Täter Mann?
Täter Mann? - # 3

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Sabrina Verena
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Re: Täter Mann?

Post 31 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Val44721 hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:29
Sabrina Verena hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:18 Muss eine Frau eine anderen Weg nehmen, weil ich zufällig den selben Weg nehme?
Die ganze Diskussion hängt an dem Punkt, dass du nicht verstehst, dass die Antwort auf diese Frage ja lautet.
Falsch! Wenn die Frau traumatisiert wurde oder ihr Kopfkino mit ihr durchgeht, ist es ihre Entscheidung, aber kein Zwang, den ich ausübe und verlange.
Auch hast Du die Frage nicht verstanden.
Du erwartest, dass ich als Mann einen anderen Weg gehe, weil zufällig eine Frau den selben Weg nimmt.
Aber verlange ich es von der Frau?
Ich habe ihretwegen auch ein mulmiges Gefühl, obwohl sie mir Nichts getan hat, und sie mir eigentlich egal ist.

Um es mal klar zustellen, ich werde mich weder dafür entschuldigen, noch um Erlaubnis fragen, den selben Weg zu gehen.
LG Verena
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Re: Täter Mann?

Post 32 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:21
Jaddy hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 14:00 Fühle ich mich (in den Fällen, wo ich männlich gedeutet werde) hauptsächlich ungerecht behandelt, oder kann ich die Perspektive nachvollziehen, dass Frau mir meine Absichten eben nicht ansieht.
Es ist beides. Kein entweder - oder.
Ich kann die Perspektive der Frau nachvollziehen (schon allein deswegen, weil ich es selbst so erlebe) , aber auch die Bitterkeit spüren, wenn ich als "Gefahr" interpretiert werde, nur weil ich als Mann gelesen werde.
Bei mir auch. Auf jeden Fall. Ich bin froh und spüre deutlich den ganz massiven Unterschied, dass ich häufig nicht männlich gedeutet werde. Die Bitterkeit empfinde ich nicht gegenüber Frauen, denn sie sind ja nicht die eigentliche Ursache. Ich bin bitter gegenüber den Männern, die Täter werden, aber auch gegenüber denen, die sich rücksichtslos verhalten, insbesondere Frauen anpöbeln, anfassen, sexualisieren, sexistische Bemerkungen machen, in die Enge treiben. Egal ob aus Übermut, Absicht oder Ignoranz. Das ist einfach generell unakzeptables Bullytum.

Meine Konsequenz daraus ist, noch achtsamer zu sein und selbst kein Anlass für Angst und Stress zu werden. Auch meinen Mund aufzumachen gegen schlimmes Verhalten, aufzuklären, oder, wenn die Situation sichtbar gefährlich ist, Schutz und Flucht zu ermöglichen.
Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:21Ich meine, es ist der falsche Weg, Menschen durch Beschämung zu Verhaltensänderungen zu drängen.
OK, ich habe den Artikel nicht als Beschämung wahrgenommen. Ich empfinde auch die generelle Männer-vorsicht von Frauen nicht als Anschuldigung. Ich weiss, dass ich nicht gemeint bin und sowieso anderen keine Angst machen will. Wenn mir also jemand erklärt, dass dieses / jenes Verhalten Menschen Angst machen kann, weil sie mich nicht kennen und begründete(!) Sorgen haben, dann kann ich mich dafür ohne Reaktanz bedanken und mir Mühe geben, das zu vermeiden. Es nimmt mir ja nichts, sondern macht das Leben für alle angenehmer.

Ist es nervig, auf noch mehr achten und Rücksicht nehmen zu sollen? Tja, hm. Einerseits. Andererseits wollen wir auch nicht angepöbelt, geschlagen oder gar vergewaltigt werden. Die Golden Rule gilt, aber ebenso unterschiedliche Lebenserfahrungen. Was für die einen harmlos ist, ist für andere schlimm und umgekehrt.

