Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
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Anne-Mette
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Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
(Queerbeauftragte)
Sophie Koch, Mitglied des sächsischen Landtages, wurde als neue Beauftragte der Bundesregierung für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt berufen. Das Kabinett bestellte sie für die Dauer der 21. Legislaturperiode.
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/ ... alt-265346
Ich wünsche viel Erfolg und frohes Schaffen
Anne-Mette
Sophie Koch, Mitglied des sächsischen Landtages, wurde als neue Beauftragte der Bundesregierung für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt berufen. Das Kabinett bestellte sie für die Dauer der 21. Legislaturperiode.
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Martina
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Diese Meldung habe ich heute in der WELT auch gelesen, betitelt mit einer intellektuell recht bescheidenen Überschrift. Hab auch gleich meinen ersten Kommentar dort hinterlassen mit der Conclusio „QUEER ERLEBST DU MEHR“, ohne Quellenangabe - bin ja glücklicherweise keine Person öffentlichen Interesses.
Ehrlicherweise hab ich das aus dem Motto von Violetta CD geklaut. Violetta, ich hoffe, Du siehst‘s mir nach!
Aber der Kommentar musste sein! Die Kommentare, die sonst so auf WELT zu LGBTQ-Themen abgesetzt werden, sind in der Mehrzahl immer wieder abstoßend. Und wenn man schon mal erster sein kann, dann muss man doch gleich mal ins entgegengesetzte Rohr pusten!
Wusste aber bis heute nicht, dass der Bund eine Queerbeauftragtenstelle hat. Finde ich grundsätzlich sehr gut!!! Und dann noch eine Besetzung aus Sachsen - das ist begrüßenswert!!! Ich hoffe, es geht was vorwärts in Richtung Aufklärung und Akzeptanz.
Ehrlicherweise hab ich das aus dem Motto von Violetta CD geklaut. Violetta, ich hoffe, Du siehst‘s mir nach!
Aber der Kommentar musste sein! Die Kommentare, die sonst so auf WELT zu LGBTQ-Themen abgesetzt werden, sind in der Mehrzahl immer wieder abstoßend. Und wenn man schon mal erster sein kann, dann muss man doch gleich mal ins entgegengesetzte Rohr pusten!
Wusste aber bis heute nicht, dass der Bund eine Queerbeauftragtenstelle hat. Finde ich grundsätzlich sehr gut!!! Und dann noch eine Besetzung aus Sachsen - das ist begrüßenswert!!! Ich hoffe, es geht was vorwärts in Richtung Aufklärung und Akzeptanz.
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Anne-Mette
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
MDR:
Sächsische SPD-Politikerin Sophie Koch wird neue Queer-Beauftragte der Bundesregierung
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/ ... g-100.html
Schwulissimo:
Neue Queer-Beauftragte SPD-Politikerin Sophie Koch versteht sich als "Anwältin" für die queere Community
https://schwulissimo.de/neuigkeiten/neu ... en-lehmann
Sächsische SPD-Politikerin Sophie Koch wird neue Queer-Beauftragte der Bundesregierung
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Olivia
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch: "Ich sehe in der CDU Offenheit"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 77b0&ei=33
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Alicia
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Mag sein mit einigem Optimismus, aber bei der CSU ist dann wohl Schluss und nix mehr zu holen.Olivia hat geschrieben: Sa 7. Jun 2025, 12:42 Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch: "Ich sehe in der CDU Offenheit"
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
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Michi
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Meint sie diese "Offenheit":Olivia hat geschrieben: Sa 7. Jun 2025, 12:42 Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch: "Ich sehe in der CDU Offenheit"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 77b0&ei=33
Familienministerin Karin Prien (CDU) erklärte erst im Februar, ihre Partei wolle "Schluss mit dem woken Kram" machen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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conny
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Wo und in welchem Zusammenhang hat das Frau Prien gesagt?
