Es war einmal ... (ein modernes Märchen)
Es war einmal ... (ein modernes Märchen) - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Sabrina Verena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2143
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Hat sich bedankt: 141 Mal
Danksagung erhalten: 205 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 16 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Anja und Julia! Hallo alle Anderen!
Danke für Eure Beiträge. Ihr habt Einiges erwähnt was ich so wohl nicht formuliert hätte, was so aber wahrscheinlich verständlicher ist.
Auch ich habe immer wieder erwähnt, dass es bei den Schubladen nicht um Ausgrenzung, sondern um Verständigung mit Außenstehenden und um Orientierungshilfe geht.
Und natürlich sind sie keine Maßanzüge. Sie sind Sammelorte, welche einzelne Gruppen oder mehrer Gruppen beinhalten können, und die Gruppen können sich auch in andere Schubladen einteilen lassen.
Wie aber soll man ohne diese Schubladen Außenstehenden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betroffenen vermitteln? Dazu muss eine gewisse Schubladen Ordnung definiert werden.
Es ist besser wir machen es, als dass der Gesetzgeber es irgendwann falsch macht, wenn er sich zu Gesetzen (Transsexuellengesetz, Intersexuelle) veranlaßt sieht.
Liebe Grüße
Verena
Zuletzt geändert von Sabrina Verena am Mo 3. Dez 2012, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27501
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 205 Mal
Danksagung erhalten: 2410 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 17 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

wenn das "moderne Märchen" nur eine Hinterlassenschaft war, dann finde ich das ein wenig betrüblich.
Vielleicht mag die Autorin zu gegebener Zeit auf unsere Postings antworten (smili)

Gruß
Anne-Mette
Andrea aus Sachsen
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2503
Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
Geschlecht: Transfrau
Pronomen: sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 21 Mal
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 18 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo alle zusammen,
ich möchte mal diejenigen, die so gegen Abgrenzung wettern, fragen: Wollt ihr alle in einen Topf voller Einheitsbrei geworfen werden?
Zum Glück sind aber die Menschen alle verschieden. Dadurch ist es ganz natürlich, dass jeder für sich Grenzen setzt, wie weit man in die eine oder andere Richtung zu gehen bereit ist. Eine Gruppenbildung, wie sie von einigen hier kritisiert wird, ist damit meines Erachtens unvermeidbar, weil diejenigen, die ähnliche Grenzen gezogen haben, naturgemäß besser miteinander klarkommen.
Ich denke, das Problem sind nicht die Grenzen, sondern wie man mit dem außerhalb derer umgeht: Inwiefern wird Anderssein toleriert, andere Meinungen respektiert oder versucht, mit "Fremden" einen gemeinsamen Nenner zu finden, um trotz unterschiedlicher Einzelinteressen ein Wir-Gefühl zu erzeugen. In der Praxis ist das natürlich umso schwieriger umzusetzen, je größer sie Gemeinschaft ist und je unterschiedlicher die individuellen Interessen sind.
Die Meinungen, inwiefern uns das hier im Forum gelungen ist, mögen geteilt sein. Ich bin nur hier angemeldet und kann mir deshalb keine vergleichenden Urteile erlauben. Wer aber meint, dass es mit unserem Forum bergab geht, sollte einmal zeigen, wo es besser funktioniert oder konstruktive Vorschläge unterbreiten, wie es hier besser gehen könnte.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Sabrina Verena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2143
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Hat sich bedankt: 141 Mal
Danksagung erhalten: 205 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 19 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Sumpfhuhn!
Solltest Du noch mit lesen, hier eine Anmerkung.
Ich teile die enge Interpretation des Crossdresserbegriffes von Holinka nicht! Ich weise zwar immer mal wieder darauf hin, dass der Begriff ursprünglich von heterosexuellen Transvestieten eingeführt wurde, daß heißt aber nicht, dass das meine Meinung ist. Eigentlich hatte ich erwartet, dass Du das unterscheiden kannst. Und mir ist auch bewußt, dass es unter uns Mitglieder gibt, die in keine Schublade passen und wie ich eine solche benennen sollte. Das ändert aber nichts an oben gemachter Aussage.
Ansonsten wäre ein Besuch aus dem Forenausland oder gar eine Rückmeldung tatsächlich mal angebracht.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
christine

