Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL
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Anne-Mette
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Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ja ich nenne es nicht "Wunschzettel" - schließlich wird es ja auch kein Wunschkonzert )):m

Ich möchte schonmal gerne sammeln, welche Aufträge wir für den bald neu gewählten Bundestag haben. Vielleicht sollten wir uns auf "unsere Themen" erst einmal beschränken(?)

Ich fange mal damit an:
Es gibt ein Verbot von "rituellen Beschneidungen". Das Strafmaß wurde kürzlich nach oben erweitert.
Doch wie sieht es nun aus bei intersexuellen Menschen, die vielfach von Genitalverstümmelungen/Beschneidungen betroffen waren und immer noch werden?
Hier gibt es kein Strafmaß von bis zu 15 Jahren; hier wurde wieder mal eine watteweiche Entscheidung (?) getroffen, die den intersexuellen Menschen nicht hilft, sondern ihnen eine fragwürdige Änderung des Personenstandsrechtes beschert.
Also: intersexuellen Menschen ihre Grundrechte (zurück) zu geben!!! (u.a. auch körperliche Unversehrtheit).
Weiterhin:
Freie Wahl des einzutragenden Geschlechtes bei Neugeborenen und schon länger lebenden Menschen - und unbürokratische Änderung solcher Anträge, z.B. so ähnlich wie eine KFZ-Ummeldung.
Dann wäre auch der Druck von den Eltern intersexueller Kinder genommen und sie würden sich nicht zu einer Geschlechtszuweisung nötigen lassen; denn wenn (fast) alle "männlich" oder "weiblich" in der Urkunde stehen haben, wäre "keines" oder "ohne Eintrag" wiederum eine Stigmatisierung, die nur ganz ganz einzelne Kinder mit Stolz tragen würden.
Die freie Wahl des einzutragenden Geschlechtes wünsche ich mir für alle, die das wollen, also nicht nur für Intersexuelle.
Diejenigen, die eine GaOP vornehmen lassen wollen, behalten (mindestens) die bisher gültigen Regelungen (Kostenübernahme durch die Krankenkasse usw.).

Gruß
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo Anne-Mette,

da hast du ja schon bei aller Beschränkung eine umfangreiche Auftragsliste aufgestellt. Gibt es denn real existierende Politiker, die in der Lage sind, diese Aufträge zu bearbeiten und alltagstaugliche Lösungen zu finden, die auch umsetzbar sind. Da muss die Schnecke (unsere Gesellschaft) aber einen Gang zulegen und die Vertreter Gottes auf Erden werden die Hand vom Bremshebel nehmen müssen (rein persönliche Einschätzung und Meinung). Als erstes sind wir da aber wieder gfordert, unsere Sache selbst zu jeder Gelegenheit in die Hand zu nehmen und am Weiterkommen zu arbeiten. Auch für uns gilt: nur gemeinsam sind wir stark. Ich wünsche mir, dass es mehr Verständnis für ganz normal anders-sein geben kann und hoffe auf mehr Toleranz meiner Mitmenschen. Das kann in der Schule schon anfangen mit geeigneten Informationen und Problemstellungen. Aber wie wir wissen: hoffen und harren macht manchen zum Narren; also müssen wir es selbst in die Wege leiten in der Familie, auf der Arbeit und im gesamten Umfeld. Schritt für Schritt, jeden Tag ein kleines bisschen......

Gruß, Ulrike-Marisa
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Mi 18. Sep 2013, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
Inga
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 3 im Thema

Beitrag von Inga »

Claudia hat geschrieben:....Statt unbedacht an rechtlichen Dingen rumzuschrauben kann ich nur empfehlen, einen sehr schönen Vorschlag aus einem anderen thread zu übernehmen: Das gewünschte Geschlecht einfach leben. Damit hatte ich auch angefangen und erst dann den rechtlichen Wechsel vollzogen. Denn dann war ich sicher als Frau leben zu wollen ... und auch so angesprochen werden zu wollen.

LG
Claudia
Hallo claudia,

dein Einwurf bewirkt bei mir gleich die Anmerkung:

Und wie geht man mit Leuten um, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen wollen? Wie ist es für die Leute unter uns, die sich nicht 100%ig dem anderen Gechlecht zuordnen wollen, sondern die Geschlechterschublade für sich einfach zu eng empfinden? Sollen die ein Recht haben, über ihr Geschlecht zu bestimmen?

