Tage wie dieser ... - # 3
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Hallo Anouk,
ich habe ja sehr viele Leute, mit denen ich reden kann. Meine Familie (sehr inniges Verhältnis), viele Freunde, die ja alle Bscheid wissen und mir (wirklich) zuhören. Dann nicht zuletzt viele TS/TV-Freundinnen, die ich lieb gewonnen habe. So ist es nicht und ich fühle mich absolut nicht allein oder gar einsam. Aber letztlich stehe ich doch mit dem Problem allein da - es betrifft nur allein mich und meinen Körper. Und da kann einem niemand helfen - außer vielleicht der Endo und der Chirurg, ums mal krass auszudrücken. Es ist halt einfach eine Sache, die man im Fazit mit sich selbst ausmacht und wenn es dann so Tiefs gibt, sind die da, gehören dazu und man muss da schlichtweg durch. Nach paar Tagens schauts oft schon anders aus ...
Danke euch
LG Nika
ich habe ja sehr viele Leute, mit denen ich reden kann. Meine Familie (sehr inniges Verhältnis), viele Freunde, die ja alle Bscheid wissen und mir (wirklich) zuhören. Dann nicht zuletzt viele TS/TV-Freundinnen, die ich lieb gewonnen habe. So ist es nicht und ich fühle mich absolut nicht allein oder gar einsam. Aber letztlich stehe ich doch mit dem Problem allein da - es betrifft nur allein mich und meinen Körper. Und da kann einem niemand helfen - außer vielleicht der Endo und der Chirurg, ums mal krass auszudrücken. Es ist halt einfach eine Sache, die man im Fazit mit sich selbst ausmacht und wenn es dann so Tiefs gibt, sind die da, gehören dazu und man muss da schlichtweg durch. Nach paar Tagens schauts oft schon anders aus ...
Danke euch
LG Nika
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Hi Lucy,lucy f hat geschrieben:hallo nika,
mir hilft mein wochenplan. rot für männermodus und grün für frauenmodus.
anfänglich wars noch ein eins zu eins.
jetzt schaff ich es durch geschickte planung die roten zeiten auf unter 4 stunden am tag zu drücken.
dabei versuch ich möglichst viele alltagssituationen in grün zu schaffen.
klingt banal und wirkt doch perfekt.
wenn ich jetzt noch ein neues wohnbüro in ner unverfänglicheren gegend finde ....
.... dann bin ich wohl voll im selbstauferlegten alltagstest.
ganz liebe grüßle
lucy f
bei mir gibts keine Modis mehr, oder zumindest nicht richtig und zumindest keinen Männermodus mehr. Als ich am Wochenende "en femme" unterwegs war, habe ich mir lediglich ne Perücke auf den Kopf gesetzt und war "plötzlich ne Frau". Die selben Klamotten angehabt, wie sonst jeden Tag - habe nix anderes mehr. Alles andere genauso, bisschen mehr Schminke zum Ausgehen und fertig. Wenn also meine Haare lang (und ggf. Bart ab) sind, brauche ich das alles nicht mehr. Aber das dauert halt noch und ich möchte kein Switcher sein. Es ist schön als Frau gesehen zu werden, aber ich würde mir da nicht authentisch vorkommen, habe mit der Perücke einfach ein Problem, weil das nicht ich bin. Das Wachsen meiner Haare ist schon eine gute Agenda (ca. 6-8 Monate) zum Reingleiten.
Habe interessanterweise gemerkt, dass mich die Leute teils jetzt netter behandeln, als früher. Keine Ahnung, bin ja noch nicht als Frau unterwegs, wirke aber feminin. Vielleicht deshalb. Irgendwie aber auch ein schönes Gefühl ...
LG Nika
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Bianca D.
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Re: Tage wie dieser ...
Moin Nika,Nika hat geschrieben:Was macht ihr, wenns Euch mies geht?
Sorge dich nicht!Diese Tage kommen und gehen wieder und sie werden zu deinem Alltag gehören,so wie du morgens die Zähne putzt.Wenn die HRT erstmal ihre Wirkung entfaltet,kann das mal richtig heftig werden,zum Glück dauert diese Depriphase selten länger als ein Tag.Ich habe gelernt,diese seltener werdenden Tag als Bestandteil meines Lebens zu akzeptieren und gönne mir an solchen Tagen etwas Schönes,was die Sinne berührt,wie ein Bad mit schönen Düften,ein Spaziergang oder so.Ein Besuch bei der besten Freundin kann da auch wahre Wunder wirken.
Alles Gute für Dich,das wird!
