ich beginne mal mit einen Bild...
Quelle: http://static.twoday.net/zickenalarm/im ... nalarm.jpg
erkennt sich jemand wieder? Ich verstehe nicht warum ihr wortklauberisch auf euch einhakt.
Um was geht es in diesen Thread? Ach um die Nachteile einer OP, da würde ich doch erst mal anfangen zu unterscheiden in körperliche und psychische.
Zu den Körperlichen wurde eine Menge gesagt, was durchaus auch alles richtig ist. Dazu gibt es zu sagen, das ein Gutachten für eine GAOP nur erteilt wird, wenn erkennbar ist das der Wunsch so stark ist und nur so eine Suizid verhindert werden kann. Das wird natürlich kein Psychologe euch so erzählen, aber zumindest ist es die Tatsache. Was ich damit sagen will, eine GAOP gilt als letzter Ausweg, wenn vorher wirklich alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.
Nur durch das reine Bekenntnis des TS sein Geschlecht zu ändern, wird kein verantwortungsvoller Arzt eine GAOP zustimmen. Eben wegen den gravierenden körperlichen Risiken.
Kommen wir zu den psychischen Risiken, die sind denke ich genauso gravierend wie die Körperlichen. Was ist wenn meine TS weitestgehend sexueller Natur war, also doch mehr ein Fetisch? Mit diesem Gefühl ist es nach einer OP vorbei. Ich denke das ist der Hauptgrund vieler unzufriedenen TS mit GAOP. Hinzu kommen dann noch Punkte, wie Nichtakzeptanz in der Gesellschaft, Einsamkeit usw. Das ganze kann sich zu einer Suppe entwickeln, die dann die TS nicht mehr bereit ist auszulöffeln.
Es gibt nicht ohne Grund den Tuckentest(Alltagstest a.d.R.

)
Ich finde bevor ich mir Gedanken mache über GAOP, sollte ich lieber damit anfangen mir Gedanken zu machen, wie sieht mein Leben danach aus. Was sind meine Erwartungen, wie gehe ich mit den Low case um. Erst wenn ich darauf eine realistische Antwort habe, bin ich auch bereit für eine OP.
So das war mal mein Meinung in Kurzform zu diesen Thema.
beste Grüße Marlena