Mal angenommen, ....
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Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
biene38
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Post 1 im Thema

Beitrag von biene38 »

Mal angenommen, bei Männern wäre es genau so verbreitet wie bei Frauen, dass sie sich in ihrer Rolle frei entfalten dürften....
Mal angenommen, Männer hätten sich genau so emanzipiert wie Frauen, könnten sich benehmen, könnten sich kleiden, sich schminken und sich sexy präsentieren wie sie wollen ....
Mal angenommen, uns Männern wäre nicht von Kindheit an diese strikte Männerrolle anerzogen und vorgelebt worden...

....gäbe es dieses Forum in dieser Form? Gäbe es dann auch so viele Teilzeitfrauen?


Umgekehrt gibt es so gut wie keine weiblichen Teilzeitmänner, warum eigentlich?

Grüße von der Biene, die sich immer fragt, warum das eigentlich so ist (na)
Exuser-2014-02-18

Re: Mal angenommen, ....

Post 2 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

.
Hallo

Eine sehr gute Frage....

Also mal ganz spontan würde ich sagen, da die meisten Männer ja heterosexuell orientiert sind, geht auf uns ein gewisser Reiz von den Frauen aus.
Und Fraues sehen ja etwas anders aus.
Schulter-Hüft-Verhältnis ist anderes. Beine sind weicher, glatter, meist auch etwas breiter ( Oberschenkel ), man sieht nicht so sehr die Muskeln/Sehnen.

Also ich würde sagen, die Anzahl der crossdressenden Männer wäre zwar deutlich geringer, aber nicht Null.

elgetina ))):s
Andrea aus Sachsen
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Re: Mal angenommen, ....

Post 3 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Biene,
eine interessante Frage hast du hier aufgeworfen. Auf den ersten Blick wären das paradiesische Zustände, so ganz ohne verhaltens- und kleidungsmäßige Restriktionen leben zu können.
Frauen haben diesen Zustand für sich praktisch erreicht, dafür gibt es für Sie kaum noch Motivationen zum Crossdressen.
Ich hatte eine ähnliche Frage schon mal in einem anderen Thread (viewtopic.php?f=45&t=3886) gestellt und bin mir nach den Antworten sicher, dass sich viele von uns dieses "Paradies" gar nicht herbeisehnen, weil das Crossdressing ja dann keinen Spaß mehr machen würde.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
ExuserIn-2015-02-14

Re: Mal angenommen, ....

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 »

Hallo Biene,

Deine Fragestellung lässt mich postulieren, dass wir Crossdresser eine neue Art von emanzipierten Männern sind. Denn wir emanzipieren uns vom gängigen machohaften Männerbild, dessen treibende Kraft die Gier nach Sex, Macht und Geld ist. WAs dieses morbide Verhalten bewirkt, können wir tagtäglich in den Medien und auf unserem Globus beobachten.
Die geschlechtsspezifischen Rollen- und Verhaltensmuster sollten und müssen immer wieder hinterfragt werden, und gegebenenfalls neu definert werden. Die gesellschaftliche Norm was typisch männlich bzw. weiblich ist, muss von der jeweiligen Kultur- und Zeitepoche immer wieder neu interpretiert werden. Crossdressing ist ja kein neuzeitliches Phänomen, sonders es war durch alle Zeiten und Kulturen schon immer präsent und mehr oder weniger akzeptiert.. So lange es Männer gibt, so lange wird es wohl auch CD geben.
Crossdressing ist daher für mich auch ein Akt der Befreiung und Selbstbestimmung. Beim Crossdressing bin ich der /die ich immer gewesen bin, ohne normative Rollenzwänge und Vorgaben.
Zuletzt stelle ich mir die Frage nach dem "Wozu" dient mir mein Crossdressing, und in dem Moment werde ich rundherum glücklich und zufrieden.
Joe95
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Re: Mal angenommen, ....

Post 5 im Thema

Beitrag von Joe95 »

ich würde sagen das ändert garnichts daran wieviele tzf es gibt, es würde sie nur keiner bemerken weil es ja eine ganz normale entwicklung wäre, was auch gleich deine dritte frage beantwortet:
ich bin mir sicher das es auch sehr viele tzm gibt, es merkt nur niemand, weil es völlig normal ist wenn sich eine frau maskulin kleidet.
ich denke die meisten merken es selber nicht mal weil zwar jeder "mannweiber" oder "mädchen, an denen ein junge verloren gegangen ist" (das stammt umgangssprachlich aus meiner heimat zur zeit meiner jugend, die sprüche mögen nach region und generation abweichen) kennt, aber niemand diese frauen mit crossdressing in verbindung bringt.
foren wie dieses hier würde es wohl nicht geben, höchstens als unterforum in einem modeforum.
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Re: Mal angenommen, ....