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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exuser-08-07-2013
Re: Tage wie dieser ...
hallo nika,
danke für deine hinweise zu meinem beitrag - der war ja dann mal eben thema verfehlt und ne glatte 6.
ich hab da dann irgendwann wohl überlesen, dass es bei dir keinen männermodus mehr gibt. dafür beglückwünsche ich dich ganz ganz herzlich.
ich würde mich super glücklich schätzen, wenn ich nur wüßte, dass ich irgendwann mal so weit sein könnte.
mit meinem verhassten männermodus werde ich wohl immer einigermaßen klar kommen müssen, will ich nicht mein einkommen und meine familie gefährden.
und da hilft mir halt nur ein plan - sonst stürz ich wie in der vergangenheit in tiefe depressionen.
nun denn.
ganz liebe grüßle
lucy f
danke für deine hinweise zu meinem beitrag - der war ja dann mal eben thema verfehlt und ne glatte 6.
ich hab da dann irgendwann wohl überlesen, dass es bei dir keinen männermodus mehr gibt. dafür beglückwünsche ich dich ganz ganz herzlich.
ich würde mich super glücklich schätzen, wenn ich nur wüßte, dass ich irgendwann mal so weit sein könnte.
mit meinem verhassten männermodus werde ich wohl immer einigermaßen klar kommen müssen, will ich nicht mein einkommen und meine familie gefährden.
und da hilft mir halt nur ein plan - sonst stürz ich wie in der vergangenheit in tiefe depressionen.
nun denn.
ganz liebe grüßle
lucy f
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Ich finds mal wieder interessant diesen Thread nach langer Zeit auszukramen. Wurde irgendwie drauf aufmerksam gemacht.
Mein Tagebuch ist ja eher die erste Anlaufstelle für alles, was sich darum dreht. Heute habe ich das Bedürfnis hier mal was niederzuschreiben ...
Ich möchte nämlich noch mal mein Gefühlsleben ansprechen und mich darüber austauschen: Die extremen Achterbahnen sind zum Glück weniger geworden. Das ist ist aber lediglich dem Fakt zu vedanken, dass ich mehr und mehr in meine Fraurolle reinlebe. Je mehr Frau ich bin, desto besser geht es mir. Das habe ich von sehr vielen Seiten gehört - ich wäre so viel entspannter, ein anderer Mensch - glücklich. Wo kann es dann falsch sein??? Schon allein der Gedanke, dass man event. - aus welchen Gründen auch immer - irgendwann zurück müsste dreht meinen Magen um. Zum Mann-Sein bekommt mich niemand mehr und das meine ich so bitter ernst, wie ich hier sitze.
Für mich besteht gar nicht mehr die Frage, ob ich das richtige mache, sondern lediglich, wie ich es tue - wo und wann welche Schritte - wann kippt was? Ich sitze heute hier und habe keine Zweifel, mir gehts nicht schlecht, aber ich denke mal wieder drüber nach. Wie so verdammt oft - immer wieder, ständig. Langsam habe ich aber Routine im Frau-Sein, es ist normal und ich lebe es. Wie auch? Es gibt nix anderes mehr! Mal eben hin und her ist nicht. Ich bin dieselbe, wenn ich früh aufstehe und mich abends abschminke. Ich bin ein Mensch, der Dinge anders wahrnimmt - wenn ich von etwas überzeugt bin und fühle, dann verfolge ich das mit jeder Zelle. Genau das passier gerade.
Bloß wie mache ich das den Ärzten klar??? Meine Ängste drehen sich derzeit - aus gegebenen Anlass - eigentlich nur darum, dass ich eventuell auf ignorante Leute treffe, die mich unter 08-15-Piepe einstufen und sagen: lass mal erst gucken, was da los ist. Nein, nein, nein - da gibts nix mehr zu gucken. Ich will einfach nur mein Leben leben und das mit allen Fazetten, die möglich sind - sozial, emotional, medizinisch. Wenn ich es Revue passieren lasse, dann gab es auch nie die Frage, ob ich irgendwas nicht tue. Der Weg war geradelinig und wird es bleiben - zumindest von meiner Seite. Ich kriege aber ganz klar Albträume, wenn ich daran denke, dass ich zb aus medizinischen Gründen keine HRT machen kann oder der Arzt meint, es wäre erstmal besser so. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich stark genug wäre solche Dinge wegzustecken ...
LG Nika
Mein Tagebuch ist ja eher die erste Anlaufstelle für alles, was sich darum dreht. Heute habe ich das Bedürfnis hier mal was niederzuschreiben ...
