Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig
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Anne-Mette
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Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

die Leipziger Volkszeitung: http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker ... ni-Leipzig

Gruß
Anne-Mette
Astrid
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 2 im Thema

Beitrag von Astrid »

Moin,

solche Berichte machen mich fassungslos. Da kann man noch von Glück reden, daß einem selbst nicht sowas schon passiert ist.

Aber mal ehrlich, was passiert solchen Schlägern denn, wenn man ihnen habhaft wird? Für sie ernsthafte Konsequenzen haben solche Taten doch nicht. Da werden die Personalien aufgenommen und während der monatelangen Zeit bis zur Gerichtsverhandlung wird weiter eingeschüchtert, bedroht und geprügelt. Am Ende steht dann eine Geldstrafe, die sie eh nicht bezahlen können, weil sie sowieso schon der Allgemeinheit auf der Tasche liegen. Diese Typen lachen doch über uns und unsere Art des friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Ich habe auch echt keinen Bock mehr zu hören, wenn von einigen Leuten später wieder versucht wird, diese und ähnliche Gewalttaten mit den desolaten familiären und sozialen Umständen solcher Typen teilweise entschuldigen.

Aber vielleicht tolerieren wir als Gesellschaft solche Prügeltaten auch zu sehr, denn was mir bei ähnlichen Berichten aber auch immer wieder auffällt ist, daß die Täter oftmals in aller Ruhe agieren und verschwinden können, obwohl ihre Taten an gut besuchten, öffentlichen Orten stattfinden. Selbst wenn sich dutzende Passanten in der Nähe befinden, wird in keinster Weise helfend eingegriffen.
Das mußte letztes Jahr auch mal ein Bademeister erleben, der bei uns im Freibad von zwei Typen übelst zusammengeschlagen wurde, obwohl das Bad am Sonntagnachmittag mehr als gut besucht war. Auch hier konnten die Schläger ihren Tatort ganz seelenruhig und unbehelligt verlassen. Ganz traurig. Arme Gesellschaft.

Liebe Grüße - Astrid
Ulrike-Marisa
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 3 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

der Bewertung von Astrid kann ich mich nur anschließen. Solche Berichte, auch wenn es nur Einzelfälle sind, zeigen doch ganz deutlich den inneren Zustand unserer Gesellschaft: alles gibt es im Überfluss, Regeln werden nicht mehr eingehalten, jeder macht sein Ding, ohne Rücksicht auf andere und die Auswirkungen ganz allgemein.
Es gibt kaum noch Konsequenzen für die Verletzung von Regeln und selbst die Polizei hält sich aus Selbstschutzgründen, die bestimmt im einzelnen nachvollziehbar sind, in einigen Gegenden/Stadtvierteln großer Städte zurück. Der alte demokratische Grundsatz: die Freiheit des Einzelnen geht nur so weit, wie sie die Freiheit anderer nicht einschränkt, gerät da scheinbar immer mehr in Vergessenheit; schade eigentlich, denn das ist eine gute Grundlage für ein zusammenleben in einer Gemeinschaft.
Solche plötzlichen und scheinbar grundlosen Angriffe aus langer Weile oder aus Hass auf irgend etwas können jedem heute überall passieren und auf Hilfe durch andere Menschen kann da aus der Erfahrung heraus mittlerweile auch kaum noch gehofft werden; auch so eine eher unerfreuliche Entwicklung. Nein, es läuft gefühlt einiges schief in unserem Land und in unserer doch so offenen und toleranten Gesellschaft. Es fehlt mittlerweile meiner Meinung nach an Verantwortungsbewusstsein für eigenes Handeln und dessen Konsequenzen - vielleicht auch eine grundlegende Erziehungsfrage. Laissez faire hat auch in der Pädagogik nicht recht weiter geführt, sondern eher zu weniger Orientierung. Es regelt sich meist nichts von alleine; im kleinen nicht wie im großen. Eine konsequenzenlose Freiheit zum Angriff auf Mitmenschen gibt es nicht und darf es bei uns nicht geben. Punkt. :((a

Grüße, Ulrike-Marisa
Astrid
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 4 im Thema

Beitrag von Astrid »