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Jaddy
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Auf "X" am 26.2.2025, also direkt nach der BT-Wahl: https://x.com/PrienKarin/status/1894752280320024969conny hat geschrieben: So 8. Jun 2025, 21:36 Wo und in welchem Zusammenhang hat das Frau Prien gesagt?
Z.B. berichtet von
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... n-100.html
https://www.queer.de/detail.php?article_id=53864
Die diversen rechten Blogs und Kanäle, die das begeistert zitieren, lass ich mal weg.
Lassen sich über einfache Suche finden.
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Martina
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Ein herzliches Servus von Zakynthos!MichiWell hat geschrieben: So 8. Jun 2025, 17:57Meint sie diese "Offenheit":Olivia hat geschrieben: Sa 7. Jun 2025, 12:42 Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch: "Ich sehe in der CDU Offenheit"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 77b0&ei=33
Familienministerin Karin Prien (CDU) erklärte erst im Februar, ihre Partei wolle "Schluss mit dem woken Kram" machen.![]()
Wenn die Eine Offenheit sieht und die Andere populistisch formuliert, widerspricht sich das doch nicht. Wenn die CDU komplett durchwandert wäre von queeren Einsichten, bräuchte man nicht mehr sagen, man sehe in ihr Offenheit, sondern müsste feststellen, die CDU sei durchwegs queerfreundlich. Dass sie das nicht durchwegs ist, genau das zeigen beide Kommentare.
Liebe Grüße!
Martina
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Michi
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Sorry, doch ich sehe in der CDU nicht mal ansatzweise queere Einsichten. Ich glaube es war Julia Klöckner, die sich damit geschmückt hat, einen Schwulen in ihrem Bekanntenkreis zu haben, aber zugleich klar gemacht hat, dass sie nichts für Queerness übrig hat. In der CDU gibt es auch Schwule, Lesben und Transidente. Aber die bemühen sich nach meinen Beobachtungen mit aller Kraft, sich dem konservativen, heteronormativen Weltbild nach Kräften anzubiedern. Und sie haten deswegen auch genau so rücksichtslos wie der Rest gegen alle Nicht-Heteronormativen, die sich als queer verstehen.Marusha hat geschrieben: Mo 9. Jun 2025, 06:54 Wenn die CDU komplett durchwandert wäre von queeren Einsichten, bräuchte man nicht mehr sagen, man sehe in ihr Offenheit.
Liebe Grüße und noch einen schönen Urlaub
Michi
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conny
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Wieweit reicht Dein Erfahrungshorizont?MichiWell hat geschrieben: Mo 9. Jun 2025, 19:46 Aber die bemühen sich nach meinen Beobachtungen mit aller Kraft, sich dem konservativen, heteronormativen Weltbild nach Kräften anzubiedern.
Hast Du auch die beobachtet?
https://www.lsu-deutschlands.de/
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Michi
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Ich hab mal etwas gewartet, ob sich noch jemand anderes äußern möchte .. anscheinend nicht.
Ich bin nicht der Verfassungsschutz, ich kann nur die "beobachten" .. wahrnehmen, deren Vertreter öffentlich und medial als solche in Erscheinung treten, und nicht unter dem Radar bleiben. Da höre ich ja mehr über die Post oder die deutsche Bahn.
Zu dem von dir "vorgebrachten" Verein gilt vom Prinzip her das, was ich bereits schrieb. Die CDU steht für Konservativismus, für Konformität mit dem Menschenbild von vor 100 Jahren und für Fortschrittsverhinderung. In diesem Rahmen bewegt sich die LSU. Mit Queer im konservativen Rahmen versucht sie unauffällig bleibend die Quadratur des Kreises. Dabei kommt allenfalls Duldung unter dem Diktat bestmöglicher Unsichtbarkeit heraus. Mehr ist im konservativen Rahmen nicht drin, und mit Blick auf den Druck von Rechtsaußen und immer mehr Übernahme der dort vorherrschenden Ideen kann es mit dieser Duldung auch ganz schnell wieder vorbei.