Ich möchte nämlich noch mal mein Gefühlsleben ansprechen und mich darüber austauschen: Die extremen Achterbahnen sind zum Glück weniger geworden. Das ist ist aber lediglich dem Fakt zu vedanken, dass ich mehr und mehr in meine Fraurolle reinlebe. Je mehr Frau ich bin, desto besser geht es mir. Das habe ich von sehr vielen Seiten gehört - ich wäre so viel entspannter, ein anderer Mensch - glücklich. Wo kann es dann falsch sein??? Schon allein der Gedanke, dass man event. - aus welchen Gründen auch immer - irgendwann zurück müsste dreht meinen Magen um. Zum Mann-Sein bekommt mich niemand mehr und das meine ich so bitter ernst, wie ich hier sitze.
Für mich besteht gar nicht mehr die Frage, ob ich das richtige mache, sondern lediglich, wie ich es tue - wo und wann welche Schritte - wann kippt was? Ich sitze heute hier und habe keine Zweifel, mir gehts nicht schlecht, aber ich denke mal wieder drüber nach. Wie so verdammt oft - immer wieder, ständig. Langsam habe ich aber Routine im Frau-Sein, es ist normal und ich lebe es. Wie auch? Es gibt nix anderes mehr! Mal eben hin und her ist nicht. Ich bin dieselbe, wenn ich früh aufstehe und mich abends abschminke. Ich bin ein Mensch, der Dinge anders wahrnimmt - wenn ich von etwas überzeugt bin und fühle, dann verfolge ich das mit jeder Zelle. Genau das passier gerade.
Bloß wie mache ich das den Ärzten klar??? Meine Ängste drehen sich derzeit - aus gegebenen Anlass - eigentlich nur darum, dass ich eventuell auf ignorante Leute treffe, die mich unter 08-15-Piepe einstufen und sagen: lass mal erst gucken, was da los ist. Nein, nein, nein - da gibts nix mehr zu gucken. Ich will einfach nur mein Leben leben und das mit allen Fazetten, die möglich sind - sozial, emotional, medizinisch. Wenn ich es Revue passieren lasse, dann gab es auch nie die Frage, ob ich irgendwas nicht tue. Der Weg war geradelinig und wird es bleiben - zumindest von meiner Seite. Ich kriege aber ganz klar Albträume, wenn ich daran denke, dass ich zb aus medizinischen Gründen keine HRT machen kann oder der Arzt meint, es wäre erstmal besser so. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich stark genug wäre solche Dinge wegzustecken ...
LG Nika
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Julia65
Re: Tage wie dieser ...
Hallo Nika,
ich denke, ich verstehe was du meinst. Diese Ängste (was z.b. die HRT betrifft), kenne ich auch. Ich muss diese Tage wieder zur Blutabnahme, wo meine Blut- und Hormonwerte bestimmt werden und in dessen Anschluss ich dann wohl mein neues Rezept auf Hormone bekomme. Und was wenn nicht? Was, wenn auf einmal Leberwerte schlecht sind? Was, wenn der Artz aufgrund meiner Blutergebnisse entscheidet, mir keine Hormone mehr zu geben? Das wäre in der Tat ein Alptraum.
Auf der anderen Seite, die Angst, dass die Ärzte dich , bzw. deinen Entschluss, nicht ernst genug nehmen, kannst du entgegenwirken. So habe ich z.B. in meinem Transidenten Lebenslauf schon geschrieben.... dass, egal was irgendwelche Ärzte, Psychologen oder Gutachter für ein Fazit ziehen, ich dennoch weiterhin als Frau leben werde. Die Frage ist dann eben nur ob mit Hormonen und Ausweis oder ohne. - Meine Therapeutin brachte der Satz zum Schmunzeln und sie fand das gut.
Will sagen: Mach deutlich, dass du eine Therapie nicht anstrebst um eine Entscheidung zu finden, sondern dass du da bist, WEIL DU DICH entschieden hast.
Aber bei dir bin ich mir ziemlich sicher, dass es seinen Weg gehen wird, und das recht zügig.
LG
Julia
ich denke, ich verstehe was du meinst. Diese Ängste (was z.b. die HRT betrifft), kenne ich auch. Ich muss diese Tage wieder zur Blutabnahme, wo meine Blut- und Hormonwerte bestimmt werden und in dessen Anschluss ich dann wohl mein neues Rezept auf Hormone bekomme. Und was wenn nicht? Was, wenn auf einmal Leberwerte schlecht sind? Was, wenn der Artz aufgrund meiner Blutergebnisse entscheidet, mir keine Hormone mehr zu geben? Das wäre in der Tat ein Alptraum.