Kati_nx hat geschrieben: Mi 4. Jul 2018, 08:13 ...
Bei solchen Taten wird sogar von der Polizei angeraten, sich nicht in Gefahr zu begeben. Was willst Du mit einem Gewalttäter machen, dich auch zusammenschlagen lassen? Außerdem:
...
Auch wenn jetzt wieder Leute kommen und sagen dass Pfefferspray als Körperverletzung gelte und strafbar sei: man darf es genau wie ein Stück Holz und einen Schlüssel zur Selbstverteidigung benutzen. Wenn man noch Zeugen dabei hat, steht man in der Regel ganz gut da.
...
Ich redete von gut besuchten Orten mit dutzenden von Passanten. An solchen Orten muß es doch möglich sein, daß sich kurzfristig eine Gruppe Menschen bildet, die den Täter stellen, oder zumindest aus sicherer Entfernung die Verfolgung aufnehmen, während sich eine andere Gruppe um das Opfer kümmert.
Die Täter müssen meiner Meinung nach die Erfahrung machen, daß nicht nur das Gesetz, sondern gerade wir als Bürger solche Taten nicht tolerieren.
Wenn aber nur unbeteiligt gegafft wird, oder sogar noch mit dem Handy gefilmt - wie auch schon geschehen - dann müssen sich diese Typen ja noch bestätigt fühlen in ihrem Handeln.

Wenn es um meine körperliche Unversehrtheit, oder die anderer unschuldiger Menschen geht, dann mache ich mir in dem Moment der Gefahr keine Gedanken darüber, ob meine Abwehraktion strafbar ist, sondern dann handele ich. Vielleicht stellt es sich später als Fehler heraus, aber garnichts tun und sich selbst oder andere verprügeln lassen ist für mich keine Option, auch wenn die Polizei das anders sieht.

Liebe Grüße - Astrid
Tatjana_59
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 5 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Kleiner Waffenschein, dann (Gas)Pistole mit sich rumschleppen halte ich für absolut lebensgefährlich.
Ich weiß in dem Moment wo ich grundlos angegriffen werde schon dass ich es mit einem gewalttätigen Menschen zu tun habe.
Wenn der genau aus diesem Grund auch eine Waffe mit sich trägt und die dann zieht und evtl. sogar verwendet habe ich mit meinem "Spielzeug" schlechte Karten.
Für mich absolut keine Option gebrochene Nase gegen Leben einzutauschen.

LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
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Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Ulrike-Marisa
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 6 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

...interne Waffen nutzen; Knie z.B. ist eine Option; aber mache ich das im Falle eines so grundlosen Angriffs? Ich kann das für mich nicht beantworten, denn auch hier ist eher Deeskalation angesagt und das Knie täte ich vermutlich wirklich nur im äußersten Notfall benutzen. Messer oder andere Gegenstände zur Verteidigung eignen sich m.E. nicht für so einen Fall.

Gruß, Ulrike-Marisa
Ulrike-Marisa
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 7 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

...ja, das zurückhaltende Verhalten der Polizei ist in der Tat vermutlich eine Folge der Kuschel-Justiz in unserem Lande. Damit meine ich, dass es scheinbar zu wenig durchsetzbare Regeln gibt. Gesetze haben wir genug; wer hält sie kontrollierbar ein und wer setzt sie durch? Personalmangel an allen Ecken und Enden im Lande ist doch die Wirklichkeit. Hier müsste die Politik richtig Geld in Hand nehmen, statt es für sinnlose Kriegsspiele z.B. in Afghanistan zu verschwenden.(das ist meine persönliche Sichtweise)

Gruß, Ulrike-Marisa
Flodur
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 8 im Thema

Beitrag von Flodur »

Wenn ich so was höre geht mir das Messer in der Hose auf.
(Ja, ich trage immer ein Messer mit 20cm Klinge bei mir - in der Handtasche, trag ja keine Hosen.)

Ich bin für mittelalterliche Strafen!

Leuten die offentlich ihren Abfall wegwerfen gehört ein Müllberg in die Wohnung gekippt,
Vergewaltiger gehören kastriert,
und der Kerl dieses Vorfalls gehört windelweich geprügelt, dass er 2 Wochen lang nicht laufen kann.