Ich finde, dass es auch juristisch korrekt rechtlich bei unseren Behörden die möglichkeit geben sollte, das Geschlecht bzw. den Zustand festzustellen zu lassen, das man in sich fühlt.

Die Vielfalt muss auch in Behördenakten Platz nehmen dürfen.

Liebe Grüße
Inga
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Das gewünschte Geschlecht einfach leben.
Das mache ich seit Jahren. Ich sehe mich mit einer männlichen und einer weiblichen Seite, wobei die weibliche Seite in den letzten 6 Jahren viel mehr Raum genommen hat. Es ist kein Spleen, keine Mode-Erscheinung, sondern etwas, was schon immer in mir war (ich kann mich an etliche Situationen in der Kindheit erinnern, die schon darauf hingedeutet haben; ich lebe also "in mir" schon immer.
Ich stelle mir die in meinem Themenstart vorgestellten Vorschläge nun nicht so vor, dass man beliebig oft zum Amt geht und sagt: "so, nun will ich mal wieder Mann/Frau sein", sondern ich stelle es mir so vor, dass ich zum Amt gehen könnte, um die Eintragung eines anderen (in meinem Fall weibl.) Namens zu beantragen. Dazu möchte ich auswählen können, ob ich ein Geschlecht eintragen lasse, oder ob ich einfach nur Monika Mustermann und nicht Frau Monika Mustermann heißen will.
Das wird dann zu den Akten genommen, z.B. auf so eine Art und Weise, dass ich eine Bescheinigung erhalte, die ich bei weiteren Ämtern, Führerscheinstelle, Banken, Versicherungen, Arbeitgeber usw. vorlegen könnte.
Ich möchte mich nicht in ein Verfahren begeben, in dem ich begutachtet werde, "was ich nun bin".
So etwas wie mich gibt es in der freien Wildbahn wahrscheinlich nicht (smili) und ich hätte große Schwierigkeiten der Beweisführung.
Ich wäre nicht "richtig Trans*" und ich wäre nicht "richtig Intersexuell" (wenn man die mir bekannten diagnostischen Schablonen anlegt).
Trotzdem kommt bei mir die Frage des Namens auf.
Ich bin auch nicht stundenweise eine relativ perfekte Monika, Barbara oder Marie, die nach diesen Stunden wieder Hans, Fritz oder Udo wird.
Wer mich persönlich kennt, der weiß, dass ich immer ich bin - bei allen Vor- und manchmal auch Nachteilen.

Gruß
Anne-Mette
Julia65

Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 5 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Auszug aus dem Wahlprogramm der LINKEN:
---- cut -----
DIE LINKE fordert die Entschädigung und Aufhebung der Unrechtsurteile der in der BRD und DDR verfolgten Homosexuellen, gemäß der Gesetzesvorlage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

DIE LINKE unterstützt Transgender in ihrem Kampf um Anerkennung ihrer geschlechtlichen Identitäten. Die Abschaffung der Begutachtung und des gerichtlichen Verfahrens ist ein erster Schritt zur Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts von Trans-Personen. Darüber hinaus muss das Transsexuellengesetzes als Sondergesetz aufgehoben werden und in bestehendes Recht integriert werden. Dabei ist die rechtliche Absicherung der Leistungspflicht der Krankenkassen zu verankern. Intersexuelle Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen fordern seit langem das Verbot von nicht medizinisch - indizierten, frühkindlichen Operationen zum Zwecke der Geschlechtsangleichung. DIE LINKE schließt sich diesen Forderungen an. Operationen an Intersexuellen dürfen erst durchgeführt werden, wenn diese selbst einwilligungsfähig sind und ihre Zustimmung gegeben haben.
Des Weiteren richtet sich DIE LINKE gegen den am 31.01.2013 vom Bundestag auf Anregung des Familienministerium neu beschlossenen -§ 22 PTsG, nach dem ein Eintrag des Geschlechts bei Intersexuellen nach Geburt mittlerweile verboten wird. DIE LINKE schließt sich auch hier den Forderungen der Intersexgruppen an. Durch den seit 2009 existierenden -§ 7 PStV ist es ohnehin möglich, den Geschlechtseintrag nach der Geburt freizulassen. DIE LINKE ist der Meinung, dass die Eltern intersexueller Kinder durch ein Verbot des Geschlechtseintrags nach der Geburt eher angehalten werden, eine frühkindliche Operation durchzuführen.
Entsprechend ist die Veränderung des Vornamens und des Personenstandes für Intersexuelle und Transgender auf Antrag ohne Vorbedingung diskriminierungsfrei zu regeln.
----- cut ------
... und dafür kämpfen wir wirklich, auch nach der Wahl, versprochen! 100% sozial.
Quelle: http://www.die-linke.de/wahlen/wahlprog ... chtigkeit/
MarieB
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 6 im Thema

