Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt
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Anne-Mette
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Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Du suchst einen passenden Spruch für den Christopher Street Day? Hier findest du christliche Plakatsprüche, Banner-Ideen und Botschaften für den CSD 2026 – von Bibelzitaten bis zu klaren Statements für Liebe, Vielfalt und gegen Queerfeindlichkeit.

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/me ... -den-pride
Jaddy
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Re: Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Hm. Hat ein Gschmäckle für mich. Ich kann rational und emotional gut nachvollziehen, wenn queere Menschen, die auch gläubig sind, das in Verbindung darstellen möchten. Auch wenn progressive Gemeinden das wollen. Gleichzeitig fühlen sich die Slogans an, als ob da Leuten per pinkwashing ne Religion verkauft werden soll; so wie Firmen im pride month überall Regenbögen drauf pappen.
Knäckebrötchen
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Re: Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt

Post 3 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Jaddy hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 00:59 Gleichzeitig fühlen sich die Slogans an, als ob da Leuten per pinkwashing ne Religion verkauft werden soll; so wie Firmen im pride month überall Regenbögen drauf pappen
Dir kann man es aber auch nicht recht machen, oder?

So wie es einerseits von Gläubigen - nicht zuletzt auch hier im Forum - immer gefordert wird, sich klar und öffentlich von den extremistischen Positionen innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft zu distanzieren, den -phobien und -ismen zu widersprechen und sich dagegen zu positionieren: kaum machen diese Menschen das, heißt es "das meint ihr ja gar nicht so!"

Es ist mitunter auch euer Mißtrauen und eure Paranoia, die den Diskurs immer wieder aufs Neue eintrübt. Wo ständig und andauernd Zweifel an der Aufrichtigkeit des Gegenübers formuliert wird... wie soll da jemals echter Frieden unter die Leute kommen?
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Claudia
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Re: Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt

Post 4 im Thema

Beitrag von Claudia »

Moin!
Jaddy hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 00:59 Hm. Hat ein Gschmäckle für mich.
Dieses Geschmäckle kann ich nun absolut nicht nachvollziehen. Da sind queere, gläubige Menschen, die schlicht und einfach präsentieren, was sie aus ihrem Glauben als für ihr Leben wichtig ableiten. Hier wird queerness mit dem Glauben in Verbindung gebracht so wie andere das mit ihren politischen Überzeugungen tun. Hat das dann auch ein Geschmäckle?

Ein Geschmäckle hat dann auch die von dir so propagierte Wissenschaftlichkeit.
Es gibt da ja gerade die große Krise in der Kosmologie. Alles lässt sich so wunderbar mathematisch voneinander ableiten, aber ... oops, da brauchen wir etwas Unbekanntes. Es gibt da ja diese dunkle Masse und dunkle Energie. Dunkel, weil wir keine Ahnung haben was es ist, aber es muss da sein sonst gehen unsere Formeln nicht auf. Dieses Dunkle macht 95% unserer Welt aus.
In konkrete Worte gefasst: die Wissenschaftler glauben, dass es das gibt. Und das wird in etlichen Abhandlungen kundgetan.

Mehr als etwas kundtun machen diese queeren Menschen mit ihren Plakaten ja auch nicht. Sie haben eine Überzeugung, die sie einfach öffentlich präsentieren wollen. Da wird keine "Religion verkauft" wie du es nennst, sondern es werden nur aus gegebenem Anlass (CSD) persönliche Überzeugungen präsentiert. Da steht nirgends etwas davon, dass anderre das übernehmen sollen. Das ist keine Missionierung so wie auch mein Text keine Missionierung ist, sondern nur eine Darstellung meiner Ansichten.

LG Claudia
The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
Michi
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Re: Christliche Plakate beim CSD | Sonntagsblatt

Post 5 im Thema

Beitrag von Michi »

Bravo! Da schreibt jemand seine Gedanken und Sorgen nieder, und versetzt sich dabei auch in die Gegegseite hinein.

Und als Reaktion kommt direkt Unverständnis und Ablehnung. Aber weil das vielleicht noch nicht genug Kontra ist, wird gleich noch eine Schippe Wissenschaftsfeindlichkeit oben drauf getan, weil die Ablehnung und Verachtung, die man der anderen Person entgegenbringt, sonst womöglich nicht klar und deutlich genug ist.

Und genau das zeigt, warum Religion immer wieder Probleme macht!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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