Jetzt würde mich brennend interessieren, wie du es selbst definierst?Daniela.transg hat geschrieben:
Wie oft musste ich mich fragen, wenn ich bei verschiedenen Treffen war, was manche sich unter "Frau-sein" selbst definieren? Machen Minirock und halterlose Nylons wirklich "Weiblichkeit" aus, wenn man dann breitbeinig mit ner Flasche Bier auf der Couch sitzt und den Blick auf unrasierte Männerbeine freigibt?
Letztendlich kann niemand wissen, wie sich ein anderer fühlt, da jeder nur sich selbst kennnt und auch nur seine eigenen Gefühle. Insofern kann kein Mann oder keine Frau sagen, wie es sich anfühlt, ein anderer zu sein. Wir bleiben im Inneren die Gleichen egal was wir tragen.
Was sich allerdings ändert ist die Wirkung nach Außen und die ist entscheidend.
Als was wird jemand identifiziert und wird er entsprechend behandelt, das macht den Unterschied.
Ein CD, der nicht komplett als Frau erkannt wird, da immer noch leicht der Mann durchscheint, wird wohl nie wissen, wie es sich anfühlt als Frau erkannt zu werden, und als solche behandelt zu werden. Im schlimmsten Fall wird er erkennen müssen, wie es sich anfühlt, wenn man gesellschaftlich nicht dazugehört und ausgegrenzt wird, da man der typischen Geschlechterrolle nicht entspricht.
Aber zumindest weiß er wie es sich anfühlt, einen Rock zu tragen. Tja das weiß ich aber auch, wenn ich einen Männerrock trage...und breitbeinig kann ich dann auch ungestört dasitzen.
Grüße von der Biene