Korrektur nach GaOp - # 2
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Severine
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Re: Korrektur nach GaOp
Da sich anteilig auf meinen Text bezogen wurde, noch ein paar Anmerkungen.
Jede OP-Methode entwickelt sich (glücklicherweise) weiter, dass betrifft u. U. auch die Nachsorge.
Jeder Chirurg hat seine eigene Handschrift und wandelt durchaus bekannte Techniken ab bzw. baut darauf auf.
Mit Vor- und Nachsorgezeit sind alle kleineren Dinge zusammengefasst, wie z. B. Toilettengang vor dem Dilitieren (wurde mir empfohlen),
alle notwendigen Dilitiersachen nahe des Bettes bereitstellen, Desinfektion der Hände etc. / Bei Nachsorge evtl. erneuter Toilettengang, Duschen / Spülen, Cremen etc.
Die Dilation (Bougier) Instruktionen sind je nach OP-Technik unterschiedlich. Meine "Stäbe" umfassen 8 Größen (das volle Set), wovon ich nur noch 4 benötige.
Mir wurde z. B. empfohlen, pro Stick 5 Minuten in kreisender Bewegung und damals mit PPV 5 Minuten mit leichtem Druck in der Scheide zu belassen.
Rechne ich nun 8 Sticks a 5 Minuten Drehbewegungen plus 8 Sticks a` 5 Minuten in der Scheide, käme ich auf 40 + 40 Minuten= 80 Minuten nur fürs dilitieren.
Mittlerweile überspringe ich einige Stufen, so dass ich effektiv nur noch 4 nutze, auch fallen für mich die 5 Minuten mit leichtem Druck in der Scheide weg,
so dass ich effektiv nur noch 20 Minuten mit dilitieren verbringe, plus ca. 10-15 Minuten für alle kleineren Vor- und Nachbereitungen zusammen.
Wie gesagt, jeder Chirurg hat seine eigene Empfehlung hinsichtlich der Nachsorge.
Hier z. B. die Empfehlung des Chirurgen Chettawut aus Thailand für seine Skin-Craft Methode:
(Allerdings nur für 4 Sticks bis maximal 3.2 cm / Wie geschrieben ist mein Set vom Kamol Hospital anders aufgebaut und hat 8 Sticks)
https://www.chet-plasticsurgery.com/dr- ... tructions/
Für auch welche Methode du dich entscheidest drücke ich dir die Daumen und wünsche dir von Herzen alles Gute!
LG von Alexandra
Jede OP-Methode entwickelt sich (glücklicherweise) weiter, dass betrifft u. U. auch die Nachsorge.
Jeder Chirurg hat seine eigene Handschrift und wandelt durchaus bekannte Techniken ab bzw. baut darauf auf.
Mit Vor- und Nachsorgezeit sind alle kleineren Dinge zusammengefasst, wie z. B. Toilettengang vor dem Dilitieren (wurde mir empfohlen),
alle notwendigen Dilitiersachen nahe des Bettes bereitstellen, Desinfektion der Hände etc. / Bei Nachsorge evtl. erneuter Toilettengang, Duschen / Spülen, Cremen etc.
Die Dilation (Bougier) Instruktionen sind je nach OP-Technik unterschiedlich. Meine "Stäbe" umfassen 8 Größen (das volle Set), wovon ich nur noch 4 benötige.
Mir wurde z. B. empfohlen, pro Stick 5 Minuten in kreisender Bewegung und damals mit PPV 5 Minuten mit leichtem Druck in der Scheide zu belassen.
Rechne ich nun 8 Sticks a 5 Minuten Drehbewegungen plus 8 Sticks a` 5 Minuten in der Scheide, käme ich auf 40 + 40 Minuten= 80 Minuten nur fürs dilitieren.
Mittlerweile überspringe ich einige Stufen, so dass ich effektiv nur noch 4 nutze, auch fallen für mich die 5 Minuten mit leichtem Druck in der Scheide weg,
so dass ich effektiv nur noch 20 Minuten mit dilitieren verbringe, plus ca. 10-15 Minuten für alle kleineren Vor- und Nachbereitungen zusammen.
Wie gesagt, jeder Chirurg hat seine eigene Empfehlung hinsichtlich der Nachsorge.
Hier z. B. die Empfehlung des Chirurgen Chettawut aus Thailand für seine Skin-Craft Methode:
(Allerdings nur für 4 Sticks bis maximal 3.2 cm / Wie geschrieben ist mein Set vom Kamol Hospital anders aufgebaut und hat 8 Sticks)
https://www.chet-plasticsurgery.com/dr- ... tructions/
Für auch welche Methode du dich entscheidest drücke ich dir die Daumen und wünsche dir von Herzen alles Gute!
LG von Alexandra
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Tatjana_59
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Re: Korrektur nach GaOp
Ich wurde in Planegg von den beiden operiert.Tira hat geschrieben: Mo 25. Mär 2024, 19:41 Hallo,
Wollte nur anmerken das bei der kombinierten Methode, wie sie z.b in Planegg von Dr. Liedel u.a durchgeführt wird, ein solcher Aufwand mit dem bougieren nicht betrieben werden muß. Grob gesagt im ersten Jahr zwar täglich, aber da reichen 15 Minuten. Ich selber war zwar noch nicht dran, aber hab begleitet bei Vorgespräch (Dr.Witzak/Planegg und in Bogenhausen) und hab mehrere Ergebnisse gesehen und den weiteren Weg. Anstatt Gleitcreme wird zu Beginn häufig Östrogencreme(verringert die Narbenbildung) genommen und die Eigenfeuchte kann für späteren Verkehr oder meist auch fürs Bougieren oft ausreichen. Nach 1 Jahr wird 1mal pro Woche empfohlen. Von Vorbereitungszeiten/Nachbereitungszeiten hab ich noch nie was gehört, weder in Planegg noch Bogenhausen, es sei denn man rechnet die Vaginaldusche dazu, aber das dauert ja auch nur ganz kurz.