Wo ist denn die LSU, wenn die Klöckner ihre Maßnahmen gegen queere Interessen umsetzt? Sie bleibt versteckt in ihren Mauselöchern! Nein, von denen kommt da nichts. Fortschritt kann nur von außen kommen.
Gehören die etwa nicht zur CDU?conny hat geschrieben: Mo 9. Jun 2025, 20:14Wieweit reicht Dein Erfahrungshorizont?MichiWell hat geschrieben: Mo 9. Jun 2025, 19:46 Aber die bemühen sich nach meinen Beobachtungen mit aller Kraft, sich dem konservativen, heteronormativen Weltbild nach Kräften anzubiedern.
Hast Du auch die beobachtet?
https://www.lsu-deutschlands.de/
Ich bin nicht der Verfassungsschutz, ich kann nur die "beobachten" .. wahrnehmen, deren Vertreter öffentlich und medial als solche in Erscheinung treten, und nicht unter dem Radar bleiben. Da höre ich ja mehr über die Post oder die deutsche Bahn.
Zu dem von dir "vorgebrachten" Verein gilt vom Prinzip her das, was ich bereits schrieb. Die CDU steht für Konservativismus, für Konformität mit dem Menschenbild von vor 100 Jahren und für Fortschrittsverhinderung. In diesem Rahmen bewegt sich die LSU. Mit Queer im konservativen Rahmen versucht sie unauffällig bleibend die Quadratur des Kreises. Dabei kommt allenfalls Duldung unter dem Diktat bestmöglicher Unsichtbarkeit heraus. Mehr ist im konservativen Rahmen nicht drin, und mit Blick auf den Druck von Rechtsaußen und immer mehr Übernahme der dort vorherrschenden Ideen kann es mit dieser Duldung auch ganz schnell wieder vorbei.
Wo ist denn die LSU, wenn die Klöckner ihre Maßnahmen gegen queere Interessen umsetzt? Sie bleibt versteckt in ihren Mauselöchern! Nein, von denen kommt da nichts. Fortschritt kann nur von außen kommen.
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Martina
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Hallo Michi,Wo ist denn die LSU, wenn die Klöckner ihre Maßnahmen gegen queere Interessen umsetzt? Sie bleibt versteckt in ihren Mauselöchern! Nein, von denen kommt da nichts. Fortschritt kann nur von außen kommen.
das wäre für uns alle wahrscheinlich ein kleiner Reichsparteitag, wenn die LSU laut würde und die CDU aufmischen würde. Aber wenn ich dieses Szenario runterskaliere auf meinen persönlichen Mikrokosmos, dann würde ich das selbst nicht wollen - es wäre revolutionär und nicht evolutionär. Und Revolutionen gehen selten ohne Opfer oder verdeckte Radikalisierungen einher; sie können Feindbilder schaffen und Gräben vertiefen. Und was brächte eine Minderheitsrevolte schon. In meinem Umfeld gibt‘s sicher genug tolerante Menschen gegenüber Queerness, aber gleichzeitig zieht sich der Großteil davon wohl kaum den Schuh an, für Queerness laut zu werden geschweigedenn mit queeren Menschen queere Erlebnisse zu haben. Ich verurteile sie nicht dafür. Die Generation vor mir hatte ebensoviel queeres Potential wie meine Generation und sie hatte es deutlich schwerer, damit klar zu kommen. Die nächste Generation wird, so meine Vermutung, es dafür leichter haben - aber ich bin kein Prophet.
In meinen Augen ist die beste Basis für gesellschaftlichen Wandel hin zu Queerfreundlichkeit, dass sich die queere Community friedlich, freundlich und liebenswert zeigt. Jegliches kämpferische und missionierende Element ist in meinen Augen kontraproduktiv.
Und wenn‘s nur so wenige Ansichten wie Parteien gäbe, wär‘s einfach. Aber was ist schon einfach.
Liebe Grüße!