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 20 im Thema

Beitrag von christine »

Liebe Julia,

in deiner These finde ich meine wenigen Erfahrungen wieder. Könnte man - ganz bewusst - polarisierend gesagt (aber net böse gemeint? sagen:
Ein Crossdresser, egal, welche Ausrichtung ist an dem Material Frauenkleidung interessiert - eine Frau wie Du (zunehmend ich auch) ist an dem Frau sein an sich, an den Gefühlen, interessiert. Der Gedanke kam mir grad, als ich an einen Chat zurück dachte, wo ich sagte, um mich als Frau zu fühlen brauche ich keinen Rock anziehen. Vielleicht erinnerst du dich daran, dass wir da über Frau sein, Frau werden sprachen.

Vielleicht ist dieser eher unscheinbare Aspekt der unterschiedlichen Sichtweisen der Schlüssel zum besseren Verständnis?

Servus in die Runde der Schreiber und den spannenden Beiträge
Christine
Marielle
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1857
Registriert: Do 11. Aug 2011, 10:52
Geschlecht: Mensch
Pronomen: ikke
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 21 im Thema

Beitrag von Marielle »

Hallo, Guten Abend zusammen,

Da hier jetzt ausgiebig über Gruppendefinitionen und ähnliches diskutiert wird, möchte ich auf den Ursprung dieses Threads zurückkommen. Es wäre zwar wirklich besser wenn Sumpfhuhn das selbst täte, aber wenn das nicht geht , möchte ich es tun.

Sumpfhuhn hat doch nicht primär gegen eine Bildung von Gruppen argumentiert, sondern dagegen, dass diese Gruppen sich abgrenzen. Gegen eine Gruppe, die sich nach innen über bestimmte Eigenschaften, Vorlieben oder was auch immer sonst definiert, hat Sumpfhuhn nichts gesagt.

Es geht vielmehr um den Moment, in dem aus einer Zusammengehörigkeitsdefinition eine Intoleranz wird. Diese Momente gibt es, recht selten, leider auch hier und es stellt sich doch die Frage, wie die Community damit umgeht?

Ich hatte ein paar Beispiele angeführt, hier aus dem Forum. Bisher hat diese Beispiele noch niemand bestritten oder widerlegt. Eines davon war ein Thread, in dem man sich über Menschen lustig machte, die ungewöhnlich gekleidet waren. Da findet sich also eine Anzahl (eine Gruppe) von Männern und/oder Frauen die gegengeschlechtliche Kleidung tragen und die es für sich in Anspruch nimmt, dass das toleriert wird. Natürlich zu recht. Aber woher nehmen diese Leute das Recht, sich abfällig über andere zu äussern? Es gibt kein solches Recht! Grade bei den Leuten hier im Forum sollte doch ein Gefühl dafür vorhanden sein, dass Kleidung ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein kann. Dann wird aber nicht die Kleidung verhöhnt, sondern der Mensch der sie trägt. Ist das die Toleranz die wir uns wünschen?

Ich bin betrübt darüber, dass der Thread sich in Definitionsfragen auflöst (von denen ich eine auch schon wieder als in sich intolerant wahrnehme). Eigentlich hätte ich gedacht, dass sich hier die Bekenntnisse zur Toleranz und gegenseitigen Achtung stapeln würden. Schade.

Gruss

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
Sabrina Verena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2143
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Hat sich bedankt: 141 Mal
Danksagung erhalten: 205 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 22 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Marielle!
Marielle hat geschrieben:Guten Abend zusammen,

Einigen meiner Vorrednerinnen sage ich folgendes:

Es gibt hier Threads in denen sich Mitglieder abfällig über Personen auslassen, die auf verlinkten Bildern zu sehen sind. In anderen Threads werden Outfits, mithin die Selbstdarstellung, vielleicht gar die Persönlichkeit der Person in diesem Outfit, für "unpassend" oder schlimmeres erklärt. In wieder anderen Threads muss man sich über das Verhalten "draussen" belehren lassen; Von Leuten die (nach Recherche in deren anderen Posts) noch nie bei Tageslicht ausser Haus waren. Und aus manchem Thread spricht es recht eindeutig: "Wer sich nicht "ordentlich" zurechtmacht gehört nicht dazu. Ich denke, das es das ist, was Sumpfhuhn meint. Und dem schliesse ich mich an.


