Ja
ich mein DAS durchaus mal im Ernst .
Mir ist schon klar , das sich das nicht so ohne weiteres etablieren läßt - aber ich finde , der Gedanke " hat was "
LG von frecher Anni
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Ein Jahr wäre vielleicht übertrieben, das würden die meisten Nicht-Trans*-Menschen sicher als Nötigung empfinden. Aber für viele würde schon ein Tag für einen enormen Erkenntnis- und Verständnisgewinn ausreichen.Anni hat geschrieben:Würde es nicht ENORM zum gegenseitigen besseren Verständnis zwischen den Geschlechtern bei tragen, wenn Jeder/Jede mal konsequent für ein Jahr im "anderen Geschlecht" leben müßte?
Hallo AndreaAndrea66 hat geschrieben:
ich finde deinen Vorschlag nicht gut. Alles was mit Zwang zu tun hat lehne ich in der Hinsicht ab. Wenn wir jeden zwingen so zu leben wie wir es teilweise tun, erreichen wir meine Meinung nach eher das Gegenteil, nämlich noch mehr Ablehnung.
Andrea
die Reaktion der Bank kann ich als einzige der beschriebenen tatsächlich nachvollziehen. Das Risiko ist in der Tat durch die Zinsen abgedeckt - aber eben entsprechend der Situation zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Sobald sich wesentliche Randfaktoren ändern, z. B. die Einkommensverhältnisse (er hatte sich, iirc, plötzlich mit Aushilfsjobs über Wasser gehalten), haben die Banken die Möglichkeit den Kredit auf einen Schlag fällig zu stellen - eben weil sich das Risiko geändert hat. Beide Parteien können sich dann auch auf eine Ablösung des Kredites einigen, zu neuen Konditionen. Wenn die Bank jedoch glaubt, dass das Risiko eines Totalausfalles plötzlich sehr hoch ist, wird es keinen neuen Vertrag geben. Das scheint in diesem Fall passiert zu sein.Andrea66 hat geschrieben:Erschreckend sind dabei die Ergebnisse, dass sich Freunde abgekehrt haben und das die Bank Probleme gemacht hat mit den Kredit. Gut, die Eheprobleme und auch eventuell die Abkehr der Freunde kann ich noch irgendwie nachvollziehen. Aber die Reaktion der Bank auf keinen Fall. Wenn ich meinen Pflichten aus einem Vertrag nachkomme, der mit meinem Sein keinerlei Verbindung hat, dann soll die Bank doch zufrieden sein. Jedes Risiko muss über die Zinsen abgedeckt sein.
Habe ihn auch gerade gesehen und muss sagen, ich bin auch noch reichlich hin und her gerissen.Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
ich fand den Film nicht schlecht.
Er gab mir einige Impulse, über eigene Erfahrungen nachzudenken - und das ist sicherlich gut so. Was will man mehr von so einem Bericht verlangen?
Allerdings habe ich auch wieder einmal festgestellt: "... so bin ich nicht..."![]()
Gruß
Anne-Mette
Das will ich gar nicht mal sagen; für mich hat er sein Frauenbild gespiegelt und mit den Attributen, die er notwendig fand, versehen.das kommt schon etwas karrikiert rüber.
Ersteres, also die Spielgelung des eigenen Bildes, ja klar. Das meinte ich ja auch, dass das wohl praktisch jedem MzF Trans* Menschen so ergeht, wenn er beginnt. Doch er hat das ja angeblich 18 Monate intensiv betrieben und dann wundert es mich ziehmlich, dass es da praktisch kaum Entwicklung gab, außer etwas mehr handwerkliches Geschick bspw. beim Make-Up.Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Das will ich gar nicht mal sagen; für mich hat er sein Frauenbild gespiegelt und mit den Attributen, die er notwendig fand, versehen.das kommt schon etwas karrikiert rüber.
Übrigens: die Angst, karrikiert rüberzukommen wird sicherlich etliche Menschen davon abhalten, selbst mal in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein.
Der Punkt mit der Sexualität ist anscheinend auch recht typisch. Ich würde sagen, das ist das Problem der "Heteronormativität" und sitzt ganz tief in all jenen Köpfen, die sich ihrer Geschlechtsidentität und vor allem ihrer sexuellen OrientÃerung sicher sind. Das ist genau das Problem, gegen das die Homosexuellen seit Jahrzehnten ankämpfen. Völlig wertfrei ist es einfach so, dass in den westlich christlich geprägten Gesellschaften die heterosexuelle Partnerschaft die Norm darstellt. Jedes von der Norm abweichende Verhalten führt zunächst zu spontaner Ablehnung.Für mich war ein interessanter Aspekt im Film, durch die Wandlung "sexuell nicht mehr attraktiv zu sein" für Frauen.
Freundschaft: ja - Sex: nein.
... aber man kann ja nicht alles haben![]()
Gruß
Anne-Mette