Ich kann den Artikel auch einfach anders lesen: Hey, du bist ein großer, starker, verantwortungsvoller Mann. Einer von den Guten. Hier sind dir möglicherweise Dinge entgangen, die du aufgrund deiner Sozialisierung nicht mitbekommen hast. Andere haben sich mies benommen und dich mit reingezogen. Wie wär's, wenn du durch ein paar kleine Aufmerksamkeiten deine Statur und Erscheinung noch besser einsetzt und dadurch anderen das Leben angstfreier machst?
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Re: Täter Mann?

Post 33 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Sabrina Verena hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:18 Muss eine Frau eine anderen Weg nehmen, weil ich zufällig den selben Weg nehme?
Muss sich die junge Frau Gestern im Zug bei mir entschuldigen, weil sie sich ohne zu fragen zu mir gesetzt hat?
Muss ein Polizist, wegen des Tragens einer Dienstwaffe, seine Ungefährlichkeit beweisen, weil sich Jemand die Dienstwaffe an sich reißen könnte?
Vielleicht ergeben die Fragen mehr Sinn, wenn jeweils ein "warum" davor steht.
Dann werden nämlich strukturelle Probleme wie zum Beispiel Machtgefälle (aufgrund körperlicher Überlegenheit oder Waffenbesitz) deutlich.
Ein anderes Beispiel sind unterschiedliche Lebenserfahrungen, die mit "dem anderen Geschlecht" oder auch Polizei gemacht wurden.
Es geht eigentlich darum diese andere Perspektive zu verstehen und einen möglichst allseits angenehmen Konsens zu finden.
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Re: Täter Mann?

Post 34 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Der Konsens besteht darin, die Freiheit zu lassen und somit den Weizen von der Spreu zu trennen.
Warum vor den Fragen: A.) Weil sie traumatisiert wurde, oder überängstlich ist.
B.) Weil ich es nicht von ihr verlange, aber man vorhat es von mir zu verlangen, wenn ich mich so verhalte.
C.) Weil er in dem Fall nachlässig war und seine Waffe nicht sicher genug bei sich trug.

Wo bleiben die Antworten ohne dem Warum davor?
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Re: Täter Mann?

Post 35 im Thema

Beitrag von edeka »

Was ist denn das für eine Diskussion ? Wer ist der moralischste, respektvollste ? Oder leben wir in einer Gesellschaft, wo Verbrechen nicht mehr bestraft werden, und sich deshalb alle vor andern - und zwar vor Männern - fürchten müssen ?
Ich musste erst mal den Auslöser - danke, Vincent - lesen, und ich finde so eine Kampagne von der Polizei sehr befremdlich. Die Polizei sollte sich lieber auf die Verbrechensbekämpfung konzentrieren.
Was davon ist eigentlich kein ganz normales Sozialverhalten, Höflichkeit, Anstand, Rücksicht, Respekt? ...
So einiges ! Es ist ein krude Mischung von in der Tat normalem Sozialverhalten, Höflichkeit und einer ganzen Reihe von Verhaltensregeln, die man :wink: getrost als oberlehrerhaft, irrational bis diskriminierend bezeichnen kann. Das Beispiel mit dem 'auf die andere Strassenseite gehen, wenn man gleiches Tempo hat' wurde genügend diskutiert. Ich werde nicht auf die anderen positiven und negativen Punkte eingehen, weil klar ist , dass Menschen darüber unterschiedlicher Ansicht sein können. Und genau deshalb finde ich es falsch , gerade als Polizei solche Regeln aufzustellen.

Ein Beispiel greife ich doch noch auf:
Dreh das mal um und stell dir vor, dass dir dauernd andere Menschen auf die Pelle rücken, sich ungefragt nahe zu dir setzen, dich anstarren, mustern, den Weg versperren, Kommentare machen, vielleicht mit ihren Kumpels als Gruppe um dich rum, am besten noch wenn du Geld holst, gerade bezahlst, nicht weg kannst, im Fahrstuhl, etc.
ja, ich erlebe es, daß andere Menschen sich in der S-Bahn ohne zu fragen neben mich setzen. Und das ist gut so ! Umgekehrt finde ich es nicht in Ordnung, wenn viele ihre kleine oder grosse Tasche auf den Sitz neben sich stellen, statt in die Gepäckablage.
Oder wenn sie auf der Rolltreppe stehen bleiben, und das noch so, dass man nicht vorbei kommt ohne sie anzutippen.
Es stört mich, aber ich kritisiere sie deshalb nicht.

