Das ist wohl der aktuelle Zustand. Deine Alternative besteht also darin, Modezar*in zu werden, dann hast du Narrenfreiheit.Lana hat geschrieben: Sa 26. Jul 2025, 18:07
Das ist also der aktuelle Zustand. Nun kann ich das als Realität anerkennen, ohne es damit gutzuheißen, und mein Verhalten darauf einstellen. Das bedeutet eine Einschränkung meiner Freiheit, aber welche Alternative habe ich? Damit meine ich nicht perspektivisch, in irgendeiner Zukunft, wo das hoffentlich besser ist. Sondern akut, hier und heute.
LGL
Ich hab vorhin nicht mehr auf deine Antwort reagiert weil zuviel dazwischen kam, sorry. Ich verstehe dich so, das es dir nicht um das Ausdrücken von Individualität geht, sondern um das Auffallen an sich?
Sonst könnte es ja auch ausreichen, Flohmärkte und Boutiquen abzugrasen, um seltene Einzelstücke zu schießen.
Aber wenn das Programm "möglichst extravagante, auffällige und garantiert unikate Kleidung" sein soll, und das dann auch noch gefeiert und nicht abgestraft werden soll, dann musst du schon die Stufe eines Glööckler oder Lagerfeld anstreben.
Sobald du aber im "normalen" Leben so rumlaufen willst, wirst du mit den bekannten negativen Reaktionen rechnen und klar kommen müssen. Das ist die Realität, wie du sie anerkennen möchtest. Ich bin darin Zuhause und darf mir den Kram fast täglich anhören. Und ein Leben, so wie du es weiter oben beschrieben hast wird auf Dauer auch langweilig. Immer der exotische Paradiesvogel sein ist aufreibend, ermüdend, teuer und zerstörerisch.
Ahso, oder natürlich sich den Gegebenheiten fügen, die Extravaganz ein wenig zurück schrauben und auf glatt(eren) Wogen durchs Leben cruisen. Aber so wie ich dich und Violetta verstehe, ist das keine Option.