Hallo Michi,MichiWell hat geschrieben: Do 26. Jun 2025, 08:46Ja und?! Im Unterschied zu Revolutionen werden in Evolutionen die Opfer nur sehr viel weniger wahrgenommen, weil sie still vor sich hin leiden, und es normal ist, ihnen Leid zuzufügen. Aber dass es das weniger Opfer gibt, möchte ich dennoch bezweifeln. Evolutionen dauern deutlich länger, und die Menschen leben Radikalität offener.Marusha hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 20:55 Und Revolutionen gehen selten ohne Opfer oder verdeckte Radikalisierungen einher;
All das wird nur nicht wahrgenommen, weil in Evolutionen weniger Spannungen spürbar sind.
Das höre ich vor allem von Trans*, Schwulen und Lesben, die die AfD stramm verteidigen, oder sogar dort mitmachen. Viele Schwule im 3. Reich haben mutmaßlich gedacht, dass sie geduldet werden, wenn sie den ganzen Scheiß mitmachen. Hitler hatte sogar einen schwulen Freund (Röhm) als nützlichen Idioten. Als man sie nicht mehr brauchte, hat man sie genau so um die Ecke gebracht, wie alle anderen queeren Menschen auch.Marusha hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 20:55 In meinen Augen ist die beste Basis für gesellschaftlichen Wandel hin zu Queerfreundlichkeit, dass sich die queere Community friedlich, freundlich und liebenswert zeigt.
Von daher muss man wirklich genau aufpassen, was man macht, wie man sich zeigt. Denen, die uns ablehnen nach dem Mund zu reden, ist hochgradig gefährlich.
es ist ganz einfach, was uns betrifft: Du machst Dein Ding und ich mache mein Ding. Jeder entscheidet über das Wann und Wie sowie seine Umgangsform selbst. Sicher scheint nur: Wir sind zu unterschiedlich, als dass wir konsensfähig würden. Verkürzt: Auf die von Dir angegebenen Parallelen zu Nazideutschland o.ä. wirst Du von mir K E I N E weitere Reaktion erhalten.
Liebe Grüße, Martina