Ich mußte noch an die unsägliche Stadtbild Diskussion denken.... Sollen wir jetzt etwa auch allen arabisch aussehenden jungen Männern verbieten, sich in der Innenstadt im freien aufzuhalten, damit sich Frauen - oder überhaupt Deutsche sich von vornherein nicht belästigt und in Gefahr fühlen ?

Alles was da steht heisst zusammengefasst, einfach ein bisschen aufmerksamer und netter zu sein, damit sich alle wohl und sicher fühlen können. Ist das wirkich sooo einschränkend oder beängstigend? Meine Güte!
dreh das mal nicht um. Wer ist denn hier beängstigt ?
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Re: Täter Mann?

Post 36 im Thema

Beitrag von Lana »

Jaddy hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 16:36 Die Bitterkeit empfinde ich nicht gegenüber Frauen, denn sie sind ja nicht die eigentliche Ursache. Ich bin bitter gegenüber den Männern, die Täter werden, aber auch gegenüber denen, die sich rücksichtslos verhalten, insbesondere Frauen anpöbeln, anfassen, sexualisieren, sexistische Bemerkungen machen, in die Enge treiben.
Ich habe auch kein Problem mit Frauen, die sich so verhalten. Dachte nicht, dass ich das nochmal extra erwähnen muss. Sie haben wohl ihre Erfahrungen gemacht, dass sie Männer so sehen. Dennoch tut es weh, mit diesen Männern in einen Topf geworfen zu werden. Es ist unstrittig, dass die Ursache das Verhalten der Männer ist.
Jaddy hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 16:36 Wenn mir also jemand erklärt, dass dieses / jenes Verhalten Menschen Angst machen kann, weil sie mich nicht kennen und begründete(!) Sorgen haben, dann kann ich mich dafür ohne Reaktanz bedanken und mir Mühe geben, das zu vermeiden. Es nimmt mir ja nichts, sondern macht das Leben für alle angenehmer.
Hmm, das sehe ich anders. Wenn ich die Vorschläge berücksichtige, dann muss ich das aktiv tun. Ich muss mich dann permanent damit beschäftigen, ob eine andere Person sich durch meine bloße Anwesenheit gestört fühlen könnte. Das ist nicht "nichts". Schon gar nicht, wenn ich mich in meinem bisherigen Leben überwiegend rücksichtsvoll verhalten habe, eigene Bedürfnisse zurück gestellt habe, damit es Anderen besser geht.
Ich weiß, du sagst, dass ich diese Kampagne nicht auf mich persönlich beziehen soll. Aber wie soll die denn funktionieren, wenn ich mich nicht direkt, sondern nur "repräsentativ" angesprochen fühlen soll, weil ich halt gerade als Mann gesehen werde? Wenn das alle so machen und meinen die problematischen Männer wären die anderen, aber nicht sie selbst - dann ändert sich auch nichts.

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Re: Täter Mann?