Marielle
Wo ziehst Du die Grenze zwischen Ästhetikempfinden und Intoleranz? Man könnte Pädagogen genauso vorwerfen, sie würden Kinder erpressen oder bestechen. Was wohl etwas weit hergeholt sein dürfte. Wenn ich kürzlich einen Thread mit verlinkten Bildern hatte, auf welchen Leute zu sehen waren, deren Art sich zu kleiden mich nachdenklich stimmt, war dieses aus Gründen meines Ästhetik Empfindens. Ja, ich hatte geäußert, dass ich froh bin, dass die nicht zu meiner Familie gehören. Es wäre mir tatsächlich unangenehm, sorry, ist aber so. Bei dieser Gelegenheit sei mal erwähnt, dass ich nicht hier wäre, wenn ich wirklich intolerant wäre. Obwohl ich einräume, das Toleranz auch Grenzen kennt. Muss sie auch, als Demokratin kann ich nicht tolerieren, dass Rassisten die Demokratie benutzen um sie abzuschaffen. Das mit der Ausgrenzung, dazu ist hier schon genug geäußert worden, die Schubladen dienen jedenfalls nicht dazu.
Liebe Grüße
Verena

Nachtrag: Hier der Link zu den von mir angesprochenen Link, der wahrscheinlich auch gemeint ist:
viewtopic.php?f=23&t=5372
Zuletzt geändert von Sabrina Verena am Di 4. Dez 2012, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
christine

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 23 im Thema

Beitrag von christine »

Hallo ihr Lieben,

es sind große Worte gefallen, wie Toleranz! Menschen sterben auf der Welt, weil sie sich für mehr Toleranz einsetzen. Wie Verena sagte, Toleranz hat auch ihre Grenzen, beispielsweise bei der Verteidigung der Demokratie.


Nun ja, wenn ich die Beiträge lese, dann macht mich etwas stutzig. WAS bitte ist hier mit TOLERANZ genau gemeint?

Als ich mal Kritik übte, bin ich mit dem Wort "beschämend" abgestraft worden? Also keine konstruktive Kritik mehr üben, um es - bewusst provozierend - zu sagen, damit einigen wenigen ihr "Spielzeug" nicht genommen wird?

Es wird bemängelt, dass in einer bestimmten Diskussion (vielleicht kann mal jemand einen Link legen), abwertend über andere gesprochen wurde. Da ich nicht genau weiß, was da gesagt wurde, stellt sich dennoch die Frage, warum hat dann da keiner von den anderen etwas gesagt oder geschrieben? Oder jemand hat etwas gesagt, gut, dann müsste das Thema vom Tisch sein.

Also darf ich beispielsweise nicht sagen, "dass Julia als Frau super aus sieht, während man bei einigen anderen durchaus die Männlichkeit" ansieht.?
Das kanns doch nicht sein?

Gerade hier muss doch erlaubt sein zu sagen: "Hallo, du siehst nicht sehr weiblich aus" - und der betreffenden Person Denkanstöße geben, es besser zu machen. Gerade wenn man so einer Person vorgaukelt, wie toll sie aussieht, finde ich das sehr schade.

Bis dann
Christine

P.S.
Im übrigen sollte man immer an den Satz denken: Ich bin zwar nicht deiner Meinung, aber ich werde mich immer dafür einsetzen, dass du deine Meinung sagen darfst"
Inga
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3851
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
Pronomen:
Hat sich bedankt: 118 Mal
Danksagung erhalten: 207 Mal
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 24 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, miteinander,

ich finde, dass man anstelle des Wortes "tolerant" oft eher das etwas altertümlichen Wort "langmütig" setze sollte.

Denn manchmal muss man über etwas zu harte Worte oder manche als Kritik empfundene Passage oder manch unbeabsichtigten rauhen Ton einfach nur hinweg sehen, langmütig bleiben, und auf die eigentliche Aussage gucken. Das heißt ja nicht, dass man den Worten oder dem Stil zustimmt, sondern dass man sich nicht davon emotional empfindlich aufpeitschen lässt.

