Weibliche Stimme
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allgemeiner Austausch
Caira

Weibliche Stimme

Post 1 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo Mädels,

ich habe leider zum Thema Stimme und Stimmbildung nicht wirklich was gefunden und wollte dazu mal einen Thread aufmachen. Das Passing kann ja noch so gut sein, die Stimme reißt wahrscheinlich am Ende alles rein. Nun habe ich von Natur aus zum Glück keine extrem tiefe, männliche Stimme - unbedingt weiblich ist sie aber auch nicht. Da ich selbst singe, weiß ich, dass ich immer irgendwo dazwischen liege und auch relativ weit nach oben komme, wo andere "raus" sind.

Wie kann man sich denn, ohne gleich eine Logopäden aufzusuchen, sich an das Thema rantasten? Entscheidend soll ja auch die Melodik sein. Interessiert mich alles sehr und bin in diesen Dingen immer sehr ehrgeizig. Vielleicht kennt Ihr ein paar Infoseiten, Videos, "Workshops" o.ä.??

Lieben Gruß ---)))
Caira
Sabrina Verena
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Re: Weibliche Stimme

Post 2 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Caira!
Die Frage habe ich mir als CD auch schon mal gestellt. Helium hält nicht lang genug an, und wegen der Dosierung habe ich bedenken. Kreide essen ist wahrscheinlich auch nicht wirklöich der Hit.
Vieleich hilft aber eine der Antworten auf folgender Internetseite? http://www.gutefrage.net/frage/weibliche-stimme
Ich hätte noch eine zweite Addresse von einem österreichischen Crossdresser- Forum, die darf ich hier aber nicht veröffentlichen! Läßt sich aber auch mit der Suchmaschine finden.
Liebe Grüße
Verena :()b
Nachtag: Habe noch folgende Addresse gefunden:http://www.udoelfert.de/die-stimme/weib ... -tgts.html

LG
Verena
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Bianca D.
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Re: Weibliche Stimme

Post 3 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin Caira,

Schau mal hier : http://www.julaonline.de/frauenstimme.htm oder auch hier: http://www.udoelfert.de/die-stimme/weib ... ZgodVXqWsA
Vielleicht kannst du damit ja was anfangen.

Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Sabrina Verena
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Re: Weibliche Stimme

Post 4 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo ich noch mal.
Hier nochmal zwei Addressen:
http://www.tsroadmap.com/physical/voice ... g_v1.0.pdf
www.transtalk.info/frauenstimme.htm
LG
Verena
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Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 5 im Thema

Beitrag von Caira »

Vielen Dank, das klingt interessant.
Für mich, mit Singerfahrung durchaus nicht unbekannt und mit ein wenig Glück auch schneller erlernbar.
Wenn man erstmal den Aufbau der Luftsäule und Rachenraum kennt, ist das verständlicher. Der Ton wird ja dort geformt.
Kann also nur empfehlen vielleicht auch mal auf den Gesangseiten nachzuschauen.
Lina
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Re: Weibliche Stimme

Post 6 im Thema

Beitrag von Lina »

exuser-08-07-2013

Re: Weibliche Stimme

Post 7 im Thema

Beitrag von exuser-08-07-2013 »

liebe caira,

du gibst ja ganz schön gas.

ich würde an deiner stelle nichts überstürzen und so manches thema, das dich zur zeit beschäftigt einfach mal hinten anstellen und erst mal einen praxistest machen.

vielleicht ist es mit deiner stimme ja gar nicht so kritisch, wie du es dir jetzt ausmalst.

meine erfahrung ist die, dass ich ja immer davon ausgehen muss, dass mich neun von zehn personen, denen ich so nahe komme und mich mit ihnen unterhalte, als mann schon entlarvt haben.

also, was bringt mir dann noch, wenn ich meine stimme verstelle. in den meisten fällen mache ich mich doch dann eher noch lächerlich.