Post 6 im Thema

Beitrag von biene38 »

Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
....dass sich viele von uns dieses "Paradies" gar nicht herbeisehnen, weil das Crossdressing ja dann keinen Spaß mehr machen würde.

da stellt sich dann die Frage nach der Motivation, die einige Männer zum Crossdressen bringt.
Ich hätte gedacht, es geht hier vor allem um die Lust und den Drang sich zu kleiden und sich auszuleben, welche durch das momentan vorherrschende Männerrollenbild äußerst eingeschränkt wird. Und das "Verkleiden" ist eher ein Notbehelf, um sich zu befreien, um dies ungestört ausleben zu können.
Warum sollte diese Lust nicht mehr da sein, wenn dies für Männer gesellschaftlich akzeptiert wäre?
Ich werfe mal vorsichtig die Frage in den Raum, ob bei einigen evtl etwas Sexuelles mitspielt, und dann evtl. der Reiz des "Verbotenen" weg wäre?
Grüße von der Biene
Exuser-2014-02-18

Re: Mal angenommen, ....

Post 7 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

.
Hallo

Ich hatte mich mal an der Frage versucht: Crossdressing als Ersatz

Julia65 hatte dort eine recht gute Aufstellung geschrieben, welche verschiedenen Motivationen es für das Crossdressing geben könnte:
Julia65 hat geschrieben: Ich habe jetzt den Wunsch mal zu versuchen, zusammenzufassen, was mir bisher für Motivationen für das Crossdressing begegnet, bzw. genannt wurde. Na mal überlegen:
- Crossdressen als Fetisch. Das Tragen gegengeschlechtlicher Kleidung bringt starke sexuelle Erregung.
- Crossdressen aus dem von Tina angesprochenen Grund. Die Zuneigung zu der Frau, die man selber darstellt. Man kann es kaum treffender beschreiben, als Tina es tat.
- Crossdressen, weil man eine vorhandene weibliche Seite an sich selber Platz verschaffen will. Weil eine ausgeprägte Weibliche Seite Raum fordert und leben will.
- Crossdressen als Symptom von Transidentiät, wie primäre oder aus sekundäre Transidentiät.
- Crossdressen als Symptom einer Schitzophrenie.
- Crossdressen um Aufzufallen oder andere ein wenig zu schockieren. Vielleicht um Aufmerksamkeit und Aufsehen zu erregen.
- Crossdressen aus wieder einem etwas anderen sexuellen Grund: Erniedrigung. Ich las von Männern, die das Frausein als niedrige Stufe ansehen und reduzieren sich selber zur Frau um sich damit selber zu erniedrigen, was wiederrum als sexuell erregend empfunden wird. Ich glaube, da Spielt dann der Begriff "forced feminisation" eine Rolle. (Eine Domina zwingt einen Mann dazu Frau zu sein).

Ich bin sicher, es gibt noch unzählige weitere Motivationen. Das ist mal der Versuch zusammenzufassen, von welchen ich bisher hörte oder las.
Vielleicht hast Du, Biene, noch eine oder mehrere weitere Motivationen, die man noch hinzufügen könnte.

Wenn jetzt die gesellschaftlichen Zwänge wegfallen würden, würden auch einige Motivationen wegfallen, aber eben nicht alle.

Liebe Grüße Tina ))):s
Joe95
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Re: Mal angenommen, ....

Post 8 im Thema

Beitrag von Joe95 »

ich denke nicht die motivation würde wegfallen, sondern der status "ungewöhnlich".
nehmen wir mich als beispiel:
ich bin cd weil ich meiner vorhandenen weiblichkeit ausdruck verleihe.
das ist - für einen mann heutzutage - ungewöhnlich.
in der angenommenen welt würde die bezeichnung cd wegfallen. ausserdem wäre das dann nicht ungewöhnlich.
was bleiben würde wäre das ich gerne röcke und damenwäsche tragen würde weil es mir entspricht - meinem weiblichen anteil.

die motivation - eben der weibliche anteil - würde nicht wegfallen.
es wäre halt nicht mehr eine motivation für "etwas ungewöhnliches" sondern einfach nur ein völlig normaler grund für die völlig normale auswahl völlig normaler kleidung.
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Re: Mal angenommen, ....

Post 9 im Thema

Beitrag von Vincent »

Hallo Bine,
biene38 hat geschrieben: Ich hätte gedacht, es geht hier vor allem um die Lust und den Drang sich zu kleiden und sich auszuleben, welche durch das momentan vorherrschende Männerrollenbild äußerst eingeschränkt wird. Und das "Verkleiden" ist eher ein Notbehelf, um sich zu befreien, um dies ungestört ausleben zu können.
die Frage ist jetzt, wie du "Lust" definierst:
Lust im erotischen Sinn, oder
eher als Spaß und Freude an der Kleidung?