Auf der anderen Seite, die Angst, dass die Ärzte dich , bzw. deinen Entschluss, nicht ernst genug nehmen, kannst du entgegenwirken. So habe ich z.B. in meinem Transidenten Lebenslauf schon geschrieben.... dass, egal was irgendwelche Ärzte, Psychologen oder Gutachter für ein Fazit ziehen, ich dennoch weiterhin als Frau leben werde. Die Frage ist dann eben nur ob mit Hormonen und Ausweis oder ohne. - Meine Therapeutin brachte der Satz zum Schmunzeln und sie fand das gut.
Will sagen: Mach deutlich, dass du eine Therapie nicht anstrebst um eine Entscheidung zu finden, sondern dass du da bist, WEIL DU DICH entschieden hast.
Aber bei dir bin ich mir ziemlich sicher, dass es seinen Weg gehen wird, und das recht zügig.
LG
Julia
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Bianca D.
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Re: Tage wie dieser ...
Moin Nika,
Warum soviel Angst?Ich kann's nachvollziehen,aber so überzeugend,wie ich dich hier kennengelernt habe,wirst du sicher auch bei deinen Ärzten auftreten und von daher mach Dir da mal keine Sorgen.Das wird schon.Fall nur nicht in die Rolle der Bittstellerin,selbstbewußtes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit hilft immer
.Ich wurde damals auch über Beweggründe befragt,warum ich denn Hormone haben will,wie ich mir meinen weiteren Weg vorstelle usw.Habe alles wahrheitsgemäß beantwortet,damit der Doc sich auch ein Bild machen konnte.Meine Offenheit und auch zielgerichteten Aussagen mögen wohl auch mit dazu beigetragen haben,daß bei mir alles zügig ging.
Um noch auf gesundheitliche Hindernisse einzugehen,wenn du bist jetzt gesund warst,wird sich bei guter Einstellung deines Hormonspiegels auch nichts ändern.Und sollten die Leberwerte doch mal schlechter werden,so what? Da gibt es dann Pflaster mit dem Wirkstoff oder Gel's zum Auftragen auf die Haut,die belasten die Leber nicht.Soweit die Infos dazu von meinem Endo.
LG Bianca
Warum soviel Angst?Ich kann's nachvollziehen,aber so überzeugend,wie ich dich hier kennengelernt habe,wirst du sicher auch bei deinen Ärzten auftreten und von daher mach Dir da mal keine Sorgen.Das wird schon.Fall nur nicht in die Rolle der Bittstellerin,selbstbewußtes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit hilft immer
Um noch auf gesundheitliche Hindernisse einzugehen,wenn du bist jetzt gesund warst,wird sich bei guter Einstellung deines Hormonspiegels auch nichts ändern.Und sollten die Leberwerte doch mal schlechter werden,so what? Da gibt es dann Pflaster mit dem Wirkstoff oder Gel's zum Auftragen auf die Haut,die belasten die Leber nicht.Soweit die Infos dazu von meinem Endo.
LG Bianca
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Hallo Julia,
danke für deine Antwort. Deine Ängste treffen es ähnlich - auch während der HRT kann es ja zu Komplikationen kommen. Wäre auch der absolute Albtraum. So, wie du es ja schon schreibst. Aber der Punkt "werde ich ernst genommen" trifft es doch ziemlich genau. Wie mache ich denen denn mein Anliegen wirklich deutlich?? Da kommen sicherlich viele und quatschen auch viel. Das verstehe ich schon, ich verstehe auch, dass die sich rückversichern müssen und nicht alles nach einem Handschlag stattgeben. Aber so eine Nummer bin ich halt nicht, aber wie mache ich das deutlich??