Allgemein werden aber überall unterschiedliche Zeiten fürs bougieren empfohlen, je nach Klinik und Operateur, sowohl in Dauer, Beginn ect.
Ist wie mit der Korrektur, die mittlerweile nurnoch in der Hälfte der Fälle durchgeführt wird, je nach zufriedenheit der Patienten und auftretenden Komplikationen. Auch hat jeder Arzt/Klinik seine "Tricks" bei der Op, so das nicht alle gleich sind.
Alles liebe, Tira![]()
Ich kann deine Worte nur bestätigen.
LG Tatjana
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Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Vesta
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Re: Korrektur nach GaOp
Infos von Facebook (was ist das?Severine hat geschrieben: Mo 25. Mär 2024, 17:44 Zum Geruch und Ausfluss ... ja, dieses Argument habe ich auch in einschlägigen internationalen Facebook Gruppen und Foren immer wieder gelesen.
Meine Info kommt aus einem Vorgespräch vom Chirurgen, und ich meine, dieser Chirurg hatte den Sigma-Colon auch im Angebot, aber es war nicht die Empfehlung des Hauses.
Zu bedenken ist, das Chirurgen insbesondere die Fälle kennen, bei denen es nicht gut läuft, kennen, weil sie diese zur Wiedervorlage auf den (OP-)Tisch bekommen. Andererseits sind dies auch die Fälle, bei denen man, wenn man Pech hat und selbst davon betroffen ist, die Operation bereuen könnte.
Die Thai verwenden eine andere Technik zur Auskleidung der Neovagina, und da sind in der Tat sehr lange Bougierzeiten nötig. Wenn ich nach den Thai-Empfehlungen bougieren würde, müsste ich meine Arbeitszeit beschränken, und der Verdienstausfall würde mich mehr kosten als die OP in Thailand.Severine hat geschrieben: Mo 25. Mär 2024, 20:05 Hier z. B. die Empfehlung des Chirurgen Chettawut aus Thailand
Die Angaben zum Bougieren und dem Zeitaufwand, die ich hier bei den Vorgesprächen zu kombinierter Methode und peniler Inversion gehört habe, decken sich in der Größenordnung mit dem, was du diesbezüglich zum Sigma-Colon berichtest.
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Vesta
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Re: Korrektur nach GaOp
Kurz vor der OP kamen dann noch zwei Fragen, auf die ich nicht direkt vorbereitet war.
"Stehen Sie auf Frauen oder Männer?" - Hintergrund der Frage ist, stünde ich auf Frauen, würde weniger Tiefe der Vagina gebraucht, und der Chirurg bräuchte weniger Risiken bei der OP einzugehen.
"Darf ich Haut vom Oberarm transplantieren, falls das Material nicht reicht?"
Sieh an. Der Chirurg zieht diese Nicht-Schleimhaut gegenüber Darm und Bauchfell vor - wobei es naürlich nur darum geht, ein wenige mehr Material zu gewinnen, nicht für die ganze Vagina.
Zum Glück hat das Material gereicht.
Ich denke, die Gründe für das Zusammenziehen der Vagina sind, dass Löcher, die vorher nicht da waren, allgemein dazu neigen, zuzuwachsen, und dass Narbengewebe dazu neigt, sich zusammenzuziehen. Letzteres könnte dann aber doch für Sigma sprechen, da der Darm bereits die gewünschte Schlauchform hat und nur unten angenäht und oben zugenäht werden muss.
"Stehen Sie auf Frauen oder Männer?" - Hintergrund der Frage ist, stünde ich auf Frauen, würde weniger Tiefe der Vagina gebraucht, und der Chirurg bräuchte weniger Risiken bei der OP einzugehen.
"Darf ich Haut vom Oberarm transplantieren, falls das Material nicht reicht?"
Sieh an. Der Chirurg zieht diese Nicht-Schleimhaut gegenüber Darm und Bauchfell vor - wobei es naürlich nur darum geht, ein wenige mehr Material zu gewinnen, nicht für die ganze Vagina.
Zum Glück hat das Material gereicht.
Mit der Überlegung wäre ich vorsichtig. Auch Penishaut oder Bauchfell wachsen im natürlichen Zustand nicht zusammen.Severine hat geschrieben: Mo 25. Mär 2024, 17:44 ... Sigma ...
Anders als bei den anderen Techniken kollabiert das Darmtransplantat nicht da es seit Geburt in anderer seiner ursprünglichen Funktion die unterschiedlichen Zustände kennt.
Ich denke, die Gründe für das Zusammenziehen der Vagina sind, dass Löcher, die vorher nicht da waren, allgemein dazu neigen, zuzuwachsen, und dass Narbengewebe dazu neigt, sich zusammenzuziehen. Letzteres könnte dann aber doch für Sigma sprechen, da der Darm bereits die gewünschte Schlauchform hat und nur unten angenäht und oben zugenäht werden muss.