Autismus: Die Fakten hinter dem Schwurbel | DocCheck
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Anne-Mette
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Autismus: Die Fakten hinter dem Schwurbel | DocCheck

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Die Zahl der Autismus-Diagnosen steigt weltweit an. Manche verdächtigen Impfungen, Feinstaub oder westliche Ernährung als Ursache – allen voran US-Gesundheitsminister Kennedy. Was stimmt wirklich?

https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... -schwurbel

Es werden verschiedene "mögliche Ursachen" genannt, aber wichtig ist sicherlich die Erkenntnis: Viele Ursachen, keine einfache Antwort
Jaddy
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Re: Autismus: Die Fakten hinter dem Schwurbel | DocCheck

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

In meiner Umgebung sind inzwischen sehr viele Menschen im Alter 45+, die sich jetzt selbst aktiv um eine Diagnose bemühen. Nicht nur Autismus, sondern auch AD(H)S. Auslöser ist in den meisten Fällen, dass sich andere outen und offen darüber reden, was ihnen das ganze Leben so schwer gemacht hat in der nicht für neurodivergente Menschen eingerichteten Welt. Der "oh, so geht's mir ja auch; ich dachte, dass geht allen so / gehört so / lässt sich nicht ändern" Effekt.

Mit der Diagnose kommt häufig die Erleichterung, endlich einen Namen dafür zu haben und nach Hilfe und Unterstützung suchen zu können.

Wir kennen das, hm?

Gleiches Thema: Ohne Information und Aufklärung leiden die Betroffenen allein für sich. Mit Information und Aufklärung "explodieren die Fallzahlen", "Hype", "Trend", "Epidemie", usw.

Ich bin gespannt, auf welchem Level sich das ganze einpendeln wird.

Ein Aspekt wird mE auch unterschätzt: Unsere heutige Welt bietet weniger Nischen und Puffer für neurodivergente Menschen. Jede Menge Hektik, Anforderungen, Termine, Verbindlichkeiten. Damit auch jede Menge Gelegenheiten für Meltdowns und praktischen Desastern. Autismus ist auch ein Spektrum. Die wenigsten sind wie "Rainman". Je anstrengender die Welt für Autisten wird - und je weniger eine Person um ihre Neurodivergenz weiss - desto mehr leiden auch weniger autistische Menschen darunter.
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Autismus: Die Fakten hinter dem Schwurbel | DocCheck

Post 3 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Jaddy hat geschrieben: Mo 16. Jun 2025, 20:57 Wir kennen das, hm?
Leider nur zu gut ... ;-) Machen wir das Besondere zur Stärke (na) (yes)

Hier zwei Dokus zum Thema:

https://www.zdf.de/play/dokus/3sat-doku ... sit%C3%A4t
https://www.zdf.de/play/dokus/collectio ... sit%C3%A4t
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Michi
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Re: Autismus: Die Fakten hinter dem Schwurbel | DocCheck

Post 4 im Thema

Beitrag von Michi »

Es ist immer wieder das selbe. Wenn man keine Worte dafür kennt, kann man nicht beschreiben, was mit einem ist. Darum ist Aufklärung darüber auch so wichtig. Den Betroffenen die Informationen vorzuenthalten, erzeugt Leid, viel Leid.

Das Geschwurbel über "explodierende Fallzahlen" kommt doch immer nur von Leuten, denen es grundsätzlich an Einfühlungsvermögen in Menschen fehlt, die nicht wie sie selbst sind.
Jaddy hat geschrieben: Mo 16. Jun 2025, 20:57 Ein Aspekt wird mE auch unterschätzt: Unsere heutige Welt [...]
Stress ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Vereinfacht gesagt: Wird ein individueller Stress-Level erreicht bzw. überschritten, dann können die Betroffenen ihre Besonderheiten nicht mehr kompensieren und werden krank.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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