Bei dieser Aussage wollte ich schon reagieren, aber dann doch diesen Bilderthread nicht kaputt machen und habe nichts geschrieben, mein Fehler. Nun bin ich aber nicht die Einzige, der solche Worte sauer aufstoßen. Val44721 hatte dazu in zwei Postings deutlich Kritik geäußert, aber dafür wiederum Kritik einstecken müssen, wenn auch keine inhaltliche.Lady Jennifer hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 12:35 Das geht sogar soweit, daß ich meinen Mitarbeiter*innen (selbst nach Dientsschluß) anweisen muß Arbeiten noch zu erledigen, weil der Kunde erwartet diese per mail zu geschickt zu bekommen.
Val44721 hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 21:27 Mit Verlaub, du MUSST nicht deine Angestellten zwingen in ihrer Freizeit noch zu arbeiten. Zu mehr Arbeit als vertraglich ausgemacht zwingt einen nicht der Kunde, sondern der Vorgesetzte. Wenn dieser sowas tut, mit der Begründung nicht anders klarzukommen, dann ist der Wurm in der Planung der Führungskraft.
So ist es an der Zeit für einen deutlichen Widerspruch.Val44721 hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 22:08 [...]Und man ist halt machtlos wenn man das Geld des Jobs zum Leben braucht.
Man sollte drauf hinweisen, dass die Verantwortung für wie mit den Mitarbeitenden umgegangen wird immer beim Vorgesetzten liegt. Die Machtlage ist sehr schief bei Angestellten zu Vorgesetzten. Widersprechen ist sehr schwer, und kann schnell zu Problemen führen.
Allerdings sind wir jetzt bei Seite drei und der vorherrschenden Meinung hier hat noch keine einzige Person widersprochen.
Ich halte diese Anweisung an deine Mitarbeiter*innen für absolut falsch, wenn sie sich auf die Zeit nach Dienstschluß bezieht. Ausbeutung ist da der einzig passende Begriff dafür. Es gibt eine vertraglich festgelegte Arbeitszeit und die ist von beiden Seiten einzuhalten. Denn diese Anweisung impliziert ja eine unbezahlte Mehrarbeit. Da wäre es erforderlich, den Kunden auf Vereinbarungen hinzuweisen: "Wir arbeiten soviel wie vertraglich festgelegt ist und die bis heute vereinbarte Zeit ist verbraucht."
Wenn dieser Stress ständig vorliegt und nicht durch unvorhersehbare Ereignisse erzeugt wurde, dann sehe ich hier klare Fehler in der Planung durch die Vorgesetztenebene. Die verfügbare Arbeitszeit ist ja eindeutig definiert und bekannt. Nur wurde oder genauer wird scheinbar regelmäßig der nötige Aufwand falsch eingeschätzt. Man kann/darf doch keine Aufgaben annehmen, die sich in der verträglich vereinbarten Zeit nicht abarbeiten lassen.Lady Jennifer hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 12:35 Ich HASSE diese Kunden-Erwartungshaltung ("das schafft ihr doch heute noch...?!?") sowas von!!! Dieser ständige Stress abliefern zu müssen ist für die Team-Moral alles andere als gut!
Es hätte ja sogar eine Alternative gegeben durch Gespräche mit Mitarbeiter*innen und Kunde.
- Die Mehrarbeit wird durch späteren Arbeitszeitausgleich aufgefangen
- Die Mehrarbeit wird als Überstunden mit entsprechendem Zuschlag entlohnt
Für die zweite Variante müsste der Kunde einer entsprechenden Erhöhung der Zahlungsverpflichtung zustimmen.
Wo liegt dafür die Verantwortlichkeit? Meine Sicht dazu habe ich ja deutlich geäußert.Lady Jennifer hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 12:35 Und so eine Entwicklung soll gut sein, wenn gleichzeitig die Menschlichkeit völlig auf der Strecke bleibt???
LG Claudia