Post 37 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Sabrina Verena hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 14:18 Ich habe vor der Hutnadel keine Angst, auch nicht vor dem zusammen geklappten Taschenmesser.
Auch vor Pfefferspray habe ich keine Angst, obwohl mir eine Gruppe Skin- Heads, Solches mal in die Augen gesprüht hat.
LG Verena
Du bist ulkig. Als ob die Männer damals "Angst vor der Hutnadel" gehabt hätten. Nein, es war halt einfach nur doof, lästig. Wie können die Frauen es wagen, mein Tun (angrabschen, das "Nein" nicht akzeptieren, mich aufdrängen) so zu sanktionieren? Das Verständnis damals, und auch heute noch, ist doch: das steht mir [als Mann] doch zu!
Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:35 Nein, müssen wir nicht.
Anscheinend ja doch. Wenn es jedes Mal wieder zur gleichen Empörungswelle darüber kommt, dass immer noch alle Männer unter Generalverdacht gestellt werden müssen (und können). Und "ich sehe gar nicht ein, warum ich Rücksicht nehmen sollte, auf eine traumatisierte Person!" ist schon eine echt krasse Haltung, muss ich sagen. Anstatt die Aussage der Kampagne mal wirklich zu reflektieren und die Frage zu zu lassen: warum ist das denn (immer noch) ein Thema?

Diese Diskussion greift eigentlich viel tiefer: das was hier symptomatisch thematisiert wird, ist doch ein Angriff auf die Selbstverständlichkeit von Männern, einen Anspruch auf Raum zu haben, :poop:-egal ob sich darin noch jemand anderes aushält oder nicht. Der große Unterschied ist halt nur, dass anderen Männern gegenüber meistens deren "Raum" zugestanden und respektiert wird - Frauen hingegen nicht.

Und "Raum" steht hier für viele Bereiche, einschließlich der körperlichen Autonomie.
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Re: Täter Mann?

Post 38 im Thema

Beitrag von Claudia »

Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:35 die Metaebene der Diskussion, die sehr moralisierend daherkommt
Nicht moralisierend, sondern eher von Ängsten getrieben.

Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 15:35 sich ständig Gedanken im das Wohlergehen der Mitmenschen zu machen
Das möchte ich mal umformulieren: "sich ständig Gedanken um das eigene Wohlergehen zu machen".
Im zweiten Schritt kommt dann die gedankliche Abstraktion: "Wie geht es anderen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden?"

Das erinnert mich an Zeiten meiner Kindheit (Grundschule), in der ich Wege gemieden habe, Umwege in Kauf genommen habe, nur weil mir möglicherweise andere begegnen, die nicht unbedingt freundlich gesinnt sind.

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Re: Täter Mann?

Post 39 im Thema

Beitrag von Lana »

Knäckebrötchen hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 18:38 das was hier symptomatisch thematisiert wird, ist doch ein Angriff auf die Selbstverständlichkeit von Männern, einen Anspruch auf Raum zu haben
Kenn ich. Man ist irgendwo und wird weggeschoben, zur Seite gedrückt, angerempelt etc. Das ist die physische Seite. Alle anderen Bereiche sind genauso betroffen.

Was ich sagen will:
Ich kenne dieses Verhalten als betroffene Person. Dieser "selbstverständliche Raum", der stand mir in meinem Leben nie zur Verfügung. Im Gegenteil. Das bisschen, was ich für mich beanspruchte, wurde mir allzu oft von irgendwelchen Alphamännchen streitig gemacht.

Stellt jemand in Frage, dass solches Verhalten asozial ist? Ich denke nicht. Es nervt aber, wenn es allein auf "Männlichkeit" zurückgeführt wird. Im Umkehrschluss bin ich dann nie Mann gewesen, weil ich dieses Verhalten immer nur erdulden durfte.

Insofern gehöre ich nicht zur Zielgruppe dieser Aktion. Ich gehöre ja auch nicht zur Gruppe der Männer. Dumm nur, dass man mir das nicht ansieht.
Obwohl - wenn ich einen Rock trage, könnte das vielleicht helfen? -

NB.
Ich frage mich gerade wie groß bei meiner Identitätssuche der Anteil ist, der sich aus Distanzierung von dieser Form der Männlichkeit speist? Um es ganz platt auszudrücken:
Ich ziehe mir einen Rock an, damit alle sehen können, dass ich harmlos bin?


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Re: Täter Mann?

