Johanna78 hat geschrieben:Hallo Sabrine:
"Tatsächlich schadet ein solches Kleiden dem Ansehen bei Transgendern ebenso wie bei Frauen."
Wie belegst du diese "Tatsache"? Ich bestreite, das es eine "Tatsache" ist und das ein Schaden auftreten kann (außer persönliche Kollateralschäden, zusammengeschlagen von Deppen wird man maximal selbst und das ist eigenes Risiko), wenn man sich irgendwie kleidet.
Von einer Einzelperson (beispielsweise von einer einzelnen nuttig angezogenen Frau) auf eine ganze Gruppe (beispielsweise alle Frauen) zu schließen... Mag solche Leute geben: "Die Frauen von heutzutage und Früher war alles Besser....). Ok.
Aber von einem Nuttig gestylten Mann überhaupt auf Frauen schließen zu können, irgendeine Möglichkeit der Beleidigung aller Frauen zu konstruieren...
Wenn du daneben stündest, würde der Hass der Bevölkerung von dem Nuttig gestylten Mann auf dich übergehen?
Es ist doch eher so, dass der nuttig gestylte Mann sich eine Facette der gesellschaftlichen Rolle der Frau überstreift. Was er zurück gibt ist, dass er eventuell so sein möchte. In einem Dorf mag das keiner Verstehen, aber in der Stadt gibts auch genug Frauen, die so rumlaufen (und im Dorf, zumindest heimlich: weil von anderen Verboten) mit Sicherheit auch).
Das Einzige Beispiel das mir hier einleuchtet war in Berlin der Transsexuellenstrich im Frobenkiez. Das dort Gewalt auch von üblichen Einwohnern akzeptiert wurde lag wohl aber weniger an der Kleidung der Transsexuellen als mehr an ihrem Berufsstand.
Hier würde ich dir Recht geben: Wenn keiner außer transsexuellen Prostituierten auf der Strasse zu sehen ist (weil wir ja versuchen eben nicht gesehen zu werden) schadet das unserem Stand möglicherweise, weil es so scheint, das alle das nur machen um sich zu Prostituieren und Sodom und Gomorrah .... .
Und: Obwohl wir ganz unten in den Gesellschaftlichen Ständen angesiedelt sind, sind Prostituierte noch weniger akzeptiert. Das ist aber nicht deren Problem, sondern unsers, weil wir nicht auf uns aufmerksam machen.
In der Art: Ich bin der und der, ich will das und das und so bin ich! Da muss ich ja nicht anfangen anderen vorzuschreiben, was die denn tun sollen oder nicht.
"Marie möchte wissen, warum sie als Mann erkannt wird, wenn sie sich perfekt weiblich zurechtmacht. So habe ich sie jedenfalls verstanden. Kannst Du darauf eine Antwort geben?"
Jup, habe ich weiter vorne, bis irgendwer anfing zu sagen: so und so sollte man nicht, weil man irgendwem damit schaden könnte und das als Tatsache hinstellte.
Nein, kann man nicht in meinen Augen, diese angebliche Tatsache ist keine Tatsache und ich halte eine solche Aussagen für für Gefährlich.
PS:
Nach allem fällt mir auf: ein Mann kann sich gar nicht nuttig anziehen. Es ist keine Gardrobe dafür vorgesehen... Es gäbe den Don Juan, der allerdings eher eitel wie ein Pfau und perfekt Männlich rüberkommen würde. Um überhaupt Nuttig angezogen zu sein muss man in die Frauenrolle schlüpfen. Und dann frage ich mich, wer hier das Übel ist: Derjenige der in diese Rolle schlüpft und sich auf eigene Gefahr so zeigt oder derjenige der mit dem Finger zeigt und es verhindern will.
Also: Tolleranz auch für diejenigen, deren Kleidungsstil man nicht verstehen kann, die schaden niemandem.
By the way:
der-postillon.com/2012/06/erster-push-up-backenhalter-fur.html
Lg, Johanna
Hallo Johanna!
Was soll Das?
Hast Du mein Post nicht verstanden?
Du weichst jetzt ja völlig vom Thema ab.
Was noch merkwürdiger ist Du widersprichst Dir selbst.
(Soll allerdingst dem Klischee zu Folge eine weibliche Eigenart sein.

)
Hier geht es nicht um Toleranz und Kleidervorschriften!
Wer sich nuttig kleidet wird nun mal anders angeschaut, als Jemand im Kostüm oder Kleid.
Da hat Chrissie völlig recht, was Du ja auch selber zugibst, obwohl Du es in Frage stellst!
Das ist Dein Widerspruch!
LG
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux