. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss schon gewahrt werden und da hat Cybill vollkommen Recht das man sich schnell im Bereich der Körperverletzung bewegt und selber dann vor dem Richter steht.
Mal Hand aufs Herz, wer von euch würde selbst im Notfall mit einer Waffe egal welcher Art auf einen anderen Menschen schießen oder stechen, selbst wenn sowas dabei ist? Schon mal eine Waffe in der Hand gehabt und diese auch schon mal benutzt? Gute Fragen nicht war? Ist ein Scheiss Gefühl!
Hilfe holen und um Hilfe rufen, Notruf wählen hilft auch weiter.
Liebe Grüße
Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 29 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-12-09 »

Rabea-Marie hat geschrieben: Mi 4. Jul 2018, 14:17 Hallo ihr!

Ich halte ein Messer für die denkbar schlechteste Wahl als Selbstverteidigungsmittel. Erstmal ist die maximal erlaubte Länge einer feststehenden Klinge 12cm alles darüber ist bereits ein Verstoß gegen das Waffengesetzt.

Weiterhin, wenn ein Messer gezogen wird, besteht für den gegenüber Gefahr für Leib und Leben und er darf dieses mit jedem Mittel verteidigen. Im schlimmsten Fall ist man dann mit nem Messer zur Schießerei gekommen.

Des weiteren empfinde ich persönlich die Hemmschwelle ein Messer zu benutzen, aufgrund der schwerwiegenden verletzungen welche man damit schnell zufügen kann, als unheimlich hoch!
Und wer eine Waffe zieht und sie nicht benutzt verliert ebenso!

Pfefferspray oder Reizgas und ein tritt vors Knie halte für eine ebenso effektive wenn nicht effektivere Methode zur Selbstverteidigung.

LG Rabea

P.s. der Umgang mit einem Messer will geübt sein! Wer meint er kann damit in einer Stressituation wild rumfuchteln wird sich höchstwahrscheinlich auch noch selbst verletzten.
oder man verteidigt sich so wie scheinbar -Du- mit seinem heiligenschein. :)p

hätte man einen araber vor der uni zusammen genüppelt hätten die meisten deutschen wohl noch beifall geklatscht.
oder und den sachsen als neoazi bezeichnet
ist es eine von uns bricht entsetzen aus ...
was von selbstschutz der polizei gefaselt.
Laila-Sarah
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 30 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo ihr Kämpferinnen,

Hier erst einmal 2 sehr nützliche Tipps:

1. Bei Pfefferspray: Nach der Anwendung 1-2 meter zurückweichen. Wird oft vergessen und dann kriegt man in der Handgemenge die eigene Medizin zu spüren.
2. Falls ihr jemanden tasern wollt, dann bitte darauf achten, dass kein Körperkontakt besteht. Gerade beim Tasern bei einer Vergewaltigung etc. besteht Körperkontakt und man tasert am Endeffekt sich selbst mit dazu -> blöde Idee.

Die beste Verteidigung ist Problemzonen vermeiden. Bios gehen auch nicht nachts durch den Park. Falls es doch dazu kommt, werdet so laut wie möglich. Kreischt wenn es sein muss. Der Täter will nicht, dass andere es mitbekommen. So werdet ihr vom Opfer zum Problem für den Täter und dann hört der Horror meistens auf.

Bitte keine Messer oder Pistolen. Diese Waffen sorgen meistens dafür, dass solche Auseinandersetzungen tödlich enden. Ihr habt bestimmt kein Interesse an der Rolle der Leiche bzw. des Killers. Benutzt Pfefferspray oder halt ein (am besten als Handy getarnten) Taser, ansonsten Nägel, Fäuste oder was ihr gerade so in der Hand habt (Tasche) um euch zu verteidigen.


Aber, wie gesagt, die beste Verteidigung ist Prävention!

VlG
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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