Claudia-67 hat geschrieben: Do 18. Dez 2025, 00:15
Allerdings läuft hier in der Stadt auch eine Transfrau rum, wo man sich schon fragt ob das sein muss, wie die sich anzieht.
Claudia-67 hat geschrieben: Do 18. Dez 2025, 12:10
eben wie der besagte Paradiesvogel, der gleich zum CSD geht
Die läuft einfach nur schrill angezogen herum. Selbst in Münster und anderen Großstädten würde diese Person sofort auffallen.
Nichts gegen bunt anziehen, aber die Klamotten passend auch vom Stil her nicht zusammen. Dazu geschminkt mit Kriegsbemalung.
Hallo Claudia,
mich macht es immer sehr traurig, wenn ich solche abwertenden Äußerungen von Menschen höre, die es auf Grund ihrer eigenen Situation als selbst Betroffene eigentlich besser wissen sollten.
Wir hatten in Chemnitz mal eine trans* Frau, die vom Intellekt her schlechtere Voraussetzungen als die anderen hatte, und sich mit ihrer Kleidung auch ziemlich schwer getan hat. Man musste leider direkt an die Mutter aus Familie Flodder denken. Aber anstatt positiver Unterstützung bekam sie von paar Teilzeitfrauen in gespielter Ernsthaftigkeit "Ratschläge", die alles nur noch schlimmer machen sollten. Das war klares Mobbing. Damals wusste ich noch nicht, wie ich dem begegnen soll, und habe mich wegen meiner Unsicherheit eine Weile von dort zurückgezogen.
Was ich damit sagen will: Vielleicht ist die Person die du beobachtest, auch allein und es fällt ihr schwer, weil sie es wie die meisten hier nie in ihrer Kindheit/Jugend gelernt hat. Aber natürlich kann es auch so sein, wie Claudia und Jaddy geschrieben haben, dass sie das einfach so will. Das könnest du herausfinden, wenn du mal mit ihr in Kontakt kommst. Vielleicht ist sie ja ganz anders als du denkst? Oder schrill ist nur eine Schutzhülle für sie? Oder .. oder .. oder ..! Dir ist es sicherlich auch lieber, wenn andere dich verstehen wollen, anstatt dich zu verurteilen.
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.