Die HRT ist für mich keinesfalls der Start in das Frau-Leben. Der Hammer, ums mal so zu sagen, ist lange gefallen. Mein Leben habe ich bereits neu begonnen. Aber wie erwähnt sehnt man irgendwann neben sozialer Integration, optischen Änderungen, Bart-Epi, usw. - halt alles was aktuell in meiner Macht steht - körperlich Veränderungen herbei. Je tiefer ich in mein neues Leben reinwachse, desto größer ist in mir da der Druck endlich auch körperlich irgendwo anzukommen und Änderungen wahrzunehmen. Momentan driftet das extrem weit auseinander - mein Geist, mein Leben ist schon viele Schritte voraus und der Körper noch auf altem Stand. Dieses Zerreißen spüre ich förmlich. Auch eben deshalb, weil es kein Zurück gibt und dieses "Rudern" zwischen den Geschlechtern mag mal ne Zeit lang Spaß machen, aber soll nicht mein Leben auf längere Zeit bestimmen. Habs doch gestern wieder gemerkt "Ja, hätteste jetzt bisschen Busen, hätte ich dich als Frau eingestuft ... " ... ja, toll - schön, danke. Es macht mich fertig und kaputt sowas erleben zu müssen. Ich bin ehrlich mir gegenüber und sage: Ja, Mädel habe Geduld - sowas braucht Zeit. Ich bin selbst zu ehrlich mir da Einlagen in den BH zu legen - vielleicht auch dämlich, aber ich habe einfach ein Problem damit Dinge vorzutäuschen. Ich bin ich und nichts weiter. Wenn dann irgendwann ein bisschen Brust käme, würde das Wort "glücklich" für mich völlig neue Inhalte bekommen. Einen BH normal tragen, weil er nötig ist und nicht nur dazu gehört, weil mans eben als Frau trägt.
Die HRT wäre an der Stelle einfach die logische Konsequenz aus den Dingen, die bisher gelaufen sind - ein nahtloser Übergang und kein Neubeginn oder Wendepunkt. Aber wie mache ich all das einem Arzt klar, der vielleicht sowieso immer kurz angebunden ist und wenig Zeit hat?? Ich habe jetzt beim Endo eine Terminanfrage gestellt und habe um eine Prüfung meiner Unterlagen gebeten. Hier würde ich das Schreiben meines Psychologen zusenden und eine Erläuterung/Lebenslauf zu meiner TS.
LG Nika
danke für deine Antwort. Deine Ängste treffen es ähnlich - auch während der HRT kann es ja zu Komplikationen kommen. Wäre auch der absolute Albtraum. So, wie du es ja schon schreibst. Aber der Punkt "werde ich ernst genommen" trifft es doch ziemlich genau. Wie mache ich denen denn mein Anliegen wirklich deutlich?? Da kommen sicherlich viele und quatschen auch viel. Das verstehe ich schon, ich verstehe auch, dass die sich rückversichern müssen und nicht alles nach einem Handschlag stattgeben. Aber so eine Nummer bin ich halt nicht, aber wie mache ich das deutlich??
Die HRT ist für mich keinesfalls der Start in das Frau-Leben. Der Hammer, ums mal so zu sagen, ist lange gefallen. Mein Leben habe ich bereits neu begonnen. Aber wie erwähnt sehnt man irgendwann neben sozialer Integration, optischen Änderungen, Bart-Epi, usw. - halt alles was aktuell in meiner Macht steht - körperlich Veränderungen herbei. Je tiefer ich in mein neues Leben reinwachse, desto größer ist in mir da der Druck endlich auch körperlich irgendwo anzukommen und Änderungen wahrzunehmen. Momentan driftet das extrem weit auseinander - mein Geist, mein Leben ist schon viele Schritte voraus und der Körper noch auf altem Stand. Dieses Zerreißen spüre ich förmlich. Auch eben deshalb, weil es kein Zurück gibt und dieses "Rudern" zwischen den Geschlechtern mag mal ne Zeit lang Spaß machen, aber soll nicht mein Leben auf längere Zeit bestimmen. Habs doch gestern wieder gemerkt "Ja, hätteste jetzt bisschen Busen, hätte ich dich als Frau eingestuft ... " ... ja, toll - schön, danke. Es macht mich fertig und kaputt sowas erleben zu müssen. Ich bin ehrlich mir gegenüber und sage: Ja, Mädel habe Geduld - sowas braucht Zeit. Ich bin selbst zu ehrlich mir da Einlagen in den BH zu legen - vielleicht auch dämlich, aber ich habe einfach ein Problem damit Dinge vorzutäuschen. Ich bin ich und nichts weiter. Wenn dann irgendwann ein bisschen Brust käme, würde das Wort "glücklich" für mich völlig neue Inhalte bekommen. Einen BH normal tragen, weil er nötig ist und nicht nur dazu gehört, weil mans eben als Frau trägt.
Die HRT wäre an der Stelle einfach die logische Konsequenz aus den Dingen, die bisher gelaufen sind - ein nahtloser Übergang und kein Neubeginn oder Wendepunkt. Aber wie mache ich all das einem Arzt klar, der vielleicht sowieso immer kurz angebunden ist und wenig Zeit hat?? Ich habe jetzt beim Endo eine Terminanfrage gestellt und habe um eine Prüfung meiner Unterlagen gebeten. Hier würde ich das Schreiben meines Psychologen zusenden und eine Erläuterung/Lebenslauf zu meiner TS.