Liebe Grüße
Inga
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27501
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 205 Mal
Danksagung erhalten: 2410 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 25 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das Starten des Themas und diese Märchengechichte ist doch ein wenig so, als würde man den Hunden einen Knochen hinwerfen und dann den Hof verlassen (smili)

Da kann man lange mutmaßen...

Gruß
Anne-Mette
christine

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 26 im Thema

Beitrag von christine »

Das stimmt, cpg,

wir sollten nichts mehr dazu schreiben und warten, bis der Verfasser des modernen Märchens erläutert, was er konkret meinte. Das wäre er aus Fairness uns schuldig.

Christine
exuser-23-02-2013

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 27 im Thema

Beitrag von exuser-23-02-2013 »

Vorab möchte ich eines feststellen:
Entgegen einer hier geäußerten Ansicht bin ich nicht verpflichtet, irgendjemanden irgendetwas zu erläutern. Wenn ich mich hier noch einmal zu Wort melde, so hat das etwas mit meinem großen Respekt vor cpg als Betreiber des Forums zu tun sowie mit dem Gefühl des Anstands, dass mancher Beitrag zu dem Thema eine Reaktion verdient.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei dem Zuspruch, dem ich mancher Antwort und mancher PN entnehme. Es belegt für mich, dass ich einen Punkt angesprochen habe, der nicht nur mich bewegt.

Generell: Es gibt in der deutschen Sprache gleich einige Weisheiten, welche hier wunderbar passen: "Nur getroffene Hunde bellen." oder auch "Ein jeder ziehe sich den Schuh an, der ihm passt.". Was ich aber nicht tun werde ist, hier personenbezogene Kritik zu äußern. Auch wenn ich mich später wohl noch wiederholen werde, so möchte ich schon jetzt daran erinnern, dass wir trotz aller Unterschiede der Einigkeit bedürfen. Die Homosexuellen haben vieles erreicht - aber eben vor allem auch deshalb, weil sich Schwule nicht von Lesben abgegrenzt haben, es völlig egal war, ob in jeder homosexuellen Beziehung jemand die Rolle "Mann" und der andere Teil die Rolle "Frau" einnehmen muss oder nicht, weil auch die Unterspielarten wie SM, Fetischismus etc. eben einfach dazu gehören und nicht zur Abgrenzung genutzt werden. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich hier bei Flodur, der ein Zitat aus meinem allerersten Post ausgegraben hat - und der bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Ja, es entspricht dem natürlichen Lauf der Dinge, dass es immer ein Kommen und ein Gehen gibt. Dennoch ist es doch oft wichtig, zumindest aber interessant, die Beweggründe hierfür zu erfahren oder zu erforschen. Es gibt Eigendynamik, aber man kann oft auch steuernd eingreifen. Ein Unternehmen, welches ein Produkt am Markt eingeführt hat, wird sich auch immer dafür interessieren, warum die Leute das Produkt kaufen oder eben auch nicht (mehr) - und wer als Unternehmer das vernachlässigt, verlässt sich auf sein Glück oder ist früher oder später insolvent. Übertragen auf das Forum bedeutet das, im Rahmen der Möglichkeiten zu ergründen, warum jemand geht, natürlich geht das nicht immer und setzt die Bereitschaft voraus, auch Gründe zu benennen, sowie daraus ggf. auch Konsequenzen zu ziehen.

Und ja, Veränderungen sind nicht per se schlecht, im Gegenteil, es gibt durchaus auch positive Änderungen. Wichtig ist nur, dass man schlechten Tendenzen nach Kräften gegensteuert und eine gemeinsame Basis hat und bewahrt. In unserem Staat ist es die so gerne belächelte freiheitlich-demokratische Grundordnung - und im Forum war es das Klima der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz. Genau dies sehe ich derzeit aber nicht mehr als gegeben an.