Post 40 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 19:11 Im Umkehrschluss bin ich dann nie Mann gewesen, weil ich dieses Verhalten immer nur erdulden durfte.
So wird es wohl sein. Ganz ernst gemeint. Du glaubst nicht, wie oft ich in der Vergangenheit bei der Aussage "naja, also Männer können das auch - ich hab das ja auch so gemacht" entweder leere Blicke (von Männern) oder Gelächter (von Frauen) als Reaktion bekommen habe. Und dann ist der nächste Satz "Sorry, ne - Du warst einfach nie ein Mann. Wir/Die können das nicht."

Ich glaube - ohne das mit Zahlen belasten zu können, ist einfach nur ein Gefühl/Eindruck - trans* Personen nehmen ihre Perspektive und unterstellen, dass die Gender-Peers Dinge ähnlich sehen, wahrnehmen, reflektieren. Aber das stimmt so nicht. Trans* Personen stehen öfter als sie denken auf der "anderen Seite" - oder irgendwo dazwischen.

Weiterhin glaube ich - mit dem selben buttrigweichen Fundament - das das mithin einer der Gründe ist, warum trans* Menschen so oft das Gefühl haben, doch nicht in das Umfeld zu passen, in das sie einsortiert werden/sich einsortieren wollen. Irgendwie läßt sich dieses Mismatch nicht vollständig ignorieren.
Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 19:11 Dumm nur, dass man mir das nicht ansieht.
Und das ist genau das Problem, warum der Bär gewinnt. Weil man es dir nicht ansehen kann, weil Du das eine sagen und etwas ganz anderes machen kannst, weil du heute so sagst und tust und morgen vielleicht was ganz anderes. Und weil es dafür keine äußeren Anzeichen gibt.

Und da setzt diese Kampagne an: ein äußerlich erkennbares Signal setzen: von mir geht keine Gefahr aus. Ich verstehe, dass das von außen nicht ersichtlich ist, darum gehe ich diesen Schritt bewußt, um das ganz deutlich sichtbar und unmissverständlich zu machen.
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Re: Täter Mann?

Post 41 im Thema

Beitrag von Jaddy »

ascona hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 17:03 Was ist denn das für eine Diskussion ? Wer ist der moralischste, respektvollste ? Oder leben wir in einer Gesellschaft, wo Verbrechen nicht mehr bestraft werden, und sich deshalb alle vor andern - und zwar vor Männern - fürchten müssen ?
Ich musste erst mal den Auslöser - danke, Vincent - lesen, und ich finde so eine Kampagne von der Polizei sehr befremdlich. Die Polizei sollte sich lieber auf die Verbrechensbekämpfung konzentrieren.
Nunja, das ist Prävention und Schutzarbeit. Am besten ist ja, wenn gar nichts passiert. Die Kripo macht ja auch viele andere Beratung. Die Mehrheit der Nicht-Täter zu sensibilisieren, damit sie erstens selbst niemanden (zB aus Unwissenheit) belästigen, ist schon mal sinnvoll. Das entlastet die potenziellen Opfer. Ebenso, wenn die guten Männer ein bisschen auf ihre Kumpels aufpassen, damit die sich auch nicht scheisse verhalten.

Letztlich steht da ja auch nur "hey, so verhältst du dich weniger creepy und Frauen haben weniger Angst". Was daran befremdlich sein soll für Menschen, die weder creepy sein wolln, noch Frauen Angst machen, erschliesst sich mir nicht.

Um ein mögliches Missverständnis aufzuklären: Gewalt gegen Frauen ist weder neu, noch plötzlich schlimmer geworden. Im Gegenteil. Gab's schon immer, war schon immer schiete für Frauen udn Mädchen. Auch unsere Mütter und Großmütter können genau die gleichen Sachen erzählen, wie "unsere" Frauen, Töchter , die gleiche Angst, die gleichen Vorsichtsmassnahmen und das gleiche Netzwerken untereinander, um sich vor Typen und Situationen zu warnen. Nur ohne Handy.