Martina
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Ja und?! Im Unterschied zu Revolutionen werden in Evolutionen die Opfer nur sehr viel weniger wahrgenommen, weil sie still vor sich hin leiden, und es normal ist, ihnen Leid zuzufügen. Aber dass es das weniger Opfer gibt, möchte ich dennoch bezweifeln. Evolutionen dauern deutlich länger, und die Menschen leben Radikalität offener.Marusha hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 20:55 Und Revolutionen gehen selten ohne Opfer oder verdeckte Radikalisierungen einher;
All das wird nur nicht wahrgenommen, weil in Evolutionen weniger Spannungen spürbar sind.
Das höre ich vor allem von Trans*, Schwulen und Lesben, die die AfD stramm verteidigen, oder sogar dort mitmachen. Viele Schwule im 3. Reich haben mutmaßlich gedacht, dass sie geduldet werden, wenn sie den ganzen Scheiß mitmachen. Hitler hatte sogar einen schwulen Freund (Röhm) als nützlichen Idioten. Als man sie nicht mehr brauchte, hat man sie genau so um die Ecke gebracht, wie alle anderen queeren Menschen auch.Marusha hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 20:55 In meinen Augen ist die beste Basis für gesellschaftlichen Wandel hin zu Queerfreundlichkeit, dass sich die queere Community friedlich, freundlich und liebenswert zeigt.
Von daher muss man wirklich genau aufpassen, was man macht, wie man sich zeigt. Denen, die uns ablehnen nach dem Mund zu reden, ist hochgradig gefährlich.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: Beauftragte für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Erste Frage wäre, wie revolutionär erst mal so die Basics wären.
Zum Beispiel prinzipiell non-cis-hetero-binäre Menschen und Familien als selbstverständlich gleichwertig und gleichgestellt / gleich zu stellen anzuerkennen. Auch als Eltern mit gleichen Rechten. Stichworte Kettenadoptionen, zweite Mutter ist automatisch Elter, usw. Dass non-hetero Menschen nichts mit Pädophilie zu tun haben. Dass trans Personen nicht krank sind und es nun mal in jeder Hinsicht mehr als zwei strikte Geschlechter gibt.
Das ist alles nicht selbstverständlich in den Unionsparteien, wenn ich von meinen persönlichen Erfahrungen mit Privatleuten und in der hiesigen Kommunalpolitik(1) ausgehe. In vielen Medienäusserungen und Texten aus den Parteien wird auch deutlich, dass queere Menschen jeglicher Couleur nicht als gleichwertig, gleichberechtigt und gleichgestellt betrachtet werden. Tatsächlich erkennen viele ja nicht mal die Notwendigkeit an, sich für gleiche Rechte einzusetzen und bestreiten sogar effektiv, dass es sowohl strukturelle (politische, rechtliche) wie systematischen (Einzel-) Diskriminierung queerer Menschen und Familien gibt.
Das mehrfach als verfassungswidrig erkannte TSG wurde jahrzehntelang ausgesessen. Die Ehe für (fast) alle ebenso. Die langjährige Vorsitzende und ewige Kanzlerin setzte dabei ihr "Bauchgefühl" über fachliche Erkenntnisse und politische Mehrheitsmeinungen. Der aktuelle Vorsitzende rückt Homosexuelle in die Nähe von Kinderschändern. Für seine Stadthalterin im Bundestag und sein Fraktionsvorsitzender - selber schwul - hat das queere Alphabet nur die Buchstaben L, G und vielleicht noch B, aber nur soweit, dass der eigene strikt konservativ-christliche Freund oder die eigene Ehe eingeschlossen ist. Null Verständnis und null Solidarität mit jenen ausserhalb des eigenen Kreises. Das ist meine Hauptkritik bzgl Vielfalt an den Unionsparteien und der Mehrheit ihrer Mitglieder.
Es ist leider so, dass gleiche Rechte und gleiche Teilhabe für non-cis-hetero-binäre Menschen und Familien stets gegen den Widerstand der Unions-Parteien als ganzes und die EInstellungen der überwiegenden Mehrheit ihrer Mitglieder und Führungsleute durchgesetzt wurden.
