immer wieder wird von Ängsten berichtet, auf dem Land oder in kleineren Städten "der Trans*-Gemeinde" anzugehören und/oder anders zu sein als der Mainstream.
"In Berlin ist alles anders!" höre ich immer wieder - und "wenn ich da leben könnte/würde" und "Flensburg ist ein Dorf" und "bei mir so richtig auf dem Land könnte ich DAS nicht machen...".
Von meiner Frau erfahre ich im Allgemeinen mehr Unterstützung, als viele andere, die hier im Forum mit uns diskutieren.
Dabei nehme ich jedoch leider manchmal ein leichtes Stirnrunzeln zur Kenntnis - und wenn wir über unsere Gefühle sprechen, dann höre ich von ihr: "... es müsste mehr von euch geben, dann wäre es einfacher...". ("was ist schon einfach", sage ich öfter
Ihre Reaktion muss ich aber erst einmal so an- und hinnehmen. Ihr fehlt wohl eine Art Sicherheit, eine Art Bestätigung, dass "es" doch nicht so besonders und selten ist wie es scheinbar ist.
Vorhin sagte sie mir: "Irgendwo müssten doch die Leute auch anzutreffen sein. Ich habe auch in Berlin noch nie einen Mann im Rock* gesehen!" (außer natürlich unsere Freunde aus dem Forum).
Wo sie Recht hat...
WENN es von "uns" eine stattliche Anzahl gibt - und Großstädte ein besonders günstiges Pflaster für verschiedene individuelle Ausprägungen sind, dann müsste man doch "Leute wie wir" (und so ähnlich) hin und wieder treffen, oder?
Gruß
Anne-Mette
* das soll hier für die verschiedenen "Gattungen" stehen.