Beitrag von MarieB »

Oje,

Könnte man die Geschlechtidentifikation nicht einfach ganz abschaffen und durch Mensch ersetzen.

Wofür brauche ich denn diese Zuordnung?

Dann brauche ich auch nicht zu wählen und mich festzulegen und einfach beide Seiten leben wenn ich es will.
Gruß

Marie
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

es geht ja auch um die Eintragung eines Namens...
... und für viele geht es immer noch darum, dass sie FRAU oder MANN sein wollen und nicht nur MENSCH.

Um noch einmal auf die Linken zurückzukommen, die in der Tat die einzige Partei war, die sich "etwas mehr ins Zeug gelegt hat, was Trans* und Inter* angeht.

Auf dem Landesparteitag in Schkeuditz wurde die queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag allerdings auf einen unsicheren Listenplatz gewählt. Sie ist natürlich nicht die einzige maßgebliche Person.

Übrigens gibt es auf queer.de ein Gespräch mit Gregor Gysi: http://www.queer.de/detail.php?article_id=20043
Freudscher Verschreiber; ich hatte schon Gysie geschrieben, aber er ist ja ein er (smili)

Gruß
CPG
conny
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

dumm nur, dass die linke aufgrund ihres sonstigen programms für viele absolut nicht wählbar ist. ich will jetzt aber bitte keine diskussion hierüber anzetteln.
Julia65

Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 9 im Thema

Beitrag von Julia65 »

conny hat geschrieben:dumm nur, dass die linke aufgrund ihres sonstigen programms für viele absolut nicht wählbar ist. ich will jetzt aber bitte keine diskussion hierüber anzetteln.
Warum schreibst du das dann.
Es gibt nichts an dem Programm, das jemanden in die Situation bringen würde, die LINKEN nicht wählen zu können. Es sei denn man ist Sklaventreiber oder Ausbeuter oder Multi-Milliardär. Aber dann ist es recht so.
Julia65

Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 10 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Franny13 hat geschrieben:Es steht aber auch nicht explizit darin, wie sie es finanzieren wollen. :wink:
Doch, aber nicht in dem von mir zitierten Absatz. Die "Überschrift" heisst: Umfairteilen. Dieses Video gibt einen Hinweis, in welche Richtung das gemeinst ist: http://www.youtube.com/watch?v=hSCMb4L8q8Q

ABer das kommt dann langsam vom Thema ab, für diesen Thread.

Ich finde, und Claudia ist wohl auch dieser Ansicht, dass es schon noch eine gewisse Aussage haben muss, wenn im Ausweis steht: Mann oder Frau.
So mir nichts, dir nichts ändern können, sollte nicht sein, dann kann ich das auch quasi gleich selber eintragen. Aber die Hürden sollten gemindert werden. Und es soll auch die Möglichkeit geben, es offen zu lassen, zumindest solange, bis die betreffende Person sich SELBER dazu entscheidet einen Eintrag vorzunehmen, bzw. vornehmen zu lassen. Dann allerdings steht das da und ich finde, das dann zu ändern sollte schon einer deutlichen Begründung bedürfen.
Denn: Auch für mich ist es angenehm. Ich will versuchen das zu erklären:
Ich komme in eine Situation, in der ich mit einige Menschen zusammentreffe. Nach einer Weile wird meine transidente Vergangenheit bemerkt und zum Thema. Ich merke, dass einige meine Weiblichkeit falsch einschätzen. Sie scheinen es als vorrübergehenden Spleen oder als sexuelles ABenteuer zu betrachten oder betrachten zu wollen. Vielleicht sehe ich auch einige verschmitzt schmunzeln. Das ist dann nicht besonders angenehm.
Durch Vorlage meines Personalausweises, kann ich bekräftigen, dass es keine kleine vorrübergehende Spinnerei ist, sonder dass da bei weitem viel mehr dahintersteckt. Wenn ich den Vornamen (und ggf. Personenstand) nicht einfach mir nichts dir nichts, jederzeit wieder ändern kann, bekräftigt dieser Aussage die Ernsthaftigkeit meines eingetragenen Namens: Ich bin WIRKLICH eine ECHTE FRAU. Juristisch und auch sonst, wenn auch mit einer geburtsbedingten Besonderheit, zu finden in den Genen (Chromosomen) oder auch ggf. noch vorhandenen Geschlechtsmerkmalen des GEGENgeschlechts.