Insofern glaube ich da nicht an wirkliche Veränderungen. Weder evolutionär und schon gar nicht revolutionär. Die Partei toleriert höchstens, was sich ausserhalb entwickelt und adaptiert - unter Vorbehalten und wie gesagt als begrenzte, nicht allzu auffällige Abweichungen - mit erheblicher Verzögerung, was gegen ihre Mehrheitsmeinungen durchgesetzt wurde und einfach nicht mehr zu unterdrücken ist. Wie so ein Schleppanker der gesellschaftlichen Entwicklung, und vielleicht ist das ihre berechtigte Aufgabe. Inzwischen allerdings hat sich dieser Anker gehörig verhakt und zieht das ganz Schiff runter.
(1) https://archive.ph/rbRy0 und https://archive.ph/ea8Uy als jüngste Beispiele aus der Umgebung.
Zum Beispiel prinzipiell non-cis-hetero-binäre Menschen und Familien als selbstverständlich gleichwertig und gleichgestellt / gleich zu stellen anzuerkennen. Auch als Eltern mit gleichen Rechten. Stichworte Kettenadoptionen, zweite Mutter ist automatisch Elter, usw. Dass non-hetero Menschen nichts mit Pädophilie zu tun haben. Dass trans Personen nicht krank sind und es nun mal in jeder Hinsicht mehr als zwei strikte Geschlechter gibt.
Das ist alles nicht selbstverständlich in den Unionsparteien, wenn ich von meinen persönlichen Erfahrungen mit Privatleuten und in der hiesigen Kommunalpolitik(1) ausgehe. In vielen Medienäusserungen und Texten aus den Parteien wird auch deutlich, dass queere Menschen jeglicher Couleur nicht als gleichwertig, gleichberechtigt und gleichgestellt betrachtet werden. Tatsächlich erkennen viele ja nicht mal die Notwendigkeit an, sich für gleiche Rechte einzusetzen und bestreiten sogar effektiv, dass es sowohl strukturelle (politische, rechtliche) wie systematischen (Einzel-) Diskriminierung queerer Menschen und Familien gibt.
Das mehrfach als verfassungswidrig erkannte TSG wurde jahrzehntelang ausgesessen. Die Ehe für (fast) alle ebenso. Die langjährige Vorsitzende und ewige Kanzlerin setzte dabei ihr "Bauchgefühl" über fachliche Erkenntnisse und politische Mehrheitsmeinungen. Der aktuelle Vorsitzende rückt Homosexuelle in die Nähe von Kinderschändern. Für seine Stadthalterin im Bundestag und sein Fraktionsvorsitzender - selber schwul - hat das queere Alphabet nur die Buchstaben L, G und vielleicht noch B, aber nur soweit, dass der eigene strikt konservativ-christliche Freund oder die eigene Ehe eingeschlossen ist. Null Verständnis und null Solidarität mit jenen ausserhalb des eigenen Kreises. Das ist meine Hauptkritik bzgl Vielfalt an den Unionsparteien und der Mehrheit ihrer Mitglieder.
Es ist leider so, dass gleiche Rechte und gleiche Teilhabe für non-cis-hetero-binäre Menschen und Familien stets gegen den Widerstand der Unions-Parteien als ganzes und die EInstellungen der überwiegenden Mehrheit ihrer Mitglieder und Führungsleute durchgesetzt wurden.
Insofern glaube ich da nicht an wirkliche Veränderungen. Weder evolutionär und schon gar nicht revolutionär. Die Partei toleriert höchstens, was sich ausserhalb entwickelt und adaptiert - unter Vorbehalten und wie gesagt als begrenzte, nicht allzu auffällige Abweichungen - mit erheblicher Verzögerung, was gegen ihre Mehrheitsmeinungen durchgesetzt wurde und einfach nicht mehr zu unterdrücken ist. Wie so ein Schleppanker der gesellschaftlichen Entwicklung, und vielleicht ist das ihre berechtigte Aufgabe. Inzwischen allerdings hat sich dieser Anker gehörig verhakt und zieht das ganz Schiff runter.
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