Lara ich will ganz ehrlich sein.
Ich habe meine "Rettungsseile" mit meinem Doc definiert. Aber sie reißen zu leicht.
Seil 1: Sport
wurde mir genommen, da mein Knie seit April kaputt ist.
Seil 2: Freunde
Davon habe ich zwar einige aber die haben auch nicht immer Zeit wenn ich mal mit dem Finger schnipse. Oft stehe ich alleine da und muss dann allein mit mir fertig werden.
Seil 3: Etwas unternehmen, wie Spazieren oder was Essen gehen
Das mache ich leider nicht allein. Denn alles was ich allein mache ist kacke. Liegt daran, dass ich dann in Gesellschaft bin, die ich nicht mag, mich
Ich kenne die Abwärtsspirale, ich kenne die Warnsignale und ich weiß was zu tun ist. Aber wenn das eben nicht klappt, dann habe ich ein riesiges Problem und komme da nur schwer wieder raus.
Erst am Dienstag habe ich einer meiner besten Freundinnen im Affekt die Freundschaft gekündigt, einfach weil sie mich versetzt hat und ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Du siehst, wenn eines meiner "Rettungsseile" nicht so hält wie ich denke, kappe ich es auch noch zusätzlich.
Ich bin ein schwerer Charakter, das weiß auch mein Doc. Ich hab noch 9 Stunden in Reserve, die ich immer wieder verteilt nehmen soll. Aber ich drehe mich im Kreis.
All meine Probleme die ich hatte sind ja weg. Aber mein Kernproblem bleibt - ich. Ich mag mich nicht und mich kann man leider nicht wegtherapieren (naja, nur durch rabiate mittel

). Aber das will ja meine Psychologin auch nicht
Mein ventil ist gerade der Sarkasmus, das bittere zynische. Das hilft mir, zumindest für den Moment.