Selbstverständlich können die "Ureinwohner" auch eine Gruppe bilden. Es fragt sich nur, ob sie das getan haben. Weiterhin stellt sich die Frage, ob die Gruppenbildung per se ein Problem mangelnder Toleranz ist, oder ob eher die Tendenz, dass Gruppen, um sich voneinander abzugrenzen, (künstlich) Grenzen ziehen und - vor allem - verteidigen, das eigentliche Problem darstellt; schwer zu erraten, welcher Meinung ich bin. Ob das seitens der Ureinwohner geschehen ist, mag jeder selbst beurteilen. Außerdem erinnere ich daran, dass es immer auch Leute gibt, die keiner Gruppe angehören und nur deshalb zu einer eigenen Gruppe werden, weil sie eben keiner Gruppe angehören. Nebenbei wäre auch die interessante Frage zu klären, wer denn eigentlich zu den Ureinwohnern gehört, ich jedenfalls zähle mich nicht dazu, war das Forum schon zu groß, als ich hier ankam, auch wenn es gegenüber dem heutigen Zustand eher noch ein beschauliches Dörfchen war.

Im Übrigen bringt Marielle die Sache, die mich bedrückt, auf den Punkt:
Und aus manchem Thread spricht es recht eindeutig: "Wer sich nicht "ordentlich" zurechtmacht gehört nicht dazu.
Marielle hat recht und ich werde jetzt mal ganz deutlich schreiben, was ich davon halte: Das ist gequirlte Schei... Ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, ob ich nun Perücke zu tragen haben oder nicht, ob unbedingt Silikoneinlagen in den BH müssen oder nicht bzw. ob ich überhaupt einen BH tragen muss, ob ich mich nun zu schminken habe, ob es das höchste der Gefühle ist, nach draußen zu gehen usw. Was sagt doch Friedrich II. von Preußen noch? Es muss ein jeder nach seiner Facon selig werden. Genau: Denkt bitte daran, wie solche Äußerungen bei Anderen ankommen. Es macht eben einen Unterschied, ob man enthusiastisch beschreibt, was man getan hat, oder ob da eben doch zwischen den Zeilen rüberkommt, dass das das "einzig Wahre" ist, sein muss und wer nicht demselben Ideal folgt, muss einen an der Waffel haben. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse - und das sollten alle akzeptieren. Die Krönung des Unfugs ist es dann, wenn, was hier auch gelegentlich zu lesen war und ist, sich ausdrücklich negativ geäußert wird, dass man so und so doch nicht herumlaufen können.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich eine zweite Kernthese wiederholen: Von den Transsexuellen abgesehen, denn das kann ich nicht beurteilen, behaupte ich steif und fest, dass bei jedem Betroffenen die sexuelle Erregung und damit der - und jetzt benutze ich das Bäh-Wort, so zumindest mein Eindruck bei vielen Beiträgen - Fetischismus eine mehr oder weniger große Bedeutung zukommt. Wer das abstreitet ist die ganz große Ausnahme oder ein grandioser Selbstbetrüger.

Leute, ist es denn wirklich so schwer? Oft genug habe ich den Eindruck, dass viele sich und ihre Bedürfnisse selbst nicht akzeptieren und gewissermaßen als Rechtfertigung sich von anderen Gleichgesinnten anhand selbst gewählter Kriterien abgrenzen, um sich dadurch als etwas Besseres zu fühlen und die eigenen (Schuld)Gefühle zu kompensieren. Das bringt uns genau zu den schlechten Gruppenbildungen und den Problemen, die ich weiter oben schon angesprochen habe. Und genau diese Tendenzen waren es, die mich dazu gebracht haben, das Märchen zu verfassen. Wenn es mir damit gelungen sein sollte, wenigstens einen Denkprozess zu initiieren, so wäre das schon einmal viel Wert.

Ach ja: Ich bin selber mit einigen Gleichgesinnten auch Admin in einem anderen Forum zu einem ganz anderen Thema. Auch dort gab und gibt es immer wieder Probleme - aber man kann so etwas auch angehen und muss das nicht als gottgegeben hinnehmen. Im Regelfall reagieren die einzelnen Forenteilnehmer hinreichend regulierend, aber manchmal muss eben auch administrativ eingegriffen werden, so dass wir auch einige User bereits ausschließen mussten. Um jetzt keinen falschen Zungenschlag zu generieren: Das ist keine Kritik an cpg, sondern nur ein Beispiel und ich will damit auch ausdrücklich nicht gesagt haben, dass hier Ausschlüsse notwendig wären. Aber genau das bewährte Modell, als einer der Nutzer andere Nutzer auf - aus meiner Sicht deutlich erkennbare - Fehlentwicklungen hinzuweisen, dieses Stück Forenkultur ist hier noch entwicklungsfähig, setzt aber auch die Bereitschaft voraus, Kritik anzunehmen; wer hingegen in seiner selbstgewählt-gebauten Gruppenburg verharrt und sich darin gefällt, besser als Andere zu sein, der ist für einen solchen Prozess verloren.

