gaby37 hat geschrieben: So 30. Aug 2026, 15:12
Wie könnte diese Feststellung des "Nicht verstehens / nicht nachvollziehen können" besser formuliert sein, um keinen Erklärungsdruck aufzubauen?
Hey...
wenn ich da mal kurz einhaken darf...
zuerst haben wir ja alle unterschiedliche Wege genommen, verschiedene Erfahrungen gemacht oder auch nicht gemacht. Deswegen ist
schon sowieso klar, das man nicht alles der anderen Person nachempfinden oder logisch verstehen kann.
Und so kann man es auch sagen: Wenn du magst erzähle mir gerne darüber, selbst wenn mir die Erfahrung / das Gefühl dazu fehlt
es verstehen zu können. Man kann auch mal neutral zuhören, es wirken lassen, wenn man merkt es geht zu stark an die eigene Substanz,
das Gespräch verlassen, es wieder aufnehmen.
Bei uns ist es tatsächlich so, das wir viele Gedanken erst einmal aussprechen um sie Tage, Wochen oder Monate später wieder aufzunehmen.
Dann wenn die Zeit eben dafür reif ist..meist ohne Druck und eben wertschätzend.
Was nicht heisst, das nicht auch mal die Emotionen überkochen.
Etwas was ich von meiner Mutter gelernt hab ist, das ich sehr gut verzeihen kann und wenig nachtragend bin-diese Art Gedanken blockieren die
Kapazität für anderes, machen sogar krank, also lasse ich sie gerne gehen.
Kannst du das ungefähr einordnen...?
Habt es fein Marie..
ah, liebe Jade,
ich habe die Leseprobe gelesen, weiss allerdings nicht ob ich das Buch kaufen werde. Es trifft ja auch nicht wirklich mein Thema oder das unserer Beziehung.
Ich find es aber super, das du dran geblieben bist und es konsequent umgesetzt hast. Viel Erfolg damit...
Paula hat geschrieben: So 30. Aug 2026, 15:53
Wie sieht es aus mit: "Ich verstehe deine Sorge nicht." / "Ich kann deine Sorgen nicht nachvollziehen." / "Ich sehe deine Sorgen nicht so gravierend."
Hmm..die letzten 2 Sätze klingen schon ziemlich wertend und sind eher naja nicht ganz so schön, der letzte sagt sogar noch: ach ist ja nicht sooo schlimm ohne es wirklich zu wissen
wies der anderen Person geht...
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.