Einspruch: In der Natur gibt es viele Beispiele in der Tier und Pflanzenwelt,die dagegen sprechen. Der SanddornFlodur hat geschrieben: Die Erfindung der Zweigeschlechtlichkeit ist mindestens 500 Mio Jahre alt. Da sie extrem verbreitet ist, ist sie offensichtlich von evolutionärem Vorteil.
ist z.B. eingeschlechtlich es gibt hier also keine Unterteilung zwischen M und F,
Der Clownsfisch ändert je nach "Bedarf" sein äusseres Geschlecht zwischen F und M muss somit also beide Anlagen in sich tragen.
Es gibt vereinzelt auch beim Menschen Heramphroditen ( Zwitter ) . Selbst wenn die Anzahl sehr gering ist reicht schon 1 Fall unter Milliarden um das Gesetz (Zweigeschlechtlichkeit) aus zu hebeln. Es ist dann kein Gesetz mehr sondern nur noch ein Fall von mehreren. Es sind Fälle nachgewiesen worden, wo die äusseren Geschlechtsmerkmale eindeutig männlich waren, das Gehirn jedoch in seinen Strukturen eindeutig weiblich. In beiden zuletzt genannten Fällen Ist der Mensch als ganzes betrachtet also weder M noch F sondern je nach Betrachtungsweise beides ( Zwitter ) oder ein drittes Geschlecht.
Es kommt hier darauf an, wie man diese Frage interpretiert. Wenn man von einer Dualität der Geschlechter ausgeht ( als Naturgesetz, was wie oben gezeigt nicht stimmt) ist diese Aussage korrekt. Wenn man bei dem Begriff Frau und Mann von den sozialen Verhaltensregeln ausgeht, die sich im Laufe der Jahrtausende etabliert haben stimmt es schon nicht mehr . Dann ist eine Änderung der Verhaltensregeln für einen selbst keine Einbildung sondern Realität. Geht man davon aus, dass die Dualität der Geschlechter lediglich eine Unterart von x Verschiedenen Möglichkeiten ist , und davon , dass Frau und Mann in diesem Fall als Begriff für ein biologisches Geschlecht verwendet wird, passt es auch nicht mehr."Frau sein" ist ein Konstrukt und in dem Sinn möchte ich die Titelfrage mit "Ja" beantworten."
LG Chrissie.