Zugenommen hat die Sichtbarkeit, das Aufbegehren der Frauen und dass sie ernster genommen werden, statt sexuelle Belästigungen, Grapscherei und Beziehungsgewalt einfach als "stell dich nicht so an" abzutun. Es wird also tatsächlich inzwischen mehr verfolgt und auch bestraft, aber immer noch nur ein Bruchteil angezeigt. Siehe die Zahlen der Dunkelfeldstudie , die ich zitiert habe.

Auch deshalb finde ich diese Empörung, welch ungeheure Forderungen jetzt auf einmal gestellt werden (mein Eindruck) ziemlich seltsam.
ascona hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 17:03
Was davon ist eigentlich kein ganz normales Sozialverhalten, Höflichkeit, Anstand, Rücksicht, Respekt? ...
So einiges ! Es ist ein krude Mischung von in der Tat normalem Sozialverhalten, Höflichkeit und einer ganzen Reihe von Verhaltensregeln, die man :wink: getrost als oberlehrerhaft, irrational bis diskriminierend bezeichnen kann. [...] Und genau deshalb finde ich es falsch , gerade als Polizei solche Regeln aufzustellen.
Irgendwie habe ich den Artikel vollkommen anders gelesen. Ich zeig mal auf, welche Formulierungen mir aufgefallen sind:
Alltagssituationen im öffentlichen Raum können unterschiedlich wahrgenommen werden. Was für dich selbstverständlich und in Ordnung ist, kann andere verunsichern oder ihnen sogar Angst machen. Jeder Mensch kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass sich alle sicher fühlen.
[...]
Es ist gut möglich, dass die Frau vor dir [...] beunruhigt ist. Wenn du das vermeiden möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten: [...]
Du hast keine bösen Absichten [...] aber dein Umfeld könnte das verunsichern. Hier ein paar Tipps, wie du in so einer Situation Rücksicht nehmen kannst: [...]
Du [...], achtest nicht darauf, was um dich herum geschieht. Hier ein paar Tipps, worauf du achtgeben kannst: [...]
So eine Gruppe kann aber Einzelne verunsichern. Mit den folgenden Tipps nehmt ihr Rücksicht auf andere: [...]
Damit stört ihr doch keinen, oder? Doch andere kann euer Verhalten verunsichern oder sogar Angst machen. Tipps für mehr Rücksichtnahme: [...]
Eine solche Situation kann aber andere Menschen verunsichern, wenn sie dich und deinen Hund nicht kennen. Hier ein paar Hinweise, was du tun kannst: [...]
Auf diesen Menschen wirkt es vielleicht, als würdest du ihn verfolgen. Das kann aus verschiedenen Gründen verunsichern. Hier ein paar Tipps: [...]
Zusammengefasst: "Dein (für dich völlig normales) Verhalten könnte andere verunsichern. Wenn du das vermeiden willst, hier ein paar Tipps". Nix Verhaltensregeln, nix polizeiliches. Alles defensiv geschrieben, als Anregungen, etwas mehr darauf zu achten, dass für andere die Welt nicht so einfach ist.
ascona hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 17:03 ja, ich erlebe es, daß andere Menschen sich in der S-Bahn ohne zu fragen neben mich setzen. Und das ist gut so ! Umgekehrt finde ich es nicht in Ordnung, wenn viele ihre kleine oder grosse Tasche auf den Sitz neben sich stellen, statt in die Gepäckablage.
Oder wenn sie auf der Rolltreppe stehen bleiben, und das noch so, dass man nicht vorbei kommt ohne sie anzutippen.
Es stört mich, aber ich kritisiere sie deshalb nicht.
Du hast den darauf folgenden Absatz aus meinem Beitrag nicht zitiert und der macht den Unterschied zwischen Dir und einer (cis) Frau. Taschen auf Sitzen und Leute auf Rolltreppen sind zumindest für mich nicht vergleichbar mit sexueller Gewalt, angrapschen, usw. Sie spiegeln auch selten die physische Unterlegenheit von Frauen gegenüber Männern. Ja, es gibt Ausnahmen, ich weiss. Was Du als Ärgernisse anführst, sind gemeinsame Alltagserfahrungen. Worüber Du Dir nicht zusätzlich Gedanken machen musst, sind sexualisierte Gewalt und Belästigungen aller Art. Um die geht es hier. Vermeidbare Stresssituationen, die Dir in dem Ausmass wie ständig für Frauen unbekannt sind.
ascona hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 17:03 Ich mußte noch an die unsägliche Stadtbild Diskussion denken.... Sollen wir jetzt etwa auch allen arabisch aussehenden jungen Männern verbieten, sich in der Innenstadt im freien aufzuhalten, damit sich Frauen - oder überhaupt Deutsche sich von vornherein nicht belästigt und in Gefahr fühlen ?
Dieses Thema wurde ganz bestimmten Männern gepusht und zwar nicht um Frauen zu schützen, sondern um gegen bestimmte Menschengruppen zu hetzen. Es kam reichlich Widerstand von Frauengruppen, die genau das aufzeigten, was ich in meinem ersten Beitrag aufgelistet habe: Gewalt gegen Frauen, sexualisiert und andere, geht von Männern aller Schichten, Herkünfte, Religionen, Kulturen usw aus. Das einzig verbindende Element ist "Mann" (jung). Um also Deiner absichtlichen Übertreibung zu folgen: Das einzig wirklich wirksame Verbot müsste sich gegen alle Männer richten, weil es keine anderen signifikanten Kriterien gibt.