LG Nika
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Re: Tage wie dieser ...
Moin,
Was du zu Beginn deines zweiten Absatzes schreibst,ist genau das,was ich von Dir denke.Und so klar und deutlich wie du hier sagst,"Der Hammer ist gefallen",so trittst du auch beim Endo auf,und dann klappt das schon.
Was das Brustwachstum angeht,da kannst du dich bei deiner Mutter orientieren und von Beginn der HRT vergeht i.d.R. ein Jahr,bis du ein sichtbares Ergebnis hast,da ist also Geduld gefragt.Vielleicht solltest du doch über einen gefakten Busen nachdenken.Wem machst du da was vor?Niemandem,da Fremde von der Echtheit ausgehen und Freunde und Familie wissen um dich und deine Situation.Es dient doch in erster Linie deinem Erscheinungsbild und manches Kleidungsstück sitzt auch einfach besser.Ist nur mal ein Gedanke....
LG Bianca
Was du zu Beginn deines zweiten Absatzes schreibst,ist genau das,was ich von Dir denke.Und so klar und deutlich wie du hier sagst,"Der Hammer ist gefallen",so trittst du auch beim Endo auf,und dann klappt das schon.
Was das Brustwachstum angeht,da kannst du dich bei deiner Mutter orientieren und von Beginn der HRT vergeht i.d.R. ein Jahr,bis du ein sichtbares Ergebnis hast,da ist also Geduld gefragt.Vielleicht solltest du doch über einen gefakten Busen nachdenken.Wem machst du da was vor?Niemandem,da Fremde von der Echtheit ausgehen und Freunde und Familie wissen um dich und deine Situation.Es dient doch in erster Linie deinem Erscheinungsbild und manches Kleidungsstück sitzt auch einfach besser.Ist nur mal ein Gedanke....
LG Bianca
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Re: Tage wie dieser ...
@ Nika
Ich finde, du steigerst dich langsam in eine Art Hysterie, die du gar nicht nötig hast.
Nicht böse oder negativ von mir ausgelegt.
So wie du heute schon fraulich aussiehst und sicher auch bei den Mitmenschen ankommst, brauchst du dir echt keine Sorgen machen. Auch bei den versch. Doks. nicht.
TS bis zum "finalen Punkt" braucht seine Zeit und hat seine Zeit. Da gehts dir genauso wie tausenden anderen auch.
Nimms also ein bischen gelassener und "freue" dich auf die kleinen Schritte zur Angleichung.
LG
Chrissie
Ich finde, du steigerst dich langsam in eine Art Hysterie, die du gar nicht nötig hast.
Nicht böse oder negativ von mir ausgelegt.
So wie du heute schon fraulich aussiehst und sicher auch bei den Mitmenschen ankommst, brauchst du dir echt keine Sorgen machen. Auch bei den versch. Doks. nicht.
TS bis zum "finalen Punkt" braucht seine Zeit und hat seine Zeit. Da gehts dir genauso wie tausenden anderen auch.
Nimms also ein bischen gelassener und "freue" dich auf die kleinen Schritte zur Angleichung.
LG
Chrissie
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Julia65
Re: Tage wie dieser ...
hallo Nika,
ich sehe das so wie meine Vorrednerinnen. Du kannst uns das hier so schön klar machen, dann kannst du das auch den Ärzten klar machen.
Wenn du natürlich hingehst und sagst: Ja, also ich glaube, ich bin.. vielleicht.. irgendwie.... Dann werden sie dir sicher nicht gleich Hormone verschreiben. Sag es doch, wie es ist: Ich bin Frau.. sowiese, habe nach vielen Jahren des Findens festgestellt, dass ich eine Frau bin und benötige nun Hilfe bei der Angleichung. Ich lebe bereits als Frau und das wird sich auch nicht mehr ändern. Diese Frage ist beantwortet und braucht nicht wieter erörtert zu werden.
Beim Therapheuten kannst du auch sagen, dass es dir nicht mehr darum geht, herauszufinden ob du TS bist oder nicht, sondern dass du lediglich da bist weil du eine Begleitung auf dem Weg möchtest und weil das auch gefordert ist.
Diese Selbstsicherheit und Entschlossenheit kann man gut in gewissen Formulierungen ausdrücken. Als Beispiel einen Ausschnitt aus meinem Anschreiben beim Antrag auf VÄ und PÄ (wo ich heute übrigens die Urkunde über die Rechtskräftigkeit bekam ).