So, und jetzt kreuzigt mich meinetwegen.
Anne-Mette
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich schätze mal, das geht noch unter "Meinungsäußerung". Ein "geschriebenes Wort" hat allerdings ein anderes Gewicht als ein Gespräch...
Die Vorschläge halte ich allerdings für wenig hilfreich.

In wie weit das Bereithalten so eines Mesers als "Waffe zum Gebrauch" zu sehen ist, mag ich nicht beurteilen.

Ich muss an unseren Gewalt-Präventions-Workshop im Rahmen der Forumtreffen denken. Die beteiligten Staatsanwälte gaben uns mit auf den Weg:
"wenn ein Messer ins Spiel kommt, gibt es meistens ernsthaft Verletzte". Das deckt sich mit Pressemeldungen der letzten Zeit.

Gruß
Anne-Mette
Momo58
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 10 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Frieden entsteht nur auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens (Buddha). Davon sind transsexuelle Menschen und heterosexuelle Menschen noch weit entfernt. Die Frage die ich mir stelle: wie kann genseitiges Vertrauen entstehen? Ist es nicht unsere Aufgabe, sich zu erklären, wie wir uns im Körper bzw. der Seele fühlen? Kann das überhaupt zu einem gegenseitigen Verständnis führen oder bleiben die religiösen Dogmen weiter bestehen? Wenn ich auf der Straße ein modisches no go anziehe (schwarzer BH unter weißer Bluse) dann nehmen es die meisten Menschen zur Kenntnis, aber unterschwellig spüre ich meine Angst, in eine gewalttätige Auseinandersetzung zu geraten. Ich werde in so einem Fall erst mal die Frau in mir zu Wort kommen lassen und laut schreien, um Zeugen auf die Situation aufmerksam zu machen, aber im Notfall müsste ich meine männliche Seite zur Notwehr oder Verteidigung einsetzen. Ich hoffe, dass es niemals so weit kommen wird, egal ob die Hoffnung zuerst oder zuletzt stirbt.

liebe Grüße
Momo
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Rabea-Marie
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 11 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Hallo ihr!

Ich halte ein Messer für die denkbar schlechteste Wahl als Selbstverteidigungsmittel. Erstmal ist die maximal erlaubte Länge einer feststehenden Klinge 12cm alles darüber ist bereits ein Verstoß gegen das Waffengesetzt.

Weiterhin, wenn ein Messer gezogen wird, besteht für den gegenüber Gefahr für Leib und Leben und er darf dieses mit jedem Mittel verteidigen. Im schlimmsten Fall ist man dann mit nem Messer zur Schießerei gekommen.

Des weiteren empfinde ich persönlich die Hemmschwelle ein Messer zu benutzen, aufgrund der schwerwiegenden verletzungen welche man damit schnell zufügen kann, als unheimlich hoch!
Und wer eine Waffe zieht und sie nicht benutzt verliert ebenso!

Pfefferspray oder Reizgas und ein tritt vors Knie halte für eine ebenso effektive wenn nicht effektivere Methode zur Selbstverteidigung.

LG Rabea

P.s. der Umgang mit einem Messer will geübt sein! Wer meint er kann damit in einer Stressituation wild rumfuchteln wird sich höchstwahrscheinlich auch noch selbst verletzten.
lexes
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 12 im Thema

Beitrag von lexes »

Die firma Walther hat ein sehr gutes Reizgas ..

Das schöne daran ist der Pfeffer darin.

Habe ich damals ( als wir noch direkt in der City gewohnt haben ) in einer Flex-Halterung an den Kinderwagen gemacht nachdem meine Frau mir von "unglücklichen Begebenheiten" im Stadtpark berichtet hatte.

Hierbei handelt es sich NATÜRLICH um ein Tierabwehspray weil meine primäre Angst NATÜRLICH tollwütigen Yorkshire-Terriern und wild-gewordenen-Königspudeln gilt .. aber wenn mir jemand anderes doof kommt kann er gerne auch was davon abbekommen, ich will da mal nicht so kleinlich sein....