Deshalb sind Frauen ja auch generell Männer-vorsichtig und das ist eben keine übertriebene Ängstlichkeit; siehe die Zahlen des Monitors. Jede Frau wurde entweder selber schon Opfer oder kennt mehrere in ihrem direkten Umfeld. Sechs Prozent in den letzten 12 Monaten, usw. Die Täter stammen ebenso zumeist aus dem gleichen Nahbereich; sowohl sozial wie örtlich, also den "ganz normalen Männern", die ihnen und uns täglich begegnen.

Wer diese Situation ändern will, sollte Männer dazu bringen, sich generell weniger aufdringlich zu verhalten. Zum Beispiel indem in der eigenen Gruppe keine Belästigungen und sexistische Sprüche etc geduldet werden. Je sensibler die Mehrheit der Männer ist, umso weniger können sich die Täter sicher fühlen.

Oh, genau das steht ja in dem Artikel... ;)
Michi
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Re: Täter Mann?

Post 42 im Thema

Beitrag von Michi »

Ohne bereits den gesamten Thread gelesen zu haben (auf Seite 1 hängengeblieben) möchte ich sagen: Ich bin bei Lana ...

Es (ver)stört mich, dass von einem Teil der Feministinnen ganz bewusst pauschalisierende Aussagen benutzt werden, die die ohne jeden Zweifel schlimmen Taten einer ganzen Gruppe zuschreiben, obwohl nur ein Teil davon (noch nicht mal die Mehrheit) zum Täter wird.

Statt ehrlich zu sagen: "Täter sind meist Männer", ohne dass damit das Problem kleingeredet wird, heißt es immer wieder: "Männer sind Täter"

Kritik wegen dieser pauschalen Aussagen wird von Seiten der Mehrheit der Feministinnen mit genau der selben Argumentation abgeschmettert, die umgekehrt anderen nicht zugestanden wird. Das rechte "Feministinnen hassen Männer" ist grammatikalisch tatsächlich nichts anderes als "Männer sind Täter" Da steht auch nicht "alle", und dennoch fühlen sich Feministinnen als "alle" angesprochen und empören sich. Das ist bigott!