Jeder hier hat wohl eine andere Sichtweise, manche noch sehr ähnlich manche sehr verschieden.
Wäre gesellschaftlich das selbe Spektrum an Kleidung, und was dazugehört, ebenso an Männern wie derzeit an Frauen akzeptiert wäre ich sicher nicht hier, sondern nur in reinen Modeforen vertreten, in denen ich mich jetzt auch tummle.

Kleidung ist das eine, das Auftreten in der Rolle des anderen Geschlechts eine andere Sache - daher haben wir hier auch ein paar Frauen die in eine andere Rolle schlüpfen.

Persönlich reicht mir die Kleidung und die Phase in der ich in jungen Jahren mehr wollte, hatte etwas Experimentelles, mit Selbstfindung zu tun und vor allem damit, dass ich nicht auf den Gedanken kam, man könnte Mann bleiben und trotzdem tragen, was einem gefällt.
Vielleicht mache ich irgendwann wieder etwas anderes, aber wohl kaum um mich in anderer Rolle wohl zu fühlen, sonder eher aus Spielerei oder Experimentierfreude.

VG
Vincent
LG

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Re: Mal angenommen, ....

Post 10 im Thema

Beitrag von biene38 »

Joe95 hat geschrieben:
die motivation - eben der weibliche anteil - würde nicht wegfallen.
Wie würdest du denn diese weiblichen Anteil beschreiben. Was ist denn weiblich?



Mir würden noch folgende Motivationen einfallen (für mich die Wichtigsten):
Die Lust am Kleiden, am Verkleiden. Die Lust an modischen Experimenten. Die Lust sich zu schminken, und sich somit optisch zu verändern, zu verbessern.
Die Lust an unterschiedlichsten Rollen und am Verändern.
Die Momentane Männerrolle ist mir einfach nicht genug. Es muss doch noch etwas anderes geben als Kurzhaarschnitt, Jeans, Anzug, Sneakers, Hemden und T-Shirts und Machoimage. Alles andere wird nicht so recht akzeptiert . Ganz plakativ ausgedrückt!


Mit Lust meine ich in erster Linie Spaß und Freude. Wobei die Frage ist, ob man dies unbedingt komplett von der erotischen Lust abkoppeln muss. Wir sind schließlich alle sexuelle Wesen. Warum darf man sich als Mann nicht auch sexy fühlen. Die Frage ist, ob man dies als Mann immer nach außen thematisieren muss.
Da fängt für mich auch eine gewisse Ungleichheit zwischen Mann und Frau an, dass bei Männern häufig dieser sexuelle Aspekt angeführt wird, bei Frauen nie. Wenn Männer sich anders anziehen, da wird gleich die Fetischismus-Keule geschwungen. Bei Frauen habe ich das noch nie gehört.
Haben sie 50 Paar Overkneestiefel im Schrank stehen,und schränkeweise die kürzesten Röckchen und feinste Unterwäsche, da spricht doch keiner von Fetischismus. Warum sie das tragen, das hat nicht zu interessieren. Genau das würde ich mir für Männer auch wünschen.
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Re: Mal angenommen, ....

Post 11 im Thema

Beitrag von Joe95 »

biene38 hat geschrieben:...Wie würdest du denn diese weiblichen Anteil beschreiben. Was ist denn weiblich?
tja, ich habe oft überlegt was denn nun weiblich und männlich sein mag, hab auch nie eine definition gefunden, die ich nachvollziehen könnte.
daher hat sich bei mir eine definition herausgebildet, die sehr grob männlich und weiblich trennt.
es ist tatsächlich so das ich nicht klar definieren kann was an meiner persönlichkeit männlich oder weiblich ist.
ich kann nur hingehen und mich so kleiden, wie ich mich am wohlsten fühle.
ich kann erkennen das sich ein damenslip anders anfühlt als ein herrenslip. ich kann erkennen das sich ein damenbadeanzug anders anfühlt als ein herrenbadeanzug. ich kann erkennen das sich ein rock anders anfühlt als eine hose.
diese unterschiede fühlen sich für mich gut und richtig an.

erst die tatsache das ich diese unterschiede als gut und richtig empfinde bringt mich zu dem schluss das meine persönlichkeit weibliche anteile hat.
hier geht es jetzt zwar um kleidung, jedoch stelle ich für gefühle und verhalten ähnliches fest:
die tatsache das etwas unmännlich erscheint bringt mich zu dem umkehrschluss, nämlich das es weiblich sein muss.