meine meinung ist die, dass es das beste ist, ich spreche wie sonst auch und versuche dabei immer freundlich und zuvorkommend zu sein.

ich vermeide es, in meinen weggeschminkten bart zu brummeln, und denke, dass ich damit ganz gut klarkomme.

ein stimmenverstellen wirkt oftmals dann zu übertrieben und hat dann doch eher einen gegenteiligen effekt - es fällt noch mehr auf.

ganz liebe grüßle

lucy f.
Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 8 im Thema

Beitrag von Caira »

Lina hat geschrieben:Check das hier

http://www.youtube.com/watch?v=qbaj4tIX1kw
Unglaublich!! Das funktioniert ja tatsächlich.
So krass hätte ich das nie erwartet. Also müssen wir an der Kopfstimme arbeiten, das klang wirklich extrem feminin.

LG Caira
Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 9 im Thema

Beitrag von Caira »

Wir gucken mal, wie sich das entwickelt. Ich bin ja nur wirklich noch frisch - 4 Wochen Crossdressing, da muss ich nicht gleich zum Logopäden, Hormone einwerfen und zur IPL ;-) ... klar, mein innerstes macht gerade gewaltig Druck, aber ich merke ja selbst, dass ich die Bremse anziehen muss - Step by Step!
Wie erwähnt singe ich jetzt ca. seit 10 Jahren (unglaublich, habe ich nie so gesehen) und habe recht trainierte Stimmbänder - arbeite auch, oder besser gerade, in Bereichen, die andere nie nutzen. Habe allerdings nie einen Gesangsuntericht besucht. Da bin ich ehrlich gesagt auch etwas froh drüber, weil man seinen persönlichen Stil ausprägt. War auch dies Jahr beim HNO - Stimmbänder jungfräulich wie immer, keine Knoten o.ä. - ich drehe meist ganz schön auf beim Trällern.

Die Technik, die hier angesprochen wird, ist eigentlich das Pardon zum Belting. Beim Belting wird die Bruststimme trainiert, um in höheren Lagen kräftig zu klingen. Das hat einen besonderen Gesangeffekt, den man beim Pop/Rock oft hört. Habe Belting nie geübt und arbeite instinktiv damit - das ist das, was Nichtsänger nicht hinbekommen. Die hier angesprochene Technik geht in die Kopfstimme (den Übergang kann man leicht per Gitarre/Klavier mit steigender Tonhöhe rausfinden) und trainiert diese darauf wieder runter zu gehen, damit sie tiefer klingt. Kopfstimme und Bruststimme kann ich natürlich problemlos wechseln. Muss halt noch üben die Kopfstimme tief zu bekommen. Aber das lässt sich trainieren denke ich - habe hier Aufnahmetechnik und werde das immer mal wieder vergleichen und kritisch sein. Klingt auch sehr interessant und ich finde solch Herausforderungen immer spannend, zumal sowas beim Gesang vielleicht hilfreich sein kann.

Klar, wer mit Gesang nie was zu tun hatte, der muss sich der Materie annehmen, Bruststimme, Kopfstimme, usw. - Wechsel üben, Ausdauer üben. Da habe ich zum Glück vorgearbeitet.
Vielleicht gibts mal irgendwann Soundfiles, damit ich mal kritische Stimmen drüberhören lasse.

LG Caira
kattenfrue

Re: Weibliche Stimme

Post 10 im Thema

Beitrag von kattenfrue »

hallo caira,
nun, ich hab als biofrau eine relativ tiefe stimme. wenn ich laut spreche, denn wird sie schnell schrill (sagen die anderen - find ich aber nicht so...). aber wenn ich mein hörgerät drin hab :-) denn spreche ich mit ruhiger, relativ leiser stimme und das soll wohl eine sehr angenehme stimme sein. nunja, ich hab auch noch einen netten dialekt ;-) und das gibt dem ganzen noch etwas farbe :lol:
was ich damit sagen will, du kannst deine stimme/ stimmlage nicht auf dauer verändern. es sei, du nimmst in der tat hormone, denn bildet sich auch irgendwann die stimme mit um. ich kenne jemd. von früher aus meinem ersten beruf, die hatte "das problem" auch. obwohl die stimme höher wurde, hat man immer irgendwie gehört, das es eigentlich eine männerstimme ist. akzeptiere deine stimme. denn wenn du sie verstellst, merkt man das und das ist nicht autentisch.
allles gute. liebe grüße, katten )..)c frue
Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 11 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo Kattefrue,