Ganz persönlich:
Ob und ggf. wie oft ich hier noch vorbeischaue, das wird auch davon abhängen, wie sich der weitere Weg des Forums gestaltet.
Julia65

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 28 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Oh, da finde ich durchaus etwas zu zu sagen, Sumpfhuhn.
Ich glaube, ich habe weitestgehend verstanden, was du sagen willst. Es wundert mich nur ein wenig, denn gerade hier in diesem Forum finde ich (ich bin aber ja auch noch neu) kaum Grund für Kritik in dieser Hinsicht. Aber ok.
Wo es mir gleich in den Fingern zuckte, war dein Abschnitt über die Gründe für CD in Bezug auf den sexuellen Reiz. Da mich die Thematik seit meiner frühen Kindheit begleitet, habe ich mich natürlich eigentlich auch immer dafür interessiert und mit Aufkommen des Internets die Möglichkeit gefunden immer wieder mal in diesem Gebiet zu recherchieren. Dank Google und Wikipedia, sowie Transgenderforen etc... wuchsen meine Erkenntnisse über Erfahrungsberichten von Crossdressern und auch von "wissenschaftlichen" und medizinischen Abhandlungen. Es gab darunter Beschreibungen, in denen ich mich aktuell oder in Vergangenheit wiederfinden konnte, aber auch einige die ich kaum nachempfinden konnte.
Es gibt durchaus Gründe für das Crossdressing, ohne Transsexuell zu sein, die keinerlei sexuelles Empfinden beinhalten. Die Bandbreite scheint wirklich sehr gross zu sein.
Da mich ein sexueller Reiz beim crossdressen begleitete, schloss ich als junger Mensch die Möglichkeit transsexuell zu sein zunächst aus. Ich lernte also anfänglich während meiner Recherchen, dass es im gro zwei grosse Gruppen gibt:
1. Transsexuelle: Wunsch das Geschlecht zu wechseln, kein sexueller Reiz, grosser Leidensdruck schon in der Kindheit, Focus nicht auf Kleidung gelegt.
2. Transvestiten: Wunsch das Geschlecht zu wechseln währende die sexuelle Lust gross ist, grosser sexueller Reiz, kaum Leidensdruck in der Kindheit, Focus meist auf Kleidung gelegt.
Soweit die ersten beiden Gruppen, die sich herauszubilden schienen. Da ich sexuellen Reiz empfand (wenn auch nicht immer, oder immer gleich stark), schloss ich eben Transsexuallität für mich aus. Hätte ich das damals nicht getan, wäre ich vielleicht schon früher den Weg beschritten, den ich heute gehe. Im Laufe der Jahre landete ich aber immer wieder bei den Recherchen, die im Laufe der Zeit (Ende der 90er bis vor einigen Jahren) zunahmen, Erkenntnisreicher und Aussagekräftiger, sowie vielfältiger wurden. Nach einiger Zeit stellten sich die Gruppen in etwa so dar:
1. primäre Transexuelle: wie oben beschrieben, starker Leidensdruck oft schon in der Kindheit, grosser Wunsch das Geschlecht zu wechseln, kein sexueller Reiz....
2. sekundäre Transexuelle: erst im Verlauf des Lebens entstandene oder entdeckte Transsexualittät, die ggf. eine Entwicklungsgeschichte über Transvestitismus hinter sich hat. Weniger Leidensdruck, der aber anwächst.
3. Transvestiten: Unterschiedliche Gründe ohne sexuellen Reiz gelegentlich Kleidung und Verhalten des Gegengeschlechts anzunehmen, beispielsweise um Aufsehen zu erregen.
4. Transvestitische Fetischisten: Nachgeben des sexuellen Reizes beim Trangen gegengeschlechtlicher Kleidung und Darstellen des Gegengeschlechtes.