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin eine als Junge geborene Frau, der dieser Umstand im Laufe von Jahrzehnten erst deutlich klar wurde. Vor weit mehr als 10 Jahren wurde mir klar, dass meine von Kindesbein an bestehenden sozialen Probleme in diesem Umstand ihre Ursache haben. Seither suchte ich den Mut, dieses meinem gesamten Umfeld gegenüber einzugestehen. Vor einigen Monaten fand ich den Mut und die Entschlossenheit fortan als Frau zu leben. Ich befinde mich inzwischen in psychologischer Behandlung und besuche regelmäßig eine Selbsthilfegruppe. Meine Erfahrungen in der weiblichen Rolle sind seitdem ausnahmslos positiv. Eine Rückkehr zur Männerrolle erscheint mir unvorstellbar.
Aus diesem Grunde beantrage ich , usw. usw..
LG
Julia
ich sehe das so wie meine Vorrednerinnen. Du kannst uns das hier so schön klar machen, dann kannst du das auch den Ärzten klar machen.
Wenn du natürlich hingehst und sagst: Ja, also ich glaube, ich bin.. vielleicht.. irgendwie.... Dann werden sie dir sicher nicht gleich Hormone verschreiben. Sag es doch, wie es ist: Ich bin Frau.. sowiese, habe nach vielen Jahren des Findens festgestellt, dass ich eine Frau bin und benötige nun Hilfe bei der Angleichung. Ich lebe bereits als Frau und das wird sich auch nicht mehr ändern. Diese Frage ist beantwortet und braucht nicht wieter erörtert zu werden.
Beim Therapheuten kannst du auch sagen, dass es dir nicht mehr darum geht, herauszufinden ob du TS bist oder nicht, sondern dass du lediglich da bist weil du eine Begleitung auf dem Weg möchtest und weil das auch gefordert ist.
Diese Selbstsicherheit und Entschlossenheit kann man gut in gewissen Formulierungen ausdrücken. Als Beispiel einen Ausschnitt aus meinem Anschreiben beim Antrag auf VÄ und PÄ (wo ich heute übrigens die Urkunde über die Rechtskräftigkeit bekam ).
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin eine als Junge geborene Frau, der dieser Umstand im Laufe von Jahrzehnten erst deutlich klar wurde. Vor weit mehr als 10 Jahren wurde mir klar, dass meine von Kindesbein an bestehenden sozialen Probleme in diesem Umstand ihre Ursache haben. Seither suchte ich den Mut, dieses meinem gesamten Umfeld gegenüber einzugestehen. Vor einigen Monaten fand ich den Mut und die Entschlossenheit fortan als Frau zu leben. Ich befinde mich inzwischen in psychologischer Behandlung und besuche regelmäßig eine Selbsthilfegruppe. Meine Erfahrungen in der weiblichen Rolle sind seitdem ausnahmslos positiv. Eine Rückkehr zur Männerrolle erscheint mir unvorstellbar.
Aus diesem Grunde beantrage ich , usw. usw..
LG
Julia
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ab08
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Re: Tage wie dieser ...
Hallo Julia, hallo Nika, hallo meine LiebenJulia65 hat geschrieben: Fr 28. Dez 2012, 13:13 ...
Mach deutlich, dass du eine Therapie nicht anstrebst um eine Entscheidung zu finden, sondern dass du da bist, WEIL DU DICH entschieden hast.
...
entschuldigt bitte die Unterbrechung dieser hübschen Diskussion -
Aber ich finde obigen Satz einfach Spitze!!!
Ein ganz liebes Danke, Julia!
GLG
ab
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Hallo zusammen,
finde den Satz auch sehr Klasse, wobei ich sagen muss, dass diese Annahme für mich selbstverständlich ist.
Aber gut - der entsprechende Wortlaut kann da manchmal Wunder bewirken. Ist daher also abgespeichert.
LG Nika
finde den Satz auch sehr Klasse, wobei ich sagen muss, dass diese Annahme für mich selbstverständlich ist.
Aber gut - der entsprechende Wortlaut kann da manchmal Wunder bewirken. Ist daher also abgespeichert.
LG Nika
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Becky
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Re: Tage wie dieser ...
Ja, volle Punkte für den Satz, genau so ist es.