die Hormone ändern leider rein gar nichts an der Stimmlage. Nur bei FzM klappt das, weil man da in den Stimmbruch kommt. Das heißt, einmal Stimmbruch, immer tiefe Stimme. Anatomisch scheint es da nicht so viel Unterschiede zu geben.

Schaue Dir mal das Video an - alle, die ich bisher auf youTube gesehen habe klangen wirklich sehr feminin. Wenn man es nicht wüsste hätte man 100% auf deine Frau getippt. Man verstellt ja auch nicht (wirklich) die Stimme in dem Sinne, sondern arbeitet mit einem anderen Register, halt der Kopfstimme - oder anders: es ist nicht schädlich, nur anstrengend, wenn man das neu macht. Ich denke, dass ich in der Öffentlichkeit so besser als Frau wahrgenommen werde, als mit tiefer grollender Stimme. Vorher braucht man meines Erachtens nicht raus - das sollte man üben. Wenn das Passing gut ist, der Bart event. sogar epiliert und die Stimme geübt wurde, wirds für den Normalbürger praktisch nicht erkennbar sein. Wenn man an dem Punkt angelangt ist, dürfte sowas wie der Alltagstest weniger Probleme bereiten. Ich zumindest bin bereit dafür (hart) zu arbeiten - dafür lohnt es sich nämlich auch!
Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 12 im Thema

Beitrag von Caira »

Aber ehrlich gesagt: wo braucht man denn mal die Karte oder den Ausweis?? Nutze ich beides nur selten. Geld gibts am Automaten, der stellt keine Frage oder guckt doof. Außerdem fände ich es sehr spannend als Frau dazustehen und die Kassiererin sieht eine EC-Karte mit einem männlichen Namen. Also halt so, dass sie dann noch mal sagt, dass es nicht meine Karte ist. Das ist doch DER Beweis für ein gutes Passing. Das würde mich weniger stören. Was mir nicht gefallen würde, ist gleich irgendwo als TS erkannt zu werden. Ich trage noch die Hoffnung in mir mit einigermaßen guter Optik, halbwegs gutem Passung und Stimme mich da durchmogeln zu können.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll bin ich heute nur Crossdresser/TS, weil ich vor gut 4 Wochen mich entschieden habe mich komplett als Frau umzukleiden, zu schminken, Haare, etc. - ich stand vor Spiegel und dachte nach kurzer Zeit: Du solltest wirklich kein Junge werden. Was ist da schief gelaufen? Es hat in mir ein zweites Ich geweckt und ich sehe da im Spiegel auch eine andere Person - nicht mich als Mann. Wenn die Haare weg sind fühle ich mich nackt, als wenn plötzlich was fehlt. Bekomme für mein Aussehen als Frau jede Woche mehr Anerkennung, als in 30 Jahren Mann. Ich bin auf keinem Ego-Trip, eher zurückhaltend, ich hoffe, das kommt hier zum Ausdruck(!), aber es stärkt mich und macht mir Mut. Vielleicht versteht Ihr, wie ich mich gerade etwas fühle. Ich muss mich sicherlich bändigen, damit alles im Rahmen und Plan abläuft - aber der Weg scheint teils klar zu sein - wie weit ich ihn gehe istnur noch unklar.

Entschuldigt, wenn ich etwas vom Thema weg bin. Aber meine Stimmte hängt da ja auch mit drin. ;-)
Gibts eigentlich eine Art Forum-Treffen - irgendwann, irgendwo ...?