Dabei interessierte mich dann die sekundäre Transsexualität, da im Laufe der Zeit, ganz langsam und schleichend der sexuelle Aspekt des Crossdressens von dem Wunsch und Gewissheit eine Frau zu sein überlagert wurde. Dann kam der Tag an dem ich meine eigene Einschätzung, nicht transsexuell zu sein, in Frage zu stellen begann. So recherchierte ich intensiver. Ich spürte nämlich (etwa besonders im Laufe der ca. letzten 5 bis 8 Jahre, also etwa 2004 bis 2011) das ich Frauen schlicht um ihre Weiblichkeit zu beneiden begann und darunter leidetet es nicht sein zu können/dürfen. Auch weil mir oft weibliche Wesenszüge zugesprochen wurden, selbst wenn ich ganz Mann war, sein musste, konnte ich das nicht mehr als Fetischismus einordnen.

Nun stellte sich die Frage, ob der sexuelle Reiz den ich u.a. beim Crossdresen empfand, sich in Transexualität entwickelt hat, oder ob er meine Transexualität anfänglich überdeckte und schwere feststellbar machte. Diese Frage hab ich bis heute nicht geklärt. Letztendlich wurde aber meine eindeutige Transsexuallität von verschiedenen Psychologen und Gutachtern unabhängig voneinder bestätigt.
Heute ist der sexuelle Aspekt gänzlich verschwunden und ich fühle mich wohl und ausgeglichen.
Es gibt also sehr viele unterschiedliche Motivationen für das Crossdressing, die teilweise mit und teilweise ohne sexuelle Beteiligung stattfinden. Daher finde ich es nur logisch, dass in einem Forum wie diesem, wo diese Leute alle zusammenkommen eine Art Gruppenbildung entsteht. Das ist nicht schlimm, jedoch kommt es auf den Blick jedes einzellnen an, den er auf Angehörige anderer Gruppen hat.
Man sollte davon ausgehen, dass es Gründe für Crossdressing gibt, die anders sind als die eigenen und für einen selbst einfach nicht nachfühlbar und trotzdem existent und mit der gleichen Berechtigung wie die eigene.
Ich versuche Crossdressern mit vollkommen anderen Motivationen als meinen, mit Neugierde und Freundlichkeit zu begegnen, damit dürften einige Anfeindungsgefahren gemildert sein.
LG
Julia
Sabrina Verena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2143
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Hat sich bedankt: 141 Mal
Danksagung erhalten: 205 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 29 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Sumpfhuhn!
Nur eine Frage.
Andersdenkenden Intoleranz und mangelnde Einsicht vorzuwerfen, trägt nicht zur Ausgrenzung bei?
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Flodur
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 208
Registriert: Mo 12. Okt 2009, 14:16
Pronomen: ich
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Es war einmal ... (ein modernes Märchen)

Post 30 im Thema

Beitrag von Flodur »

Hallo Sumpfhuhn
Sumpfhuhn hat geschrieben:Entgegen einer hier geäußerten Ansicht bin ich nicht verpflichtet, irgendjemanden irgendetwas zu erläutern.
Das seh ich auch so!
Sumpfhuhn hat geschrieben: Wenn ich mich hier noch einmal zu Wort melde, so hat das etwas mit meinem großen Respekt vor cpg als Betreiber des Forums zu tun sowie mit dem Gefühl des Anstands...
Kann ich nachvollziehen, schön dass du das so siehst.
Sumpfhuhn hat geschrieben:Im Übrigen bringt Marielle die Sache, die mich bedrückt, auf den Punkt:
Und aus manchem Thread spricht es recht eindeutig: "Wer sich nicht "ordentlich" zurechtmacht gehört nicht dazu.
Marielle hat recht und ich werde jetzt mal ganz deutlich schreiben, was ich davon halte: Das ist gequirlte [...] Denkt bitte daran, wie solche Äußerungen bei Anderen ankommen. Es macht eben einen Unterschied, ob man enthusiastisch beschreibt, was man getan hat, oder ob da eben doch zwischen den Zeilen rüberkommt, dass das das "einzig Wahre" ist, sein muss und wer nicht demselben Ideal folgt, muss einen an der Waffel haben.
Klar, dass du mir damit aus der Seele sprichst.
Sumpfhuhn hat geschrieben: Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich eine zweite Kernthese wiederholen: Von den Transsexuellen abgesehen, denn das kann ich nicht beurteilen, behaupte ich steif und fest, dass bei jedem Betroffenen die sexuelle Erregung und damit der - und jetzt benutze ich das Bäh-Wort, so zumindest mein Eindruck bei vielen Beiträgen - Fetischismus eine mehr oder weniger große Bedeutung zukommt.
Auch dieser Teil enstspricht meinen persöhnlichen Erfahrungen und damit meinen Vorstellungen.
Sumpfhuhn hat geschrieben:Wer das abstreitet ist die ganz große Ausnahme oder ein grandioser Selbstbetrüger.
Diesen Teil hättest du dir sparen sollen, damit begibst du dich auf sehr dünnes Eis. Damit greifst du Andersgestrickte an, und mehr als nur zwischen den Zeilen.