Mir würden noch folgende Motivationen einfallen (für mich die Wichtigsten):
Die Lust am Kleiden, am Verkleiden. Die Lust an modischen Experimenten. Die Lust sich zu schminken, und sich somit optisch zu verändern, zu verbessern.
Die Lust an unterschiedlichsten Rollen und am Verändern.
Die Momentane Männerrolle ist mir einfach nicht genug. Es muss doch noch etwas anderes geben als Kurzhaarschnitt, Jeans, Anzug, Sneakers, Hemden und T-Shirts und Machoimage. Alles andere wird nicht so recht akzeptiert . Ganz plakativ ausgedrückt!


Mit Lust meine ich in erster Linie Spaß und Freude. Wobei die Frage ist, ob man dies unbedingt komplett von der erotischen Lust abkoppeln muss. Wir sind schließlich alle sexuelle Wesen. Warum darf man sich als Mann nicht auch sexy fühlen. Die Frage ist, ob man dies als Mann immer nach außen thematisieren muss.
Da fängt für mich auch eine gewisse Ungleichheit zwischen Mann und Frau an, dass bei Männern häufig dieser sexuelle Aspekt angeführt wird, bei Frauen nie. Wenn Männer sich anders anziehen, da wird gleich die Fetischismus-Keule geschwungen. Bei Frauen habe ich das noch nie gehört.
Haben sie 50 Paar Overkneestiefel im Schrank stehen,und schränkeweise die kürzesten Röckchen und feinste Unterwäsche, da spricht doch keiner von Fetischismus. Warum sie das tragen, das hat nicht zu interessieren. Genau das würde ich mir für Männer auch wünschen.
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drängt sich mir die frage auf ob die lust am kleiden, verändern usw. nicht eine weibliche eigenschaft ist?
um mich männlich zu kleiden reichen ein/zwei verschiedene hosen.
röcke hab ich ein/zwei dutzend und trotzdem zu wenig...
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Exuser-2014-02-18

Re: Mal angenommen, ....

Post 12 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

.
Tja....Biene und Joe.....das ist es wohl.

Frauen dürfen sich schmücken und putzen,..... und das sollen sie sogar.

Männer haben gefälligst "eindimensional" zu sein.

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Ana-Lucia
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Re: Mal angenommen, ....

Post 13 im Thema

Beitrag von Ana-Lucia »

um mich männlich zu kleiden reichen ein/zwei verschiedene hosen
Du sprichst mir aus der Seele! Ich hab wirklich auch nur 2 Hosen, die ich dann im Wechsel trage. Hab auch keine große Motivation in die Stadt zu gehen und mir neue Hosen zu kaufen. Dies gilt aber nur für die männliche Kleidung.

Bei "weiblicher" Kleidung ist dies ganz ganz anders ;) Da könnte ich täglich 8 Stunden durch die Läden ziehen und mein ganzes Geld für schöne neue Klamotten ausgeben. Die Vielfalt kennt da quasi keine Grenzen. Es gibt immer wieder was neues zu entdecken.
Nun gut, da muss ich mich dann zügeln ;)

Aber um auf die Frage noch mal zurückzukommen, ob es dann noch ein Forum geben würde, wie dieses hier...
Ich denke so speziell würde es das nicht mehr geben. Wie schon weiter oben erwähnt wurde, würden "wir" dann wohl in eine Ecke eines Modeforum rücken!

LG,
Ana. (flo)
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Re: Mal angenommen, ....

Post 14 im Thema

Beitrag von Vincent »

Man könnte das mit der Kleidung und dem Schmücken und Begehren usw. auch so zusammenfassen:

Männer begehren, und haben durch Kraft (oder moderne Substitute wie Geld, Auto usw.) dafür zu sorgen, dass Erfolg haben.
Frauen haben fruchtbar d.h. begehrenswert zu sein und das durch das zur Schau stellen von Schönheit (Jugend, Gesundheit) zu demonstrieren. Hier wird eben Kleidung usw. als Hilfsmittel eingesetzt.

Von diesen entwicklugsgeschichtlichen Ansätzen sind wir noch nicht weit weg, genaugenommen so wenig, dass das Aufhübschen eines Mannes gerne fehlinterpretiert wird.

Vincent
LG

Vincent
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Re: Mal angenommen, ....

Post 15 im Thema

Beitrag von Ana-Lucia »

Hier wird eben Kleidung usw. als Hilfsmittel eingesetzt.
Das ist eigentlich ähnlich, wie bei den Bienen und den Blümchen ;)
Umso Bunter die Blume, umso attraktiver für die Biene.

Wenn Frau sich "bunt" anzieht, wirkt das für den Mann umso anziehender. Allgemein gesagt.
Aber wenn "Mann" sich ähnlich bunt anzieht, wirkt das nicht wirklich anziehend für die Frau!

Bis es soweit ist, werden wir alle wohl nicht mehr auf diesem Planeten verweilen :(

LG,
Ana.
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