LG Caira
Sabrina Verena
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Re: Weibliche Stimme

Post 13 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Caira und Juliane!
Ich hab Euren Dialog mitgelesen.
An Anerkennung als Mann hat es mir eigentlich nicht gemangelt.
Wenn eine junge Frau um die 20 einem 46 jährigen zulächelt, ist das doch eines der schönsten Komplimente, die man als Mann bekommen kann, oder?
Als Frau hatte ich mich Früher, als ich noch ein Wagen hatte, nur dort rausgetraut wo mich Niemand kannte. Mir sind dort aber keine Komplimente aufgefallen.
Das wollte ich nur mal anmerken.
Liebe Grüße
Verena
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Caira

Re: Weibliche Stimme

Post 14 im Thema

Beitrag von Caira »

Es ist halt immer etwas schwierig zu beschreiben, was man denkt und was man fühlt. Es geht keinesfalls in die Richtung: Als Mann habe ich keine Chancen gehabt, versuche ichs mal als Frau. Oder: ich definiere mich als Frau, weil ich auch auf obskuren Plattformen Heiratsanträge wegen ein paar Bilder erhalte. Nein, nein - das ist eher das sekundäre Fahrwasser. Ich hatte ja sehr oft beschrieben, dass ich in mir IMMER gefühlt habe, dass ich anders bin. Klar, als Teenies haben wir das alle gesagt (Sturm&Drang) und ich habe mich prinzipiell auch nicht viel abgehoben. Zur Schulmesse (gabs zu DDR-Zeiten noch) haben die "Jungs" Krähne und Bagger gebaut, ich habe ein kleines Buch geschrieben. Das wollte niemand haben, hat keine interessiert. Ich war kreativ immer begabt, womit die Lehrer nie was anfangen konnten. Spiele Fußball, mach Sport hieß es da. Die ganzen Jahre hatte ich immer und stets das Gefühl, dass ich anders bin - bei Frauen hats nie wirklich länger geklappt, schon deswegen war dieses "Anders-Denken" da. Ich war nie wie meine Freunde und Kumpels. Mit Mädels konnte ich bisher immer gut reden - ist mir nie wirklich bewusst gewesen, aber jetzt im Resumee ist anders.

Naja, halt 20 Jahre "ich bin anders", keine eigene Familie, unfähig irgendwie Frauen anzusprechen, immer am kreativ sein (Musikalbum/CD steht in den Läden meine Damen, muss aber leider wegen Datenschutz passen) - das war mein Leben und ich konnte es nicht erklären. Durch einen Zufall halt - auf das Forum gestoßen, Klamotten, Schminke bestellt - erste Schritte kennt Ihr ja - und was soll ich sagen. Noch klarer hätte es nicht kommen können. Man sucht 20 Jahre nach Erkärungen und die Antwort ist so simple. Dann halt noch die Bestätigung von hier und da, hey ganz hübsch - das baut mein Ego auf und gibt mir Kraft vielleicht doch meine Weg zu gehen. Es ist ja nicht die Optik - ich schreibe mich mit verschiedenen Leute und die Rolle als Frau liegt mir einfach besser. Ich muss meine Gefühle nicht verstecken "Bussi" ist OK anstatt "Gruß". Es geht da also auch sehr um das Mentale (oder gern auch Sentimentale) und das ich das leben darf ohne immer die männliche Mauer dazwischen schieben zu müssen.

