die Ulrike-Marisa konnte ich erst vor einem Jahr in mein Leben intergrieren, zuvor habe ich lebtaglang gespürt, dass in mir etwas anderes los ist, aber ich habe es nicht bewusst wahrgenommen und wusste auch gar nicht, was es war. Ob ich nun transsexuell bin oder nicht, weiss ich nicht genau. Eine Inanspruchnahme medizinischer Hilfe fällt unter die Maßnahmen, wo mewine Frau von Trennung spricht, da das eine außenwirksame Sache ist; zumindest ihrer Meinung nach. Den Cogiati-Test habe ich für mich mal im Internet gemacht und bin egentlich sehr wahrscheinlich TS von der Punktezahl her. auch habe ich, wie ich schon schrieb mein Leben lang mit maskulinen Veerhaltensweise nix anfangen können, früher nicht und heute schon gar nicht; trotzden bin ich Stellv. Vorstand eines großen Segelvereins und stehe auch an anderer Stelle meine Frau als äußerlich als Mann natürlich. Probleme hatte ich, hab ich auch schon woanders mal geschrieben, mit meinem Outing bei ausgesuchten Personen bei der Arbeit auch nicht; ganz im Gegenteil meine Kollegin unterstützt mich nach Kräften und bestärk mich. Aber auch sie sagt, bei ihrem eigenen Mann täte sie das nicht so offen sehen. Da gibt es schon Unterschiede, wieweit man Dinge unterstützen kann, je nach persönlichen Voraussetzungen und Gegebenheiten. Schön, dass es bei dir gut geht; bei mir eben nicht so recht; muss ich auch mit leben. Mwen kann das Leben leider im Nachgang nicht ändern. Ich bereue es heute auch, dass ich nicht früher die Sache angegangen bin...siehe Textanfang. Es ist und bleibt auch immer irgendwie eine Gradwanderung zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
LG, Ulrike-Marisa