Beim ProSecure von Walther ist der Vorteil das ein gezielter Strahl ( bis zu 4 Meter ) und keine unkontrollierbare Wolke ( in der ich dann auch stehe und mir später beim Augenreiben den Lidestrich versaue ) vom Gerät ausgeworfen wird.

Heisst deshalb auch "ballistisches Reizgas" ...

Die Flasche hat eine handliche Größe und der Abzug ist (Kampf-Jet-Style) mit einer Klappe gesichert. Dazu ist es eben von einer sehr renommierten Firma und nicht von
"X-Y-Selbstverteidigung-hoffentlich-kommt-auch-was-raus-wenn-ich-drücke"

Eins davon liegt in meinem Nachttisch, eins ist immer in der Fahrertür meines Wagens und eins bleibt meiner Ausgeh-Handtasche vorbehalten.

Das hier bei Amazon eingeben : "Walther Pfefferspray Ballistischer Strahl Tierabwehrspray"

Natürlich ist das kein Allheilmittel.

Aber ich teile Rabeas Meinung : mit einem Messer muss man umgehen können ( insbes. mit langen Nägeln !! )

Eine Gaspistole ohne den kleinen Waffenschein ist illegal aber den kann man natürlich für 50 Euro bei der Polizei beantragen . . .

Wenn ein Waffenschein vorliegt gibt es auch schicke Modelle von Walther für die Handtasche.

Ich merke gerade das ich voll der Walther-Fan bin. So nenne ich dann meinen nächsten Sohn.

Zurück zum Thema : Die P22 ist in meiner Hand schon fast winzig. Dazu gibt es die in verschiedenen Farbkombinationen ... Die Verkaufsschlager sind wohl das pinke Modell
( einfach mal "P22 Pink" googeln ) und die giftgrüne Variante ( "P22 Zombie " )

Ich möchte so ein Ding aber doch nicht meiner Handtasche haben.
Schwerer als das Reizgas sind sie auch wenn sie klein sind.
Teuer natürlich noch dazu.
Und was ein nicht-ganz-klar-denkender-Angreifer macht wenn er plötzlich in eine Mündung sieht ... keine Ahnung.

Ungeschützt möchte ich aber nicht rumlaufen wobei mein Taekwondo nicht schlecht ist. Habe es aber noch nie gewagt mit langen Nägeln und auf hohen Absätzen in den Dojo zu gehen . . weiß ergo nicht wie agil und gefährlich ich im Kleid bin :-)

Daher ist ProSecure immer dabei und liegt auch immer ganz oben in der Handtasche ... Das reicht mir um mich sicher zu fühlen

Liebe Grüße

Passt bitte gut auf Euch auf ... schreckliches Thema

Lexi

P.S. ".....Aber ich bin da Rabeas Meinung....."

Die Autokorrektur meines Macs macht aus diesem wunderschönen Namen im Genitiv : "Rabenaas" ... werde gleich mal bei Tim Cook anrufen und mit dem Pudel-Abwehrspray drohen falls dieser eklatante Bug nicht zeitnah behoben wird.
lexes
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 13 im Thema

Beitrag von lexes »

Nachtrag : das hier war die beste Rezession, die ich zu dem Spray bei Amazon gefunden habe : Smart

"....wir haben den Spray bei einer Gartenparty verwendet und abgesehen davon, dass sich kaum eine "normale" Menge auf dem Grillgut verteilen ließ, schmeckte der Pfeffer säuerlich und war viel zu intensiv. Der Druck war viel zu stark, hier sollte vom Erzeuger nachgebessert werden.
Ich rate von diesem Produkt ab und empfehle eine klassische Mühle....nur ein Stern...."
Rabea-Marie
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 14 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Huhu (ich komm ohne Begrüßung einfach nicht aus...)
Die Autokorrektur meines Macs macht aus diesem wunderschönen Namen im Genitiv : "Rabenaas" ... werde gleich mal bei Tim Cook anrufen und mit dem Pudel-Abwehrspray drohen falls dieser eklatante Bug nicht zeitnah behoben wird.
Ganz in meinem Sinne! Danke Lexi!

