ihr habt eigentlich fast alles an Aspekten zu dem Thema schon geschrieben. dem kann ich kaum etwas hinzufügen außer persönliche Erfahrungen. Crossdressen ist für mich ein Weg, in meinen Freiräumen, meiner weiblichen Seite Raum und Ausdruck zu verschaffen. Dann fühle ich mich einfach gut und geniesse glücklich die Zeiträume, in denen ich mich ganz als Frau fühlen kann. Das ist sehr unterschiedlich; es kann in meiner Werkstatt sein, wo ich als Handwerkerin arbeite oder auch im Haus, wenn meine Frau nicht da ist oder auch auf dem Schiff, wo ich tagelang als Seglerin unterwegs bin, wenn meine FRau nicht mit ist. Sie will es nicht akzeptieren und trägt es soweit mit, als sie mich nicht als Frau sehen muss, was aber auch schon war. Zum Teil geht es auch zu Hause mit meiner Frau, wenn ich im Winter wie oft in Strumpfhose und mit langem Hemd oder Pullover rumlaufe, weil mir zu warm ist. Das ist oft so, da ich immer Strumpfhosen anhabe (ein Schelm, der Böses dabei denkt).Im Sommer ist das schon schwieriger, gelingt aber auch immer wieder, auch im Rahmen der Kleidung weibliche Aspekte zu setzen. Alles nicht so einfach im Leben. Ersatz für etwas fehlendes ist Crossdressing bei mir so direkt nicht, da ich seit jahrzehnten in einer liebevollen und stabilen Partnerschaft mit meiner Frau lebe. Wie überall im Leben gibt es Unterschiede in der Betrachtung und man muss nicht immer einer Meinung sein. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung können hier die Grundlage für ein doch erfülltes Zusammenleben auch mit Crossdressing eines Partners sein.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa