ja, ich habe den Film vor einigen Wochen schon gesehen. Aber irgendwie, wenn ich mich recht erinnere, kam die Aussage nicht deutlich genug rüber. Also nicht deutlich genug, wie ICH sie empfinde.
Es ist wirklich fatal, dass sich die Menschen nur noch an ihrer Arbeitsleistung messen können. Ein ungeschriebenes (??) Gesetz lautet: Malochst du nicht wie ein Pferd bist du ein schlechter Mensch, ein Nichtsnutz. Wie hiess es so schön: Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen. Diese Ansicht mag vor langer Zeit mal sinnvoll, richtig und gerecht gewesen sein. Aber was, wenn der Fortschritt (ich meine damit die Entwicklung von Computern, extrem leistungsfähiger Software und Robotter, sowie Produktionsautomaten) einen Grossteil der Arbeit übernehmen?
Eigentlich sollte man annehmen, dass die Menschen dann ein gemütlicheres Leben führen könnten, mit sehr viel weniger Arbeit, weil sie es ja endlich geschafft haben, durch Automation sich zum grössten Teil von der Arbeit zu befreien. Denn mir kann doch niemand erzählen, dass diese Erfindungen von Automationen nicht dazu gedacht waren, sich von der Arbeit zu befreien.
Leider spielt der Charackter vieler Menschen da nicht mit. Die Konzernbosse, nutzen diese fortschrittlichen Entwicklungen lieber um noch viel reicher zu werden, als sie ohnehin schon sind, anstatt den Menschen in ihren Unternehmen an den Folgen der Automation teilhaben zu lassen, indem sie viel weniger zu arbeiten brauchen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar, tja, aber leider gilt wohl auch: Die Gier des Menschen ist unendlich.
Lieben Gruss
Julia