Und wenn ich alt bin und faltig - das werden wir alle. Ich darf aber weiterhin meine Klamotten tragen und bin niemand Rechenschaft schuldig. Ich darf trotzdem in die Kosmetikabteilung ohne rot zu werden und darf schwach sein ohne als Waschlappen abgestempelt zu werden. Kurzum: diese Sache mit den Komplimenten ist ein schöner Nebeneffekt, aber keinesfalls Ausgangspunkt mir Hormone einwerfen zu wollen. Hätte so kurz sein können, aber Frauen reden ja gern und viel ... da mache ich keine Ausnahme. :D
ab08
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Re: Weibliche Stimme

Post 15 im Thema

Beitrag von ab08 »

juliane7 hat geschrieben: dass ich vor allem mit mir selber klar kommen muss, in mir selbst endlich zu Hause sein will und nicht mehr der Anerkennung hinterlaufen will.
Liebe Caira, liebe Juliane

herzlichen Dank für Eure Beiträge, zu denen ich das Bedürfnis verspüre, ein bißchen was zu schreiben...
Den obigen Satz, der sich voll mit meiner Erfahrung deckt, mußte ich einfach kopieren, aber auch das Übrige, was ihr beide geschrieben habt, bringt vieles auf den Punkt.

Nun einige eigene Eindrücke:

- Dass die Anrede offiziell korrekt wurde, bedeutete mir sehr viel. Zunächst war ich hier auf das Wohlwollen von Freunden und netten Menschen angewiesen. Nachdem die NÄ erfolgt war, hielt sich die Umgebung meist daran. Dazu kommt der Beruf: Nicht nur beim Arzt werde ich als "Frau..." aufgerufen, an jedem Arbeitstag werde ich zahllose Male so angesprochen. Im Klassenbuch, der Klassenliste und an zahlreichen Stellen in der Schule steht "Frau..." . Im Jahresbericht stand, wie bei allen anderen neuen Kollegen ein Beitrag(incl. Bild) von mir, wo sich die neue Kollegin vorstellte... Zu Beginn löste jede Anrede bei mir Freude und einen Adrenalinstoß aus. Jetzt, vier Jahre später, ist es nicht mehr so stark, freut mich aber immer noch und bewirkt, dass ich im tiefsten Innern ungeheuer zufrieden bin. Wenn irgendwo heute der Begriff Transe fällt (Ist ja gar nicht so falsch), verkrafte ich es leicht und selbst die Nennung des alten Namens fällt bei obigem Alltag nicht ins Gewicht. Für die PÄ gilt ähnliches. (Ohne das BVG (11. 1. 2011) hätte ich es wahrscheinlich bald nicht mehr ausgehalten. Die GAOP hatte ich bereits für 2013 vorgesehen, obwohl das bei mir wahrscheinlich die erneute Zwangspensionierung / den vorzeitigen Ruhestand bedeutet hätte.- So schaffe ich es voraussichtlich, bis zur Pensionierung damit zu warten.)
Gestern schickte ich, als ich wieder mal einen Katalog unter dem alten Männernamen erhielt, es zurück mit der Erläuterung: "Der Herr ... wohnt hier nicht!" Reicht eigentlich oder :lol:

- Stimme und Passing: Natürlich bemühe ich mich, dass ich sinnvoll und korrrekt gekleidet bin. Die Stimmtherapie nahm ich nach kurzer Unterbrechung 2012 wieder auf. Meine Stimmbandoperation 2003 (aufgrund einer einschlägigen Erkrankung) machte danach ohnehin zunächst eine Sprachtherapie erforderlich. Wenn ich nicht vorsichtig bin, tritt die Leukoplakie erneut auf. Daher verfolge ich mit der Stimmtherapie stets zwei Ziele. Natürlich freue ich mich aber, wenn ich stimmlich als weiblich wahrgenommen werde, was mir allerdings oft nicht richtig gelingt. Aber ich habe den Eindruck, dass es sich unter dem Einfluß der Hormone(!) und der Therape kontinuierlich bessert. Leider bin & war ich nie besonders musikalisch begabt, so wie Du Ciara. Gratuliere, so hast Du es leichter.

- Entscheidend ist für mich, dass ich weiß, wer ich bin. - Über Anerkennung freu ich mich sehr. - Anerkennung ist schön, aber nicht das Wesentliche, wie Du es, Juliane, so perfekt formulierst.

Liebe Grüße an Euch beide und alle andern, die mitlesen
ab
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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