Warum tun die vielen Feministinnen, die es doch besser wissen, nicht das, was umgekehrt gefordert wird, und stellen sich gegen diese Minderheit, die bewusst pauschalisierende Aussagen benutzt, mit denen sie nur Krawall machen und Aufmerksamkeit um jeden Preis provozieren will?! Warum geben sie den Rechtsextremen und Konservativen solche billigen Steilvorlagen, damit diese weiter erfolgreich gegen Feminismus hetzen zu können?! Wie diese rechte Hetze verfängt, erlebe ich nur zu oft im Alltag und teilweise auch bei Gruppentreffen. Ich versuche oft genug, mich dagegen zu stellen, komme mir aber regelmäßig so vor als ob mir Mitstreiterinnen ständig ein Messer in den Rücken rammen.

Als trans* Frau weiß ich nicht, wie ich mich "richtig" verhalten soll. Ich werde von Feministinnen*) als Mann fremdzugewiesen und pauschal als Täter verunglimpft und extra noch als Eindringling in Frauenbereiche zu einer besonderen Bedrohung von cis* Frauen hochstilisiert. Dabei wird komplett ignoriert, dass ich selbst ein potentielles Opfer von Gewalt bin, eher noch stärker gefährdet als Frauen. Im Grunde ist die einzige Möglichkeit, mich unter diesen Umständen "richtig" zu verhalten, dass ich mich in irgendeinem Kellerloch verkrieche. :cry:

*) nicht von allen


Der Elefant im Raum wird im Übrigen komplett ignoriert:

Unser Leben ist heute so sicher wie noch nie. Die Zahl der Straftaten sinkt seit Jahren kontinuierlich. Trotzdem fühlt sich die Gesellschaft .. insbesondere Frauen .. so unsicher wie noch nie zuvor.
Zuletzt geändert von Michi am So 9. Nov 2025, 23:22, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Täter Mann?

Post 43 im Thema

Beitrag von Val44721 »

MichiWell hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 21:38 "Feministinnen hassen Männer" ist tatsächlich nichts anderes als "Männer sind Täter" Da steht auch nicht "alle", und dennoch fühlen sich Feministinnen als "alle" angesprochen und empören sich. Das ist bigott!
Wilde Aussage.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
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Re: Täter Mann?

Post 44 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Lana hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 17:12 Hmm, das sehe ich anders. Wenn ich die Vorschläge berücksichtige, dann muss ich das aktiv tun. Ich muss mich dann permanent damit beschäftigen, ob eine andere Person sich durch meine bloße Anwesenheit gestört fühlen könnte. Das ist nicht "nichts". Schon gar nicht, wenn ich mich in meinem bisherigen Leben überwiegend rücksichtsvoll verhalten habe, eigene Bedürfnisse zurück gestellt habe, damit es Anderen besser geht.
Das stimmt. Allerdings lese ich diesen und ähnliche Artikel nicht als "ihr müsst jetzt 100% der Zeit genau nur darauf achten", sondern eher als "hey, denk mal ab und zu (besonders in diesen Situationen) an das Thema". Klar addiert das was zu den anderen Anforderungen. Gleichzeitig haben wir sehr sehr viele soziale Umgangsformen quasi bis ins Rückenmark verinnerlicht, so dass wir nicht mehr aktiv nachdenken müssen. Gar nicht zu reden von echten Regelwerken wie Strassenverkehr, nicht nur beim Autofahren, die wir praktisch unbewusst abspielen. Ich denke, dass die meisten von uns auch solche Tipps für Rücksichtnahme nach ein bisschen Gewöhnung so automatisieren können.
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Re: Täter Mann?

Post 45 im Thema

Beitrag von Michi »

Val44721 hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 21:50
MichiWell hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 21:38 "Feministinnen hassen Männer" ist tatsächlich nichts anderes als "Männer sind Täter" Da steht auch nicht "alle", und dennoch fühlen sich Feministinnen als "alle" angesprochen und empören sich. Das ist bigott!
Wilde Aussage.
Ich habe meinem Beitrag mal wie folgt korrigiert:
Das rechte "Feministinnen hassen Männer" ist grammatikalisch tatsächlich nichts anderes
.. falls das was an der Bereitschaft ändert, meinen Gedanken verstehen zu wollen.


Ansonsten bin ich hier auch gerne raus aus der Diskussion.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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