LG
Julia
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 11 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
So mir nichts, dir nichts ändern können, sollte nicht sein, dann kann ich das auch quasi gleich selber eintragen.
Mir nichts, dir nichts habe ich nicht gemeint - und auch nicht geschrieben.
Allein alle behördlichen und persönlichen Daten umzuschreiben und zu berichtigen ist ein größerer Aufwand, den wohl keiner "einfach mal so" macht.

Gut, wir haben einige, denen ist es etwas wert, (auch) durch einen Ausweis beweisen zu können: "Mann oder Frau".
Denen wird ja nichts genommen.
Allerdings bin ich mir sicher, selbst wenn man 1000 Ausweise hat, in denen steht "FRAU", dann wird es immer noch welche geben, die sagen: "ja, ABER...".

Wenn jemand gute Vorschläge zu Trans*- und Intersexuellenpolitik gemacht hat, dann sind sie meistens von den Linken gekommen. Ich will keine Wahlwerbung für sie machen, aber man sollte sich mal anschauen, was an Vorschlägen, Vorlagen, Initiativen, großen und kleinen Anfragen von ihnen gekommen ist (habe ich öfter mal hier gepostet).
Aber die anderen Parteien raufen sich in vielen Fragen dann doch zusammen und lehnen alles, was von den Linken kommt, sowieso ab, weil sie die doof finden.

Was tun? Selbst aktiv werden?

Gruß
Anne-Mette
Julia65

Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 12 im Thema

Beitrag von Julia65 »

cpg hat geschrieben:Wenn jemand gute Vorschläge zu Trans*- und Intersexuellenpolitik gemacht hat, dann sind sie meistens von den Linken gekommen. Ich will keine Wahlwerbung für sie machen,...


Warum nicht? Ist doch Wahlkampf. ;-) Da, so finde ich, darf man das mal, solange man nicht übertreibt.
cpg hat geschrieben: ...aber man sollte sich mal anschauen, was an Vorschlägen, Vorlagen, Initiativen, großen und kleinen Anfragen von ihnen gekommen ist (habe ich öfter mal hier gepostet).
Aber die anderen Parteien raufen sich in vielen Fragen dann doch zusammen und lehnen alles, was von den Linken kommt, sowieso ab, weil sie die doof finden.

Was tun? Selbst aktiv werden?
Nein, die LINKEN WÄHLEN !!! ;-)

LG
Julia
conny
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 13 im Thema

Beitrag von conny »

Julia65 hat geschrieben:
conny hat geschrieben:dumm nur, dass die linke aufgrund ihres sonstigen programms für viele absolut nicht wählbar ist. ich will jetzt aber bitte keine diskussion hierüber anzetteln.
Warum schreibst du das dann.
Es gibt nichts an dem Programm, das jemanden in die Situation bringen würde, die LINKEN nicht wählen zu können. Es sei denn man ist Sklaventreiber oder Ausbeuter oder Multi-Milliardär. Aber dann ist es recht so.
ich schreibe es, weil cd, tv, ts zwar die sie betreffenden programmpassagen der linken gut finden können, mehr aber nicht unbedingt!
bitte keine wahlkampfparolen die hier unfrieden stiften können!
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 14 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich will hier nicht den Schiedsrichter spielen; aber sie haben doch auch neben "unseren" Themen einige Marken gesetzt, an denen sich die anderen Parteien messen lassen müssen.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Nach der Wahl: AUFTRAGSZETTEL

Post 15 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Julia65 hat geschrieben:..... Es sei denn man ist Sklaventreiber oder Ausbeuter oder Multi-Milliardär. .....
Ich bin weder noch und trotzdem ist diese Partei für mich unwählbar. Und es gibt wichtigeres als Sex und Gender.


Mfg Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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