Schreckliches Thema eigentlich da Stimme ich dir zu... Bei Reizgas Pistole muss ich dir widersprechen!
Ein Schuss aus Kurzer Distanz (unter 2m) kann auch hier zu schwerwiegenden bis sogar tödlichen Verletzungen führen. Die entspringende Stichflamme ist nicht zu verachten! Des weiteren, eine Gaspistole ziehen und dann kurze Zeit später in eine echte Mündung zu schauen mag ich mir nicht mal vorstellen. (Vielleicht bin ich paranoid, aber man muss es ja nicht auch noch herausfordern)

Ich kann einfach nicht anders und muss nochmal auf die 20cm Klinge zurück weils mir wirklich wichtig ist! Mädels, im Ernst!!!! Wenn ihr so'n Ding habt lasst es um Gotteswillen zuhause!!!
Ein Stich mit einer so langen Klinge dringt bei einem normal gebauten Menschen locker bis zu Körpermitte ein!
Die Chance kein lebenswichtiges Organ oder eine Hauptschlagader zu treffen ist schwindend gering!
Wenn man also nicht vor hat seinen Angreifer zu töten, ist das Ding nutzlos!
Was sollte man damit wollen? Den andren schneiden? In den arm vielleicht?
Folgendes wird passieren, während ihr noch da steht und denkt "oh mein Gott ich hab's wirklich getan" wird euer Angreifer voller Adrenalin gepumpt, folglich den Schmerz nicht spüren. Im schlimmsten Fall nimmt er euch das Ding dann weg und... Im besten werdet ihr übel zugerichtet!

Ich habe 13 Jahre Kampfsport trainiert, mehrere Selbstverteidigungskurse mitgemacht und Waffenmeister kennengelernt. Ich weiß wovon ich Rede und das ist kein Hirngespinnst!

Wer ernsthaft Angst vor Übergriffen hat, dem kann ich nur einen Selbstverteidigungskurs empfehlen! Es gibt sehr einfache Techniken die weder ein wöchentliches Training noch Akrobatikeinlagen aller Jet Li erfordern. Bei einem guten Selbstverteidigungskurs für Frauen wird auch das tragen von hohen Schuhe berücksichtigt. Nebenbei ist es auch noch gut für das Selbstbewusstsein.

LG Rabea
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Brutaler Angriff auf transsexuelle Studentin vor der Uni Leipzig

Post 15 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Auf einer Klassenfahrt vor ca. 40 Jahren wurden einigen Klassenkameraden aus heiterem Himmel etliche Schläge verabreicht. Das Thema ist nicht neu und auch nicht auf Trans beschränkt.

Was mich immer wieder an solchen Einzelberichten, so tragisch sie sind, und die Reaktionen daraus so erschreckt, sind die emotionalen Reaktionen. Keine Frage, Transmenschen sind gefährdeter als andere. Aber wie real (nicht gefühlt) ist die Gefahr wirklich ?

Nach https://www.buzzfeed.com/de/julianeloef ... .mm1Z9P5jY gab es weltweit im Jahr 2016 324 Morde mit Trans-Hintergrund. Im gleichen Zeitraum 437000 Morde insgesamt (https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tu ... C3%A4ndern). Bei einem Transanteil von ca. 1% wären das 437 Morde an Transmenschen. So gesehen sind Transmenschen bei Tötungsdelikten nicht mehr gefährdet als andere auch.

Das ist natürlich keine seriöse und ernst zu nehmende Statistik. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass unser Sicherheitsgefühl ganz wesentlich davon abhängt, was in welcher Form berichtet wird. Wenn auf der Straße jemand x-beliebiger aus offensichtlichem Grund einen Schlag abbekommt, wird darüber nicht oder nur unwesentlich berichtet. Ich denke, es gibt ein Risiko, einer Art "Paranoia" zu unterliegen, die dann unser Verhalten steuert. Im vorliegenden Fall wäre das z.B. nicht mehr auf die Straße zu gehen. Das wäre schade und kontraproduktiv, vor allem, wenn uns Sichtbarkeit wichtig ist.

Edit: Link eingefügt
Zuletzt geändert von ExUserIn-2026-04-08 am Mi 4. Jul 2018, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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