Julia, du hast dir offensichtlich Gedanken über "TS-TV-CD" (oder wie auch immer man es nennt) gemacht, aber die Schlüsse, die du ziehst basieren (nur) auf deinen Erfahrungen und sind deshalb eben nicht umfassend/vollständig.
Julia65 hat geschrieben:Ich lernte also anfänglich während meiner Recherchen, dass es im gro zwei grosse Gruppen gibt:
1. Transsexuelle: Wunsch das Geschlecht zu wechseln, kein sexueller Reiz, grosser Leidensdruck schon in der Kindheit, Focus nicht auf Kleidung gelegt.
2. Transvestiten: Wunsch das Geschlecht zu wechseln währende die sexuelle Lust gross ist, grosser sexueller Reiz, kaum Leidensdruck in der Kindheit, Focus meist auf Kleidung gelegt.
Hier finde ich mich nicht. Gut, da sagst im großen und ganzen und forschst weiter...
Julia65 hat geschrieben:1. primäre Transexuelle: wie oben beschrieben, starker Leidensdruck oft schon in der Kindheit, grosser Wunsch das Geschlecht zu wechseln, kein sexueller Reiz....
2. sekundäre Transexuelle: erst im Verlauf des Lebens entstandene oder entdeckte Transsexualittät, die ggf. eine Entwicklungsgeschichte über Transvestitismus hinter sich hat. Weniger Leidensdruck, der aber anwächst.
3. Transvestiten: Unterschiedliche Gründe ohne sexuellen Reiz gelegentlich Kleidung und Verhalten des Gegengeschlechts anzunehmen, beispielsweise um Aufsehen zu erregen.
4. Transvestitische Fetischisten: Nachgeben des sexuellen Reizes beim Trangen gegengeschlechtlicher Kleidung und Darstellen des Gegengeschlechtes.
Und hier finde ich mich noch immer nicht enthalten, berücksichtigt.
O.K., du forschst noch immer weiter, aber in die Tiefe, nicht Breite. Weitere "CD-Varianten" tauchen für dich nicht auf.

Was will ich mit dem ganzen Mist sagen, Julia?
Du hast auf jeden Fall nicht den, in diesem Garn angesprochenen, Fehler begangen den Anderdenkenden anzugreifen. Allerdings ist dir bei allem Bemühen objektiv und tolerant gegenüber allen möglichen Varianten zu sein, nicht gelungen alle wahrzunehmen. Das ist eben auch Sumpfhuhn so gegangen.

Also, an alle: Sagt was ihr denkt oder glaubt (wär gut wenn ihr das (wirklich) "Gewusste" und "Geglaubte" auch jeweils kennzeichnen würdet).
Äußert Kritik zur Sache, wenn es denn sein soll, aber macht klar, dass es nicht Kritik an der Person ist!
Und bildet euch nicht ein, ihr wüsstet, wie es in einem anderen tickt!
Und vor allem erlaubt euch kein (öffentliches) Urteil darüber ob dieses Ticken im richtigen Takt ist!

(Im obigen Sinne:) Das glaub ich! Flodur
Gesperrt

Zurück zu „Crossdresser- und Transgender-Café“