...aber Nika überleg noch mal mit den BH auspolstern: Wie viele Bio Frauen Mogeln da auch ein bischen, das fängt mit gepolsterten BH's an, geht über Push Up BH's ohne oder mit Einlagen und so manche tragt auch Silli Einlagen, warum also nicht an den Bio Frauen Orientieren? Die Kleidung sitzt doch auch viel besser, das Gesammtbild ist einfach runder und stimmig. Mit dem Make Up komme ich immer besser zurecht und ich werde überhaupt nicht mehr als Mann der ich nun mal war, wahrgenommen, O.K. meine Gestik und Körpersprache ist auch immer weiblicher, ich bin vorhin im Kino gewesen, nach der Vorstellung in der Schlange Dicht an Dicht am DamenKlo angestanden, niemand hat irgendeinen komischen Blick gehabt, obwohl sie mich Direkt ansahen... Und zu so einem Passing gehört nun auch mal das da etwas in der Bluse ist, sonst wird bemerkt, das da doch etwas nicht stimmt, und dann schauen sie sehr genau. Ich denke das Du Dir das so unnötig schwer machst. Diese Teile habe ich schon so lange immer an, das gehört da einfach hin, das da etwas ist... Wenn ich Dusche fehlt es mir dann schon sehr, es ist für mich schon so natürlich und fühlt sich für mich echt an.
LG Elena
...aber Nika überleg noch mal mit den BH auspolstern: Wie viele Bio Frauen Mogeln da auch ein bischen, das fängt mit gepolsterten BH's an, geht über Push Up BH's ohne oder mit Einlagen und so manche tragt auch Silli Einlagen, warum also nicht an den Bio Frauen Orientieren? Die Kleidung sitzt doch auch viel besser, das Gesammtbild ist einfach runder und stimmig. Mit dem Make Up komme ich immer besser zurecht und ich werde überhaupt nicht mehr als Mann der ich nun mal war, wahrgenommen, O.K. meine Gestik und Körpersprache ist auch immer weiblicher, ich bin vorhin im Kino gewesen, nach der Vorstellung in der Schlange Dicht an Dicht am DamenKlo angestanden, niemand hat irgendeinen komischen Blick gehabt, obwohl sie mich Direkt ansahen... Und zu so einem Passing gehört nun auch mal das da etwas in der Bluse ist, sonst wird bemerkt, das da doch etwas nicht stimmt, und dann schauen sie sehr genau. Ich denke das Du Dir das so unnötig schwer machst. Diese Teile habe ich schon so lange immer an, das gehört da einfach hin, das da etwas ist... Wenn ich Dusche fehlt es mir dann schon sehr, es ist für mich schon so natürlich und fühlt sich für mich echt an.
LG Elena
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don't dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
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Caira
Re: Tage wie dieser ...
Hi Elena,
das ist mir so alles schon klar, aber ich kanns leider aktuell (ohne Hilfsmittel) nicht wirklich ändern, dass ich noch als Mann oder irgendwo dazwischen, meinetwegen auch mal als Frau wahrgenommen werde. Das reicht noch nicht. Du hast das Glück, dass deine Haare schon lang sind. Lasse sie mal abschneiden und stelle dich noch mal am Damenklo an ...
... werde mich mal in den nächsten Wochen um eine nette Frisur kümmern. Die ist das A und O zur Wahrnehmung. Habe mir eben einen BH mit Cup A bestellt. Der sollte fast anliegen, habe nen B hier, der bisschen Luft hat. Klar schaut toll aus, aber ich will auch net als "Mann mit Busen" rumlaufen. Ich beobachte das die nächsten Wochen ... wenn ich auch als Frau wahrgenommen werden würde, hätte ich sicher weniger depressive Phasen. So schlage ich mich kriegsgleich einfach durch den Alltag und muss viel Kraft aufbringen, kann es nicht gleiten lassen.
LG Nika
das ist mir so alles schon klar, aber ich kanns leider aktuell (ohne Hilfsmittel) nicht wirklich ändern, dass ich noch als Mann oder irgendwo dazwischen, meinetwegen auch mal als Frau wahrgenommen werde. Das reicht noch nicht. Du hast das Glück, dass deine Haare schon lang sind. Lasse sie mal abschneiden und stelle dich noch mal am Damenklo an ...
... werde mich mal in den nächsten Wochen um eine nette Frisur kümmern. Die ist das A und O zur Wahrnehmung. Habe mir eben einen BH mit Cup A bestellt. Der sollte fast anliegen, habe nen B hier, der bisschen Luft hat. Klar schaut toll aus, aber ich will auch net als "Mann mit Busen" rumlaufen. Ich beobachte das die nächsten Wochen ... wenn ich auch als Frau wahrgenommen werden würde, hätte ich sicher weniger depressive Phasen. So schlage ich mich kriegsgleich einfach durch den Alltag und muss viel Kraft aufbringen, kann es nicht gleiten lassen.
LG Nika